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Auto-Plattformen im Internet: Beispiel Autoclick

Das Lust-Spiel vor dem WWWagenkauf

Auto-Plattformen im Internet werden zur zentralen Informationsstelle vor dem Kauf-Entscheid


Von Peter Knechtli


Immer neue Features, immer neue Anbieter: Der Handel mit Neu- und Occasionsfahrzeugen im Internet boomt. Welche Firmen überleben, ist offen. Tatsache aber ist, dass Internet-Plattformen immer häufiger zur kaufentscheidenden Informations-Drehscheibe werden.


Das Internet ist ein Eldorado für alle, die ein Auto suchen - sei es einen Gebraucht- oder einen Neuwagen. In der Schweiz mit ihren jährlich 700'000 Halterwechseln und 320'000 Neuwagenverkäufen boomt vor allem das Gebrauchtwagen-Business. Neuwagen werden nach wie vor beim Händler gekauft. "Der Kunde will das neue Auto spüren, riechen, probefahren und hören", bringt es Carwinner-Geschäftsführer Thomas Schwabe auf den Punkt.

Internet-Plattformen animieren zum Auto-Kauf

Doch das Entscheidende: Die Lust am Kauf generieren immer häufiger die Auto-Plattformen im Internet. Mit Konfiguratoren können die begehrten Marken nach Modell, Farbe und Ausstattung auf den Bildschirm gezaubert werden. Die Website bietet meist gleich auch noch die Möglichkeit, Versicherungs- und Leasingmodelle des ausgewählten Fahrzeugs zu rechnen. "Man spürt an der Verkaufsfront, dass der Kunde viel besser vorinformiert ist als vor fünf Jahren", weiss Amag-Sprecher Dino Graf.

Schon ins Dutzend geht die Zahl der Online-Anbieter in der Schweiz. Marktführer mit drei Millionen monatlichen Pageviews ist "Autoweb", ein Joint venture von Eurotax und PubliGroupe. Laut Eurotax-Schweiz-Geschäftsführer Stefano Zanni verfügt "Autoweb" über die "weitaus grösste Informationstiefe": 30'000 Neu-, Vorführ- und Gebrauchtwagen von Alfa bis VW aus dem Sortiment von Markenhändlern mit Verknüpfungen bis hinunter zur E-Mail-Adresse der Werkstattchefs. Nächstens soll die Plattform auch dem freien Occasionshandel und Privaten offenstehen. Zudem bearbeitet "Autoweb" den Online-Börsenteil der Marken Opel, Volvo und Mazda. Weitere Projekte wie jene von Citroen.ch sind in der Pipeline.

Nach Zannis Angaben buchte "Autoweb" im Januar drei Millionen Pageviews, täglich würden über zwei Gigabytes Daten abgefragt. Nach Nachfrage dürfte noch steigen, wenn in nächster Zeit weitere Dienste wie Testberichte oder Mängellisten angeboten werden. Zudem ist geplant, das Angebot nach Oesterreich auch in Deutschland aggressiv voranzutreiben.

Harter Konkurrenzkampf

Ambitiöse Pläne hegt "Autoscout 24", hinter dem die Internet-Agentur Xmedia, der Automobilgewerbeverband und der Handelsriese Metro Interational stehen. 15'000 Fahrzeuge sind derzeit im Angebot des ex-"Autopools", der 1996 online ging. Doch demnächst, mit dem Zugang zur Eurotax-Datenschnittstelle, "werden wir 10'000 zusätzliche Fahrzeuge haben", glaubt "Autoscout"-Chef Daniel Grossen. Derzeitige Frequenz: Drei Millionen Pageviews pro Monat, 3'500 aktuell registrierte Suchaufträge. Bis Sommer soll auch ein Neuwagen-Konfigurator in Betrieb gehen.

Von drei Millionen monatlichen Pageviews und 30'000 Fahrzeug-Angeboten vor allem von Privatpersonen spricht Stefan Egli, Marketingleiter der Verleger-Online-Plattform Swissclick AG (PubliGroupe, Basler Mediengruppe, NZZ und Edipresse), die mit "Autoclick" die Synergie zu 60 regionalen Printtiteln schafft. Nicht weniger als 5'000 Angebots-Mails verschickt der Autoclick-Gratis-Service an suchende Kunden. Weitere neue Zusatzdienste sollen laut Stefan Egli entwickelt werden.

Händlernetze nicht konkurrenzieren

Auf Aufholjagd befindet sich die vor allem auf dem Grossraum Zürich angelegte TA-Media-Tochter "Carwinner". Der erst seit Anfang Jahr im Web aktive Marktplatz bietet derzeit gut 4'000 vor allem in Zusammarbeit mit den Printtiteln Fahrzeuge, "über 20'000 bis Ende Jahr wären der Traum", so Thomas Schwabe. Die Kooperation mit externen Anbietern wie Händlern oder Importeuren könnte "ein Thema werden". Partnerin und Lieferantin der Fahrzeug-Stammdaten von 16'000 Fahrzeugen und 800'000 Optionen ist die "Eurotax"-Konkurrenz "Auto-i-Dat", die auf ihrer Homepage zum Preis von 10 Franken eine Offline-Occasionsbewertung anbietet und laut Geschäftsführerin Bernadette Langenick seit über zehn Jahren auf dem Markt ist.

Zurückhaltend mit Online-Verkaufsangeboten sind verständlicherweise die Importeure, weil sie ihre Händlernetze nicht konkurrenzieren wollen. Dennoch scheint sich beispielsweise die Emil Frey Gruppe in dieses Geschäft vorzutasten. Auch Amag ist gemäss Sprecher Graf solchen Projekten nicht völlig abgeneigt: "Wenn VW neue Vertriebskanäle sucht, dann müsste man sich das gut überlegen." Offen bleibt, ob sich die Importeure auf die Animation beschränken oder direkt an die Verkaufsfront vorstossen.

Kleinere Anbieter ohne Printmedien im Hintergrund

Beispiel eines kleineren Anbieters ohne Printmedien im Hintergrund ist "CarWeb"-Datenbank mit ihren 4'500 Fahrzeugen und 1'000 täglichen Besuchern. Die Akquisition der Angebote und Anfragen wird online abgewickelt. Drei Mitarbeiter und einige Freischaffende betreuen das im Sommer 1996 gegründete Angebot. Die Haupteinnahmen werden über Abonnemente von Garagen und Autohändlern generiert. Hinter "CarWeb" steht die Consultingfirma Novatec, die sich auf Web-Hosting und Web-Publishing spezialisiert hat und nach Angaben von Geschäftsführer Stefan Gisler "über die Plattform auch schon zu Aufträgen gekommen" ist.

Kommerzieller Erfolg lässt meist auf sich warten

Wie bei "CarWeb" lässt jedoch der kommerzielle Erfolg bei den meisten Anbietern noch auf sich warten. Erst "Autoscout 24", seit 1996 online, schreibt laut Daniel Grossen "seit zwei Jahren knapp schwarze Zahlen". Die Gebrauchtwagen-Bewertung von Eurotax, die letztes Jahr bezüglich Zugriffen wie Bewertungsvolumen um 100 Prozent gewachsen ist und monatlich 400'000 Pageviews verzeichnet, ist gemäss Stefano Zanni bei einem Umsatz von 300'000 Franken sogar "hochrentabel".

22. März 2000


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EVP Riehen
Website
zu den Wahlen 2018
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Sie hat halt doch einen unübersehbaren Rotstich, die EVP.

RückSpiegel


Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

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In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.

• Die Basler Regierung hat die Standesinitiative von FDP-Grossrat Christophe Haller betreffend "Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts" beim Generalsekretariat der Bundesversammlung eingereicht.

• Das Basler Hochbauamt rechnet beim Erweiterungsbau für das Kunstmuseum Basel mit einer Kostenüberschreitung von 3,5 Prozent.

Stagnierende Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Basel: 12'873 Studierende und Doktorierende haben sich im Herbstsemester 2017 für ein Studium eingeschrieben.

• Die volle Freizügigkeit, die auf 1. Januar 2014 in beiden Basel eingeführt wurde, bleibt auch mit der ab 2018 geltenden Spitalliste weiterhin bestehen.

• An der Sitzung vom 18. Dezember hat das französische Parlament dem schweizerisch-französischen Abkommen zum Steuerregime am EuroAirport zugestimmt.

Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.