© Foto by DRG
"Das Leben ist ein Spiel": Textil-Unternehmer Fäh

Perplex schauen viele aus der Wäsche

Big Star bereitet Börsengang vor: Verflechtung mit der H.E.C.


Von Peter Knechtli


Zwei ungleiche Textilfirmen mit ähnlicher Vergangenheit schliessen sich zu einer der grossen im Lande zusammen: Durch die gegenseitige Verflechtung des Garn-Unternehmens H.E.C. Beteiligungs AG mit der Hosen-Holding Big Star kommt der Jeans-Leader schnurstracks an die Börse.


So schnell, wie Laurin Faeh denkt, kann er gar nicht sprechen. Darum wählt der Verwaltungsratspräsident und Delegierte der in Allschwil BL domizilierten Jeans-Firma Big Star Holding beim Reden auch gern vielsagende Metaphern. So tönt es etwa, wenn er die radikale Kostensenkungs-Kur in seinem aufgeblasenen Konzern beschreibt: "Da wird von unten her abgeschnitten, bis die Knie im Blut stehen." In Frankreich entliess er den Verkaufsleiter: "Damit spare ich 500'000 Francs pro Jahr." Und als er im Elsass kurzerhand eine Näherei schloss, blieb ihm eine Erinnerung an die Mitareiter(innen) besonders hartnäckig haften: "Die machten Augen!"

Tempo und Durchstarten sind in der erst 18jährigen fulminanten Firmengeschichte des gelernten Automechanikers durchschlagende Merkmale. So auch bei seinem neusten Schritt, der den Jeans-Unternehmer ("Big Star", "Gap Star", "Blondie") mit einer ihm bisher völlig unbekannten Facette der Textilindustrie vertraut macht: Der Verlechtung mit dem Aarwangener Garn-Unternehmen H.E.C. Beteiligungs AG und ihrer weit über die Strick-Fan-Gemeinde hinaus bekannten Marke "Aarlan".

Wechselseitiger Kapital-Transfer

Schon letztes Jahr hatte Faehs Familien-Holding 20 Prozent am H.E.C.-Kapital erworben. Im Gegenzug kaufte H.E.C. Mitte Januar zum Preis von sechs Millionen Franken 30 Prozent der Big Star Holding. Kommenden 23. Juni soll die H.E.C.-Generalversammlung die zweite Phase der Beteiligung absegnen: Die Erhöhung des H.E.C.-Kapitals von 8,4 auf 15 Millionen Franken, die aus der Hälfte des Big-Star-Aktienkapitals bestritten werden soll. Zwei Drittel davon werden als Sacheinlage am Aktienkapital angerechnet, ein Drittel wird den Reserven zugewiesen. Der Wertansatz von 20 Millionen Franken für 100 Prozent des Big-Star-Kapitals basiert nach Angaben der Fusionspartner auf dem Bewertungsgutachten des "unabhängigen Buchsachverständigen" Richard Schäfer (ex Bankverein). Am Schluss der ausgeklügelten Transaktion hält H.E.C. eine Mehrheit von 80 Prozent an Big Star.

Das Plazet durch die kommende Generalversammlung ist reine Formsache: Die Stimmen-Mehrheit des H.E.C.-Kapitals ist in festen Händen von Präsident Nino Treichler (64) und seinem Vize, dem bekannten 65jährigen Zürcher Wirtschaftsanwalt Jean-Claude Wenger (Revisuisse, Holderbank, Limelight), während Big Star eine leichte Kapitalmehrheit hält. Die beiden Unternehmer möchten im Geschäft mit Stricken und Garnen kürzer treten und den Weg für eine Generationenablösung ebnen. Auserwählt als neue Köpfe an der Spitze der H.E.C., mit Optionen auf intensivere Einbindung in die Unternehmensverantwortung, sind die Basler Zwillingsbrüder Laurin und Edwin Faeh.

Wenn alles so rund läuft wie die bisherige Einigung. Kern der Verstrickung eines Elastic-Garn- mit einem Jeans-Unternehmen war nicht, wie Treichler einräumt, die Erzielung von Synergie-Effekten, sondern der direkte Zugang der Big Star zum Kapitalmarkt, in der Firmen-Terminologie "indirektes antizyklisches Going public" genannt. Die H.E.C. ist seit 1964 an der Berner Börse kotiert und auch an der Basler Börse und der Zürcher Nebenbörse ist Präsenz geplant. 1987 hatte die Big Star mit einer 1995 auslaufenden Obligationenanleihe 15 Millionen Franken beim Publikum aufgenommen.

Börsenkenner werden aus dem Handel nicht schlau

Während Börsenkenner aus dem unkonventionellen Handel noch nicht schlau werden, von einer Flucht nach vorn reden und den Preis, zum dem die Big Star in die Garn-Holding eingebracht wird, noch näher begutachten möchten, wundern sich andere Jeans-Unternehmer: Es sei eine Transaktion "auf dem Papier, die keine substanziellen liquiden Mittel verfügbar macht".

Dem stimmen die neuen Partner teilweise zu. Sie verweisen aber auf die Cash-flow-wirksamen Folgen der Restrukturierung, den bevorstehenden Verkauf einer Liegenschaft in Hongkong, mit dem flüssige Mittel aus eigener Kraft erarbeitet würden, und nicht zuletzt auf eine geplante weitere Kapitalerhöhung. Schliesslich ist Treichler auch von der "konservativen Bewertung" und der "gesunden Substanz" der Jeans-Firma überzeugt und vom internationalen logistischen Know how der Big Star beeindruckt.

Ihren spektakulären Sprung zur Number one im Schweizer Jeans-Geschäft mit einem Spitzen-Jahresumsatz von 156 Millionen Franken, 25 Tochterfirmen und 575 Mitarbeiter(inn)en und einer Jahresproduktion von 1,2 Millionen Stück schafften die Gebrüder Faeh mit einem ebenso feinen wie flexiblen Produktions- und Distributionssystem, das vor europäischen Grenzen keinen Halt macht.

Von einem vertrauten Textilhändler werden die heute erst 38jährigen Basler Zwillingsbrüder als riechsichere Geschäftsleute geschildert, die im Markt für Jeans und junge Freizeitmode "schneller, flexibler und aggressiver" agierten als ihre grossen Konkurrenten. Motto: Billig und aktuell produzieren, günstig verkaufen. Dabei flogen manchmal auch Fetzen, die Geld kosteten: So kaufte Big Star 1985 einen Nähbetrieb mit 120köpfiger Belegschaft in Mülhausen, sechs Jahre später wurde der Laden dichtgemacht.

Grosser Stern im Sinkflug

1989 geriet der grosse Stern mit einem Verlust von fünf Millionen Franken in Sinkflug, auch das folgende Jahr brachte rote Zahlen. Grund: Risikogeschäfte, zu grosse Lager, hohe Produktionskoten im Elsass und Währungsverluste. Faeh beauftragte den Hamburger Ex-Manager Klaus Buchholz, der - so ein Branchenkenner - "grausam ausmistete und Gutes bewirkte". Die Jeans-Näherei im Elsass wurde weitgehend eingestellt und in die um zwei Drittel billiger produzierenden Maghreb-Staaten mit Zentrum in Tunesien, Portugal und Taiwan verlagert.

Dabei sorgte Faeh für alle Fälle vor: Wenn in Nordafrika islamische Wirren die Jeans-Konfektion stören sollten, kann sie blitzartig im neu acquirierten Betrieb im nordfranzösischen Lens weitergeführt werden, der heute nur zu 20 Prozent für Big Star näht. Strategische Drehscheibe dagegen bleibt das elsässische Soultz, wo vergangenes Jahr die Anlagen für die Quelle des Big-Star-Erfolgs - das Stonewashing und Sandbrushing - erweitert wurden.

So gross das Know how im Schrubben, so knapp war der Cash: Der Verkauf der 24teiligen Schweizer Ladenkette "Bus Stop" an Manuel Märki sowie Jérôme und Bertrand Beurret, die "zu einem Kollegenpreis" (Faeh) im Allschwiler Big-Star-Sitz eingemietet sind, trug den Jeans-Unternehmern nach Branchenschätzungen rund 10 Millionen Franken ein.

Im Gegensatz zu Frankreich (50 Detail-Läden) und der Bundesrepublik Deutschland (11 Läden) beschränkte sich Big Star in der Schweiz fortan auf den Grosshandel. Dies, nachdem schon acht Jahre zuvor die erste Ladenkette "Texnuvo" an die Maus Frères verkauft wurde und nach Turbulenzen (vgl. "Bilanz" 5/91) auch der Big Star als bedeutender Lieferantin Schaden zufügte. Im Juli 1991 übernahm Guy Bajard die mit 113 Boutiquen grösste Jeans-Kette der Schweiz und mietete sich ebenso im Allschwiler Big-Star-Domizil ein.

Siebenstöckiger Neubau in Weil am Rhein

Stehaufmann Faeh hat von seinem Gründer-Enthusiasmus nichts verloren: Gegen eine Million Franken Gewinn habe das letzte Jahr gebracht, verkündet er, und die Aussichten seien gut. Sein siebenstöckiger Neubau im bundesdeutschen Weil, wenige Kilometer nördlich von Basel, sei wie alle seine zahlreichen - allerdings stark belehnten - Immobilien, durch die Holding belegt, "gesund und vermietet". Kein Raum stehe leer - fragt sich nur, zu welchem Preis. Spitzbübisch lachend freut sich Laurin Faeh über seine Immmobilienpolitik: Das Land für seine Deutschland-Vertretung, das er 1986 gleich jenseits der schweizerisch-deutschen Grenze im EG-Raum zum Quadratmeter-Preis von 17 DM erstanden habe, gelte heute 300 Mark. Dasselbe in Allschwil: 165 Franken habe er 1980 für Bauland bezahlt, das heute 650 Franken koste.

Im Geschäft sind nur noch zwei der drei Faeh-Brüder: Walter, mit drei Millionen ausgezahlt, privatisiert und arbeitet noch auf Provisionsbasis für seine beiden Brüder, von denen der ehemalige Wirtschaftsmaturand Edwin sich mit dem kreativen Teil des Geschäfts (Kollektionen) befasst. Die operativen Funktionen werden sowohl bei H.E.C. wie bei Big Star durch die Transaktion nicht berührt.

Tangiert wird vielleicht der Kurs der H.E.C.-Aktien. Ohne über den Kurs zu spekulieren, meinte Nino Treichler, seine Beteiligungs AG sei "ein solides, sehr vorsichtig bewertetes Engagement eingegangen", wobei seine Seite "vor allem auf das künftige Ertragspotentional geachtet" habe. Und Ertrag braucht die H.E.C. dringend. Nach dem Zusammenbruch des Handstrickgarngeschäfts, das Ende 1988 zur Schliessung der Betriebe in Aarwangen und Caslano und zum Verkauf der Produktion und der international eingeführten Renommier-Marke "Aarlan" an das französische Textilkonglomerat Hervillier/DMC führte - die freilich nicht zahlte -, will H.E.C. ihr Tätigkeitsgebiet zukunftsweisend und international diversifizieren.

Die einzige verbliebene Produktion der AG ist die 1986 erworbene südbadische Zwirnerei Untereggingen, die elastische Garne für Kleider, aber auch Computerfarbbänder, Ballonhüllen und schusssichere Vesten herstellt, gewinnbringend arbeitet und letztes Jahr bei 123 Mitarbeitern einen Umsatz von 43 Millionen DM erzielte. Nach einem schiedsgerichtlichen Vergleich mit Hervillier/DMC ist die Marke "Aarlan" wieder in ihre Heimat an der Aare zurückgekehrt, wo das Geschäft in stark reduziertem Umfang und ohne eigene Produktion weiterbetrieben wird. Umso grösser wird der das neuformierte Unternehmen nach Abschluss der Einverbleibung von Big Star: H.E.C. rieht sich mit 725 Beschäftigten und 200 Millionen Franken Umsatz unter die Grössten der Schweizer Textil- und Bekleidungsbranchen ein.

Laden verkaufen - warum nicht?

Mit seiner oszillierenden Mischung aus herzlicher Kumpelhaftigkeit und knallharter Profitwirtschaft scheint Laurin Faeh so munter zu sein wie zu Beginn seiner kometenhaften Karriere, als er mit seinen Brüdern in Basler Haus-Waschmaschinen Blue Jeans bis zur Blässe drangsalierte und mit ihnen auf dem Markt den Durchbruch schaffte. Noch heute zaubert Faehs unerreichte Waschkraft aus hochmodernen Maschinen jenen Stoff hervor, aus dem die Freizeit-Träume sind.

"Das Leben ist ein Spiel", sagt Laurin Faeh. Und er lacht wie der Gambler aus Texas, als er sich vorstellt, seinen Laden ganz zu verkaufen: "Wenn das Geld stimmt, warum nicht?".

5. Februar 1992

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Dass einzige Problem, dass ich habe, wenn ich mit meiner Frau arbeite, ..."

NZZ am Sonntag
vom 8. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

... ist dass mit der Orthografie, wenn dass Korrektorat aus Kostengründen nach Bosnien ausgelagert wird.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.