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"Frauen reden anders": Kundin Rita Schulthess, Spezialistin Christina Volkmann (rechts)

Privatstunden bei Compi-Problemen: Die gute Fee von Frau zu Frau

Die Fricktaler Spezialistin Christina Volkmann hilft Frauen und Klein-KMUs günstig aus dem Anwendungs-Schlamassel


Von Peter Knechtli


Frauen oder Klein-KMU aus der Region Basel mit Computer-Problemen können aufatmen. Vor kurzem hat sich die Laufenburger Computer-Spezialistin Christina Volkmann mit der Gründung einer eigenen Firma "Computerschule 121" auf die individuelle und kostengünstige Beratung und Bedienungshelferin für Frauen und Kleinst-Unternehmen spezialisiert.


In ihrem Fach ist die Psychotherapeutin und Coaching-Trainerin Rita Schulthess (53), Geschäftsführerin der ActiVantis GmbH in Rheinsulz und Frenkendorf, Profi. Ist aber der Computer ihr Gegenüber, ist sie immer wieder ratlos. Christina Volkmann, ihre Beraterin und gute Fee in Sachen PC-Bedienung, sitzt nun neben ihr und erklärt ihr geduldig Schritt für Schritt eine neue Anwendung. Oder sie legt selbst Hand an, um ein hartnäckiges Einstellungs- oder Software-Problem zu lösen. Das alles erfolgt nicht in bitter-ernstem Belehrungs-Ton, viel mehr wird dabei auch mal gelacht. Vor allem aber: Nach der Beratung ist Rita Schulthess um ein Erfolgserlebnis reicher geworden.

Dreimal nicht kapieren erlaubt

"Ich konnte zwar E-Mails verschicken und 'Word' bedienen", rapportiert Rita Schulthess, seit einem Jahr Kundin von Christina Volkmann. "Aber ich wusste nicht, wie Attachments verschickt werden, oder ich war ratlos, als beim Mailen eine Fehlermeldung erschien." Was Kundin Schulthess an Beraterin Volkmann schätzt: "Toll war, wie sie mir Schritt für Schritt die Lösung eines Problems zeigt. Ich durfte dreimal sagen 'Ich hab's immer noch nicht kapiert', und sie hatte dabei Geduld." Bald zeigte sich auch, dass es im Umgang mit dem Internet "Dinge gab, ich gar nicht machen will. Da sagte ich: Mach du das!" Seither betreut Christina Volkmann Einträge in Suchmaschinen und aktualisiert Ausbildungsangebote in Spezialseiten.

Rita Schulthess ist, wie sie OnlineReports gegenüber erklärte, "sehr zufrieden" mit der weiblichen Beratungsleistung: "Ich habe das Gefühl, sie steigert sich, seit sie ihre eigene Firma hat. Sie ist präsent und verbindet sich mit der Person, die sie betreut."

Individuelle Hilfe statt Massen-Schulung und tschüss

Der teuren und häufig nicht an den eigenen Bedürfnissen orientierten Massenschulung zieht Kundin Rita Schulthess den individuellen Einzel-Service von Christina Volkmann vor. Ihre "Computerschule 121" ist denn auch Programm: "121" steht für "one to one", also ganz persönliche Einzelberatung. "So gewinnt die Kundin echten Mehrwert. Sie kann mich rufen und ich gehe ganz gezielt auf ihre aktuellen Computer-Probleme ein." Die Beraterin spielt den Vorteil der Kundenorientierung ihrer Einzelfirma gezielt aus: Ladenschluss im herkömmlichen Sinn kennt sie nicht: "In dringenden Fällen bin ich auch abends oder am Samstagmorgen verfügbar."

In der von Männern dominierten Computer-Welt ist die 31-jährige Christina Volkmann eine Art Paradiesvogel. Im Fachwissen über Bits und Bytes nimmt sie es noch mit manchem männlichen Branchenkollegen auf. Stichworte wie Virenschutz, Datensicherheit, Text- und Bildbearbeitung oder Netzwerke sind ihr nicht nur aus der Theorie geläufig. Aufgewachsen in der damaligen DDR in der Ostsee-Stadt Rostock absolvierte sie eine Lehre als "Datenverarbeitungs-Kauffrau" und erwarb gleichzeitig das Abitur. Über einen Studenten-Job, mit dem sie nach der Wende in Hamburg ihr Studium der Informatik und Wirtschaftsinformatik finanzierte, fand sie Kontakt zu einer Firma, die auf Warenwirtschaftssysteme und Netzwerke spezialisiert war. Da sprang der Funke und Christina Volkmann vom Studium: In einem Kleinbetrieb richtete sie Server ein, baute Netzwerke und bildete Lehrlinge aus. Es folgte in München eine E-Learning-Projektleitung in der damals bekannten Firma "HQ", die später von der Basler Firma Obtree aufgekauft wurde.

Das Tempo der Kundin anpassen

Anfang 2003 reifte in der Computerfrau der Plan, eine selbstständige Tätigkeit aufzunehmen. Erst in Deutschland und seit 1. April offiziell im Fricktal baut sie ihre "Computerschule 121" auf. "Mein Fokus ist EDV-Beratung für Frauen, weil Frauen am liebsten Frauen konsultieren", sagt die Digital-Sachverständige, die diese Regel nicht kategorisch anwendet und bei Bedarf auch männliche Auftraggeber bedient. Christina Volkmanns Spezialität ist die Einzelschulung: Nicht Kundinnen gehen zur Beraterin, sondern die Beraterin kommt zur Kundin nach Hause oder in ihr Geschäft. "So kann ich an ihrem PC ganz auf das sachliche Bedürfnis der Kundin eingehen und auch das Lehr-Tempo ihrem Rhythmus anpassen."

Die Palette, die sie Privatpersonen anbietet, ist vielfältig. Sie beginnt beim "Aufräumen" des Computers, dem Löschen vom unnötigem Dateien-Ballast über die Lösung von Druckerproblemen bis hin zum Einrichten von Internet via Modem oder ADSL. Ebenso bietet sie alltägliche Erleichterung der Arbeit am PC durch eine Vertiefung von Kenntnissen der Textverarbeitung und Tabellenkalkulation auf den Standard-Programmen "Word" und Excel", den Aufbau und die Verwaltung von Adresslisten, den Transfer von Digitalkamera-Bildern auf die Festplatte und die Bildbearbeitung, die Anwendung und Verwaltung von E-Mail, Virenschutz, Sicherheit und Firewall. Der PC ist ihre traditionelle Hauptdomäne, auch einzelne Mac-Userinnen betreut sie mittlerweile.

Beratung für 60 Franken pro Stunde

Kleinst-KMUs offeriert Christina Volkmann die Konzipierung und Umsetzung von Websites, das Webdesign und allgemeine EDV-Betreuung. Referenzen sind beispielsweise die Plattformen der Spielpädagogin Gabriele Hasler (www.spielbar.ch) oder die Website von Rita Schulthess (www.integratives-coaching.biz). Ihrem Gestaltungs-Knowhow entsprang auch das Redesign von OnlineReports Anfang Jahr.

Ihre Dienstleistung begrenzt Christina Volkmann auf die Region Basel. Ausserhalb ihres Wohn- und Geschäftssitzes Laufenburg verrechnet sie eine günstige Anfahrtspauschale von 50 Rappen pro Kilometer. Die Stunde für Privatkunden kostet nur gerade 60 Franken, für Firmen 120 Franken. Trotz der sehr günstigen Tarife hat Christina Volkmann das Ziel, "möglichst rasch von meiner Arbeit leben zu können". An Zielen, die sie willensstark verfolgt, mangelt es nicht: "Ich möchte lokal als Hauptansprechpartnerin bekannt werden", sagt sie mit spitzbübischem Lachen, und weiss schon, wie: Über ihre eigene Website (www.computerschule121.ch), Flyers, Inserate in ihrer Lokalzeitung - und den Firmen-Aufkleber an ihrem Auto.

4. Mai 2004


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"Ich bin sehr zufrieden"

Ein ganz toller Artikel. Ich bin selber Kundin bei Frau Volkmann und sehr zufrieden.


Gabriele Hasler, Sisseln


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RückSpiegel


Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

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persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

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Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

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20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.

Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.