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"Kein Grund für Nachsicht": Börsen-Crash

Von "Rädelsführern" und der unersättlichen Geld-Gier

Der Basler Banquier François Labhardt über die Finanzkrise: Ursachen, Risiken und Auswege


VON FRANCOIS LABHARDT*

I
n den vergangenen Wochen und Monaten wurde viel über die "Subprime-Krise", respektive die weltweite Finanzkrise geschrieben und gesprochen. Vieles davon richtig und schlüssig, aber auch – aus meiner Sicht – viel Unnötiges oder gar Falsches.

Setzt man sich mit diesen Problemen täglich auseinander, so kommt man nicht umhin, sie auch einmal in einen grösseren Kontext zu stellen. Nicht zu übersehen ist nämlich, dass der moderne Banker offenbar nicht mehr in der Lage ist, eine Gesamtsicht der Dinge zu wahren. Der Volksmund spricht darüber, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht. Ich kann nur erwidern, dass offenbar eine Anzahl von Bankern vor lauter Blättern nicht einmal mehr den Baum erkennen.

Unsere Gesellschaft hat es fertig gebracht, die ältere Generation in Altersasyle zu verbannen, damit sie ihre egoistischen Ziele besser verfolgen kann. Jeder will ein "Star" oder dann doch wenigsten ein "Starlet" sein. Wir heben Popsänger, Opernsänger, Sportler, Politiker, Autoren, Filmschauspieler, Medienschaffende, ja selbst Prediger auf Podeste und vergöttern sie. Wir sind auch damit einverstanden, dass diese Personen (es sind im Grunde genommen nur wenige) riesige Einkommen vereinnahmen können.

Ist es deshalb nicht konsequent richtig, wenn auch Wirtschaftsmanager und demzufolge auch Manager von Banken gigantische Saläre einheimsen können? Wie ein Spitzensportler sollen sie offenbar heute in der Lage sein, in wenigen Jahren ihr Lebenseinkommen "einspielen" zu können. Ein grosser Unterschied besteht allerdings zum ungedopten Spitzensportler. Dieser muss lange trainieren und schuften, um sein Ziel zu erreichen. Spitzenresultate kann er aber nur wenige Jahre erreichen, weil ihm der Körper Grenzen setzt. Wie es scheint, genügte es heutzutage im Bankwesen, einen kurzfristigen Erfolg zu erzielen, um grosse Saläre zu fordern und diese auch mit noch grösseren Bonifikationen anzureichern.  Die Branche hat es auch verstanden - mit dem Verweis auf die Konkurrenz -, diese Entschädigungen ständig weiter in die Höhe zu treiben.

"Der moderne Banker ist nicht mehr in der Lage,
eine Gesamtsicht der Dinge zu wahren."




Eine Volkswirtschaft – dazu gehören auch die Vertreter kleinerer Bankhäuser  – muss es schätzen, wenn ihr Land über starke, grosse und international tätige Banken verfügt. Im Gegenzug müssen sich die Verantwortlichen grosser Häuser der Wichtigkeit dieser Aufgabe ebenfalls bewusst sein. Es ist deshalb so eine gewichtige Aufgabe, weil die leitenden Mitarbeiter nicht nur ihrem Unternehmen, den Arbeitnehmern und den Aktionären gegenüber eine Verantwortung tragen, sondern auch gegenüber den jeweiligen Volkswirtschaften. Wie anhand der wiederkehrenden Bankenkrisen der vergangenen 20 Jahre nachgewiesen werden kann, sind sich die obersten Kader dessen offenbar nicht gewahr. Jede Krise war bis anhin schlimmer als die vorhergehende. Die derzeitige Krise ist beispiellos. Ganz offensichtlich wurde auch nach dem Prinzip gehandelt, dass die grössten Institute im Notfall ohnehin vom Staat, respektive Steuerzahler, gerettet würden oder werden.

Der Herdentrieb der westlichen Grossbanken ist leider unübersehbar. Fast scheint es, dass alle nach dem Moto leben: "Lieber haben wir alle zusammen das Falsche gemacht als einer ganz alleine." In den vergangenen Jahren wurde sozusagen unisono verkündet, dass eine Eigenkapitalrendite von 20 bis 25 Prozent anzustreben sei. Kurzfristig wurde dieses Ziel von vielen erreicht. Heute wissen wir, zu welchem Preis, und es war leider abzusehen. Die Anstrengungen, die Rendite zu steigern, liefen fast bei allen Grossbanken in die gleiche Richtung, nämlich das Risiko zu erhöhen. Der Hebel (Leverage) wurde bis an das tolerierbare, absolute Maximum der Bilanzen erhöht. Dass dabei die Risiken zu klein eingeschätzt wurden, ist ein Teil der Antwort auf die Frage, wie man in diese Krise stürzen konnte.

Oft haben wir auch in unserem Hause darüber gelästert, dass man, will man einen Hedge Fund kaufen, doch einfach die Aktien von Grossbanken ins Depot legen kann. Mit "Basel I" und "Basel II" wurden Limiten für die Bilanzrelationen festgelegt. Die Kontrollstellen und die Bankenaufsicht konnten (und wollten) nicht einschreiten, solange diese Limiten nicht überschritten wurden. Offenbar verstand man diese Limiten als Zielgrössen und nicht als maximale Werte. Der Vergleich zu Höchstgeschwindigkeiten drängt sich auf. Autofahrer, so darf man erwarten, sind sich bewusst, dass bei einer allgemeinen Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern auf Überlandstrassen nicht jede Kurve auch mit diesem Tempo durchfahren werden kann, ohne die Bodenhaftung zu verlieren. Ein weiterer Vorwurf, den man wohl schwer entkräften kann, ist der Fakt, dass die Banken offenbar Ausleihungen – in welcher Form auch immer – tätigten, ohne jemals den Dingen auf den Grund zu gehen und, wie ich es nenne, eine Realitätskontrolle durchzuführen.

Spätestens zu Beginn des Jahres 2004 hätte man, wie auch ich es damals mit kleinen empirischen reality checks tat, feststellen können, dass gerade im Falle der Immobilien in den USA Preissteigerungen festgestellt werden konnten, die aufzeigten, dass sich eine mächtige Spekulationsblase entwickelt. Das billige und massig vorhandene Geld führte zu dieser Entwicklung. Mit der von Greenspan angeführten Notenbankpolitik wurde die Technologieblase, mit der massiven Senkung der Zinsen, durch die Immobilienblase ersetzt. Immer nur auf die USA zu zeigen, ist allerdings nicht haltbar. Auch in Europa haben es die Anglosachsen und die Spanier mächtig übertrieben. So erstaunt es kaum, dass auch Banken in diesen Ländern mit teilweise sehr grossen Problemen kämpfen.

"Die Technologieblase wurde
durch die Immobilienblase ersetzt."




Sehr viel zum Problem beigetragen hat auch die Verbriefung ("securisation") von Schulden. Diese durch Bündelung von verschiedensten Schulden zusammengebauten Instrumente wurden dann auch noch von den Rating-Agenturen zu gut in ihrer Qualität eingestuft. Dabei möchte ich bemerken, dass es wohl eine lausige Entschuldigung der betroffenen Banken ist, wenn man sich lediglich auf diese Agenturen beruft. Jeder Banquier weiss, dass solche Ratings jederzeit geändert werden können. Von Banken, die zudem über eigene Analyse-Abteilungen verfügen, dürfte man erwarten, dass sie bei solch grossen Geschäften nicht nur auf das Rating einer Agentur abstellen.

Aber es gab noch andere Möglichkeiten, sich zu informieren, um zu sehen, dass sich die Finanzhäuser auf eine Finanzkrise hinbewegen. Der allergrösste Teil dieser verbrieften Wertpapiere wurde OTC ("over the counter"), das heisst nicht an offiziellen Börsen gehandelt. Die BIZ ("Bank für Internationalen Zahlungsausgleich") wird oft als Zentralbank der Zentralbanken bezeichnet. Dieses hier in Basel ansässige supranationale Institut veröffentlicht regelmässig Statistiken über solche Produkte und deren derivative Ableger. So ist im Zeitraum von vier Jahren das Volumen von CDS ("Credit Default Swaps") um das 40-fache angestiegen. Anhand dieser sich aufblähenden Statistiken konnte man ebenfalls erkennen, dass sich eindeutig ein Ballon bildet, der zu platzen droht. Es ist deshalb müssig, sich von Grossbanken anhören zu müssen, dass man von der Entwicklung überrascht gewesen sei.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass diese Personen entweder nicht die Wahrheit erzählen oder tatsächlich derart schlecht informiert waren. Beides wäre kein Grund, nachsichtig mit ihnen umzugehen. Dass sie für ihre Fehltritte zum Teil bereit sind, auf den Bonus zu verzichten, mutet dabei lächerlich an. Ich möchte zudem darauf hinweisen, dass es kein Ruhmesblatt ist, wenn ein Bankhaus wie die CS, die im Übrigen weit kleiner ist als die UBS, ihre Verluste als weniger gravierend bezeichnet als die des anderen. Milliarden in den Sand zu setzen, sollte auch bei der CS eher zu Entschuldigungen führen als auf den Hinweis, dass man besser sei. Wäre der Vergleich mit der UBS hier in der Schweiz nicht möglich, so müssten auch dort die Rädelsführer den Hut nehmen. Von "besser" kann hier nicht die Rede sein, allenfalls könnte man die Bemerkung tolerieren, "ein bisschen weniger schlecht".

In meinem Idealbild ist ein Banquier ein Mensch, der kein spezialisierter Wissenschaftler ist. Er sollte sich immer ein Gesamtbild verschaffen. Es gilt, lieber wenig über Alles als alles über Wenig zu wissen und zu verstehen. Das Bankgeschäft ist in seiner Gesamtheit keine Wissenschaft, immer wieder werden Regeln durch neue Marktsituationen gänzlich verändert oder gar nichtig. Auch aus diesem Grunde ist es erschreckend, wie viele Mathematiker und Physiker heutzutage in Grossbanken arbeiten. Bestimmt können diese Personen einen Beitrag leisten, aber sie können das Management nicht davon entlasten, dass es Entscheide treffen muss, die jenseits von Formeln angesiedelt sind. Warren Buffet wird der Satz zugeschrieben: "Investing money is not a science, it is an art." 

Noch einmal will ich die Gier ansprechen. Jeder Arbeitgeber muss sich wohl bewusst sein, dass – wenn er seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Budgetvorgaben macht, bei deren Erreichung hohe Zahlungen ausgelöst werden – diese versuchen werden, diese Vorgaben um jeden Preis zu erreichen. Wie es sich heute zeigt, gab es eine genügende Anzahl, die ungeachtet des längerfristigen Preises bereit waren, diese Ziele kurzfristig zu erreichen. Insbesondere in den Abteilungen des Investment Bankings sind diese Leute zu finden. Letztendlich sind die betroffenen Bankhäuser zu immensem Schaden gekommen, aber auch viele Kunden mussten grosse Abschreiber hinnehmen. Dann könnte man auch den schrecklichen Ausdruck "Kollateralschaden" verwenden für die gesamten Volkswirtschaften, Aktionäre,  Pensionskassen, Mitarbeiter, den Staat, Kreditnehmer – alle sind von dieser Finanzkrise direkt und indirekt betroffen.

"Es gibt einen Weg
zu besserer Transparenz der Märkte."




Natürlich rufen jetzt ganze Heerscharen nach mehr Kontrolle und Regulierung. Ich glaube kaum, dass damit das unaufhaltsame Unheil auf Dauer gebannt werden könnte. Es gibt allerdings einen gangbaren Weg, damit wenigstens die Transparenz der Märkte besser gewahrt würde, nämlich die Regel, dass jeder Handel von Wertpapieren über eine öffentliche Börse abgewickelt werden muss und dort die Kotierungsbedingungen so gestaltet werden, damit diese Transparenz möglich wird.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Krise ausgestanden wird, ohne weiteren immensen Schaden anzurichten, und dass sie einen Lerneffekt hat, der von längerer Dauer sein möge. Ich hoffe auch, dass es die letzte Blase ist, die aufgeflogen ist und dass sie nicht den Niedergang der westlichen Industrienationen eingeläutet hat.

Ich bin mir bewusst, dass Sie diese Zeilen nicht besonders positiv stimmen werden. Dennoch glaube ich, dass es besser ist, der Realität ins Gesicht zu schauen, als aus lauter political correctness die Dinge schön zu reden. Probleme können bekanntlich nur dann gelöst werden, wenn die Ursachen schonungslos erkannt werden. In diesem Sinne hoffen wir bestimmt alle, dass viele kluge Entscheide getroffen werden, um Lösungen herbeizuführen.

* Der Autor ist Teilhaber der der La Roche & Co Banquiers in Basel. Dieser Beitrag erschien in der "tribune", die von der Handelskammer beider Basel, der Advokatenkammer Basel und dem Basellandschaftlichen Anwaltsverband herausgegeben wird.

4. Oktober 2008


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"Mit gewissen Derivaten wäre dann Schluss"

Während meiner Studienzeit lernte ich, dass die Aufgabe von Börsen darin besteht, eine optimale Allokation von Kapital zu gewährleisten. Das Geld

soll dorthin, wo es am produktivsten ist und so Gewinn für den Anleger und volkswirtschaftlichen Nutzen bringt. Das schien mir einleuchtend.

 

Schulden weiter zu verhökern, gehörte aber nie in dieses Konzept. Vielleicht sollte der regulatorische Ansatz wieder dahin gehen, dass sich die Börsen der idealtypischen Konstruktion wieder etwas annähern. Mit gewissen Derivaten oder strukturierten Produkten wäre es dann natürlich vorbei. Das hätte auch den Vorteil, dass die Banker ihr Geschäft - vielleicht - auch wieder verstehen würden.


Erwin Zbinden, Basel



"Dieses System fördert die Rosstäuscher"

Die Finanzkrise, die seit bald zwei Jahren in den globalen Medien das Tagesthema ist, hält an. Die Ansichten eines Bankers der auf OnlineReports schlau und übersichtlich seine Sicht der Dinge darlegt, kann nicht so einfach hingenommen werden. Wer hat denn all die nur schwer durchschaubaren Anlage-Vehikel ersonnen? Die Banken, wer denn sonst? Das grosse Risiko mitsamt den Nebenwirkungen wurde elegant im Kleingedruckten der Anlagen verklausuliert unter den Teppich gekehrt. Nur gerade gewiefte Anlageberater verstehen den Text. Selten genug warnen die Anlageberater die Kunden klar und deutlich. Verständlich, bei den hohen Bonuszahlungen und Erfolgsprämien.

 

Schuldig ist immer der Bankkunde, tatsächlich? Das kennen wir doch alle aus der Versicherungsbranche: Auch dort müssen Abschlüsse her, ob nun seriös oder unseriös. Nach mir die Sintflut. Das ganze Entlöhnungssytem bei den Banken ist äusserst fragwürdig und auch unmoralisch. Anstatt einen festen Monatslohn auszuzahlen, fördert dieses kaputte System der Boni-Zahlungen und Erfolgsbeteiligungen nur Rosstäuschung, Lug und Trug bei den Beratern.

 

Damit diese ansteckende Krankheit Boni-Zahlungen enden kann, muss dort angefangen werden, wo der Unfug seinen Ursprung nahm: In den USA. Wer ein anständiges Monats-Gehalt ohne "Nebenzahlungen" für seine Arbeit erhält, wird kaum aus eigenem Antrieb waghalsig beraten. Das wäre schon mal ein erster, guter Schritt aus dem Sumpf des schnellen Gewinnes, der Geldgier und dem grossem Risiko. Auch die Anleger müssten sich mit deutlich kleineren Gewinnen zufrieden geben als bisher. Leider erhält der Einleger in der Schweiz nach wie vor beschämdend tiefe Zinsen für Sparguthaben, die nicht einmal die tiefe Inflation bei uns ausgleichen - ein Skandal!


Eric Cerf, Basel



"Ich bin gespannt auf die Reaktion Ihrer Kollegen"

Mutig, mutig, Herr Labhardt. Vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich bin gespannt auf die Reaktionen Ihrer Kollegen und vor allem auf jene Ihrer Kolleginnen!

Ich stelle die Behauptung in den Raum, dass Frauen auch im Beruf weder das Rechnen verlernt noch ihren gesunden Menschenverstand beiseite gelegt

haben. Der Mangel an beiden Fähigkeiten hat neben einer unersättlichen Gier zur aktuellen Krise geführt.


Beatrice Alder, Basel



"Nur die Dummen wiederhilen ihre Fehler"

Den Ausführungen von François Labhardt und Peter Waldner ist eigentlich nicht mehr viel anzufügen. Mir ist allerdings beim Lesen der Beiträge zu (einzelnen) Banken und Banquiers spontan durch den Kopf gegangen:

 

"Diejenigen, die sollten, wollen nicht. Und diejenigen, die wollen, sollten nicht." (Ich denke da an einzelne "Banquiers", aber auch an etliche Politiker und Politikerinnen).

 

"Nur die Dummen wiederholen ihre Fehler." Haben wir ein ("Banker")-Volk von Dummköpfen also – zumindest teilweise?

 

"Durch Schaden wird man klug" – oder eben auch nicht. Siehe oben. Die nächste Finanzkrise bzw. Blase ist so sicher wie die aktuelle, noch nicht

ausgestandene.


Edi Borer, Kaiseraugst



"Kurzfristigkeit wird der Nachhaltigkeit geopfert"

Kern dieses Problems ist doch, dass mit Spekulation mehr Geld zu verdienen ist als mit Arbeit. Die Banken haben ihre eigentliche Aufgabe in der Volkswirtschaft vernachlässigt und "Casino" gespielt. Aber sind das nur die Banken? Eine – vielleicht sogar zwei – Managergenerationen sind doch schlicht von Theorien besessen, die letztlich nicht Anderes lehren, als der Kurzfristigkeit die Nachhaltigkeit zu opfern. Diesen Theorien folgend, lassen sie sich dann auch noch entlohnen. Da kommen sie titelschwanger von Hochschulen, den Kopf voll von logisch scheinenden Theorien, nur um sich dann in Renditen zu sonnen, die sie nur dank Substanzverlust erzielen. Sie fusionieren Unternehmen, obwohl es nur wenige wirklich nachhaltig erfolgreiche Beispiele gibt – einfach nur, weil die Theorie eine bessere Rendite verspricht, die dann in der Praxis einfach nicht kommen will. Sie hocken im Elfenbeinturm und geben Zahlen vor, die dazu führen, substanzielles Know how abzufinden, früh-zu-pensionieren oder zu entlassen. Die Professoren aber, die diese Manager solchen Unsinn gelehrt haben; die Medien, welche die Nachhaltigkeit und "innere Werte" nicht hinterfragen; der Staat, der kurzfristige Renditesteigerungen zur Kenntnis nimmt und erfreut die erhöhten Steuereinnahmen einkassiert – alle bauen sie mit an diesem wackligen System des modernen Kapitalismus.


Peter Waldner, Basel


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"Wer nicht begriffen hat und nicht handelt, hat nicht begriffen."

Basler Zeitung
vom 2. Oktober 2019
über ein Manser-Zitat
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Wer richtig gelesen und korrekt geschrieben hätte, hätte das authentische Zitat dokumentiert: "Wer begriffen hat und nicht handelt, hat nicht begriffen."

RückSpiegel


Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Paola Gallo, die ehemalige Geschäftsleiterin von "Surprise", übernimmt per 1. Oktober 2019 die Geschäftsführung der Job Factory Basel AG und der Stiftung Job Training.

Der 19-jährige Geografie- und Geschichtsstudent Nino Russano wird als Nachfolger von Nicolas Eichenberger neuer Präsident der Juso Basel-Stadt.

Der Basler Bürgerrat hat eine spürbare Senkung der Einbürgerungsgebühren beschlossen, von der sowohl ausländische als auch Schweizer Bewerbende profitieren.

Die Verlängerung der BVB-Tramlinie 3 nach Saint-Louis kostete rund 84 statt 93,7 Millionen Franken und ist somit um fast zehn Millionen Franken günstiger als geplant.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal per 1. Januar 2020 einen Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent auszurichten.

Die Forscherin Michaela Kneissel nimmt anstelle des Ende Jahr ausscheidenden Ulrich Vischer Einsitz im Universitätsrat der Universität Basel.

Nach dem Rücktritt der neuen Basler Regierungsrätin Tanja Soland aus dem Grossen Rat rückt die ehemalige Juso-Präsidentin Jessica Brandenburger ab 1. Dezember ins Parlament nach.

Die ausserordentliche Mitgliederversammlung des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest vom 3. November 2019 wählte als Nachfolger von Dominik Beeler Simon Fankhauser in das Co-Präsidium.

Zu sieben Fällen von Sachbeschädigungen an Autos kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag, 2. November, in der Umgebung der Tramhaltestelle "Vogesenstrasse" in Reinach.

Der Gemeinderat von Riehen erwartet für die Planperiode 2020 bis 2023 jährliche Defizite von 1,3 bis 2,5 Millionen Franken.

Susanne Wäfler-Müller (42) wird ab dem 1. Mai 2020 die Führung der Kantonsbibliothek Baselland übernehmen und auf Gerhard Matter folgen, der im Frühjahr in den Ruhestand gehen wird.

Zu Beginn des Schuljahrs 2021/22 wird Informatik als obligatorisches Fach in allen Baselbieter Gymnasien eingeführt.

Die SP Baselland empfahl an ihrer Delegiertenversammlung vom 22. Oktober, im zweiten Ständerats-Wahlgang die grüne Maya Graf zu wählen.

Die Grünen Liestal und Umgebung haben Marie-Theres Beeler an der Mitgliederversammlung vom 22. Oktober für die Legislatur 2020-2024 für den Stadtrat nominiert.

Am 9. August 2019 hat Eva Meuli dem Landrat ihren Rücktritt als Präsidentin der Abteilung Sozialversicherungs-Recht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft per 31. März 2020 erklärt.

Am 14. Oktober, lediglich drei Wochen nach Ausschreibung der Publikumsöffnung der ADEV Ökowärme AG, waren alle 3000 neu ausgegebenen Namenaktien gezeichnet.

Die Universität Basel richtet am 1. Februar 2020 mit dem Biologen Carsten Gründemann eine Stiftungsprofessur für translationale Komplementärmedizin ein.

Wechsel in der Geschäftsführung der Suchthilfe Region Basel: Barbara Held übernimmt die Leitung per Januar 2020, nachdem Walter Meury – ein Pionier in der Suchtarbeit – Ende Jahr in den Ruhestand geht.

Der Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels, Riehens Gemeindepräsident Hansjörg Wilde und Gemeinderat Daniel Hettich haben die erneuerte Lörracherstrasse in Riehen feierlich eingeweiht.

Veronica Schaller
, frühere Basler Sanitätsdirektorin und zuletzt Kulturbeauftragte der Stadt Bern, wurde zur neuen Präsidentin von "Curaviva Basel-Stadt", dem Verband der Basler Alterspflegeheime, gewählt.

Designierte Verwaltungsratspräsidentin der Schweizerischen Rheinhäfen ist Martina Gmür, Petra Mösching wird Mitglied des Verwaltungsrats.

Der Verein Region Oberbaselbiet wählte den aus dem Fricktal stammenden Gerry Thönen, der die Oberbaselbieter Gemeinden bis zur Gründung des Regionalvereins betreute, zum Geschäftsführer.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 70-Jahr Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Israel organisiert die Schweizer Botschaft in Israel im September diverse Anlässe mit Bezug zu Basel.

Die Parteileitung des CVP-Wahlkreises Liestal hat einstimmig beschlossen, Elisabeth Augstburger für die Ständeratswahlen vom 20. Oktober zu unterstützen.

Schweizerische Rheinhäfen: Benedikt Weibel hat seinen Rücktritt als Verwaltungsrats-Präsident per 31. Dezember 2019 bekannt gegeben; Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, trat per 30. Juni zurück.