© Foto by DRG
"Das Leben ist ein Spiel": Textil-Unternehmer Fäh

Perplex schauen viele aus der Wäsche

Big Star bereitet Börsengang vor: Verflechtung mit der H.E.C.


Von Peter Knechtli


Zwei ungleiche Textilfirmen mit ähnlicher Vergangenheit schliessen sich zu einer der grossen im Lande zusammen: Durch die gegenseitige Verflechtung des Garn-Unternehmens H.E.C. Beteiligungs AG mit der Hosen-Holding Big Star kommt der Jeans-Leader schnurstracks an die Börse.


So schnell, wie Laurin Faeh denkt, kann er gar nicht sprechen. Darum wählt der Verwaltungsratspräsident und Delegierte der in Allschwil BL domizilierten Jeans-Firma Big Star Holding beim Reden auch gern vielsagende Metaphern. So tönt es etwa, wenn er die radikale Kostensenkungs-Kur in seinem aufgeblasenen Konzern beschreibt: "Da wird von unten her abgeschnitten, bis die Knie im Blut stehen." In Frankreich entliess er den Verkaufsleiter: "Damit spare ich 500'000 Francs pro Jahr." Und als er im Elsass kurzerhand eine Näherei schloss, blieb ihm eine Erinnerung an die Mitareiter(innen) besonders hartnäckig haften: "Die machten Augen!"

Tempo und Durchstarten sind in der erst 18jährigen fulminanten Firmengeschichte des gelernten Automechanikers durchschlagende Merkmale. So auch bei seinem neusten Schritt, der den Jeans-Unternehmer ("Big Star", "Gap Star", "Blondie") mit einer ihm bisher völlig unbekannten Facette der Textilindustrie vertraut macht: Der Verlechtung mit dem Aarwangener Garn-Unternehmen H.E.C. Beteiligungs AG und ihrer weit über die Strick-Fan-Gemeinde hinaus bekannten Marke "Aarlan".

Wechselseitiger Kapital-Transfer

Schon letztes Jahr hatte Faehs Familien-Holding 20 Prozent am H.E.C.-Kapital erworben. Im Gegenzug kaufte H.E.C. Mitte Januar zum Preis von sechs Millionen Franken 30 Prozent der Big Star Holding. Kommenden 23. Juni soll die H.E.C.-Generalversammlung die zweite Phase der Beteiligung absegnen: Die Erhöhung des H.E.C.-Kapitals von 8,4 auf 15 Millionen Franken, die aus der Hälfte des Big-Star-Aktienkapitals bestritten werden soll. Zwei Drittel davon werden als Sacheinlage am Aktienkapital angerechnet, ein Drittel wird den Reserven zugewiesen. Der Wertansatz von 20 Millionen Franken für 100 Prozent des Big-Star-Kapitals basiert nach Angaben der Fusionspartner auf dem Bewertungsgutachten des "unabhängigen Buchsachverständigen" Richard Schäfer (ex Bankverein). Am Schluss der ausgeklügelten Transaktion hält H.E.C. eine Mehrheit von 80 Prozent an Big Star.

Das Plazet durch die kommende Generalversammlung ist reine Formsache: Die Stimmen-Mehrheit des H.E.C.-Kapitals ist in festen Händen von Präsident Nino Treichler (64) und seinem Vize, dem bekannten 65jährigen Zürcher Wirtschaftsanwalt Jean-Claude Wenger (Revisuisse, Holderbank, Limelight), während Big Star eine leichte Kapitalmehrheit hält. Die beiden Unternehmer möchten im Geschäft mit Stricken und Garnen kürzer treten und den Weg für eine Generationenablösung ebnen. Auserwählt als neue Köpfe an der Spitze der H.E.C., mit Optionen auf intensivere Einbindung in die Unternehmensverantwortung, sind die Basler Zwillingsbrüder Laurin und Edwin Faeh.

Wenn alles so rund läuft wie die bisherige Einigung. Kern der Verstrickung eines Elastic-Garn- mit einem Jeans-Unternehmen war nicht, wie Treichler einräumt, die Erzielung von Synergie-Effekten, sondern der direkte Zugang der Big Star zum Kapitalmarkt, in der Firmen-Terminologie "indirektes antizyklisches Going public" genannt. Die H.E.C. ist seit 1964 an der Berner Börse kotiert und auch an der Basler Börse und der Zürcher Nebenbörse ist Präsenz geplant. 1987 hatte die Big Star mit einer 1995 auslaufenden Obligationenanleihe 15 Millionen Franken beim Publikum aufgenommen.

Börsenkenner werden aus dem Handel nicht schlau

Während Börsenkenner aus dem unkonventionellen Handel noch nicht schlau werden, von einer Flucht nach vorn reden und den Preis, zum dem die Big Star in die Garn-Holding eingebracht wird, noch näher begutachten möchten, wundern sich andere Jeans-Unternehmer: Es sei eine Transaktion "auf dem Papier, die keine substanziellen liquiden Mittel verfügbar macht".

Dem stimmen die neuen Partner teilweise zu. Sie verweisen aber auf die Cash-flow-wirksamen Folgen der Restrukturierung, den bevorstehenden Verkauf einer Liegenschaft in Hongkong, mit dem flüssige Mittel aus eigener Kraft erarbeitet würden, und nicht zuletzt auf eine geplante weitere Kapitalerhöhung. Schliesslich ist Treichler auch von der "konservativen Bewertung" und der "gesunden Substanz" der Jeans-Firma überzeugt und vom internationalen logistischen Know how der Big Star beeindruckt.

Ihren spektakulären Sprung zur Number one im Schweizer Jeans-Geschäft mit einem Spitzen-Jahresumsatz von 156 Millionen Franken, 25 Tochterfirmen und 575 Mitarbeiter(inn)en und einer Jahresproduktion von 1,2 Millionen Stück schafften die Gebrüder Faeh mit einem ebenso feinen wie flexiblen Produktions- und Distributionssystem, das vor europäischen Grenzen keinen Halt macht.

Von einem vertrauten Textilhändler werden die heute erst 38jährigen Basler Zwillingsbrüder als riechsichere Geschäftsleute geschildert, die im Markt für Jeans und junge Freizeitmode "schneller, flexibler und aggressiver" agierten als ihre grossen Konkurrenten. Motto: Billig und aktuell produzieren, günstig verkaufen. Dabei flogen manchmal auch Fetzen, die Geld kosteten: So kaufte Big Star 1985 einen Nähbetrieb mit 120köpfiger Belegschaft in Mülhausen, sechs Jahre später wurde der Laden dichtgemacht.

Grosser Stern im Sinkflug

1989 geriet der grosse Stern mit einem Verlust von fünf Millionen Franken in Sinkflug, auch das folgende Jahr brachte rote Zahlen. Grund: Risikogeschäfte, zu grosse Lager, hohe Produktionskoten im Elsass und Währungsverluste. Faeh beauftragte den Hamburger Ex-Manager Klaus Buchholz, der - so ein Branchenkenner - "grausam ausmistete und Gutes bewirkte". Die Jeans-Näherei im Elsass wurde weitgehend eingestellt und in die um zwei Drittel billiger produzierenden Maghreb-Staaten mit Zentrum in Tunesien, Portugal und Taiwan verlagert.

Dabei sorgte Faeh für alle Fälle vor: Wenn in Nordafrika islamische Wirren die Jeans-Konfektion stören sollten, kann sie blitzartig im neu acquirierten Betrieb im nordfranzösischen Lens weitergeführt werden, der heute nur zu 20 Prozent für Big Star näht. Strategische Drehscheibe dagegen bleibt das elsässische Soultz, wo vergangenes Jahr die Anlagen für die Quelle des Big-Star-Erfolgs - das Stonewashing und Sandbrushing - erweitert wurden.

So gross das Know how im Schrubben, so knapp war der Cash: Der Verkauf der 24teiligen Schweizer Ladenkette "Bus Stop" an Manuel Märki sowie Jérôme und Bertrand Beurret, die "zu einem Kollegenpreis" (Faeh) im Allschwiler Big-Star-Sitz eingemietet sind, trug den Jeans-Unternehmern nach Branchenschätzungen rund 10 Millionen Franken ein.

Im Gegensatz zu Frankreich (50 Detail-Läden) und der Bundesrepublik Deutschland (11 Läden) beschränkte sich Big Star in der Schweiz fortan auf den Grosshandel. Dies, nachdem schon acht Jahre zuvor die erste Ladenkette "Texnuvo" an die Maus Frères verkauft wurde und nach Turbulenzen (vgl. "Bilanz" 5/91) auch der Big Star als bedeutender Lieferantin Schaden zufügte. Im Juli 1991 übernahm Guy Bajard die mit 113 Boutiquen grösste Jeans-Kette der Schweiz und mietete sich ebenso im Allschwiler Big-Star-Domizil ein.

Siebenstöckiger Neubau in Weil am Rhein

Stehaufmann Faeh hat von seinem Gründer-Enthusiasmus nichts verloren: Gegen eine Million Franken Gewinn habe das letzte Jahr gebracht, verkündet er, und die Aussichten seien gut. Sein siebenstöckiger Neubau im bundesdeutschen Weil, wenige Kilometer nördlich von Basel, sei wie alle seine zahlreichen - allerdings stark belehnten - Immobilien, durch die Holding belegt, "gesund und vermietet". Kein Raum stehe leer - fragt sich nur, zu welchem Preis. Spitzbübisch lachend freut sich Laurin Faeh über seine Immmobilienpolitik: Das Land für seine Deutschland-Vertretung, das er 1986 gleich jenseits der schweizerisch-deutschen Grenze im EG-Raum zum Quadratmeter-Preis von 17 DM erstanden habe, gelte heute 300 Mark. Dasselbe in Allschwil: 165 Franken habe er 1980 für Bauland bezahlt, das heute 650 Franken koste.

Im Geschäft sind nur noch zwei der drei Faeh-Brüder: Walter, mit drei Millionen ausgezahlt, privatisiert und arbeitet noch auf Provisionsbasis für seine beiden Brüder, von denen der ehemalige Wirtschaftsmaturand Edwin sich mit dem kreativen Teil des Geschäfts (Kollektionen) befasst. Die operativen Funktionen werden sowohl bei H.E.C. wie bei Big Star durch die Transaktion nicht berührt.

Tangiert wird vielleicht der Kurs der H.E.C.-Aktien. Ohne über den Kurs zu spekulieren, meinte Nino Treichler, seine Beteiligungs AG sei "ein solides, sehr vorsichtig bewertetes Engagement eingegangen", wobei seine Seite "vor allem auf das künftige Ertragspotentional geachtet" habe. Und Ertrag braucht die H.E.C. dringend. Nach dem Zusammenbruch des Handstrickgarngeschäfts, das Ende 1988 zur Schliessung der Betriebe in Aarwangen und Caslano und zum Verkauf der Produktion und der international eingeführten Renommier-Marke "Aarlan" an das französische Textilkonglomerat Hervillier/DMC führte - die freilich nicht zahlte -, will H.E.C. ihr Tätigkeitsgebiet zukunftsweisend und international diversifizieren.

Die einzige verbliebene Produktion der AG ist die 1986 erworbene südbadische Zwirnerei Untereggingen, die elastische Garne für Kleider, aber auch Computerfarbbänder, Ballonhüllen und schusssichere Vesten herstellt, gewinnbringend arbeitet und letztes Jahr bei 123 Mitarbeitern einen Umsatz von 43 Millionen DM erzielte. Nach einem schiedsgerichtlichen Vergleich mit Hervillier/DMC ist die Marke "Aarlan" wieder in ihre Heimat an der Aare zurückgekehrt, wo das Geschäft in stark reduziertem Umfang und ohne eigene Produktion weiterbetrieben wird. Umso grösser wird der das neuformierte Unternehmen nach Abschluss der Einverbleibung von Big Star: H.E.C. rieht sich mit 725 Beschäftigten und 200 Millionen Franken Umsatz unter die Grössten der Schweizer Textil- und Bekleidungsbranchen ein.

Laden verkaufen - warum nicht?

Mit seiner oszillierenden Mischung aus herzlicher Kumpelhaftigkeit und knallharter Profitwirtschaft scheint Laurin Faeh so munter zu sein wie zu Beginn seiner kometenhaften Karriere, als er mit seinen Brüdern in Basler Haus-Waschmaschinen Blue Jeans bis zur Blässe drangsalierte und mit ihnen auf dem Markt den Durchbruch schaffte. Noch heute zaubert Faehs unerreichte Waschkraft aus hochmodernen Maschinen jenen Stoff hervor, aus dem die Freizeit-Träume sind.

"Das Leben ist ein Spiel", sagt Laurin Faeh. Und er lacht wie der Gambler aus Texas, als er sich vorstellt, seinen Laden ganz zu verkaufen: "Wenn das Geld stimmt, warum nicht?".

5. Februar 1992

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gehort.gif
"Tagelange Hitzetage"

Tagesschau SRF
Katja Stauber
in der Hauptausgabe
vom 4. August 2018
fileadmin/templates/pics/gehort.gif

... und nächtelange Nächte. 

Veranstaltungs-Hinweis


BÜRGERGEMEINDE-TAG IM BASLER STADTHAUS
Die Bürgergemeinde der Stadt Basel lädt zum Bürgergemeinde-Tag: Besuchen Sie die Ausstellung zum Wettbewerb «Innovation Basel» und verweilen Sie bei Speis, Trank und Sound von u.a. «Flagstaff» im schönen Innenhof.
Samstag, 18. August, 10–16 h | Stadthausgasse 13
 

Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
RückSpiegel


Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.