© Foto by Ruedi Suter, OnlineReports.ch
"Es war ein Blödsinn": Neuer BaZ-Besitzer Moritz Suter

Flugunternehmer Moritz Suter übernimmt die BaZ

Tettamanti und Wagner gehen, Somm bleibt, Firmen-Holding von Zug zurück nach Basel


Von Peter Knechtli


Nur gerade neun Monate herrschten Tito Tettmanti und Martin Wagner über die "Basler Zeitung": Jetzt hat überraschend der Basler Flugunternehmer Moritz Suter das Unternehmen gekauft, das nach Bekanntwerden eines Beratungsmandat an Christoph Blocher ins Trudeln geraten war.


Der 67-jährige Basler Flugpionier Moritz Suter (Bild) kaufte von den im Februar eingestiegenen Tito Tettamanti (75 Prozent) und Martin Wagner (25 Prozent) die "Basler Zeitung". Tettamanti und Wagner sind bereits nicht mehr entscheidungsberechtigt. Chefredaktor Markus Somm bleibt. Gleichzeitig wird der Sitz der BaZ-Holding von Zug nach Basel zurückverlegt, um zu belegen, dass die BaZ "voll in meinen Händen und unabhängig ist".

Wagner: "Wir hatten keine Akzeptanz"

Um 16 Uhr fand eine Medienkonferenz statt, an der Wagner den neuen Eigentümer präsentierte, der zuvor bei seinem ersten Auftritt vor der Redaktion mit einer stehenden Ovation empfangen wurde. Vor neun Monaten hatte der damalige BaZ-Verleger seine Nachfolger vorgestellt. Jetzt verabschiedeten sich die beiden bereits wieder, nachdem sie ein "langfristiges Engagement" versprochen hatten.

Wagner versucht gar nicht erst, den missglückten Sanierungsversuch zu beschönigen. Er glaube zwar nach wie vor fest an das Regionalzeitungs-Modell mit Basler Verankerung. Doch er und Tettamanti verfügten in der Region nach den Vorfällen der letzten Tage über keine Akzeptanz mehr. Per sofort trat Wagner von "sämtlichen Mandaten" im BaZ-Konzern zurück – er wird nach eigenem Bekunden auch nicht wieder als Konzernanwalt des Unternehmens tätig werden.

Suter: "Eine verrückte Sache"

Über den Rückzug von Wagner als Verwaltungsratspräsident und Tettamanti als Mehrheitsaktionär war seit Tagen spekuliert worden. Nachdem die "NZZ am Sonntag" vor zehn Tagen das Beratungsmandat von Christoph Blocher bekannt gemacht hatte, kam es im Raum Basel zu einem Aufruhr eines Teils der Leserschaft. Die Statistisch-Volkwirtschaftliche Gesellschaft Basel" sagte letzten Montag einen Vortrag von Tettamanti zum Thema "Mediokratie – Die Macht der Medien" ab, weil eine Störung der Veranstaltung befürchtet wurde.

Am Abend jenes Montag unterschrieb Suter den Kaufvertrag "unheimlich schnell", nachdem er erst letzten Freitag von den bisherigen Besitzern kontaktiert worden war, wie Suter auf eine OnlineReports-Frage erklärte. über den Kaufpreis wollten sich weder Käufer noch die Verkäufer äussern. Er, sagte Suter weiter, habe den Preis "aus meinem eigenen privaten Vermögen bezahlt". Das Geschäft sei "nicht etwas, das unheimlich viel Geld kosten durfte". So, wie sich Suter jedoch als emotional berührter Käufer in der Not positionierte – über 100 Millionen Franken Schulden, ein schwer defizitäres Druckgeschäft, eine Gruppe mit siebenstelligem Verlust –, dürften Tettamanti und Wagner einen Millionen-Abschreiber zu verdauen haben.

Weiter mit Steffen und Somm

Er habe, "ohne eine grosse Due diligence zu machen", eine "ernsthafte, schwierige Lage" angetroffen. Suter, der während 25 Jahren dem Verwaltungsrat der "Zürichsee Medien AG" angehörte: "Ich habe da eine verrückte Sache übernommen. Aber es war eine unerträgliche Situation." Das Bekanntwerden von Blochers Mandat habe bei Leserschaft und Redaktion eine "enorme Unruhe" verursacht. Jetzt müsse die Situation beruhigt werden, damit "die Menschen in dieser Zeitung wie arbeiten können".

Das grösste Problem im Unternehmen sei die Druckerei, die einen wichtigen Druckauftrag von Coop verloren hat. Auch die Gruppe werde Ende Jahr einen siebenstelligen Verlust schreiben.

Wie der neue Eigentümer weiter ausführte, will er nicht nur mit Somm als Chefredaktor zusammenarbeiten ("hat in den letzten Wochen einen guten Job gemacht"), sondern auch mit der bisherigen vierköpfigen Unternehmensleitung, angeführt von CEO Roland Steffen. Mit diesem Management will er die BaZ "wirtschaftlich auf Erfolgskurs bringen". Noch offen ist, wer dem neuen Verwaltungsrat angehören wird. Er habe bereits einige Namen in Aussicht, sagte Suter. Er müsse aber erst schauen, "ob sie bereit sind, in das sinkende Schiff einzusteigen".

Blocher-Mandat "ein Blödsinn"

Suter trat ausserordentlich locker auf, duzte auch mal Journalisten und war bemüht, eine aufgeräumte Stimmung zu verbreiten ("gibt's da nichts zu trinken?"). Er versprach als Parteiunabhängiger ("ich bin apolitisch") redaktionelle Unabhängigkeit. Es werde "keine SVP-Zeitung" geben, aber auch keine Zeitung irgend einer andern politischen Präferenz. Jetzt müssten "Ruhe und Vertrauen" geschaffen werden, damit die BaZ in eine "gute wirtschaftliche Zukunft geführt werden könne. Er habe eine "absolute Achtung für Blocher als Unternehmer". Ihm jedoch ein BaZ-Beratermandat zu geben, sei "ein Blödsinn" gewesen, meinte Suter ungeschminkt.

Der ausgebildete Pilot und passionierte Cigarren-Raucher Moritz Suter machte sich einen Namen als Gründer der Fluggesellschaft Crossair. Die Swissair, die zuvor schon an der Crossair beteiligt war, erhöhte 1993 ihren Aktienanteil auf 56,1 Prozent. Er ist nun Verwaltungsratspräsident der 2004 in Basel gegründeten Fluggesellschaft "Hello". Kurz vor dem Grounding der Swissair im Jahr 2001 wurde Suter die Führung und Sanierung des kriselnden Unternehmens übertragen, doch schon nach 44 Tagen trat er von seiner Funktion zurück.

Kommentar: "Happy Landing, Moritz Suter"

24. November 2010

Weiterführende Links:



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"Ich bin von 'Rettet Basel' enttäuscht"

Die Ereignisse der letzten Tage haben gezeigt, dass Veränderungen manchmal schneller möglich sind als man denkt. Auch ich habe die Unterschriftenaktion "Rettet Basel" unterschrieben. Ich bin der Überzeugung, dass die ganze Geschichte aufgebläht wurde durch die mangelnde Kommunikationsfähigkeit aller Beteiligten (vor allem der Führungsspitze).

 

Der Schritt von Moritz Suter ist zu begrüssen, und der Unternehmer Suter wirkt glaubwürdig in seinen Aussagen und Bemühungen um die "Basler Zeitung". Dass er einem fähigem Journalisten die Möglichkeit gibt, weiterhin als Chefredaktor tätig zu sein, ist ein Schritt hin auf Transparenz und Offenheit im Interesse einer unabhängigen Zeitung.

 

Enttäuscht bin ich ob der Redaktion von "Rettet Basel", die nun partout Herrn Somm weg haben will. Auch ich habe Vorbehalte, aber die letzte BaZ-Führung hat mit den verschiedenen Interessenverflechtungen und mit ihren Schritten (Weg von Basel nach Zug, kein persönlicher Kontakt mit den Redaktoren etc.) einen Hintergrund geschaffen, auf dem ein ehemaliger "Weltwoche"-Redaktor und Autor der Blocher-Biographie nur schlecht aussehen kann.

 

"Rettet Basel" kann jetzt nicht alle Unterzeichnenden der Aktion missbrauchen, um weiter zu agieren. Damit würde "Rettet Basel" nun ebenfalls mit gezinkten Karten spielen und ein Ziel anvisieren, das von vielen Unterzeichnerinnen und Unterzeichner nicht gut geheissen wird!

 

Geben wir doch der BaZ und Basel eine Chance hin auf eine gute unabhängige Tageszeitung!


Marianne Plattner, Binningen



"Suter wurde nicht mit dem Verlag identifiziert"

Es ist schon so, dass Suter lange Zeit Verwaltungsrat bei der Zürichsee Medien AG war. Meines Wissens hat er aber nie grosse Wellen geworfen, und in der Zürcher Öffentlichkeit wurde er in keiner Weise mit diesem Verlag identifiziert. Was wohl auch mit den Besitzverhältnissen zu tun gehabt haben könnte.

 

Immerhin: die Zürichsee-Zeitung gehört heute "besitzmässig" zum Tamedia-Konzern und "redakions-, verlags- und inseratemässig" zum Zürcher Landzeitungsverbund. Eine Konzentration bzw. Vereinheitlichung des redaktionellen Teils ist im Anlaufen und wird wohl in nicht allzu ferner Zukunft ganz zentralisiert. Was für mich nur logisch ist. Der "Tagi" hat so als ziemlich erste Massnahme die Zeitungsdruckerei dicht gemacht, weil im Rollenoffsetbereich landesweit ganz gewaltige Überkazapitäten bestehen.

 

Diverse Verlage haben halt den Mentalitätswechsel vom Handwerks- zum Industrieunternehmen nie geschafft. Suter sagt bezeichnenderweise, dass er für "Kooperationen offen" sei. Vielleicht bahnt sich also bereits jetzt eine Wiederholung der (betriebswirtschaftlich) durchaus Sinn machenden Geschichte als Ergänzung/Abrundung des "Tagi"-Portefeuilles durch Zukäufe und als logische Fortsetzung das Ausnützen der entstehenden Synergien in Redaktion und Produktion an.

 

Ich bin ja mal gespannt, wie die Berufs-Basler hinter den sieben Bözbärge dannzumal auf die Fortsetzung der Zürcher Medien-Kriegsführung unter anderen (linkeren?) Vorzeichen reagieren.


Max Mantel, Kilchberg



"Rettung vor dem Absturz in letzter Sekunde"

Uff, das war Rettung vor dem Absturz in letzter Sekunde! Danke, Moritz Suter, jetzt kann ich die BaZ-Abo-Kündigung wieder rückgängig machen. Ich traue Ihnen sogar zu, dass Sie Markus Somm in einen echten Basler Chefredaktor mit dem richtigen Fingerspitzengefühl für seinen Arbeitsplatz verwandeln.


Esther Murbach, Basel


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"Peter Knechtli bleib Zuhause!"

Florence Brenzikofer
Grüne Baselbieter Nationalrätin
im Betreff eines Newsletters
vom 24. März 2020
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Huhuuuh. Dabei wollte ich eben grün handeln und mir im Wald eine Portion frischen Bärlauch holen. Jetzt wird auch daraus nix. :-(((

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.