© Fotos by OnlineReports.ch / Ringier
"Vertragsbruch": Medien-Leader Matthias Hagemann (l.), Michael Ringier

Basler Mediengruppe lässt Jean-Frey-Deal mit Ringier platzen

Ringier wirft der Basler Mediengruppe "Vertragsbruch" vor / Filippo Leutenegger als CEO vorgesehen / Neue Eigentümer noch unbekannt


Von Peter Knechtli


Der Verkauf des Jean-Frey-Verlags durch die Basler Mediengruppe (BM) an Ringier ist geplatzt. Statt dessen geht der Zürcher Verlag an die Swissfirst Bank AG, die den geschassten TV-Chefredaktor Filippo Leutenegger als Konzernchef einsetzt. Ringier und die Basler Mediengruppe werfen sich gegenseitig "Vertragsbruch" vor.


Ende Dezember sah es so aus als sei alles im Reinen: Die Basler Mediengruppe gab per Vorvertrag bekannt, sie verkaufe den verlustträchtigen Jean-Frey-Verlag ("Bilanz", "Weltwoche", "Beobachter") an Ringier, das grösste private Medienunternehmen der Schweiz. Jetzt sieht alles anders aus: Der Deal ist geplatzt, wie am Freitag an einer Pressekonferenz in Zürich bekannt wurde: Die Swissfirst Bank AG kauft von der Basler Mediengruppe die Jean Frey AG, "um diese im Rahmen einer Private Equity Transaktion bei einer Gruppe von Schweizer privaten und institutionellen Investoren zu platzieren".

Offensichtlich ist damit eine Gruppe finanzkräftiger Geldgeber bereit, neu ins Schweizer Printgeschäft einzusteigen. Die Investment- und Privatbank erwirbt "nach Rücksprache mit ausgewählten Investoren" (Swissfirst-Communiqué) die Aktien der Jean Frey AG mit sämtlichen Tochtergesellschaften und Titeln, um sie anschliessend in die Portfolios der Kunden zu übertragen - ein in der Schweizer Mediengeschichte bisher einmaliges Vorgehen.

Die Basler Mediengruppe löst um 70 Millionen Franken

Um wen es sich bei den Investoren handelt, mochte Swissfirst-CEO Thomas Matter (Bild links) gegenüber OnlineReports nicht verraten: "Ich bin ans Bankgeheimnis gebunden." Es seien fünf institutionelle Anlegerkunden angefragt worden, die alle zugesagt hätten. Diese Kunden stünden für 80 Prozent des Transaktionskapitals von 90 bis 110 Millionen Franken ein. Später sollen 10 bis 15 Einzelinvestoren dazu stossen und entsprechende Anteile zeichnen. Unter den institutionellen Anlegern befinde sich "kein Kunde, der mit Medien etwas zu tun hat", sagte Matter, ohne Namen nennen zu wollen. Sicher sei nur, dass kein Einzelkunde die Mehrheit halten dürfe.

Ebenso wenig wollte sich Matter, in der "Bilanz" erstmals unter der Gilde der 300 reichsten Schweizer aufgeführt, zum Kaufpreis äussern. Doch die Tatsache, dass im Transaktionspreis eine Kapitalerhöhung von 20 bis 30 Millionen enthalten ist, lässt den Schluss zu, dass die Basler Mediengruppe mit einem Preis von 70 Millionen Franken rechnen kann. Der Kaufpreis wird allerdings erst in drei bis fünf Wochen fällig, wenn die Wettbewerbskommission die Unbedenklichkeitserklärung abgegeben hat.

Noch ist unklar, wie alt die überraschende Neubesinnung der Basler Mediengruppe ist. Immerhin sind bereits wichtige personelle Vorentscheidungen getroffen. Ab 2. April als neuer CEO des Jean-Frey-Verlags vorgesehen ist der noch amtierende Chefredaktor von Schweizer Fernsehen DRS, Filippo Leutenegger. Er war erst vor wenigen Tagen nach einem heftigen Machtkampf mit Fernsehdirektor Peter Schellenberg entlassen worden. Wie es heisst, soll Leutenegger wie alle Mitarbeitenden der Jean Frey AG die Möglichkeit erhalten, "sich an ihrem eigenem Unternehmen zu beteiligen".

Als möglichen Umfang der Mitarbeiterbeteiligung nannte Matter einen Aktienanteil von 15 bis 20 Prozent. Verwaltungsratspräsident wird der Unternehmens- und Kommunikationsberater Christoph Richterich. Auch soll Peter Wyss, Finanzchef der Basler Mediengruppe, im Verwaltungsrat des Jean-Frey-Verlags Einsitz nehmen. Was nichts anderes heisst, als dass die bisherige Besitzerin zumindest vorläufig ein informelles Bein im Zürcher Verlagshaus behalten wird.

Im Roche-Umfeld laufen Fäden zusammen

Möglicherweise wird Basel ohnehin auch künftig beim Jean-Frey-Verlag das Sagen haben: Christoph Richterich ist der Sohn des früheren Roche-Personalchefs Guido Richterich. Thomas Matters Vater Peter Matter (60), Verwaltungsratspräsident der Swissfirst-Tochter Swissfirst Trust und Verwaltungsrat von Christoph Blochers Ems-Chemie und von Martin Ebners Spezialitäten-Vision, war Chief-Treasurer bei Roche und half Finanzchef Henri Meier während Jahrzehnten, wundersam Geld zu vermehren. Guido Richterich wiederum ist geschäftlich mit dem schweizerischen Bereich der Kaffeehauskette Starbucks verbunden, die zu Beat Curtis Detailhandelsgruppe Bon appétit gehört.

Nicht nur ist Starbuck im neuen Redaktionssitz der "Basler Zeitung" am Basler Aeschenplatz eingemietet, auch ist Beat Curti als früherer Besitzer des Jean-Frey-Verlags eng mit der Basler Mediengruppe verbunden, in deren Verwaltungsrat er immer noch sitzt. Zudem sind auch die Kontakte zwischen Thomas Matter und Martin Wagner, dem Konzernanwalt der Basler Mediengruppe, recht eng: Die beiden kennen sich aus früheren geschäftlichen Kontakten; auch war es Martin Wagner, der zu Jahresbeginn den Kontakt zu Thomas Matter herstellte, um Sicherheitsnetz zu spannen für den Fall, dass der Ringier-Deal platzen sollte.

Peter Matter "weiss nichts von speziellen Beziehungen der neuen Eigner zur Roche". Jedenfalls hat er keinen Grund, seinem Sohn aus aktuellem Anlass beizustehen. OnlineReports stöberte ihn auf den Malediven auf, wo er derzeit bei 32 Grad den Urlaub verbringt.

Druckaufträge bleiben in Basel - bietet Ringier mit?

Eine Kapitalverflechtung oder eine weiter bestehende Minderheitsbeteiligung dagegen schloss BM-Verwaltungsratspräsident Matthias Hagemann gegenüber OnlineReports aber ausdrücklich aus: "Wir sind ganz ausgestiegen und haben 100 Prozent unserer Anteile verkauft. Wir werden keine Beteiligung mehr halten." Dagegen konnte sich die Basler Mediengruppe die Druckaufträge für die "Weltwoche" und das "TR7" sichern. Weitere Druckaufträge aus dem Hause Jean Frey seien, so Hagemann, "Gegenstand von Verhandlungen".

Dieser Punkt ist für das Basler Medienunternehmen wichtig: Vor kurzem beschloss der Verwaltungsrat, 80 Millionen Franken in eine neue Rotationsmaschine zu investieren. Dies auch auf der Basis der Annahme, dass diese Qualitätsdruckpresse nicht nur durch die "Basler Zeitung" und einen wichtigen Teil der Coop-Zeitung, sondern ebenso durch die Titel des Zürcher Jean-Frey-Geschäfts ausgelastet werden kann. Allerdings kann die "Weltwoche" nichts zur Auslastung der teuren Investition beitragen, wenn sie, wie einmal angekündigt, in ein Magazin umgewandelt werden soll: Dieses kann nicht auf der Zeitungs-, sondern nur auf der Rollenoffset-Rotation gedruckt werden. Hier verfügt Ringier mit zwei 48-Seiten-Maschinen über die bessere Infrastruktur als die Basler Mediengruppe. Mögliche Folge: Wenn für den Druck der künftigen "Weltwoche" Konkurrenzpreise vereinbart sind, kann Ringer mit tieferen Offerten die Basler Mediengruppe in Bedrängnis bringen.

Ringier wirft Basler Mediengruppe "eklatanten Vertragsbruch" vor

Scheint sich das Team um Verleger Hagemann mit dem neuen Partner recht schnell geeinigt zu haben, brach am Freitag zwischen den bisherigen Verhandlungspartnern ein heftiger Krach aus. Ringier wirft der Basler Mediengruppe nichts weniger als "eklatante Vertragsverletzung" vor. Laut Ringier-Sprecher Fridolin Luchsinger bestand zwischen den beiden Verlagshäusern ein "rechtsgültiger Vertrag", in dem bis 8. Februar "Verhandlungsexklusivität" zugesichert werde. Luchsinger: "In diesem Vertrag steht ganz klar, dass sich die Basler Mediengruppe verpflichtet, bis zum 8. Februar nicht mit andern Interessenten zu verhandeln."

Zwar habe Ringier gemerkt, dass in den letzten zehn Tages "etwas Sand ins Getriebe" gekommen sei. In den letzten drei Tagen aber seien die Gespräche wieder "normal gelaufen". Die vereinbarte Due diligence - die interne Sorgfaltsprüfung - sei erst vor drei Tagen abgeschlossen worden. Es sei vorgesehen und terminlich schon anberaumt gewesen, am Montag die "eigentlichen Verhandlungen" auch über den Kaufpreis zu beginnen.

Erst am Freitagmorgen sei Ringier durch die Basler über die Pressekonferenz der Swissfirst informiert worden: "Sie haben uns ganz klar hintergangen. Die hatten nicht einmal den Anstand gehabt, uns zuvor darüber zu informieren. Sie haben uns vor vollendete Tatsachen gestellt." Dass die Basler Mediengruppe "hinter unserem Rücken mit andern verhandelte", sei "eine Sauerei", sagte Luchsinger weiter. Auch Präsident Michael Ringier finde "das Geschäftsgebaren der Basler unter allem Hund". Nach Angaben des Sprechers ("Die Basler erleiden den Imageschaden") will Ringier jetzt "rechtliche Schritte prüfen".

Hagemann gibt zurück: "Ringier hat Frist versäumt"

Im Verlaufe des Freitags wuchs der umstrittene Deal zu einem eigentlichen Hickhack zwischen den beiden Medienunternehmen aus. Der promovierte Jurist und BM-Präsident Hagemann warf nämlich seinerseits dem Ringier-Verlag Vertragsbruch vor. "Ringier hat die Frist zum Abschluss des Hauptvertrags versäumt. Dieser hätte am Freitag abgeschlossen werden sollen." Und obschon Ringier am 10. Dezember letzten Jahres erstmals darauf hingewiesen worden sei, die Wettbewerbskommission einzuschalten, habe das Zürcher Verlagshaus die Wettbewerbshüter erst am 31. Januar "beiläufig informiert".

Matthias Hagemann zu unserer OnlineReports: "So kamen wir in einen unhaltbaren Schwebezustand." Sowohl der Basler Mediengruppe wie insbesondere der schlingernden "Weltwoche", die seit Monaten auf die Umsetzung einer längst angekündigten Neukonzeption wartet, hätten weitere Monate ungeklärter Eigentumsverhältnisse "schweren Schaden" zugefügt. Ringier habe gar nicht früher informiert werden können: "Am Donnerstagabend hatten wir Verwaltungsratssitzung. Dabei sahen wir, dass wir mit nicht in vernünftigem Rahmen zu einem Konsens kommen können." Da habe der Verwaltungsrat beschlossen, "die Verhandlungen mit Ringier abzubrechen und auf Angebot von Swissfirst einzutreten".

SVP ante portas - bloss ein Gerücht

Am Freitag zirkulierten Gerüchte, wonach massgebliche SVP die Chance packten, über den ihr nicht abgeneigten ehemaligen TV-Dompteur Filippo Leutenegger die Kontrolle über wichtige politische Presse-Titel zu übernehmen. Nahrung erhielt die Spekulation auch, weil der frühere Julius-Bär-Chefökonom und SVP-Nationalrat Hans Kaufmann dem Swissfirst-Verwaltungsrat angehört. Gut informierte Kreise jedoch dementierten das Gerücht. Auch Christoph Blocher wollte davon nichts wissen: "Weder ich selbst noch die Pensionskasse der Ems-Chemie sind bei diesem Geschäft dabei. Wir haben auch nicht die Absicht, dies zu prüfen." Seines Wissens sei auch sein Parteikollege Walter Frey im Medien-Deal nicht engagiert.

Matthias Hagemann zeigt Verständnis für die heftige "emotionale Reaktion" von Ringier, hofft aber auf ein baldiges "Verrauchen". Ob sich die Verhältnisse zwischen den beiden Unternehmen, die eben noch Verhandlungspartner waren, so rasch normalisieren, ist zweifelhaft. Die Basler Mediengruppe, so ein Branchenkenner, habe sich in Ringier nicht nur einen schärferen Konkurrenten, sondern "einen Todfeind geschaffen".

8. Februar 2002


"Zwei, drei grössere Probleme aufgetaucht"

Über die konkreten Streit-Gründe kann derzeit nur spekuliert werden. Macht die Basler Mediengruppe im wesentlichen Hinhaltetaktik seitens Ringier geltend, verweist Ringier-Sprecher Fridolin Luchsinger auf "zwei, drei grössere, aber nicht unlösbare Probleme", die im Verlaufe der Due diligence aufgetaucht seien. Diese Erkenntnisse - unter anderem soll es sich um millionenschwere Lücken in der Pensionskasse handeln - seien den Spitzen der Basler Mediengruppe in den letzten Tagen mitgeteilt worden. Luchsinger: "Ich kann mir nur vorstellen, dass sie erschrocken sind." Wahrscheinlich dürften diese "Erkenntnisse" auf den Preis gedrückt haben. Spekulationen drehen sich auch um Unklarheiten im Zusammenhang mit Verlust von 15 Millionen Franken in der Pensionskasse der Basler Mediengruppe, verursacht durch Jürg Weiss, den früheren Finanzchef der Jean Frey AG. Laut Matthias Hagemann besteht aber "im heutigen Zeitpunkt keine Deckungslücke". Der Fehlbetrag werde zum Zeitpunkt der Eigentumsübertragung durch die Patronale Wohlfahrtsstiftung der Basler Mediengruppe gedeckt.


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"Werden nun alle SAC-Hütten geschossen?"

Basler Zeitung
Schlagzeile
vom 18. März 2020
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Es hat zuviele Böcke.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.