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Will Internet-Buchhändler Nummer eins in Europa werden: BOL-Chef Heinz Wermelinger

Die Amazonen vermehren sich

Im Online-Pioniergeschäft Buchhandel werden jetzt die Marktplätze verteilt: Bertelsmann und ein Schweizer Top-Manager sind ganze vorne mit dabei


Von Peter Knechtli


Beinahe hätten die Europäer den Einstieg in den digitalen Bücherhandel verschlafen. Doch jetzt, aufgeschreckt durch den Grosserfolg des US-Pioniers Amazon, setzt der Multimedia-Konzern Bertelsmann mit einer Investition von gegen einer Milliarde Franken zu einer Grossoffensive gegen den amerikanischen Pionier an. Chef des Online-Geschäfts von Bertelsmann ist ein Schweizer.


Heinz Wermelinger macht sich nichts vor: "Vor drei Jahren verstand ich von diesem Business nichts." Heute muss der 52jährige Zürcher in diesem Business einen transatlantischen Wirtschaftsangriff führen: Für Bertelsmann, mit 400 Profitcenters das grösste Verlagshaus der Welt, muss er gegen den amerikanischen Internet-Buchhändler Amazon den Kampf um die weltweite Vorherrschaft im Cyber-Geschäft aufnehmen.

Das explosionsartige Wachstum des amerikanischen Startup-Distributors rüttelte den 163jährigen Verlagskoloss auf: Entweder gegen den Pionier den Kampf aufnehmen oder von ihm besiegt zu werden. "In Europa gibt es niemand ausser Bertelsmann, der die Fährte aufnimmt", beschreibt Wermelinger den digitalen Tiefschlaf zahlreicher Medienhäuser auf dem alten Kontinent.

"In Europa schnell Fuss fassen"

Das Stadium der Spurensuche hat Wermelinger bereits hinter sich: Seit Jahresbeginn Chef von Bertelsmann Online International (BOL), ging er am 4. Februar in Berlin und Paris an den Start.

Das Ziel: "In Europa möglichst schnell Fuss fassen und eine führende Position einnehmen." Mit Deutschland, Frankreich und Grossbritannien sollen die drei Kernmärkte des europäischen E-Commerce mit insgesamt 11 Millionen modemgerüsteten Haushalten als erste erschlossen werden. Später sollen die Niederlande und Spanien und schliesslich die Schweiz folgen.

Mit Brötchen wird sich Wermelinger nicht zufrieden geben: "Egal, was wir machen - wir wollen der führende Medienshop sein", gibt er den Tarif vor. "In zehn Jahren wollen wir überall präsent sein". Der nordamerikanische Markt wird bereits durch Joint-Venture-Partner "barnesandnoble.com" bearbeitet. Die Expansionspläne wind weltumspannend: "In den nächsten zwei Jahren wollen wir Südamerika und den Fernen Osten aufbauen. Wir wollen Leuchtfeuer und Trendsetter sein."

Die rasante Tempo-Vorgabe hat nicht nur damit zu tun, dass auch Bertelsmann "fast einen Mega-Trend verschlafen" hätte (so das deutsche "Handelsblatt"). Vielmehr sehen sich Wermelinger und sein Team einem "wahnsinnig schnell wachsenden Umfeld" konfrontiert. In Europa verzeichnet der E-Commerce dreistellige Wachstumsraten. Zu den führenden Segmenten zählt der Buchhandel: Um 100 Millionen Dollar lag der Umsatz im Geschäfsjahr 1997/98, im Jahr 2001 sollen es bereits zwei Milliarden sein. Obschon US-Konkurrent Amazon mit Deutschland und Grossbritannien schon in Europa Fuss gefasst hat, soll eine schöne Tranche davon auf das Bertelsmann-Konto gehen.

Expansion im Buch- und Online-Bereich

"Mit Büchern fangen wir an, weil das Buchgeschäft das A und O von Bertelsmann ist", streicht Wermelinger die Tatsache heraus, dass Bertelsmann mit sieben Milliarden Franken einen Drittel des Umsatzes mit diesem Produkt verdient - und seine weltweit mit Abstand führende Stellung im Verlagsbereich durch die Uebernahme der amerikanischen Verlagsgruppe Random House letztes Jahre weiter festigte.

Die grösste Akquisition der Firmengeschichte ist auf die führende Position des Konzerns unter dem digitalen Distributions-Regime des 21. Jahrhunderts angelegt. "Der E-Commerce ist das Einkaufs-Tool der nächsten Generationen. Das müssen sich Firmen und Distributoren hinter die Ohren schreiben", sagt Wermelinger warnend an alle, die die glauben, sich dem neuen Trend verschliessen zu können.

"Wer jetzt nicht einsteigt", glaubt Wermelinger, "wird mit Verdrängung und hohen Kosten ein grosses Problem haben". Die Fachleute - Screen-Designer, IT-Programmierer und Marketingspezialisten - werden knapp und teuer, viele Top-Kräfte sind schon verpflichtet.

Bertelsmann - strategisch vernetzt

Bertelsmann, konzeptionell auf dem Weg der strategischen Vernetzung, hat entschlossen vorgesorgt und 800 Millionen Franken in die Online-Strategie investiert. Allein über 400 Millionen Franken flossen schon vor dem BOL-Start in den ersten fünf Ländern.

Was sich dort dem Internet-Nutzer präsentiert, hat weltweit einheitliches Design, ist aber inhaltlich flexibel auf die Bedürfnisse der einzelnen Ländermärkte abgestimmt. Steht im deutschen BOL-Schaufenster derzeit Martin Walser, wird es auf der Schweizer Seite beispielsweise Thomas Hürlimann sein. "Unsere Plattform ist darauf ausgerichtet, den Weltmarkt zu erobern", sagt Heinz Wermelinger.

Dass ausgerechnet er zum virtuellen Eroberer auserkoren wurde, ist kein Zufall: Er durchlief in seiner Karriere alle traditionellen Gefechtsfelder, auf denen der Onlinehandel basiert. Das Verlagsgeschäft, den Cyberspace und das Directmarketing, sein unternehmerisches Kredo: "Da kann man Erfolg oder Flop sofort messen."

Den Ursprung seines Verkaufstalents kann sich der Topmanager nicht so genau erklären: "In der ganzen Wermelinger-Verwandtschaft gibt es keinen einzigen Marketing-Mann". Einzig von seinem Vater, einem im Wertschriftenhandel tätigen Bankangestellten, habe er nach eigenem Bekunden "das Zahlen- und Analysenverständnis" geerbt, das ihn auf seinem Weg aufwärts begleitete.

Wermelinger brachte AOL nach Europa

Nach seiner KV-Lehre bei Juvena bearbeitete er während zehn Jahren die Kosmetik-Branche, bei Readers Digest Schweiz stieg er zum Marketingmanager und damit zur Nummer zwei auf. "Noch nie in meinem Leben habe ich eine Bewerbung geschrieben", beschreibt Wermelinger seine Karriere, in der auch spontane Wendungen nicht fehlen: Mit einem Kind und einer schwangeren Frau wanderte er nach Toronto aus und verhalf Harlequin, dem weltgrössten Paperbackkonzern für Liebesromane, mit dem Aufbau von Niederlassungen von Bulgarien bis Taiwan zu weltweiter Entwicklung.

Mittlerweile hat es Wermelinger auf die Titelseite des "Wallstreet Journal" gebracht. Denn seit 1996 Chef von AOL Bertelsmann Europa, machte er aus dem Joint Venture mit America Online und 60'000 Kunden innerhalb von zweieinhalb Jahren den "führenden paneuropäischen Internet-Provider" mit 2,3 Millionen Mitgliedern. Zu diesem Wachstum hat auch die Uebernahme des Pionier-Providers CompuServe beigetragen.

Die "kleine Mannschaft mit Top-Spezialiten", mit dem er aus Baar schon an AOL-Europa-Geschäft aufbaute, wechselte zu Jahresbeginn grösstenteils zu Arbeitgeber BOL, ebenfalls in der Zuger Gemeinde domiziliert. Nach dem Ausbau wird das internationale Management, das die Ländergesellschaften betreut, gegen 30 Mitarbeiter umfassen. Für die Schweiz ist dereinst eine eigene Gesellschaft mit einem 10köpfigen Team vorgesehen.

Dass Amazon über vier Jahre Vorsprung hat, stört Wermelinger wenig: "Europa profitiert von den amerikanischen Fehlern, holt schneller auf und macht es dann besser."

Tankstelle für's digitale Buch

Befinden sich gleich nach Aktivierung der ersten fünf Länder 4,5 Milllionen Bücher-Titel im BOL-Sortiment, sollen später weitere Kernprodukte des Konzerns online angeboten werden: Zeitschriften, Musik, Videos, Pay-TV-Abonnemente. Später sollen auf der Plattform auch Hardware und Spiel-Software angeboten werden - selbst Kosmetika will der frühere Juvena-Manager nicht à tout prix ausschliessen. "Im entferntesten Sinn wird ein virtuelles Warenhaus entstehen", bestätigt Wermelinger die ambitiösen Pläne des Verlagskonzerns.

Auch sieht sich BOL dereinst als digitale Tankstelle: Elektronische Medieninhalte - von Buchtext über Musiktitel bis zu Filmen - sollen direkt aus dem Netz aufs "Rocket eBook" oder auf den heimischen PC geladen werden können.

Kundenbindung und Erlebnisorientierung wird gross geschrieben. Neben reinen Bestellmöglichkeiten sollen BOL-Interessenten auch Hintergrundinformationen zu bevorzugten Namen oder gar Online-Chats mit den Starautoren der Welt angeboten werden. Dass die Kundenstämme massgschneidert bewirtschaftet werden und über Bannerwerbung auf wichtigen Portalen hinreichend Verkehr auf die virtuelle Ladentür gelenkt wird, versteht sich von selbst.

Auf der Suche nach Partnern verschmäht Wermelinger selbst die kleine Schweiz nicht: "Es gibt Möglichkeiten, dass wir mit und für Ringier etwas machen könnten", sagt er ohne konkreter zu werden.

Preis und Kundennutzen müssen stimmen

Sicher ist nur: Das Geschäft im Online-Handel machen jene, die frühzeitig einen Top-Brand aufbauen. "Die Schnellen fressen die Langsamen", rezitiert Heinz Wermelinger einen klassischen Lehrsatz der Postindustrie. Wer Erfolg haben wolle, müsse aber grundlegende Regeln beachten: Das Werkzeug muss "einfach zu bedienen sein", der Interessent muss schnell an gesuchte Informationen herankommen und schliesslich müssen Kundennutzen und Preis stimmen.

Wenn Wermelinger aus seinem neuen Geschäft erzählt, leuchten die Augen plötzlich auf - als hätte der Wein-Connaisseur eben einen schönen Cabernet-Sauvignon entdeckt: "Es hat mich immer fasziniert, was man aus einem Produkt machen kann, wenn man es richtig verpackt." Allerdings, schränkt er ein, "ein bisschen Bauchgefühl gehört auch dazu".

Auch Bauchgefühl kann er nachweisen: In jüngeren Jahren war Heinz Wermelinger die Nummer zwei der Schweizer Nationalmannschaft in lateinamerikanischen Tänzen. "Das Tanzen gab mir viel. Ich lernte, vor die Leute zu stehen."

Damals, bei Finaltänzen, schauten 3'000 Leute zu. Heute, auf dem Online-Parkett, holt er Millionen ab.

5. März 1999


Der Kampf ums Buch

Der Kampf um den Büchermarkt wird künftig nicht mehr in der Buchhandlung entschieden, sondern im Internet. Dies zeigt der beispiellose Erfolg des vor knapp vier Jahren gegründeten amerikanischen Internet-Buchhändlers "amazon.com" mit einem heutigen Börsenwert von 20 Milliarden Dollar. Allein vergangenes Jahr stieg die Zahl seiner Online-Kunden von 1,7 auf 6,2 Millionen. In der gleichen Grössenordnung stieg der Umsatz auf 610 Millionen Dollar. Gleichzeitig legte der Wert der Amazon-Aktien um mehr als das Zehnfache zu.

Mit "barnesandnoble.com", im Mai 1997 gegründet, erwuchs "amazon.com" erste scharfe Konkurrenz. Laut Bertelsmann ist Barnes & Noble der grösste Internet-Buchhändler, der weltweit operiert. Im ersten Halbjahr 1998 erzielte der Internet-Bereich der weltgrössen Buchhandelskette mit 700'000 Kunden in 175 Ländern 22 Millionen Dollar Umsatz. Die vergangenen Oktober beschlossene 50-Prozent-Beteiligung von Bertelsmann an "barnesandnoble.com" soll dem deutschen-amerikanischen Multimedia-Multi den auf globaler Ebene beabsichtigten Einstieg ins Online-Business ermöglichen und sich damit als Hauptkonkurrent von Amazon zu positionieren. Konzernchef Thomas Middelhoff weiss auch schon, wie er angreifen will: "Kraftvoll."


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"Das Bundesbüchlein (...) lädt geradezu ein, zwei Mal Nein zu stimmen: Nein zu Bundessteuern. Und Nein zu SRG-Zwangsgebühren."

Basler Zeitung
vom 13. Januar 2018
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Stimmt also Nein zur No-Billag-Initiative! Hat das der Autor so gemeint?

RückSpiegel


Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.

• Die Basler Regierung hat die Standesinitiative von FDP-Grossrat Christophe Haller betreffend "Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts" beim Generalsekretariat der Bundesversammlung eingereicht.

• Das Basler Hochbauamt rechnet beim Erweiterungsbau für das Kunstmuseum Basel mit einer Kostenüberschreitung von 3,5 Prozent.

Stagnierende Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Basel: 12'873 Studierende und Doktorierende haben sich im Herbstsemester 2017 für ein Studium eingeschrieben.

• Die volle Freizügigkeit, die auf 1. Januar 2014 in beiden Basel eingeführt wurde, bleibt auch mit der ab 2018 geltenden Spitalliste weiterhin bestehen.

• An der Sitzung vom 18. Dezember hat das französische Parlament dem schweizerisch-französischen Abkommen zum Steuerregime am EuroAirport zugestimmt.

Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.