© Foto by Ruedi Suter, OnlineReports.ch
"Es war ein Blödsinn": Neuer BaZ-Besitzer Moritz Suter

Flugunternehmer Moritz Suter übernimmt die BaZ

Tettamanti und Wagner gehen, Somm bleibt, Firmen-Holding von Zug zurück nach Basel


Von Peter Knechtli


Nur gerade neun Monate herrschten Tito Tettmanti und Martin Wagner über die "Basler Zeitung": Jetzt hat überraschend der Basler Flugunternehmer Moritz Suter das Unternehmen gekauft, das nach Bekanntwerden eines Beratungsmandat an Christoph Blocher ins Trudeln geraten war.


Der 67-jährige Basler Flugpionier Moritz Suter (Bild) kaufte von den im Februar eingestiegenen Tito Tettamanti (75 Prozent) und Martin Wagner (25 Prozent) die "Basler Zeitung". Tettamanti und Wagner sind bereits nicht mehr entscheidungsberechtigt. Chefredaktor Markus Somm bleibt. Gleichzeitig wird der Sitz der BaZ-Holding von Zug nach Basel zurückverlegt, um zu belegen, dass die BaZ "voll in meinen Händen und unabhängig ist".

Wagner: "Wir hatten keine Akzeptanz"

Um 16 Uhr fand eine Medienkonferenz statt, an der Wagner den neuen Eigentümer präsentierte, der zuvor bei seinem ersten Auftritt vor der Redaktion mit einer stehenden Ovation empfangen wurde. Vor neun Monaten hatte der damalige BaZ-Verleger seine Nachfolger vorgestellt. Jetzt verabschiedeten sich die beiden bereits wieder, nachdem sie ein "langfristiges Engagement" versprochen hatten.

Wagner versucht gar nicht erst, den missglückten Sanierungsversuch zu beschönigen. Er glaube zwar nach wie vor fest an das Regionalzeitungs-Modell mit Basler Verankerung. Doch er und Tettamanti verfügten in der Region nach den Vorfällen der letzten Tage über keine Akzeptanz mehr. Per sofort trat Wagner von "sämtlichen Mandaten" im BaZ-Konzern zurück – er wird nach eigenem Bekunden auch nicht wieder als Konzernanwalt des Unternehmens tätig werden.

Suter: "Eine verrückte Sache"

Über den Rückzug von Wagner als Verwaltungsratspräsident und Tettamanti als Mehrheitsaktionär war seit Tagen spekuliert worden. Nachdem die "NZZ am Sonntag" vor zehn Tagen das Beratungsmandat von Christoph Blocher bekannt gemacht hatte, kam es im Raum Basel zu einem Aufruhr eines Teils der Leserschaft. Die Statistisch-Volkwirtschaftliche Gesellschaft Basel" sagte letzten Montag einen Vortrag von Tettamanti zum Thema "Mediokratie – Die Macht der Medien" ab, weil eine Störung der Veranstaltung befürchtet wurde.

Am Abend jenes Montag unterschrieb Suter den Kaufvertrag "unheimlich schnell", nachdem er erst letzten Freitag von den bisherigen Besitzern kontaktiert worden war, wie Suter auf eine OnlineReports-Frage erklärte. über den Kaufpreis wollten sich weder Käufer noch die Verkäufer äussern. Er, sagte Suter weiter, habe den Preis "aus meinem eigenen privaten Vermögen bezahlt". Das Geschäft sei "nicht etwas, das unheimlich viel Geld kosten durfte". So, wie sich Suter jedoch als emotional berührter Käufer in der Not positionierte – über 100 Millionen Franken Schulden, ein schwer defizitäres Druckgeschäft, eine Gruppe mit siebenstelligem Verlust –, dürften Tettamanti und Wagner einen Millionen-Abschreiber zu verdauen haben.

Weiter mit Steffen und Somm

Er habe, "ohne eine grosse Due diligence zu machen", eine "ernsthafte, schwierige Lage" angetroffen. Suter, der während 25 Jahren dem Verwaltungsrat der "Zürichsee Medien AG" angehörte: "Ich habe da eine verrückte Sache übernommen. Aber es war eine unerträgliche Situation." Das Bekanntwerden von Blochers Mandat habe bei Leserschaft und Redaktion eine "enorme Unruhe" verursacht. Jetzt müsse die Situation beruhigt werden, damit "die Menschen in dieser Zeitung wie arbeiten können".

Das grösste Problem im Unternehmen sei die Druckerei, die einen wichtigen Druckauftrag von Coop verloren hat. Auch die Gruppe werde Ende Jahr einen siebenstelligen Verlust schreiben.

Wie der neue Eigentümer weiter ausführte, will er nicht nur mit Somm als Chefredaktor zusammenarbeiten ("hat in den letzten Wochen einen guten Job gemacht"), sondern auch mit der bisherigen vierköpfigen Unternehmensleitung, angeführt von CEO Roland Steffen. Mit diesem Management will er die BaZ "wirtschaftlich auf Erfolgskurs bringen". Noch offen ist, wer dem neuen Verwaltungsrat angehören wird. Er habe bereits einige Namen in Aussicht, sagte Suter. Er müsse aber erst schauen, "ob sie bereit sind, in das sinkende Schiff einzusteigen".

Blocher-Mandat "ein Blödsinn"

Suter trat ausserordentlich locker auf, duzte auch mal Journalisten und war bemüht, eine aufgeräumte Stimmung zu verbreiten ("gibt's da nichts zu trinken?"). Er versprach als Parteiunabhängiger ("ich bin apolitisch") redaktionelle Unabhängigkeit. Es werde "keine SVP-Zeitung" geben, aber auch keine Zeitung irgend einer andern politischen Präferenz. Jetzt müssten "Ruhe und Vertrauen" geschaffen werden, damit die BaZ in eine "gute wirtschaftliche Zukunft geführt werden könne. Er habe eine "absolute Achtung für Blocher als Unternehmer". Ihm jedoch ein BaZ-Beratermandat zu geben, sei "ein Blödsinn" gewesen, meinte Suter ungeschminkt.

Der ausgebildete Pilot und passionierte Cigarren-Raucher Moritz Suter machte sich einen Namen als Gründer der Fluggesellschaft Crossair. Die Swissair, die zuvor schon an der Crossair beteiligt war, erhöhte 1993 ihren Aktienanteil auf 56,1 Prozent. Er ist nun Verwaltungsratspräsident der 2004 in Basel gegründeten Fluggesellschaft "Hello". Kurz vor dem Grounding der Swissair im Jahr 2001 wurde Suter die Führung und Sanierung des kriselnden Unternehmens übertragen, doch schon nach 44 Tagen trat er von seiner Funktion zurück.

Kommentar: "Happy Landing, Moritz Suter"

24. November 2010

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"Ich bin von 'Rettet Basel' enttäuscht"

Die Ereignisse der letzten Tage haben gezeigt, dass Veränderungen manchmal schneller möglich sind als man denkt. Auch ich habe die Unterschriftenaktion "Rettet Basel" unterschrieben. Ich bin der Überzeugung, dass die ganze Geschichte aufgebläht wurde durch die mangelnde Kommunikationsfähigkeit aller Beteiligten (vor allem der Führungsspitze).

 

Der Schritt von Moritz Suter ist zu begrüssen, und der Unternehmer Suter wirkt glaubwürdig in seinen Aussagen und Bemühungen um die "Basler Zeitung". Dass er einem fähigem Journalisten die Möglichkeit gibt, weiterhin als Chefredaktor tätig zu sein, ist ein Schritt hin auf Transparenz und Offenheit im Interesse einer unabhängigen Zeitung.

 

Enttäuscht bin ich ob der Redaktion von "Rettet Basel", die nun partout Herrn Somm weg haben will. Auch ich habe Vorbehalte, aber die letzte BaZ-Führung hat mit den verschiedenen Interessenverflechtungen und mit ihren Schritten (Weg von Basel nach Zug, kein persönlicher Kontakt mit den Redaktoren etc.) einen Hintergrund geschaffen, auf dem ein ehemaliger "Weltwoche"-Redaktor und Autor der Blocher-Biographie nur schlecht aussehen kann.

 

"Rettet Basel" kann jetzt nicht alle Unterzeichnenden der Aktion missbrauchen, um weiter zu agieren. Damit würde "Rettet Basel" nun ebenfalls mit gezinkten Karten spielen und ein Ziel anvisieren, das von vielen Unterzeichnerinnen und Unterzeichner nicht gut geheissen wird!

 

Geben wir doch der BaZ und Basel eine Chance hin auf eine gute unabhängige Tageszeitung!


Marianne Plattner, Binningen



"Suter wurde nicht mit dem Verlag identifiziert"

Es ist schon so, dass Suter lange Zeit Verwaltungsrat bei der Zürichsee Medien AG war. Meines Wissens hat er aber nie grosse Wellen geworfen, und in der Zürcher Öffentlichkeit wurde er in keiner Weise mit diesem Verlag identifiziert. Was wohl auch mit den Besitzverhältnissen zu tun gehabt haben könnte.

 

Immerhin: die Zürichsee-Zeitung gehört heute "besitzmässig" zum Tamedia-Konzern und "redakions-, verlags- und inseratemässig" zum Zürcher Landzeitungsverbund. Eine Konzentration bzw. Vereinheitlichung des redaktionellen Teils ist im Anlaufen und wird wohl in nicht allzu ferner Zukunft ganz zentralisiert. Was für mich nur logisch ist. Der "Tagi" hat so als ziemlich erste Massnahme die Zeitungsdruckerei dicht gemacht, weil im Rollenoffsetbereich landesweit ganz gewaltige Überkazapitäten bestehen.

 

Diverse Verlage haben halt den Mentalitätswechsel vom Handwerks- zum Industrieunternehmen nie geschafft. Suter sagt bezeichnenderweise, dass er für "Kooperationen offen" sei. Vielleicht bahnt sich also bereits jetzt eine Wiederholung der (betriebswirtschaftlich) durchaus Sinn machenden Geschichte als Ergänzung/Abrundung des "Tagi"-Portefeuilles durch Zukäufe und als logische Fortsetzung das Ausnützen der entstehenden Synergien in Redaktion und Produktion an.

 

Ich bin ja mal gespannt, wie die Berufs-Basler hinter den sieben Bözbärge dannzumal auf die Fortsetzung der Zürcher Medien-Kriegsführung unter anderen (linkeren?) Vorzeichen reagieren.


Max Mantel, Kilchberg



"Rettung vor dem Absturz in letzter Sekunde"

Uff, das war Rettung vor dem Absturz in letzter Sekunde! Danke, Moritz Suter, jetzt kann ich die BaZ-Abo-Kündigung wieder rückgängig machen. Ich traue Ihnen sogar zu, dass Sie Markus Somm in einen echten Basler Chefredaktor mit dem richtigen Fingerspitzengefühl für seinen Arbeitsplatz verwandeln.


Esther Murbach, Basel


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vom 14. Juni 2019
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Das massen wir uns natürlich auch nicht.

RückSpiegel


In ihrem Artikel über die Solidarisierung von BVB-Mitarbeitenden mit einem BaZ-Redaktor nahm Prime News auf einen früheren OnlineReports-Beitrag Bezug.

Die Badische Zeitung nahm die OnlineReports-News über den Wechsel von Orthopäden vom Bruderholz-Spital in die Allianz von Universitätsspital Basel und Bethesda-Spital auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.