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"Break-even bis Ende Jahr": Basler Obtree-Hauptsitz

Drängeln am Marktstand von Obtree

Internationale Unternehmen zeigen Interesse an einer Übernahme der Basler Softwarefirma


Von Peter Knechtli


Drei internationale Unternehmen schnuppern an der Basler Softwarefirma Obtree. Dies erfuhr OnlineReports aus glaubwürdiger Quelle. Dass es zu einer baldigen Übernahme kommt, ist nicht auszuschliessen.


Frank Boller, CEO der 130 Mitarbeiter starken und von Hauptaktionär Rudolf Maag ("Synthes-Stratec") unterstützten Softwarefirma, hält sich mit Informationen radikal zurück: "Es laufen keine Verhandlungen", beteuert er und hält an seiner früheren Prognose fest, dass das auf Content-Management ("C4") spezialisierte Unternehmen "bis Ende Jahr den Break-even erreichen wird". Auch Verwaltungsratspräsident Rolf Brugger hält sich knapp: "Kein Kommentar."

Fremde Finanzmanager gehen ein und aus

Gut informierte Quellen aber wissen, dass Obtree möglicherweise schon bald verkauft wird. Im grünen Glaspalast am Basler Bahnhof - Sitz der Obtree - sehen Mitarbeitende in den letzten Wochen fremde Finanzmanager ein und aus gehen. Auch sei Chef Boller seit Wochen stark mit den Kontakten zu potenziellen Käufern beschäftigt.

Verständlich, dass sich die Interessenten nicht in die Karten blicken lassen. Ganz offensichtlich müssen es Firmen sein, die ihr Portfolio um einen Content-Management-Bereich erweitern möchten. Im Gespräch ist die kanadische Firma Open Text, deren Europachef Marco Palatini in St. Gallen aber ausrichten lässt, es sei ihm "von Verhandlungen nichts bekannt". Ähnlich der Tenor beim deutschen Betriebssoftwarekonzern SAP: "Das sind Spekulationen und Marktgerüchte. Wir suchen nicht nach Firmen dieser Art", kommentierte eine Sprecherin.

"Weder bestätigen noch dementieren"

Schon etwas konkreter äusserte sich Peter Rau, Finanzchef der in München domizilierten und auf Dokumenten-Management für weltweit führende Anwendungssysteme spezialisierten Softwarefirma Ixos. Auf die Frage, ob Ixos an Obtree interessiert sei, lachte Rau erst und erklärte darauf: "Das kann ich weder bestätigen noch dementieren." Fakt allerdings ist, dass Ixos schon öffentlich den Wunsch geäussert hat, sich mit einer andern Firma zu verstärken. Rau konkretisiert, dass es sich dabei um die "Content-Palette" handle.

Über Akquisitionen werde sich die Firma "erst äussern, wenn die Tinte unter dem Vertrag trocken ist", sagte Rau weiter. Allzu eilig hat es die Firma aber nicht. In "spätestens zehn bis zwölf Monaten" wolle Ixos "zu einem positiven Ergebnis kommen".

Ixos erwirtschaftet drei Viertel ihres Umsatzes im Ausland - vor allem in den USA. Die Vertriebsregion Europa wird von Biel aus gesteuert und arbeitet Firmenangaben zufolge "sehr erfolgreich". Der Gruppenumsatz liegt bei 123 Millionen Euro.

Kontakte auf unterschiedlichem Stand

Laut vertraulichen Informationen sollen die Verhandlungen mit den potenziellen Käufern auf einem "sehr unterschiedlichen Stand" sein, unterzeichnet sei noch nichts. Bereits aber soll eine Due Diligence im Gange oder schon abgeschlossen sein.

Obtree, Schweizer Marktführer im Content-Management, gilt als Firma mit einem hervorragenden Produkt. Doch mit einem Umsatz um 20 Millionen Franken und einem bleischweren Kostenblock fehlt dem Unternehmen die kritische Grösse, um sich im Markt allein durchsetzen zu können. Die Alternative ist das Zusammengehen mit einem starken Partner und die Nutzung seiner Vertriebskanäle.

8. September 2002


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Theater Basel

"Die Dreigroschenoper"
RückSpiegel


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In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

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Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

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"In der Elsässerstrasse kam es zu einem Unfall mit Salzsäufer."

BaZ online
vom 20. Februar 2018
über einen Salzsäure-Unfall
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Vielleicht hat auch der Redaktor Salz gesoffen.

In einem Satz


• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

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Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

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• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

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