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"Nur eine Richtung – nach unten": Ehemaliger BaZ-CEO Steffen

Eklat an der "BaZ"-Spitze: CEO Roland Steffen geht per sofort

Die offizielle Trennungsmeldung misst fünf Zeilen – und enthält kein Wort des Dankes


Von Peter Knechtli


Der Sturm um die Zukunft der "Basler Zeitung" erreicht jetzt die operative Spitze: Zwei Jahre nach seinem Amtsantritt wirft BaZ-Konzernchef Roland Steffen (52) das Handtuch. Die Trennung erfolgte fristlos und ohne Präsentation eines Nachfolgers.


Weiterer Paukenschlag bei der "Basler Zeitung" – diesmal an der Spitze des operativen Geschäfts: Konzernchef Roland Steffen verlässt die "Basler Zeitung Medien" per sofort. In einer knappen Medienmitteilung schreibt die BaZ-Gruppe, Steffen sei "auf eigenen Wunsch", aber "im gegenseitigen Einvernehmen" von allen seinen Ämtern als Verwaltungsrat der National Zeitung und Basler Nachrichten AG sowie als Geschäftsführer (CEO) der Basler Zeitung Medien zurückgetreten. Obschon als Auskunftsperson angegeben, war BaZ-Präsident Filippo Leutenegger telefonisch unerreichbar.
 
Ohne Dankes-Wort verabschiedet

Steffen war als Verlagsleiter im Jahr 2005 zur "Basler Zeitung" gestossen. Im Jahr 2010 – im Zuge des Verkaufs der BaZ von der Familie Hagemann an das Duo Tito Tettamanti / Martin Wagner und nach dem Rausschmiss von CEO Beat Meyer – übernahm er die operative Führung des Unternehmens. Über die Nachfolgeregelung will die "Basler Zeitung Medien" nach eigenen Angaben erst "zu gegebener Zeit" informieren.

Auf den ersten Blick deuten alle Anzeichen darauf hin, dass es zwischen Steffen und der übrigen Unternehmensspitze oder Präsident Filippo Leutenegger zu einem massiven Knall gekommen sein muss. Ein Indiz für diese These kann sein, dass die Nachfolge Steffens nicht geregelt ist und die "Basler Zeitung" zumindest im operativen Geschäft somit führungslos dasteht. Deutlich werden die Hinweise auf eine impulsive Trennung durch die Tatsache, dass der CEO des grössten regionalen Medienunternehmens mit gerade mal fünf Communiqué-Zeilen verabschiedet wurde. Zeilen, notabene, die kein Wort des an dieser Stelle üblichen Dankes für die geleisteten Dienste enthalten.

Die wahren Trennungs-Gründe sind noch unklar

Über die Gründe der abrupten Trennung kann nur spekuliert werden. Waren es persönliche Unverträglichkeiten zwischen Steffen, bei dem es verbal auch mal krachen kann, und seinem Präsidenten Leutenegger?

Ausschlaggebend kann dieser Faktor niemals sein. Als OnlineReports im November 2010 kurz nach seiner Ernennung zum CEO und Nachfolger von Jürgen Hunscheidt mit Steffen sprach, sagte er, bis Ende Jahr müsse das Unternehmen eine "schwarze Null" schreiben. "Doch ein Break-even kann nicht genügen", übernimmt Steffen die Vorgabe des Verwaltungsrates. Für das letzte Geschäftsjahr war es das Ziel, eine "vernünftige Umsatzrendite" zwischen drei und zehn Prozent zu erzielen. Dann sagte Steffen eiskalt: "Wenn ich die Zielvorgaben erreiche, werde ich noch lange da sein. Wenn nicht, dann gelten die üblichen Spielregeln."

Sicher ist eines: Der Abgang Steffens ist ein harter Schlag für die "Basler Zeitung". Steffen, ein früherer Anzeigen-Akquisiteur bei der Publicitas, war als BaZ-Verlagsleiter der Mann, der – noch unter dem Präsidium von Matthias Hagemann – den Bruch mit dem Lausanner Anzeigeriesen (der den BaZ-Anzeigenraum gepachtet hatte) vorantrieb und erfolgreich eine eigene firmeneigene Inseratevermarktung "bzm werbe AG" sowie die Medien-Agentur "KeyMedia AG" aufzog. Dort war Steffen, intern auch mal der "Gold-Junge" genannt, der unumstrittene Chef. Nach seiner Ernennung zum Konzernchef vor zwei Jahren zog der Luzerner Steffen seinen Freund und  langjährigen "Luzerner" Weggefährten Harry Zaugg als "KeyMedia"-Chef nach.

Steffen bald mit eigener Media-Agentur?

Schon der frühere BaZ-Verleger Matthias Hagemann soll laut Insidern immer die Befürchtung gehabt haben, dass die "Luzerner Connection" zu einem gefährlichen Machtfaktor innerhalb der strategisch entscheidenden Geldbeschaffungs-Abteilung Werbemarkt werden könnte. Steffen, so die seit längerer Zeit angestellte Überlegung, würde die BaZ nicht alleine verlassen.

Da im heutigen Trennungs-Communiqué kein Wort über die neue Tätigkeit Steffens verloren wird, muss es derzeit bei Spekulationen über seine berufliche Zukunft bleiben. Sicher ist, dass Steffen mit der "KeyMedia AG" einen Inseratevermittler aufgebaut, der nationale Budgets von "Bucherer" bis "Ottos Warenposten" verwaltet – also Insertionsaufträge auch an externe Medien in der ganzen Schweiz vergibt. Gute Medienkenner vermuten nun, dass Steffen seine "sehr persönliche Kundenbeziehungen" möglicherweise "in eine neue, eigene Firma zügeln" werde. Es sei denkbar, dass ihm auch sein Freund Harry Zaugg, Angehöriger der Luzern Connection und als Akquisitions-Chef die "Nummer zwei" in der BaZ-Hierarchie, folgen könnte. Zaugg, so hiess es heute bei "KeyMedia", sei "extern und nicht erreichbar".

"Umstände stimmten nicht mehr"

OnlineReports konnte dagegen heute Donnerstagnachmittag um 16 Uhr Roland Steffen, der seit zehn Tagen mit seiner Familie in den Ferien weilt, kurz erreichen. Der ehemalige CEO bekräftigte, dass er aus freien Stücken und "in Frieden" gehe. "Doch die Umstände, unter denen ich arbeitete, haben für mich nicht mehr gestimmt", sagte er.

Mit den "Umständen" meine er sowohl sein berufliches als auch sein familiäres Umfeld sowie das lange Pendeln zwischen Arbeitsort und Zuhause. Der 52-jährige Manager, in zweiter Ehe verheiratet, ist in den letzten drei Jahren zweimal Vater geworden. Zwei weitere Kinder stammen aus der ersten Ehe. Die Familie lebt im Kanton Luzern. "Das führte dazu, dass ich oft 13 bis 14 Stunden pro Tag weg war, dabei habe ich eine Familiensituation, wo ich ebenfalls gebraucht werde", sagte er.

Vier Vorgesetzte in zwei Jahren

Auch das berufliche Umfeld sei für ihn immer schwieriger geworden, ergänzte Steffen. "Mit Matthias Hagemann, Martin Wagner, Moritz Suter, und Filippo Leutenegger habe ich innert zweier Jahre vier verschiedene Vorgesetzte gehabt, das führte bei mir zu Abnützungserscheinungen", gestand er. Hinzu komme, dass die Verlagsbranche allgemein immer schwieriger werde. "Alles geht in eine Richtung - nach unten."

Ferner tat sich Steffen zunehmend schwer damit, dass SVP-Nationalrat Christoph Blocher bei der Basler Zeitung Medien involviert bleibt. Es sei zunehmend unklar geworden, ob die BaZ nun thematisch möglichst breit gefächert sein soll oder zu etwas Anderem diene. "Irgendwann zieht man dann seine eigenen Schlüsse", meinte er, ohne in diesem Punkt konkreter zu werden. Dann liess er durchblicken, dass ihm der Widerstand gegen diesen Kurs, der in Basel "unverhohlener als anderswo" artikuliert worden sei, ebenfalls sehr zusetzte. Dennoch stellte sich Steffen aber vor BaZ-Chefredaktor Markus Somm. "Die Kritik an ihm wird seiner enormen Arbeit nicht gerecht", hielt er fest.

Mehr Ende September

Steffen blickte sodann auf seine letzten gut 30 Jahre Berufsarbeit zurück. Insgesamt sei er 23 Jahre im Inserateverkauf tätig gewesen – zuerst bei Orell Füssli (ofa), dann bei Publicitas – und danach habe er 13 Jahre auf Verlagsseite gearbeitet. "Ich habe nie eine andere Branche gesehen. Darum habe ich nun die Gelegenheit gepackt und mich für eine neue Aufgabe entschieden."

Worum es sich handelt, will er aber erst Ende September preisgeben. Obwohl er eigentlich ein ganzes Jahr Kündigungsfrist habe, habe er sich mit der Basler Zeitung Medien "auf gute Art geeinigt", sagte Steffen weiter. "Ich bin jetzt ein freier Mann und gehe ohne Ressentiments."


Mitarbeit: Markus Knöpfli

6. September 2012

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"Totaldefizit vorprogrammiert"

Der Crash-Kurs bei der BaZ nimmt seinen Lauf. Zum Glück gibt der Milliardär Ch. Blocher die Defizitgarantie, denn wenn nur noch Machtkämpfe übrigbleiben und der Journalismus zweitrangig wird, ist das Totaldefizit vorprogrammiert.


Esther Murbach, Basel


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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.