Ein Klimmzug in rauhere Sphären

Der 34jährige Matthias Hagemann wird in einer heiklen Phase Chef des drittgrössten Schweizer Medienkonzerns


Von Peter Knechtli


Markanter Generationenwechsel an der Spitze des drittgrössten Schweizer Verlagshauses: Mathias Hagemann wird nächsten Mittwoch als Nachfolger seines Vaters neuer Präsident der "Basler Zeitung". Das Familienunternehmen erwarten grosse Herausforderungen: Der Zürcher Medienbereich verschlingt Millionen.


Locker sitzt er auf seinem Bürostuhl, liegt viel eher, in Blue Jeans und offenem Jeans-Hemd, die Daumen seiner kräftigen Hände lässig in die Hosentaschen gehakt. So zeigt eines der seltenen publizierten Photos den Spross aus der Basler Verlegerfamilie Hagemann, der demnächst das Erbe in dritter Generation weiterführen soll: Matthias Hagemann, 34jährig, Dr. iur., parteilos.

Doch jetzt wird er unerbittlich zur öffentlichen Person: Am 27. November wird der leidenschaftliche Hochgebirgs-Kletterer zum wohl entscheidendsten Klimmzug seiner weitgehend vorbestimmten Karriere ansetzen und im Direttissimo vom Verlags-Stagiaire zum Verwaltungsratspräsidenten des Medienkonzerns "Basler Zeitung" (BaZ) mutieren. Er wird dann einem Gremium vorsitzen, dem Leute wie Gaudenz Staehelin (SKA, UTC), Publicitas-Chef Jean-Jacques Zaugg oder Beat Curti angehören.

Blauäugig steigt der Jungverleger aber nicht in die laufenden Geschäfte ein: Seit Jahren führt er die Verwaltungsratsprotokolle, mit den Traktanden ist er eng vertraut. Zudem sitzt seine Cousine Ruth Ludwig-Hagemann bereits im Verwaltungsrat, sein Vater und Vorgänger will dem Gremium noch zwei weitere Jahre angehören. Bereits seit Sommer fungiert der Verlegerspross in einem polnischen Joint Venture mit Edipresse als Präsident.

"Aber auf Mathias Hagemann", glaubt eine mit seiner Familie eng vertraute Basler Quelle, "lastet ein grosser Druck". Behütet aufgewachsen in einem wohlhabenden Milieu wurde das Einzelkind sorgsam begleitet bis hin zu seiner preisgekrönten Dissertation ("Die Entwicklung der Iniuria von den zwölf Tafeln bis zur Justinianischen Kodifikation"). Zwar pfeift es dem begnadeten Hockeyspieler auf dem Eisfeld mal um die Ohren, aber "der kalte Wind der Realität blieb ihm bisher erspart."

Immerhin hat er am Luftzug schon tüchtig geschnuppert - in den Betrieben seines Unternehmens, in der San Diego Tribune und zuvor auch während eines Jahres im TA-Media-Verlag, vor allem bei der SonntagsZeitung. Dort leistete er Knochenarbeit, schlug sich mit der Mehrwertsteuer, der Organisation von PR-Anlässen oder der praktischen Umsetzung von Sponsoring-Vereinbarungen herum.

"Ein Mann mit klarer Lebenshaltung"

TA-Verlagsleiter Tobias Trevisan hat Mathias Hagemann als "ganz tolle Persönlichkeit" mit ausserordentlicher Intelligenz und "klarer integrer Lebenshaltung" erlebt: "Er verfügt über Voraussetzungen, die ihn befähigen, eine gute Verlegerpersönlichkeit zu werden." Als zurückhaltend wie sein Vater, begeisterungsfähig, analytisch stark und mit trockenem Humor ausgestattet wird Mathias Hagemann geschildert. Für's Bier nach Feierabend in Zürich reichte die Zeit meist nicht, die teilt Mathis, wie ihn die Seinen nennen, lieber mit Frau und seinen beiden Kindern.

Künftig dürfte ihn das Geschäft allerdings stärker beanspruchen. Sein Vater, der bald siebzigjährige Rechts-Professor Hans-Rudolf Hagemann, übergibt ihm die Verantwortung über den 530-Millionen-Konzern zu einem Zeitpunkt, an dem die grösste Expansionsphase der Firmengeschichte weder finanziell noch organisatorisch verdaut ist.

Der spektakuläre Griff der Basler auf den Medienplatz Zürich in Form einer 65-Prozent-Beteiligung am Verlagshaus Curti Medien/Jean Frey AG zum Preis von 70 Millionen Franken zahlt sich noch längst nicht aus: Der "Sport" kostet die Basler jährlich mehrere Millionen, die "Weltwoche" schreibt rote Zahlen und verliert Abonnenten, und die "Bilanz" wirft keinen Ertrag mehr ab.

"Dem Jean-Frey-Verlag fehlen die innovativen Kräfte. Er fukussierte sich zu lange darauf, dass gutes Schreiben allein genüge", glaubt ein Vertrauter. Das Rey-geschädigte Medienhaus lähmte zudem der Bestechungsvorwurf, der im Zusammenhang mit der Affäre um den Zürcher Chefbeamten Huber zeitweise auf Beat Curti lastete. Schliesslich traumatisierte die Belegschaft seit zwanzig Jahren eine Gruppenleitung, die sich jeweils schon bei Stellenantritt zu verabschieden schien: Nicht weniger als zwölf Namen zieren die Ahnengalerie - von Basilio Riesco über Martin Ungerer und Hannes Hinnen bis zu Curti-Schwager Hans-Erich Fischer. Der jüngste GL-Vorsitzende Erich Hirschi musste letzte Woche gehen.

Angst, die "Zürcher Filiale" zu sein

Zum Verhängnis wurde dem Curti-Mann laut Insidern das Ansinnen, das Curti-Medien-Haus "nicht zur Zürcher Filiale der Basler Zeitung werden zu lassen". Zu diesem Zweck reiste Hirschi - zu Sigrists geringer Begeisterung - eigens zu Patron Hagemann nach Basel. Als Sigrist darauf den 33jährigen Fredy Gsteiger zum neuen "Weltwoche"-Chef machte, war es um Hirschi geschehen: Er hatte auf den langjährigen Inlandchef Felix A. Müller gesetzt.

Als sich der Geschasste einige Tages später in einem Weinkeller im Zürcher Niederdorf beim Umtrunk verabschiedete, fühlte sich ein langjähriger Jean-Frey-Mann an einer "Versammlung von abgelöschten Zynikern": "Ich hatte das Gefühl, da ist keine Loyalität mehr vorhanden."

Dem disparaten, jeglicher Unternehmenskultur entfremdeten Journalisten-Biotop will nun vorübergehend jener Mann eine veritable Portion Stallgeruch verpassen, der demnächst auf dem Zenit seiner Kompetenzfülle steht: Peter Sigrist, Delegierter des BaZ-Verwaltungsrates und, nach der Generalversammlung vom 12. Dezember, künftiger Präsident der Jean-Frey-Gruppe, dem bedeutendsten Teil des Zürcher Medienbereichs.

Der agile Wachstums-Architekt verkennt mit seinem sicheren Instinkt für die Mechanismen der Macht die lauernden Gefahren nicht. Doch auch auf Peter Sigrist lastet bleischwerer Erwartungsdruck: Nachdem er sein Stammhaus in den vergangenen Jahren konsequent fit getrimmt hat, muss er als Feldmarschall der Zürcher Verlangs-Akquisition das Gesellenstück seiner Karriere vor der Besitzerfamilie Hagemann zum Erfolg führen.

Am Samstag nach dem Hirschi-Abgang bestellte er die Zürcher Redaktions- und Verlagsspitzen auf 11 Uhr in sein privates Anwesen nach Riehen, um die Hintergründe und Folgen der Entlassung zu kommentieren. Die Orientierung geriet aber zum eigentlichen "Rütli-Rapport", in dessen Verlauf Sigrist seine Kader eindringlich darauf einschwor, die Aermel hochzukrempeln und bessere Ergebnisse vorzulegen.

Nur weiss keiner, wie. Die Produkte sind schon so schlank, dass sie höchstens noch eine Feinjustierung ertragen, das Synergie-Potential ist begrenzt. Derweil setzt der BaZ-Chef auf Köpfe seiner Wahl: Der neue operative Vorsitzende der Zürcher Geschäftsleitung ("man wird staunen") werde ein Mann sein, der "nicht aus dem Wurstkessel der Medienbranche ist" - aber Sigrists Gunst geniesst.

Eine Kapitalerhöhung soll bevorstehen

Unklar erscheint den Zürcher Redaktionen auch die Zweckmässigkeit der Gruppenstruktur. Während sie eine "nahe Führung" mit stärkerer Fukussierung auf die Verlagsobjekte sehen und eine übergreifende Geschäftsleitung eher für überflüssig halten, will Sigrist aus Gründen der übergreifenden Steuerung an einem solchen Gremium festhalten: "Aber die Unternehmen bleiben nach aussen unabhängig und haben einen eigenen Auftritt."

Nach innen allerdings wächst der Basler Einfluss auf die Zürcher Objekte dauernd. Am 12. Dezember wird Mathias Hagemann nicht nur Verwaltungsrat der Jean Frey AG und der Curti Medien Holding AG. Nach unbestätigten Informationen der SonntagsZeitung steht bei der Curti Medien AG auch eine Kapitalerhöhung bevor, bei der Minderheitsaktionär Beat Curti, so ein Insider über den schwindenden Einfluss des früheren Eigentümers, "nicht mitzieht". Der Kapitalzufluss könnte zwei praktische Motive haben: Die kränkelnden Titel mit Investitionen zu forcieren oder das Verlagshaus schlicht mit flüssigen Mitteln zu versorgen.

Für Curti, der weiter in den Verwaltungsräten von BaZ, Curti Medien und Jean Frey bleibt, dürfte die Rechnung aufgegangen sein. Peter Sigrist (61) dagegen bleibt nicht mehr allzu viel Zeit, seine Sorgen teilt er mit andern Verlegern: Die Medienmärkte sind gesättigt, das Geschäft ist nach Jahrzehnten des grossen Geldverdienens pickelhart geworden, internationale Einflüsse wie ausländische TV-Werbefenster könnten die Anzeigentarife gefährlich ins Rutschen bringen. Propheten sagen der Schweizer Printmedienszene auch in den nächsten Jahren Kooperationen, Fusionen und Strukturbereinigungen im grossen Stil voraus.

Er meidet die Öffentlichkeit wie sein Vater

Wie Mathias Hagemann mit solchen Fragen umgeht, will er vorläufig nicht verraten. Der "sensationelle junge Mann" (Sigrist über Hagemann jr.) versprach der SonntagsZeitung, er würde dies "gern zu einem späteren Zeitpunkt" nachholen. Nichts drängt ihn ans Licht der Oeffentlichkeit, eher sucht er den Schutz vor ihr. Kein Zweifel: Mit bestimmten Gesetzmässigkeiten der Publizistik hat der angehende Publizitätsunternehmer Mühe. Beispielsweise kann er gar nichts damit anfangen, "dass immer versucht wird, ein Thema an der Person aufzuhängen".

Beobachter glauben dennoch, dass sich Mathias Hagemann im Hintergrund mit den wesentlichen Fragen des Unternehmens befassen und kaum aktiv in die publizistischen Belange eingreifen wird. Denn dafür, so die Aufgabenteilung, ist Front-Mann Sigrist mit seiner Seilschaft zuständig. Dem Nachrichtenmagazin "Facts" gewährte Mathias Hagemann letztes Jahr einen ersten Eindruck seiner verlegerischen Inspiration: Visionen hege er keine, er möchte seinen Job einfach so machen wie sein Vater, "so intelligent, so belesen und so bescheiden".

22. November 1996

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 6. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.