Dank Schweizer Elektronik heulten Saddams Sirenen

Walliser Elektrofirma erfüllte für das irakische Militär auch Geheimaufträge


Von Lukas Straumann


Beim Wiederaufbau des Irak hoffen auch Schweizer Unternehmen auf interessante Aufträge. Das Walliser Elektrounternehmen Grichting & Valtério war bereits Anfang der 1980er Jahre im Zweistromland tätig - unter anderem mit einem militärischen Geheimauftrag zum Schutz von Bagdads Luftraum.


Fein säuberlich listet das Walliser Elektrounternehmen im Internet seine vielen Referenzen auf. Kein Zweifel: Das Know-How der in Sitten ansässigen Firma Grichting & Valtério ist in der ganzen Welt gefragt. Verschiedenste Auftraggeber - von der Schweizer Botschaft in Kinshasa bis zur Nestlé-Fabrik in Mexiko - haben die Dienste des 240 Mitarbeiter zählenden Unternehmens in Anspruch genommen. Dieses bezeichnet sich als "eine der führenden industriellen Gruppen auf dem Gebiet der Systeme und Installationen der Elektrik, Hydraulik, Mechanik und Telekommunikation" und hat sich auf die Ausführung von Projekten in Entwicklungsländern spezialisiert. Unter den vielen auf der Homepage aufgeführten Referenzprojekten sticht ein militärischer Auftrag besonders hervor. Sein Titel: "Classified Project – Iraq – Ministry of Defense".

Know-how aus dem Wallis

Der brisante Geheimauftrag im Irak von Saddam Hussein geht auf das Jahr 1981 zurück. Damals lieferte Grichting & Valtério Elektronik für den Schutz von Bagdads Luftraum. Als Akkordant des schwedischen Telekommunikationskonzerns Ericsson fertigten die Walliser mehrere hundert elektronische Schaltstationen für Bagdads "Air Defence System" (Luftverteidigungssystem). Die Stationen hatten laut Firmendarstellung den Zweck, die von den Radars eingehenden Alarmsignale über feindliche Luftraumverletzungen zu empfangen und mittels eines Kompressors den Sirenenalarm in der irakischen Hauptstadt auszulösen. Wegen ihrer Masse – zwei Meter hohe Würfel mit einem Grundriss von 1,5 auf 1,5 Metern – wurden die Stationen firmenintern als "Kiosks" bezeichnet.

"Wir haben die 'Kiosks’ geliefert, die Montage aber nicht selber gemacht", erinnert sich Seniorchef und Verwaltungsratspräsident Jean Valtério offenherzig. Mit einem Auftragsvolumen in der Höhe von rund einer Million Franken sei dies damals ein wichtiger Auftrag gewesen. "Ob die 'Kiosks' eingesetzt wurden, wissen wir nicht. Für uns galt das als Teil der Zivilschutzanlagen." Konnten die Stationen auch mit der irakischen Fliegerabwehr gekoppelt werden? Valtério könnte sich vorstellen, dass das möglich war. Mit Boden-Luft-Raketen gekoppelte Radarsysteme zählen heute zu den Spezialitäten der Rüstungssparte von Ericsson.

Vom Westen hochgerüstet

Zum Zeitpunkt der Lieferung, kurz nachdem Saddam Hussein im September 1980 den achtjährigen Krieg gegen den Iran begonnen hatte, war der Irak an westlicher Technologie hochinteressiert. Irak galt damals als Bollwerk gegen den islamisch-revolutionären Iran unter Ayatollah Khomeiny und wurde vom Westen, insbesondere von Frankreich, aufgerüstet. Auch Schweizer Firmen belieferten den Irak mit Hightechartikeln: 1982 exportierten Schweizer Unternehmen für 680 Millionen Franken in den Irak, wovon der grösste Anteil auf die Maschinen- und Metallindustrie entfiel.

Verstiess die geheime Elektronik-Lieferung an den kriegführenden Irak gegen die Schweizer Rüstungsexportgesetzgebung? Jean Valtério verneint die Frage. Othmar Wyss, Verantwortlicher für Exportkontrollen und Sanktionen im Staatssekretariat für Wirtschaft (seco), erläutert: "Unter das damals geltende Kriegsmaterialgesetz von 1972 fiel nur Material für direkte Angriffs- und Gefechtszwecke wie Waffen, Munition und Sprengmittel sowie weitere Erzeugnisse, die als Kampfmittel verwendet werden können."

Für den Historiker und Rüstungsexperten Peter Hug ist indes klar: "Anfang der 1980er-Jahre war das Schweizer Kriegsmaterialgesetz löchrig wie ein Emmentalerkäse." Nach damaligen Erhebungen der von Hug mitherausgegebenen Zeitschrift Friedenspolitik belieferten während des Iran-Irak-Krieges über 100 Schweizer Firmen die Kriegsparteien legal mit Rüstungsgütern. Für Schlagzeilen sorgten vor Jahresfrist auch die zahlreichen von Schweizer Bunkerbauern realisierten Zivilschutzbauten – worunter Saddams Kommandobunker 359 im Bagdader Regierungsviertel.

Kooperation mit Oerlikon-Bührle

Bevor sich das Unternehmen 1983 aus dem Irak zurückzog, waren für Grichting & Valtério zeitweise rund zehn Mitarbeiter im Zweistromland tätig. Eine Getreidemühle in Mossul, eine Textilfabrik in Hillah, ein Computergebäude für das Innenministerium in Badad zählen zu den Projekten, an denen man zusammen mit anderen Schweizer Firmen arbeitete. Bemerkenswert ist die Zusammenarbeit mit dem Rüstungskonzern Oerlikon-Bührle bei einer vom Ministerium für Industrie und Mineralien realisierten Transformatorenfabrik im Industriekomplex Taji nördlich von Bagdad. Taji erlangte später als Zentrum von Saddam Husseins Raketenproduktion internationale Berühmtheit und wurde im Vorfeld des Irak-Kriegs von den UNO-Waffeninspektoren häufig frequentiert.

Auf das seinerzeitige Irak-Engagement angesprochen, gerät Jean Valtério beinahe ins Schwärmen. Die Arbeitsbedingungen seien gut gewesen, die lokalen Ingenieure hervorragend ausgebildet: "Ich bedaure, dass wir damals nicht einige der Ingenieure bei uns eingestellt haben." Falls sich im Zug des Wiederaufbaus des Irak Auftragsmöglichkeiten für seine Firma ergeben sollten, ist für den Walliser Unternehmer jedenfalls klar: "Ich wäre bereit, morgen wieder da hinzugehen."

* OnlineReports-Autor Lukas Straumann ist promovierter Historiker. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bergier-Kommission und ist Ko-Autor der Studie "Schweizer Chemieunternehmen im Dritten Reich".

20. April 2004

Weiterführende Links:


SCHWEIZER IRAK-EXPORT

lst. Können Schweizer Firmen damit rechnen, beim - vorab von amerikanischen Firmen wie Halliburton dominierten - milliardenträchtigen Wiederaufbau des Iraks zum Zug zu kommen? Am 1. April dieses Jahres organisierte die Schweizerische Zentrale für Handelsförderung OSEC eine Tagung unter dem Titel "Iraq – Ready for Swiss Companies?". Neben Vertretern der Schweizer Diplomatie referierten auch zwei Firmenvertreter über ihre Einschätzung der aktuellen Lage im Irak: Rudolf Guyer, Syngenta-Verkaufsleiter für den Nahen Osten und Nordafrika, und Steve Karim, Nahostverantwortlicher der Müllereimaschinenfabrik Bühler Uzwil.

Bis zum Beginn der Uno-Sanktionen im August 1990 gehörte der Irak zu den bevorzugten nahöstlichen Destinationen der Schweizer Exportwirtschaft. Besonders Anfang der 1980er-Jahre importierte das Bagdader Regime Waren in erklecklicher Höhe: Mit 680 Millionen Franken erreichten die Schweizer Exporte 1982 einen Höhepunkt. Mit zunehmender Dauer des Krieges gegen den Iran (1980-1988) verlor der Golfstaat an Finanzkraft: Bis 1986 fielen die Schweizer Exporte auf blosse 169 Millionen Franken zurück. Nach dem Einmarsch Saddam Husseins in Kuwait im August 1990 schloss sich die Schweiz den UNO-Sanktionen an: Die Irak-Exporte kamen praktisch zum Erliegen. Erst mit dem "Oil for Food"-Programm der UNO überschritten sie im Jahr 2000 wieder die 100-Millionen-Grenze. Nie eine nennenswerte Rolle spielte der Import irakischer Güter.

















Quelle: Eidgenössische Zollverwaltung

TREFFPUNKT SCHWEIZER BOTSCHAFT

lst. Interessanten Aufschluss über die Schweizer Wirtschaftsbeziehungen zum Irak geben die OnlineReports vorliegenden Protokolle der "Swiss Economic Meetings" in Bagdad aus dem Jahr 1987. Auf Einladung der Schweizer diplomatischen Vertretung unter Botschafter Erwin Schurtenberger trafen sich damals im Irak tätige Schweizer Wirtschaftsleute regelmässig zu Aussprachen über die politische, militärische und ökonomische Entwicklung des Landes: Traditionsreiche Unternehmen aus der Maschinenindustrie (BBC, Schindler, Bühler Uzwil) waren ebenso vertreten wie die Zementindustrie (Holderbank), Rüstungsindustrie (Oerlikon Bührle) und die Speditions- bzw. Transportbranche (Danzas, Panalpina, Swissair).

Besprochen wurden unter anderem die Lage der irakischen Staatsfinanzen, Entwicklungen auf dem Erdölmarkt und der Kriegsverlauf zwischen Iran und Irak. So wurde beispielsweise am Meeting vom 24. Februar 1987 vermerkt, es sei "eine betontere Ausrichtung der irakischen Wirtschaft auf den Krieg" und ein zunehmender staatlicher Interventionismus festzustellen. Leseprobe vom gleichen Tag: "Durch die Betonung islamischer Grundsätze soll das Sendungsbewusstsein der Iraker als Verteidiger der arabischen Nation dahingehend erweitert werden, traditionelle Grundwerte vermehrt zu pflegen. Das Streben nach sozialer Gerechtigkeit erfährt neues Gewicht."

Niederschlag in den Gesprächen fand – politisch brisant – auch die Unterdrückung der irakischen Kurden. So ist im Protokoll des Meetings vom 26. Mai 1987 über die Lage im Nordosten von Irak zu lesen: "Die 'Unruhen' in der Kurdenregion dauern […] an und dürften auch nach den im Gange befindlichen Umsiedlungen kaum entschärft werden. Trotzdem wird die Gefahr eines massiven Einbruches iranischer Streitkräfte an der nördlichen Kriegsfront als gering einzuschätzen sein." Im September des gleichen Jahres wurde dagegen in Kurdistan "eine Phase der Milde" konstatiert, "was zur Abnahme der Kampftätigkeiten beigetragen haben dürfte".

Gegen Ende des Iran-Irak-Krieges erreichte die gewaltsame Repression der Kurden durch das Saddam-Regime seinen Höhepunkt: Am 15./16. April 1987 setzten die irakischen Truppen bei Luftangriffen auf die kurdischen Dörfer Balisan und Sheikh Wasan erstmals chemische Kampfstoffe gegen die eigene Bevölkerung ein. Wenig später begannen Infanterietruppen und Bulldozer mit Umsiedlungsaktionen und gezielten Dorfzerstörungen, denen laut kurdischen Quellen mindestens 700 Kommunen zum Opfer gefallen sind. Als Symbol für die blutige Unterdrückung der Kurden gilt der Chemiewaffen-Einsatz gegen die Stadt Halabja vom 16. März 1988, der unter der Zivilbevölkerung mindestens 5'000 Todesopfer forderte.


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 6. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.