© Foto by OnlineReports.ch
"Gegen Mega-Mergers": Roche-Stratege Franz Humer

"Das Thema Novartis ist vom Tisch"

Mit eigener Kraft voraus: Roche-Präsident Franz Humer gewinnt nach dem Verkauf der Vitamin-Division Rückenwind


Von Peter Knechtli


Eine Fusion mit Novartis ist endgültig vom Tisch. Dies sagt Franz Humer, Präsident des Pharmakonzerns Hoffmann-La Roche, im Interview mit OnlineReports. Mit dem Verkauf der Vitamindivision an die holländische DSM ist die Fokussierung von Roche auf Pharma und Diagnostica nun abgeschlossen. Aus eigener Kraft soll der Konzern auch in fünf Jahren noch an der Weltspitze stehen.


OnlineReports: Sie haben sich eben vom Roche-Traditionsgeschäft Vitamine getrennt. Sind Sie glücklich?

Franz Humer: Ich habe ein weinendes und ein lachendes Auge. Wir haben mit DSM einen sehr guten Käufer gefunden. Die Division, die weiterhin Weltmarktführer ist, wird zusammen mit DSM ein Powerhouse mit sieben Milliarden Euro Umsatz. Anderseits hat die Vitamindivision eine lange Geschichte und Tradition innerhalb von Roche, heute jedoch kaum mehr Synergien mit Pharma und Diagnostics.

OnlineReports: 3,4 Milliarden Franken - hätten Sie nicht teurer verkaufen können?

Humer: Das ist ein sehr guter Preis. Er liegt im Rahmen dessen, was die Finanzwelt erwartet hat. Zudem ist bei solchen Verkäufen ja nicht nur die Frage des Preises entscheidend, sondern auch die Qualität des Käufers. Uns war auch sehr wichtig, dass die Kontinuität der Division und auch eine Sicherheit der Arbeitsplätze gewährleistet ist.

OnlineReports: Das heisst, die über 7‘000 Mitarbeitenden, die jetzt von Roche zu DSM wechseln, werden ihre Stelle auch in zwei Jahren noch haben?

Humer: Das würde ich doch so erwarten. Denn die DSM ist im Vitaminbereich nicht tätig. Zudem haben wir schon in den letzten Jahren eine Reihe Massnahmen zur Effizienzsteigerung eingeleitet, die natürlich fortgeführt werden.

"Ich erwarte, dass die Vitamin-Arbeitsplätze
erhalten bleiben."




OnlineReports: Wo steht der vor einem Jahr von Roche angekündigte Abbau von 3'000 Stellen?

Humer: 2‘700 Stellen sind bereits abgebaut, die restlichen 300 Stellen sind Umorganisationen vor allem in der Produktion.

OnlineReports: Sind in der Schweiz und im Ausland neue grössere Stellenabbaurunden geplant?

Humer: Wir haben unsere diesbezüglichen Hausaufgaben gemacht. Ich sehe keinen zusätzlichen Bedarf - ausser bei der Integration von Chugai und Nippon Roche, die, wie im Mai in Japan angekündigt, zu einem Abbau von rund 600 Stellen führen wird.

OnlineReports: Den Sinn der Chugai-Akquisition haben nicht alle begriffen.

Humer: Der japanische Markt ist weltweit der zweitgrösste Pharmamarkt. Dieser Markt ist aber auch noch aus andern Gründen interessant. Erstens gibt es dort einen sehr hohen Anteil der alternden Bevölkerung. Es sind mehr Leute über 65 Jahre alt als in den westeuropäischen Ländern. Gerade diese Bevölkerungsgruppe hat einen besonders hohen Medikamentenbedarf. Drittens orientiert sich Japan immer mehr an der westlichen Medizin, so dass unsere Produkte auch viel grössere Marktchancen haben.

"Wir werden im US-Krebsmittelmarkt
die Nummer eins werden."




OnlineReports: Im weltgrössten Pharmamarkt USA hat Novartis gegenüber Roche klar die Nase vorn. Mit welcher Strategie wollen Sie aufholen?

Humer: Was zählt ist, dass wir in den Therapiegebieten, in denen wir tätig sind, eine Führungsrolle einnehmen. So sind wir zusammen mit unserer Tochtergesellschaft Genentech Weltführer auf dem Krebsmittelmarkt, in den USA sind wir - nach Bristol-Myers Squibb - Nummer zwei. Wir haben auch im Gebiet der Transplantationsmedizin in den USA die Spitzenposition übernommen und sind ein führendes Unternehmen in der Aids-Therapie.

OnlineReports: Planen Sie in den USA eine grössere Pharma-Akquisition?

Humer: Wir machen immer jene Schritte, die strategisch zum gegebenen Zeitpunkt wichtig sind...

OnlineReports: ... und meist gegen den allgemeinen Modetrend.

Humer: Wir haben Genentech akquiriert, als erst wenige von Biotechnologie sprachen; als der Kauf von Pharmafirmen aktuell war, setzten wir mit dem Kauf von Boehringer Mannheim auf Diagnostica; als der Firmenkauf in den USA Mode war, kauften wir Chugai in Japan. Wir werden in den USA unser Hauptaugenmerk auf die organische Entwicklung unserer neuen Produkte richten. So auf „Pegasys“ zur Behandlung von Hepatitis C und auch auf "Fuzeon" zur Behandlung von HIV. Sollten sich Akquisitions-Möglichkeiten ergeben, werden wir sie ganz seriös prüfen.

"Grösse und Innovation behindern sich,
sie gehören nicht zusammen."




OnlineReports: Sind die Annäherungsversuche von Novartis noch ein Thema für Roche?

Humer: Dieses Thema ist vom Tisch. Verwaltungsrat, Konzernleitung und Familienpool haben dazu ganz klar Stellung bezogen. Und diese Stellung hat sich nicht geändert.

OnlineReports: Warum will eigentlich Roche von einer Fusion mit Novartis nichts wissen?

Humer: Ich bin kein Anhänger von Mega-Mergers. Das Entscheidende in den Bereichen Gesundheit, Pharma und Diagnostik ist die Innovation. Und Innovation ist nicht an Grösse gebunden. Grösse und Innovation behindern sich viel mehr, die gehören nicht zusammen. Da ist es mir sehr viel wichtiger, ein Unternehmen zu führen, das flexibel ist, das schnell am Markt ist, und das die Innovation optimal ausnützen kann. Wir haben die Grösse, um in Forschung und Entwicklung zu investieren, und wir haben die Grösse und Macht, um uns am Markt durchzusetzen.

OnlineReports: Der ehemalige Shareholder-value-Papst Martin Ebner ist nicht mehr Aktionär von Roche. Was empfinden Sie, wenn Sie an den Namen Ebner denken?

Humer (überlegt lange): Ich habe vor allem keine Schadenfreude. Herr Ebner war jahrelang Aktionär bei uns und mit seiner Investition sicherlich zufrieden. Er trennte sich dann davon, unter anderem, weil er nicht in unseren Verwaltungsrat aufgenommen wurde. Wie sich jetzt zeigt, war der Entscheid des Roche-Verwaltungsrates richtig.

OnlineReports: In welche Richtung wird sich Roche entwickeln?

Humer: Wir werden uns voll auf die beiden Säulen Pharma und Diagnostics konzentrieren. Wir werden auch die Zusammenarbeit zwischen den beiden Divisionen dort weiter vorantreiben, wo sie wissenschaftlich und ökonomisch Sinn macht.

OnlineReports: Das heisst, der Fokussierungs-Prozess ist abgeschlossen?

Humer: Ja.

"Machmal findet man mit Menschen
einfach den Weg nicht."




OnlineReports: Auffällig sind Ihre starken Anstrengungen im Bereich der Krebsbekämpfung.

Humer: Wir forschen gleichzeitig an vier Standorten im Krebsbereich. Das Onkologiemedikament „Mabthera“ wird dieses Jahr deutlich über zwei Milliarden Franken Umsatz erreichen. Es wird das grösste Produkt werden, dass Roche Pharma je hervorgebracht hat. Mit „Herceptin“ und „Xeloda“ sind zwei weitere wichtige Krebsprodukte schon am Markt. Auch von „Pegasys“ gegen Hepatitis C versprechen wir uns einen Umsatz, der die Milliardengrenze überschreitet.

OnlineReports: Werden Sie Bristol-Myers Squibb vom Spitzenplatz im US-Krebsmittelmarkt verdrängen?

Humer: Ja, das wird auch in den USA gelingen.

OnlineReports: Mit Finanzchef Anton Affentranger wurden Sie nicht warm. Was war das Problem?

Humer: Manchmal findet man mit Menschen einfach den Weg nicht. So war es auch bei uns, es war nichts anderes dahinter. Wenn es auf der Stufe der Konzernleitung keine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit gibt, dann ist es besser, man trennt sich wieder.

"Es ist eine Freude, mit Erich Hunziker
zusammen zu arbeiten."




OnlineReports: Wie sind Sie mit Nachfolger Erich Hunziker zufrieden?

Humer: Es ist eine wahre Freude, mit ihm zusammen zu arbeiten.

OnlineReports: Woran wird seine Arbeit heute schon erkennbar?

Humer: Er hat die Investor Relations auf einen neuen Standard gebracht. Er hat sehr stark zur verbesserten Transparenz unserer Rechnungslegung und unseres Jahresberichts beigetragen. Er hat einen Risk Officer im Finanzbereich eingeführt, sein Team verstärkt und umstrukturiert und eine enorme Kulturveränderung herbeigeführt.

OnlineReports: Ausgerechnet seit den Weggang von Henri Meier hat sich das Finanzergebnis markant verschlechtert. Kann nur er Geld vermehren?

Humer: Herr Meier wäre der Erste, der dies dementierte! In der Zwischenzeit haben sich die Finanzmärkte extrem verschlechtert. Natürlich haben wir auch gewisse Richtlinien insofern geändert, als wir mit unseren Mitteln etwas konservativer umgehen. Sie sollen jederzeit bereit stehen, um das operative Geschäft weiter voranzubringen.

OnlineReports: Welches sind die Wachstums- und Margenziele für das kommende Jahr?

Humer: Wir wollen auch in fünf Jahren noch Weltmarktführer in Diagnostica sein. Die Margen wollen wir von knapp 16 auf über 20 Prozent erhöhen. Im Pharmabereich werden wir weiterhin zu den weltweit führenden Unternehmen gehören. Die Marge soll bis 2005 auf gegen 25 Prozent steigen. Für 2003 sehe ich in Pharma und Diagnostica ein zweistelliges Umsatzwachstum, was über dem Weltmarkt liegt.

9. September 2002


Der Gesprächspartner

Gesprächspartner Franz Humer (55) ist Präsident (seit 2001) und Chef (seit 1998) der Konzernleitung von Hoffmann-La Roche. Der promovierte Jurist ist Nachfolger von Fritz Gerber, der sich vor anderthalb Jahren vom Präsidium zurückzog. Humer, gebürtiger Österreicher, hat einen Schweizer Pass. Bevor er 1995 bei Roche als Pharma-Chef eintrat, war er Chief Operating Director bei Glaxo.


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 6. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.