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"Kein altruistisches Gebilde": Straumann-Präsident Rudolf Maag

Nicht emotionsfrei: "Straumanns" Umzug von Waldenburg nach Basel

Der erfolgreiche Zahnimplantate-Hersteller feierte Hauptsitz-Eröffnung im Jacob Burckhardt Haus am Basler Bahnhof


Von Peter Knechtli


Nicht ganz emotionsfrei verlief die viel diskutierte Verlegung des Hauptsitzes der Firma Straumann AG von Waldenburg nach Basel. Der Umzug des Herstellers von Zahnimplantaten erfolgte aus Platzgründen. Am Freitagabend öffnete "Straumann" ihr neues Domizil am Basler Bahnhof der regionalen Prominenz zur Besichtigung.


Keine Frage: Wer auf sieben Geschossen durch die Auditorien, Büro-, Forschungs-, Schulungs-, und Test- und Laborräume im silbernen Jacob Burckhardt Haus am Basler Bahnhof schweift, findet ultramoderne, freundlich belichtete und grosszügige Arbeitsplätze vor, von denen viele nur träumen können. Keine Frage auch: Was "Straumann" an unprätentiöser, aber äusserst geschmackvoller Inneneinrichtung vorzeigt, dokumentiert auch ein grosses Stück regionaler Erfolgsgeschichte. Was vor 51 Jahren als Kleinbetrieb im Waldenburg begann, entwickelte sich zum zweitgrössten Hersteller von Zahnimplantaten mit grössten Wachstum der Welt.

Nicht schlechter Wille war es, dass sich "Straumann" während fünf Jahren mit Auszugsplänen beschäftigte. In dem auf drei Gebäude verteilten Hauptsitz ganz hinten im Waldenburgertal wurde es ganz einfach zu eng. Allein in den vergangenen drei Jahren wuchs die Belegschaft um 40 Prozent auf 270 Mitarbeitende.

Waldenburger Belegschaft jetzt in Basel

Verwaltungsratspräsident Rudolf Maag machte in seiner Ansprache aber keinen Hehl daraus, dass auch der vorzügliche Standort am Bahnhof des Forschungsplatzes Basel mit Ausschlag gebend für den Umzug war: Von der Präsenz mitten im international angebundenen Basel verspricht sich "Straumann" auch eine höhere Attraktivität gegenüber hoch qualifizierten Bewerbern aus Zürich, Mulhouse oder Freiburg. Stolz vermeldet das Unternehmen aber auch, dass der Umzug nach Basel zu keinem Personalverlust geführt habe. Nicht nur hätten jetzt die meisten Mitarbeitenden einen kürzeren Arbeitsweg. Auch seien - da die Firma das Umweltschutz-Abonnement voll vergütet - viele Angestellte auf das öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen.

Laut Maag habe es zwischen den beiden um Wirtschaftsstandorte konkurrenzierenden Halbkantonen nie Misstöne gegeben; ebenso sei der Umzug "nie steuerlich begründet gewesen". Für das Baselbiet aber ist der Wegzug bitter: Es hat einen schönen Unternehmenssteuerzahler verloren und Basel-Stadt einen dazu gewonnen. Immerhin, so Maag launig, bleibe er als Privatperson dem Kanton Baselland "vorläufig erhalten".

Laut CEO Gilbert Achermann (Bild links) sei als neuer oder zusätzlicher Standort anfänglich "die ganze Schweiz in Frage gekommen". Den Ausschlag für Basel hätten aber die betrieblichen Abläufe, der attraktive Standort und die Nähe zu Pharma- und Biotechunternehmen gegeben.

Basler Lob für Baselbieter Regierungsräte

Nicht ganz emotionsfrei waren die Baselbieter Regierungsräte Adrian Ballmer und Volkswirtschaftsdirektor Erich Straumann zur Eröffnungsfeier gereist. Aber Politiker Straumann vermerkte gegenüber OnlineReports die tröstliche Tatsache, dass das prosperierende Unternehmen gleichen Namens "immerhin in der Region Basel geblieben ist". Die Basler Regierungsräte Ralph Lewin (Wirtschaft) und Carlo Conti (Sanität) wiederum äusserten sich gegenüber OnlineReports sehr anerkennend über die Art, wie insbesondere ihr Baselbieter Amtskollege Erich Straumann mit dem für ihn herben Verlust einer Wirtschafts-Perle umgegangen sei. Lewin: "Er war wirklich gent."

Die Aussichten einer anhaltenden Prosperität sind auch am neuen Standort intakt, wie Präsident Maag ausführte. Grund: Mit dem rapiden Wachstum der alternden Bevölkerung steige auch der Bedarf an Zahnersatzprodukten. "Straumann", ein Unternehmen mit mittlerweile über 10'000 Aktionären, sei "nie ein altruistisches Gebilde" gewesen, die Gewinne seien aber auch nötig, um die aufwändige Forschung zu finanzieren. Darüber hinaus biete das Unternehmen seinen Mitarbeitenden "gerechte leistungsbezogene Löhne und sichere Arbeitsplätze".

Wirtschaftsförderung froh über Raum-Reserven

Dass sich das Waldenburger Unternehmen neu in Basel ansiedelte, hat für die Rheinstadt einen weiteren positiven Aspekt: "Straumann" ist eine Image-Referenz in der Akquisition neuer Firmen. Und leer stehende Gebäude wie das nicht fertig gebaute Jacob Burckhardt Haus empfindet die Basler Regierung keineswegs als Hypothek - im Gegenteil: Raum-Reserven sind ein Plus im Wettbewerb um Firmen-Ansiedlung. Es gab noch vor wenigen Jahren Zeiten, in denen Basel-Stadt nicht in der Lage war, Unternehmen in der Grössenordnung von "Straumann" willkommen zu heissen - weil die entsprechenden Fazilitäten nicht vorhanden waren.

22. Januar 2005


STRAUMANN FAKTEN

Straumann ist weltweit der zweitgrösste Anbieter in den Bereichen Zahnimplantate und orale Gewerberegeneration. Weltweit weist das Unternehmen mit Sitz in Basel 1'100 Mitarbeitende und einen Umsatz von 350 Millionen Franken aus (Reingewinn 2003: 80 Millionen Franken). Davon entfallen 90 Millionen Franken auf die USA. Die Schweizer Produktionsstätte mit 220 Arbeitsplätzen befindet sich in Villeret bei St. Imier. Die Geweberegenerationsprodukte werden in Schweden hergestellt. Straumann verfügt über Tochtergesellschaften in 14 Ländern. Mitte dieses Jahres geht eine Tochterfirma in Australien in Betrieb.


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"Das Bundesbüchlein (...) lädt geradezu ein, zwei Mal Nein zu stimmen: Nein zu Bundessteuern. Und Nein zu SRG-Zwangsgebühren."

Basler Zeitung
vom 13. Januar 2018
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Stimmt also Nein zur No-Billag-Initiative! Hat das der Autor so gemeint?

RückSpiegel


Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.

• Die Basler Regierung hat die Standesinitiative von FDP-Grossrat Christophe Haller betreffend "Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts" beim Generalsekretariat der Bundesversammlung eingereicht.

• Das Basler Hochbauamt rechnet beim Erweiterungsbau für das Kunstmuseum Basel mit einer Kostenüberschreitung von 3,5 Prozent.

Stagnierende Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Basel: 12'873 Studierende und Doktorierende haben sich im Herbstsemester 2017 für ein Studium eingeschrieben.

• Die volle Freizügigkeit, die auf 1. Januar 2014 in beiden Basel eingeführt wurde, bleibt auch mit der ab 2018 geltenden Spitalliste weiterhin bestehen.

• An der Sitzung vom 18. Dezember hat das französische Parlament dem schweizerisch-französischen Abkommen zum Steuerregime am EuroAirport zugestimmt.

Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.