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"Schwer nachvollziehbare Loyalitäten": BaZ-Chef Markus Somm

BaZ-Chef Markus Somms Rechnung ist nicht aufgegangen

Dem Chefredaktor der "Basler Zeitung" gelang es in fünf Jahren nicht, die politischen Verhältnisse in Basel umzukrempeln


Von Peter Knechtli


Seit gut fünf Jahren steht Markus Somm an der Spitze der "Basler Zeitung". Er ist angetreten mit dem Anspruch, die Zeitung auf rechtskonservativen Kurs zu trimmen mit dem impliziten Ziel, die rot-grüne politische Dominanz in Basel-Stadt zu kippen. Die nationalen Wahlen zeigen: Diese Rechnung ging nicht auf. Im Gegenteil: Linke und Grüne wurden gestärkt.


"Comeback der bürgerlichen Schweiz", titelte Markus Somm am Tag nach den diesjährigen National- und Ständeratswahlen triumphierend: "Dieser Sonntag ist ein guter Tag für die Schweiz." In seinem Leitartikel liess sich Somm über Levrat, Longchamp und langweiliges Fernsehen aus – doch mit keiner Zeile über die Wahlergebnisse jener Region, deren führende Zeitung er leitet.

Dies aus gutem Grund: Vom "Comeback der bürgerlichen Schweiz" war in beiden Basel nichts zu spüren. Im Baselbiet verfehlten SVP und FDP ihre Ziele klar. Die SVP wollte einen dritten Sitz auf Kosten der Grünen erringen, was misslang: Die grüne Spitzenkandidatin Maya Graf schaffte das beste Einzelergebnis aller Kandidierenden. Der nach Bern strebende FDP-Landrat und Direktor der Wirtschaftskammer Baselland, Christoph Buser, scheiterte sowohl als Ständerats- wie auch als Nationalratskandidat. Dabei hatte Somm versucht, Buser ("Er verkörpert geradezu die DNA des bürgerlichen Triumphes") überschwänglich "durchzuschreiben". Das hat dem Kandidaten mehr geschadet als genützt.

Debakel in Basel-Stadt – Pyrrhussieg im Baselbiet

Zu einem Debakel aus BaZ-Optik kam es in Basel-Stadt, wo mit Daniel Stolz der freisinnige und mit Markus Lehmann der christdemokratische Bisherige an der Wiederwahl scheiterten und dem ökoliberalen LDP-Regierungsrat Christoph Eymann und der linken "Basta"-Grossrätin Sibel Arslan Platz machen mussten.

Die SP legte mit einem Wähleranteil von 31,8 Prozent um über vier Prozent Stärke zu, während die FDP, der Somm als Mitglied angehört, von 10,9 auf 8,5 Prozent absackte. Der Versuch, die rot-grüne Dominanz in Basel-Stadt mit publizistischem Flankenschutz zu brechen, ist misslungen.

Im Baselbiet flog die SP dank dem Schulterschluss der drei grossen bürgerlichen Parteien zwar aus der Kantonsregierung. Doch dies war ein Pyrrhussieg, weil sich das politische Klima schlagartig verhärtete: Linke und Grüne fahren jetzt einen scharfen Oppositionskurs, der den Regierenden und den erstarkten bürgerlichen Fraktionen das Leben schwerer macht. Es drohen mehr Referenden und Volksinitiativen und damit Blockade-Effekte.

Statt gemeinsam Perspektiven für den schlingernden Kanton zu entwickeln, beginnt nun das Spiel der individuellen Profilierung, wie das Beispiel der von den Freisinnigen betriebenen um 100 Millionen Franken verschärften Sparpolitik zeigt. Die Forderung war weder mit der SVP noch mit der CVP abgesprochen, deren Regierungsrat als Finanzdirektor firmiert. Mit ihrem Referendum gegen die Pensionskassen-Reform der Universität Basel blieb die SVP als stärkste Partei des Kantons isoliert, derweil sich SVP und Freisinnige auch um das Präsidium des Kantonsgerichts balgen.

Immer noch führendes Medium

Trotzdem hat sich die "Basler Zeitung" in den über fünf Jahren unter Somm als führendes Medium in der Region behauptet. Ausser Dauer-Wütigen, die in der BaZ einen Vorboten des Weltuntergangs sehen, gestehen die meisten Zeitungsleser der BaZ zu, sie sei seit Somms Führungsübernahme "spannender und diskursorientierter geworden".

Wer an der politischen Debatte teilnehmen will, kommt um die Somm-Zeitung nicht herum. Ihre besten Zeiten hatte sie – etwa zur BVB-Misswirtschaft oder zur Affäre um die SVP-Landratspräsidentin Daniela Gaugler – mit hartnäckigen Recherchen im Lokalteil, in deren Folge mehrere Köpfe rollten. Vergleichbares hatte die "Basellandschaftliche Zeitung" (BZ Basel) als direkte Konkurrentin nicht zu bieten. In mehr als einem Fall war es sogar die BaZ, die Anfangs-Recherchen der Lokal-Konkurrentin BZ erfolgreich weiterführte und die Story an sich riss. Auch die TagesWoche als eine Art Gegenentwurf zur BaZ erreichte die erwartete Durchschlagskraft als alternative Enthüllerin und Neuigkeiten-Beschafferin nicht.

Somms radikaler Ansatz, seine Journalisten müssten gegenüber Honoratioren respektlos auftreten und gar die "Politik aus den Angeln heben" (wie er einmal schrieb), mag überzeichnet erscheinen und intern als Aufforderung, Protagonisten erst recht in die Pfanne zu hauen, missverstanden worden sein.

Doch die angesagte Härte der Recherche hat – professionell und unvoreingenommen angegangen – eine gewisse Berechtigung angesichts der zunehmenden Heerscharen staatlicher "Medienbeauftragter", die ihre Aufgabe teilweise als Chef-Schützer und Imagepfleger, Wachposten und Firewall gegenüber ihren Departementen, aber weniger als Transparenz-Ermöglicher verstehen. Zu sehr verstanden sich Basler Journalisten in den goldenen Presse-Jahren zudem als Komplizen der politischen Elite.

Fehlleistungen mit Langzeitwirkung

So ungern das seine Kritiker hören: Somm hat die Basler Journaille zu erhöhter Kritik-Bereitschaft und zum Wettbewerb um gute Geschichten und Themenführerschaft angestiftet wie kaum einer seiner Vorgänger. Wenn Peter Wanner, der Präsident der BZ Basel-Herausgeberin AZ Media AG, von seinen Basler Lokaljournalisten und ihrem neuen Chefredaktor David Sieber jetzt eine "spritzigere Zeitung", "mehr Primeurs" und "verstärkte Themenführerschaft" verlangt (wie er im OnlineReports-Interview ankündigte), dann ohne jeden Zweifel, um der BaZ verstärkt Paroli bieten zu können. Gewisse Anzeichen dieser BZ-Strategie sind schon zu erkennen.

Allerdings leistete sich die BaZ auch handwerkliche Fehlleistungen mit Langzeitwirkung – so falsch recherchierte Berichte um eine Schweden-Reise von Kadern des Basler Bau- und Verkehrsdepartements, private Schlüsselloch-Vermutungen um die SP-Finanzdirektorin Eva Herzog oder die Kritik eines einer Freikirche angehörenden Redaktors an der Sexualkunde in der Klasse seiner Tochter.

Diese Berichte stiessen bis weit ins bürgerliche Lager auf nachhaltige Empörung, was die ohnehin brüchige Abonnenten-Treue zusätzlich schwinden liess. Dies gilt auch für weitere, auf "Köpfe" zielende Angriffe etwa gegen SP-Regierungsrat Hans-Peter Wessels oder Handelskammer-Direktor Franz Saladin (FDP) genauso wie für eifernde islamkritische oder gegen ein Hilfswerk gerichtete Kolumnen.

Haue für Linke und Rechte

Anders als es Linke und Grüne gern pauschal tun, kann der BaZ nicht vorgeworfen werden, "ein SVP-Blatt" zu sein, auch wenn Somm mit der auffälligen Grossaufmachung von Stoffen aller Art über seinen Übervater und Financier Christoph Blocher zumindest nichts dazu beiträgt, diesen Eindruck zu entkräften. Immer wieder erhalten auch linke oder grüne Kolumnisten (gern als "Feigenblätter" verschrien) und Polit-Exponenten redaktionellen Raum zugestanden.

Die bürgerliche Positionierung äussert sich am ehesten in Stil, Kommentierung und im dringenden Bedürfnis, durch Aufregung die Gesprächs-Agenda zu bestimmen. Im prononciert rechtslastigen Inland-Ressort löst die Tätigkeit insbesondere der Bundesrätinnen regelmässig Hyperventilation aus. Im Lokalteil ist die SVP Erwähnungs-Favoritin in längeren Stoffen. Linke Lokalpolitiker haben demgegenüber grössere Chancen, zur Zielscheibe von redaktionellem Spott zu werden – vor allem, wenn es um ihre Kleidung geht, oder wenn sie Rucksack tragen.

Zwischen Linken und Grünen gerieten aber gelegentlich auch SVP-Exponenten ins Visier von Buchstaben-Kanonieren am Aeschenplatz. SVP-Nationalrat Sebastian Frehner traf ein hoffnungslos veralteter Angriff über sein Verhalten als Kandidat vor vier Jahren. Sein Geschäftspartner, SVP-Grossrat Joël Thüring, musste sich öffentlich Versäumnisse bei der Bezahlung der Wehrpflichtersatzabgabe vorhalten lassen. Auch SVP-Landrat Hanspeter Weibel oder der Rechtsfreisinnige Marco Born bekamen schon ihr Fett ab.

Kein Wunder, löst ein Telefonanruf aus der BaZ-Redaktion unter Politikern nicht selten das Zittern aus, wie es sich Chef Somm wünscht. Doch vermutlich überschätzen sie die Wirkung: Die "Basler Zeitung" erreicht einen immer geringeren Teil der Bevölkerung. Laut "Schweizer Journalist" sank die BaZ-Auflage in den vergangenen fünf Jahren (also etwa der Ära Somms als Chefredaktor) um 43 Prozent. Dennoch ist der politische Zirkel der Region über die BaZ-Inhalte immer noch erstaunlich gut im Bild.

Desinteresse an Basel

Fast noch mehr als zu Somms Stellenantritt stellt sich heute die Frage, worin denn das Geschäftsmodell seiner Zeitung noch besteht. Angetreten war er mit dem Anspruch, der "Basler Zeitung" ein nationales Profil zu verpassen. Heute lässt sich feststellen, dass der Chef vor allem sein persönliches Profil nationalisieren wollte. Seine Präsenz in nationalen Medien ("Marignano") ebenso wie in TV- und Podiums-Talks oder in nationalen Gremien ist deutlich wahrnehmbarer als seine publizistische Präsenz in Basel, die sich im Wesentlichen in seinen samstäglichen Lob- und Leidartikeln  erschöpft. Wortgewandt, leicht lesbar und oft unterhaltsam offeriert Somm seine antietatistische und antieuropäische Mission. Der Gähn-Faktor: Wohin sein Kommentar steuert, ist fast ausnahmslos voraussehbar.

Dafür überraschte Somm auch mal mit Inkonsequenz. Nach der Wahl Guy Parmelins zum zweiten SVP-Bundesrat lobpreiste er die Konkordanz, wogegen der frühere Linke dazu schwieg, dass die Baselbieter SP als zweitstärkste Partei des Kantons seit Jahresmitte ganz unkonkordant nicht mehr in der Regierung vertreten ist. Ein anderes Mal, als es um den freisinnigen Baselbieter Ständerats-Kandidaten ging, schrieb Somm den Arlesheimer Landrat Balz Stückelberger nieder ("schwer nachvollziehbare Loyalitäten"), räumte aber gleichzeitig ein, ihn "nur flüchtig" zu kennen.

Zahlreiche Meinungsführende stören sich daran, dass Auseinandersetzungen Somms mit der Region Basel Seltenheitswert haben. Sie sagen denn auch offen, das sich der BaZ-Chef für den Lebensraum seiner Leserschaft "nicht interessiert". Jedenfalls war der Schriftleiter vor einem Jahr schon bereit, den Aeschenplatz zu verlassen, um den Schweizer Redaktions-Olymp der NZZ zu besteigen. Breite Proteste verhinderten ihm den Zugang zum Wirkungskreis in seiner Wohn- und Heimat-Region Zürich.

Redaktionsinternes Qualitätsgefälle

Innerhalb der Redaktion besteht ein Qualitätsgefälle, das nicht auf einen hohen Stellenwert von Blattkritik und formalem Diskurs hindeutet: Hier die begabten von Somm entdeckten und geförderten jungen Edelfedern und die erfahrenen Analytiker, dort einige Agenda-Journalisten, die Wirkung und Wahrnehmungs-Bedürfnis vor Fakten-Check stellen und Mühe haben, ihre Geschichten erzählerisch auf den Punkt zu bringen. Im Basel-Stadt-Teil sind aktuelle Analysen – anders als im Baselland-Teil – so gut wie inexistent. Umso ausführlicher profilierte sich die Stadtressort-Chefin jüngst mit einem halbseitigen Selbsterfahrungs-Report über Anti-Aging.

Auch wenn der BaZ immer wieder gute journalistische Einzelleistungen zu attestieren sind, so kann sie einem Vergleich mit dem Zürcher "Tages-Anzeiger" nicht standhalten: Der "Tagi" – immerhin auch mit deutlich mehr Personal ausgestattet und auch etwas teurer im Preis – präsentiert sich inhaltlich objektiver, hintergründiger und stärker am Interesse des aufgeklärten Lesers orientiert.

Auf schwarze Zahlen abgeschlankt

Dennoch ist es Somm und seinem Sanierer-CEO Rolf Bollmann nach eigenen Aussagen gelungen, die BaZ durch Verschlankung bis auf die Knochen in die schwarzen Zahlen zu führen. Zur Konsolidierung soll eine forsche Akquisitionspolitik beitragen: Frühere Abonnenten erhalten die BaZ – nicht nur zu ihrer Begeisterung – während zwei Wochen kostenlos und danach gleich eine "Angebotsrechnung" zum Vollabo-Preis von 448 Franken. Doch die Rentabilität hat ihren Preis. Zu beobachten ist ein regelmässiger Personalabbau und eine Reduktion an redaktionellen Seiten, was sich zeitweise in einem noch bescheidenen Lokal-Bündchen bemerkbar macht.

Wie auch andere Tageszeitungen muss sich auch die BaZ kräftig nach der Decke strecken und gegenüber der Werbewirtschaft massive Konzessionen eingehen. Immer öfter sind die ungeraden Sichtseiten – auch die traditionell prominente "Seite drei" – mit ganzseitigen Inseraten (Bild) bedeckt. Auch die erste Seite präsentierte sich schon als vierfarbiges Inserat, die tatsächliche Frontseite aber erst auf Seite drei. Zusammen mit Konsum-Artikeln und umfangreichem Klatsch erweckt die Zeitung zuweilen Erinnerungen an einen Gratisanzeiger.

Honorarfreie Kommentare und Gegenkommentare ausgewählter Politiker und Politikerinnen oder Buchauszüge im redaktionellen Teil lassen ebenfalls die Sparschraube erkennen. Anstands-Ausreisser sind dagegen seltener geworden: Die "Basler Zeitung" hat sich in letzter Zeit, bis hinauf zum Chef, in ihrem Ton gemässigt. Die toxischen Attacken, oft Grund für Abonnements-Kündigungen, sind weitgehend verschwunden.

Was nun mit Markus Somm?

Da sich regionalpolitisch nichts fundamental bewegen lässt, eine "nationale Ausstrahlung" nach fünf Jahren Markus Somm nicht erkennbar ist und auch die Auflage-Entwicklung keine erfreuliche Perspektive bietet, ist die Frage unausweichlich: Was nun mit Markus Somm? Weitere fünf Jahre Hoffnung?

Eine Spur von Resignation wurde am kürzlichen "Nachtcafé"-Talk in Sissach ruchbar, als Somm Basel als "eine aus bürgerlicher Sicht verlorene Stadt" bezeichnete. Mit seinen mittlerweile auch schon 50 Jahren dürfte er kaum noch weitere fünf Jahre zwischen Wädenswil und dieser "verlorenen Stadt" pendeln wollen.

Vielleicht wird er als Mitbesitzer gelegentlich versuchen, aus seinem Gastspiel am Rhein klingende Münze zu machen. Es bleibt an dieser Stelle das aktuell wieder rezyklierte Gerücht anzumerken, die "Basler Zeitung" könnte verkauft werden und unter die Fittiche beispielsweise der Tamedia gelangen. 65 Millionen zirkulieren als Preisklasse.

Weitere Biografie-Option: In vier Jahren könnte Somm, dem Beispiel seines jungen Seelenverwandten Roger Köppel ("Weltwoche") folgend, für den Nationalrat zu kandidieren – und zu einem weiteren "Comeback der bürgerlichen Schweiz" beitragen.

22. Dezember 2015

Weiterführende Links:


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"Etwas verwechselt"

BaZ-Kolumnist Roland Stark scheint hier etwas zu verwechseln. Er glaubt offenbar, dass ich mich mit meinem Leserbrief auf seine BaZ-Kolumnen beziehe. Dem ist nicht so. Wer meinen Leserbrief liest, dem ist sofort klar, dass ich von der Zeit spreche, als Somm den Posten als Chefredaktor angetreten hat. Das war im Spätsommer 2010. Damals gehörte Stark zu den grössten Kritikern von Somm und bezeichnete ihn in einem Zeitungsartikel als Mediensprecher der Tea-Party-Bewegung. Herr Stark weiss das vielleicht nicht mehr oder will das nicht mehr wissen – ich habe es mir sehr wohl gemerkt. Und wenn dieser Roland Stark heute zu den BaZ-Kolumnisten gehört, dann hat er sich ganz offensichtlich geläutert. Das ist nicht verboten und ich bewerte auch nicht die Kolumnen von Herrn Stark. Nur sollte man zu dem stehen, was man einst gesagt hat.


Thomas Lüthi, Sissach



"Auch sehr kritisch gegenüber BaZ-Artikeln"

Der Leserbrief von Herrn Lüthi bestätigt leider ein Mal mehr die Tatsache, dass viele Leute an einer Textverständnisschwäche leiden. Lesen ist offensichtlich anstrengender als Schreiben.

In meinem Beitrag habe ich mich mit keinem Wort zu den politischen Ansichten von Markus Somm geäussert. Als aufmerksamer Leser ist es Herrn Lüthi sicher nicht entgangen, dass ich mich in der BaZ regelmässig sehr kritisch mit den Artikeln der Inland- und Bundeshausredaktion befasse. Auch die Berichterstattung über die Basler Verkehrspolitik findet bei mir wenig Zustimmung.

Es bleibt aber wohl wahr, dass man eine Zeitung nur dann glaubwürdig kritisieren kann, wenn man sie zuerst gelesen hat. Oder sieht das Herr Lüthi anders? Dem ebenso meinungsstarken wie faktenschwachen Journalisten aus Liestal empfehle ich aber den guten alten Bert Brecht als Lektüre:

"Ein Mann, der Herrn K. schon lange nicht gesehen hatte, begrüsste ihn mit den Worten: "Sie haben sich gar nicht verändert." "Oh!" sagte Herr K. und erbleichte.


Roland Stark, Basel



"Geläuterter Roland Stark"

Alt SP-Grossrat Roland Stark gehört offenbar zu den geläuterten BaZ-Lesern. Ich kann mich gut erinnern, als Markus Somm 2010 die Chefredaktion übernahm. Gar unfreundliche Worte kamen aus dem Mund und aus der Feder von Roland Stark. Er kritisierte Somm heftig, bevor dieser richtig angefangen hatte. Er nannte ihn den "Mediensprecher der Tea-Party-Bewegung". Wir erinnern uns: Das ist die ultrakonservative Polit-Gruppe in den USA, die sich rechts von den Republikanern positioniert. Ja, Herr Stark, Sie zitieren Mark Twain zurecht: "Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann."


Thomas Lüthi, Sissach



"Kompliziertes Verhältnis"

Wohltuend in der heutigen hektischen Zeit noch derart profunde Analysen in wohltuend sachlicher Sprache zu lesen. Als einziges fehlt Markus Somms kompliziertes Verhältnis zu den Herausforderungen, welche die elektronischen Medien für die BaZ stellen. Als Redaktionsmitglied der BaZ würde ich mir Sorgen machen.


Klaus Kirchmayr, Aesch



"Als Dividende wurde politischer Machtgewinn erwartet"

Ausgezeichnete Analyse von Peter Knechtli! Vor einem Jahr war meine Geduld mit der BaZ zu Ende, ich stieg auf die "BZ Basel" um. Seither nerve ich mich bedeutend weniger. Als Linker fehlen mir natürlich die ausgezeichneten Kolumnen von Helmut Hubacher, Roland Stark und Regula Stämpfli. Aber ich habe von der BaZ nie erwartet, eine linke Zeitung zu sein und immer meine eigene Meinung wiederzufinden.

Eine Zeitung mit hoher journalistischer Qualität und guten, kritischen Analysen wäre meine Erwartung. Aber eine Zeitung, welche billige, verletzende, meistens nicht fundierte Kampagnen gegen Politiker und Politikerinnen aller politischen Couleur schreibt, brauche ich nicht. Skandalisierung alleine ist keine Qualität. Übrigens, auch ohne BaZ-Abonnement komme ich manchmal in den "Genuss", diese Zeitung zu lesen. Sie liegt noch vielerorts auf, in Restaurants, Coiffeursalons, Spitälern.

Ich brauche auch kein neoliberales, nationalkonservatives Missionsblatt. Doch das war natürlich der Auftrag an Markus Somm, als der damalige Journalist und Verwaltungsratspräsident der Weltwoche 2010 vom Tessiner Financier Tito Tettamanti und vom damals noch im Versteckten agierenden Christoph Blocher nach Basel geholt wurde. Vorbild für das Engagement dieser Financiers sind die rechtskonservativen Mediengiganten Rupert Murdoch und Silvio Berlusconi.

Diese Strategie ist immer noch aktuell. Der Versuch, auch die NZZ vollständig in diese Richtung zu treiben, mit oder ohne Somm, und die dauernden SVP-Attacken gegen das Schweizer Radio und Fernsehen, unter anderem mit der eingereichten Initiative "Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren" sind nur ein Teil davon. Auch "Teleblocher" gehört dazu. Je grösser dort die Provokationen des SVP-Chefstrategen sind, umso sicherer ist deren landesweite Weiterverbreitung in allen anderen Medien.

So wurde Somm als Teil dieser Strategie im Jahre 2010 der "Statthalter Blochers" in Basel, wie er sich selbst einmal bezeichnete. Er schien der ideale Kandidat zu sein. Obschon Somm beim "Tages-Anzeiger" noch linke Positionen vertrat, half er bei der "Weltwoche" wacker mit, dieser ein rechtskonservatives Profil zu geben. Das ursprünglich für die BaZ angekündigte Ziel, von Meinungsvielfalt und von Debatten wurde nie erreicht. Dagegen ist es zur tendenziösen Berichterstattung gekommen, welche man angeblich verhindern wollte.

Beides war wohl schon damals nur zu Werbezwecken und zur Beruhigung der Leser gedacht. Ziel des Auftrages war es nicht. Und auch die Feindbilder waren schnell klar. Es sind die Linken, die Gewerkschaften, die bürgerlichen Parteien der Mitte und "links" von der SVP, der Staat und Staatsbetriebe, die EU. Da sind wie erwähnt alle Texte vorhersehbar. Das führt dann zu Absurditäten, zum Beispiel, als Somm die linke Regierung in Griechenland und deren neuen Finanzminister Giannis Varoufakis weit über den grünen Klee rühmte. Und der Marxist Varoufakis für ihn sogar zum Rockstar der Politik wurde! Gut ist, wer gegen die EU ist.

Interessante Thesen von Peter Knechtli am Schluss zur Zukunft von Somm und der BaZ. Christoph Blocher sagte, er wolle mit der BaZ finanziell eine schwarze Null erreichen. Verständlich, er ist ja da nicht als Philanthrop eigestiegen. Als Dividende wurde zwar nicht direkt Geld erwartet, aber klar ein politischer Machtgewinn.

Doch so gesehen gab es bisher keine Ausschüttung einer Dividende. Markus Somm gehört zum engen Entourage des Blocher-Clans. Und so sind für ihn auch andere Aufgaben denkbar. So wie Blocher auch die Fähigkeiten seines Fackelträgers und obersten Brandmeisters, des beruflich und politisch gestrandeten Christoph Mörgeli, weiter nutzen möchte. So könnte die zukünftige Geschichte der BaZ wieder spannend werden oder in der sich rasant wandelnden Medienwelt schlicht zu Ende gehen!


Otto Kunz-Torres, Basel



"Besonders hellseherische Leistung"

Es wäre nur schwer verständlich, wenn ein strenggläubiges Mitglied des Blauen Kreuzes an einer Weindegustation teilnehmen würde. Auch die Wahl eines Veganers zum Präsidenten des Metzgermeisterverbandes würde erstaunen. Schon wesentlich realistischer ist die Vorstellung, jemand würde ein Buch besprechen, das er gar nicht gelesen hat.

Eine besonders hellseherische Leistung vollbringt aber mein geschätzter Genosse Ruedi Rechsteiner. Obgleich er nach eigenem Bekunden die BaZ seit 5 Jahren "konsequent" nicht mehr liest, weiss er trotzdem, dass die Zeitung "braune Botschaften" und "rechtsextreme Einstellungen" verbreitet. Selbstverständlich darf, nein muss man eine Zeitung wegen ihres Inhalts oder ihres Stils kritisieren. Zwingende Voraussetzung ist allerdings, dass man sie liest. Vielleicht, das wäre immerhin eine plausible Erklärung, lässt sich der alt-Nationalrat die Basler Zeitung ja auch vorlesen.

Ansonsten gilt der schöne Spruch von Mark Twain: „Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann.“


Roland Stark, Basel (Register der Interessenbindungen: Kolumnist der "Basler Zeitung")



"Eine quantité negligable"

Auch mir fehlt die BaZ kein bisschen. Okay, ich bin nicht mehr so auf dem Laufenden darüber, wer gestorben ist. Aber sonst? Eine quantité negligable.
 
Im Zürcher Staatsradio (SRF1) wird in der morgendlichen "Presseschau" um 07.15 Uhr dennoch fast täglich eine Schlagzeile aus der BaZ zitiert. Das Basler Sprachrohr eines gewissen SVP-Chefideologen stösst in Zürich offenbar auf mehr Interesse als in Basel.


Gaby Burgermeister, Basel



"Vielleicht lese ich die BaZ wieder, wenn ..."

Seit ich vor etwa fünf Jahren konsequent aufgehört habe, die BaZ zu lesen, stelle ich vor allem fest, dass sie sie mir in keiner Hinsicht fehlt. Für einen intelligenten Menschen, der sich immer für die Sache interessiert hat und nicht für eingekaufte Meinungen, wurde die Sommsche BaZ eine Strafe.Nicht so die NZZ, die ja oft kaum weniger rechts steht, aber auf braune Botschaften verzichtet und vielschichtig über Dinge berichtet, statt rechtsextreme Einstellungen zu referieren.
 
Vielleicht lese ich die BaZ wieder, wenn sie einen echten neuen Besitzer/Chefredaktor hat (keinen neuen Strohmann), aber vorher sicher nicht. Besonders beruhigend finde ich den Abo-Rückgang von 43 Prozent. Wunderbar. Das ist die einzige Sprache, die Herr Somm (vielleicht) versteht. Weiter so. Und noch schöner wäre der definitive Abschied eines gekauften Überflüssigen Richtung Zürich-Ost.


Rudolf Rechsteiner, alt Nationalrat SP, Basel



"Leistungsabbau zeigt sich vielerorts"

Dem Kommentar von Peter Knechtli kann ich nur zustimmen. Der Leistungsabbau bei der BaZ zeigt sich an vielen Stellen. Als langjähriger Abonnent der BaZ (neben NZZ und BZ) ist mir der kostenlose Zugang zur elektronischen Ausgabe zwar noch gewährleistet. Mit der Einführung der Kostenpflicht für Nichtabonnenten ist aber auch für Abonnenten die Möglichkeit, zu elektronisch publizierten Artikeln Kommentare abzugeben, beseitigt worden.

Ich habe die Kommentare oft mit Interesse gelesen und mich ab und zu auch selbst geäussert. Ich stimme BaZ-Kolumnist Roland Stark zu, der in einer seiner Kolumnen gefordert hat, dass solche Kommentare nur mit den echten Namen der AutorInnen publiziert werden sollten. Ich würde es daher verstehen, wenn die Kommentarfunktion nur registrierten Personen, unter Umständen nur den Abonnenten,  zur Verfügung stände.

Auch aus diesem Kreise würden zweifellos kritische Stimmen geäussert. Durch solche will sich die BaZ-Redaktion aber offensichtlich nicht mehr beirren lassen.


Urs Engler, Bettingen



"Alles gesagt"

Besser kann man die fünf Jahre Somm nicht beschreiben. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.


Peter Graf, Basel



"Journalismus e contrario"

Mir ist die letzten Monate in Bezug auf die BaZ vor allem eines stark aufgefallen, nämlich wie sehr diese Zeitung Journalismus "e contrario" betreibt. Themen, die in den anderen regionalen Medien – zum Beispiel BZ, OnlineReports, Schweiz am Sonntag, Tageswoche und SRF-Regionaljournal Basel - regelmässig zurückkommen, werden in der BaZ regelrecht verschwiegen, im besten Fall nach längerer Verzögerung in Absprache mit den handelnden Akteuren heruntergespielt.
 
Wir können hierbei insbesondere denken an Themen, welche die Wirtschaftkammer Baselland als funktionierenden Gesamtorganismus und die Beziehung dieser mit (gewissen Exponenten) der Regierung BL betreffen. Natürlich muss dies auch den Journalisten der BaZ in das Auge stechen. Sie werden darüber in den eigenen Reihen sicher sprechen, sie schweigen jedoch nach aussen. Sobald es dann andere Organisationen angeht, weiter weg, z.B. die FIFA, wird wieder munter geschrieben: "Dass es die US-Justiz war, die Ende Mai 2015 (...) die Eiterbeule erstmals richtig aufschnitt, muss den Schweizer Behörden schwer zu denken geben" (BaZ, 22.12.2015).
 
Ohne ein Urteil abzugeben, was stimmt oder nicht, wonach sieht so etwas aus? Meine Sicht: erstens, offenbar ist bezüglich der Situation in Baselland an manchem mehr daran, als die BaZ-Eigner für wahr halten möchten; zweitens, der Informationsgehalt der BaZ nimmt nicht nur subjektiv (einseitiges Links-Rechts-Schema), sondern auch objektiv (blosses Fehlen von Inhalten) zunehmend ab. Dies muss genauso "schwer zu denken geben"! Nicht beim Verschweigen, gerade beim Offenlegen liegt die ganz wichtige Rolle der vierten Macht einer erwachsenen Demokratie. "Spielen" mit Gefühlen in Gesellschaft und Politik passt nur einem Libell, ist einer Zeitung jedoch unwürdig.


Peter Toebak, Liestal



"Tatsächlich verloren"

Ohne OnlineReports wäre Basel tatsächlich "verloren".


Beatrice Alder, Basel



"Ideologische Holzhammer-Stimmungsmache"

Peter Knechtli hat wieder einmal akribisch analysiert und ausgewogen präsentiert. Aus diesem Holz sind gute Redaktionsleitungen geschnitzt! Wie wäre es, wenn die BaZ-Chefredaktion sich davon eine Scheibe abschneiden würde? Vielleicht liesse sich dann auch die Auflage wieder ein bisschen steigern. Ganz ohne unerwünschte Gratis-Verteilung in Briefkästen mit "Bitte keine BaZ"-Aufklebern.

"Hoppla, jetz komm ich"-Attitüde und ideologische Holzhammer-Stimmungsmache hat in Basel bisher immer nur eine Reaktion gefördert, nämlich den Widerstand. Jede/r, der die hiesigen Verhältnisse kennt, hätte das Herrn Somm voraussagen können. Wer wie er von oben einsteigen will, um ein Terrain zu erobern, sollte es vorher genau erkunden.


Esther Murbach, Basel


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"Ich gehe nicht, weil ich keine Lust mehr habe"

Basler Zeitung online
vom 25. September 2018
über den Rücktritt von
Bundesrat Johann Schneider-
Ammann
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Er geht also nicht Oder die Kunst der korrekten Komma-Setzung.

Frisch pubertiert

Die Leute auf dem Hügel
RückSpiegel



In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.

Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.

• Die Basler Kantonalbank eröffnet am 27. August direkt vis-à-vis des Badischen Bahnhofs ihre neue Filiale Rosental, was schon am 25. August gefeiert wird.

• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.