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"Gemeinden müssen alles ausbaden": Müller, Brassel, Leutenegger Oberholzer, Chappuis

"80 Millionen Franken Steuergeschenke für Reiche"

SP und Gewerkschaften gehen mit der Unternehmenssteuer-Revision hart ins Gericht


Von Peter Knechtli


Scharfe Kritik an der Baselbieter Unternehmenssteuer-Reform üben die Sozialdemokraten und Gewerkschaften: Nur die reichsten Unternehmer profitierten von der Revision, die kleinen Handwerksbetriebe gingen leer aus. Die geplante Senkung der Dividendenbesteuerung soll vor Bundesgericht angefochten werden, wie heute an einer Medienkonferenz bekannt wurde.


Dass die Medienkonferenz zum heissen Eisen Unternehmenssteuer-Reform ausgerechnet in Muttenz abgehalten werde, sei symbolisch: Dessen Gemeinderat hatte sich zusammen mit den Gemeinderäten von Birsfelden und Münchenstein gegen den Steuerreduktionsplan ausgesprochen. "Ich bin sehr froh, dass es einzelne mutige Gemeinderäte gibt, der Finanzdirektor hat sie in ungebührlicher Art gemassregelt", sagte SP-Fraktionschef Ruedi Brassel, auf die Medienkonferenz der Befürworter von Anfang Woche anspielend. Das Projekt aus der Finanzdirektion von Adrian Ballmer (FDP) führe für die Baselbieter Gemeinden zu weniger Einnahmen und mehr Ausgaben: "Die Gemeinden müssen alles ausbaden."

"150 Millionen Steuer-Geschenke für Super-Reiche"

Der Tenor der Argumente, die SP und Gewerkschaften darlegten, folgt einer Generallinie: "Die Reform privilegiert die Reichsten." Rund 80 Millionen Franken, so Brassel, "werden an Reiche und Superreiche verteilt". Der SP-Finanzpolitiker erinnerte daran, dass Ballmer und die bürgerlichen Parteien neben der aktuellen drei weitere Steuersenkungs-Runden in der Schublade hätten. Die Regierung habe aber "nicht den Mut, ein Gesamtpaket zu präsentieren". Ein Vorstoss von SVP-Landrat Hans-Jürgen Ringgenberg fordert eine Senkung der Vermögenssteuer um rund einen Drittel, was weitere 30 Millionen Franken Steuerausfälle zur Folge habe. Zusätzliche 10 Millionen Franken sollen laut Regierungsprogramm durch Anpassungen der Erbschafts- und Schenkungssteuer und als Folge der Unternehmenssteuer-Reform II des Bundes ausfallen.

Dem Kanton bescherten diese Steuerreduktionen, die "einseitig die Reichsten und Vermögenden begünstigen", jährlich 114 Millionen Franken Einnahmenverluste. Zusätzlich müssten die Gemeinden mit gegen 30 Millionen Franken an Ausfällen rechnen, so dass in den nächsten Jahren rund 150 Millionen Franken an "Steuer-Geschenken" zu erwarten seien. Brassel: "Der Metzger, der Velomechaniker und der Elektroinstallateur kann davon nicht profitieren." Von 13'185 Firmen im Baselbiet seien lediglich 900 Unternehmen die Meistprofitierenden. Die Regierung habe die OeV-Initiative der SP mit einer Fonds-Einlage von 15 Millionen Franken pro Jahr abgelehnt, "aber über 60 Millionen Steuerausfälle können wir offenbar verkraften".

Für Bildung fehlt das Geld

Nach Meinung der SP-Finanzexpertin Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer setzt die Revision ("das ist keine Reform") ein "politisch falsches Singal". Nicht die Steuerbelastung sei das Problem der Unternehmen in einer Schweiz, die hinter den USA als das "wettbewerbsfähigste Land der Welt" gelte. Ein Problem bestehe hingegen mit der universitären Bildung: In diesem Bereich bestehe klarer Nachholbedarf, doch das Geld dazu fehle, weil es für "Steuer-Geschenke an die Reichsten" ausgegeben werde.

Die Ökonomin und Juristin nahm insbesondere die Teilsatz-Besteuerung der Dividenden von nur noch 50 Prozent ins Visier. Laut Hochrechnungen könnten von dieser Begünstigung nur rund 2 Promille der Steuerpflichtigen profitieren. "Nicht profitieren können insbesondere die die vielen KMU-Unternehmer von Einzelfirmen und Personengesellschaften." Mehr noch: Die durch die neue Besteuerungs-Regelung geförderte Gewinn-Ausschüttung gefährde Arbeitsplätze und habe "negative Auswirkungen auf die AHV".

Zur Beschwerde entschlossen

Gemäss Leutenegger Oberholzer verletzt die "steuerliche Bevorzugung von Grossaktionären" die Grundsätze der Verfassung. Auf die Frage von OnlineReports, ob sie die Volksabstimmung im Falle einer Annahme vor Bundesgericht anfechten werde, sagte sie: "Ich bin fest entschlossen Beschwerde zu machen." Offen sei allerdings noch die Frage ihrer Legitimation.

Kritik übte "Basta"-Grossrat Urs Müller, Präsident des VPOD Region Basel, an Ballmers Finanzpolitik. Obschon den Staatsangestellten jetzt der volle Teuerungsausgleich gewährt werde, hätten sie in den letzten Jahren keine Reallohnerhöhung erhalten, was zur Abwanderung von qualifizierten Arbeitskräften geführt habe. Insbesondere im Gesundheitsbereich bestünden aus finanzielle Gründen "grösste Probleme, genügend befähigte Arbeitende zu finden".

Eva Chappuis, Copräsidentin des Gewerkschaftsbundes Baselland, bestritt, dass Unternehmen aus Gründen der Steuerbelastung aus dem Baselbiet wegziehen - eine Behauptung, die die Reform-Beworter n der Tat nicht belegen konnten. Als Beispiel nannte sie den Implantate-Hersteller Straumann, der das Waldenburgertal verlassen und sich in Basel angesiedelt habe "zu einem Zeitpunkt, als die Steuerbelastung in Basel-Stadt erheblich höher war als in Baselland". Standortentscheidend seien gute Arbeitskräfte, die Anbindung an die Verkehrs-Infrastruktur und das Kulturangebot.

Die Reform-Befürworterin Kathrin Amacker hatte vor wenigen Tagen geltend gemacht, dass in den Jahren 2004 und 2005 neun Unternehmen das Baselbiet verlassen, die 13 Millionen Franken Steuern bezahlt hatten. Landrat Brassel antwortete darauf, im gleichen Zeitraum habe im Baselbiet die Zahl der Unternehmen "um mehrere hundert zugenommen".

16. November 2007

Weiterführende Links:


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"Es braucht vor allem die Konkurrenz der Ideen"

Die Grünen Baselland sind der Meinung, dass nicht bloss Wettbewerb in der Frage der Steuerbelastung herrschen darf. Es braucht vor allem Konkurrenz der Ideen, wie eine allfällige Unternehmenssteuersenkung gewinnbringend für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft erfolgen kann. Die Unternehmenssteuer-Reform vom 25. November bringt keine Anreize für eine zukunftsgerichtete Entwicklung im Baselbiet und ist deshalb abzulehnen.

 

Die Grünen Baselland machen konkrete Vorschläge, wie Anreize für ein nachhaltiges Wirtschaften im Rahmen einer Unternehmenssteuer-Reform aussehen:

 

- Steuerliche Abzugsmöglichkeiten für Investitionen ins Energiesparen und/oder in die Nutzung von alternativen Energien. Im Gegenzug sollen umweltbelastende Investitionen zu Steuernachteilen führen.

 

- 1 Prozent reduzierter Ertragssteuersatz für Unternehmen, deren Hauptzweck in Entwicklung und Verkauf von Energiespartechnologien besteht (beschränkt auf 10 Jahre).

 

- 0.5 Prozent steuerliche Erleichterung für Unternehmen, welche im Rahmen ihrer Berichterstattung einen Umweltbericht veröffentlichen.

 

- Steuerreduktion für ausbildende Betriebe (Lehrlingsausbildung).


Jürg Wiedemann, Landrat Grüne Baselland, Birsfelden



"Auch viele KMUs lehnen diese Reform ab"

Die Herren Leserbriefschreiber Fiechter und Stoppa sind aktuelle und Herr de Courten ist ehemaliger Mitarbeiter der Wirtschaftskammer Baselland. Und diese Institution mit ihrem Exponent Han Rudolf Gysin an der Spitze weiss ganz genau, dass die so genannte Unternehmenssteuer-Revision nicht nur von linker Seite, sondern auch von diversen Baselbieter Gemeindebehörden und vielen KMUs abgelehnt wird, die sicher nicht alle zum linken Lager gezählt werden können. Daher ist es skandalös, dass das Infragestellen dieser Revision (die bekanntermassen nur den reichen Unternehmen Steuergeschenke bringt) einfach nur den "bösen Linken" in die Schuhe zu schieben.

 

Mehr Offenheit der Wirtschaftskammer Baselland resp. deren Mitarbeitern zu diesem Thema wäre angebracht, die betroffenen KMUs und Gemeinden werden es mit Bedauern zur Kenntnis nehmen, was sicher nicht zum Vertrauen beitragen wird. Aber scheinbar heiligt auch hier der Zweck die Mittel.


Guido Wiederkehr, Oberwil



"Ein Scheinargument der Reform-Befürworter"

Der Vorschlag, über den nun im Baselbiet abgestimmt wird und über den schon bald auch auf Bundesebene zu entscheiden sein wird, sieht die Entlastung einer bestimmten Kategorie von Dividenden-Empfängern vor. Wenn eine Aktiengesellschaft ihren Gewinn wertschöpfend im Betrieb investieren will, dann beschliesst der Verwaltungsrat, die Dividendenausschüttung zu reduzieren um die Erträge investieren zu können. Es ist ein Scheinargument, dass ausbezahlte und steuerentlastete Dividenden dazu dienten, wieder in die Firma investiert zu werden. Warum auch? Letztlich geht es doch einfach darum, die Steuerlast gewisser Privatpersonen ohne Rücksicht auf deren Leistungsfähigkeit zu reduzieren.


Urs Engler, Bettingen



"Die meisten KMU sind von der Ertragssteuer gar nicht erfasst"

Die Unternehmenssteuer-Reform wird verkauft als Massnahme zur Förderung der KMU. Da lohnt es sich, etwas genauer hinzuschauen. Der grosse Teil der KMU

hat davon nichts. Die meisten KMU sind Personengesellschaften, die von der Ertragssteuer gar nicht erfasst werden. Von den ertragssteuerpflichtigen

Firmen zahlen 60 Prozent gar keine Steuer, weil der Ertrag zu gering ist. Diese KMU brauchen andere Förderungsmassnahmen und sie haben diese am nötigsten. Gut, dass es neben der bürgerlich geprägten Verbandspolitik längst auch eine gut

vernetzte und aktive KMU-Arbeit der SP und anderer linken Parteien gibt.

 

Linke UnternehmerInnen setzen sich in der kantonalen und nationalen Politik für zukunftsgerichtete gesetzliche Leitplanken ein, die für das angestammte Gewerbe einen ebenso konkreten Nutzen schaffen wie für die vielen neuen frei und selbständig Arbeitenden, gerade auch in MigrantInnenkreisen. Im Grossrat (BS) ist ein umfassendes SP-KMU-Paket hängig, das neben administrativen Erleichterungen und verbesserten Rahmenbedinungen auch einen erhöhten steuerbefreiten Kapitalfreibetrag für Unternehmen fordert.

 

Fazit: Konkrete, echte KMU-Politik, die nicht nur gut tönt, sondern wirkliche Entlastung bringt, besonders für die vielen innovativen kleinen und neuen Unternehmen, die für die Wirtschaft und Gesellschaft

überlebensnotwendig sind.


Peter Jossi, SP, KMU-Netzwerk, Basel



"SP-Frontalangriff ist unverantwortlich"

Im Wahlkampf entdeckt die SP jeweils vollmundig die kleinen und mittleren Unternehmen. Auch die Linke will den Mittelstand fördern, schliesslich würden die KMU ja Arbeitsplätze schaffen und sichern, heisst es dann aus berufenen SP-Mündern. Wir haben es in diesem Jahr im Frühling bei den kantonalen und im Herbst bei den nationalen Wahlen miterleben können. Bei der Baselbieter Unternehmenssteuer-Reform, wo es konkret um die Entlastung und Förderung der so wichtigen KMU-Wirtschaft geht, hat die SP ihre schönen standort- und wirtschaftspolitischen Absichtserklärungen schon wieder vergessen. So schnell geht das bei der Linken. Die Damen und Herren haben vor einigen Monaten offenbar Kreide gefressen.

 

Mit ihrem Frontalangriff gegen die Steuerreform verhalten sich SP und Konsorten unverantwortlich. Sie verhindern nicht nur die absolut erforderliche steuerliche Entlastung der KMU-Wirtschaft, sie schädigen den Wirtschaftsstandort Baselland, sie provozieren damit den Wegzug von Betrieben und den Wegfall von Arbeitsplätzen im Baselbiet. Das ist SP-Politik pur!


Thomas de Courten, Landrat SVP, Rünenberg



"Steuersenker ignorieren Erkenntnisse bester Adressen"

Ich bin immer wieder erstaunt, wie wissenschaftliche Erkenntnisse von besten Adressen bei den Befürwortern der Steuersenkungsvorlage ausgeblendet werden. Nehmen wir zum Beispiel die Schlussfolgerungen der BAK Basel Economics in "Effective Tax Burden of Companies and on Highly Qualified Manpower" aus dem Jahre 2005. Dabei wurden in einem internationalen und interkantonalen Vergleich zwei Indikatoren untersucht. Erstens die effektive Steuerbelastung der hochqualifizierten MitarbeiterInnen und die effektive Steuerbelastung der Unternehmen. Die Schlussfolgerung heisst: "Swiss cantons are in top positions for both indicators. Investments of companies and the employment of highly qualified employees are thus attractive from a tax point of view." Die Studie macht weiter deutlich, dass die steuerliche Belastung der hochqualifizierten Personen für Produktivitätswachstum in einer Region viel wichtiger ist, als die Unternehmenssteuerbelastung. Mit den wissenschaftlichen Ergebnissen anerkannter Institute hat die Baselbieter Steuervorlage nichts zu tun und darum kann man sie getrost ablehnen, ohne dabei von Herrn Stoppa reflexartig als "verantwortungslos" abgestempelt zu werden. Der Wirtschaftsstandort Nordwestschweiz ist und wird international attraktiv bleiben.


Eric Nussbaumer, Nationalrat SP, Frenkendorf



"Die meisten KMU schauen in die Röhre"

Wie jetzt öffentlich festgestellt wurde, profitieren nur ein paar wenige grosse und reiche Unternehmer von dieser "Revision", die es wahrscheinlich nicht so nötig hätten. Die meisten KMUs gehen leider leer aus. Was ist denn das für eine Unternehmenssteuer-Revision, wo diejenigen Betriebe, die eine Steuerhilfe am nötigsten hätten, in die Röhre schauen. Gott sei Dank merken das, wie man hört, immer mehr Gewerbetreibende und werden dagegen stimmen. Ebenso sind die meisten Gemeindebehörden dagegen, das sagt auch einiges. Wenn Firmen wie Clariant oder damals die Aescher Firma Schmidlin (es gäbe noch andere) Probleme hatten und noch haben, so bestimmt nicht wegen der heutigen Baselbieter Steuerordnung, sondern eher wegen Missmanagement und Strukturproblemen.

 

Die Frage sei schon erlaubt, ob da nicht für ein paar wenige privilegierte Firmen staatliche Geschenke verteilt werden auf Kosten anderer, die es nötiger hätten.


Bruno Heuberger, Oberwil



"Betriebe brauchen mehr Mittel für wertschöpfende Tätigkeit"

Weshalb muss die Steuerbelastung der Unternehmen eigentlich reduziert werden? Entgegen wider besseren Wissens behaupten die Linken, dass es darum ginge, irgendwelche Steuergeschenke an Reiche zu machen. Dabei geht es bei der Unternehmenssteuerreform, über die wir am 25. November abstimmen, darum, die Voraussetzungen zu schaffen, dass unsere Betriebe wieder mehr Mittel für ihre wertschöpfende Tätigkeit zur Verfügung haben. Denn vergessen wir eines nicht: Renditestarke Unternehmen erhalten Arbeitsplätze und schaffen auch neue. Vor allem tätigen sie nachhaltige Investitionen und stärken somit den Wirtschaftsstandort Baselland. Das Beispiel vieler Kantone, welche diesen Schritt bereits unternommen haben, zeigt, dass wir mit dieser Steuerreform auf dem richtigen Weg sind. Ansonsten landet unser Kanton auf dem Abstellgleis!


Patrick Fiechter, Allschwil



"Unternehmer würden die Zelte abbrechen"

Die Linke geht mit unserem Wirtschaftsstandort ver antwortungslos um und verschliesst die Augen vor der Realität. Wir stehen im Wettbe­werb der Standorte, ob wir wollen oder nicht. Aktuell auf Platz 22 von 26 Kantonen bei der Unternehmenssteuer liegend, verliert unser Kanton noch mehr an Boden und büsst an Attraktivität ein, da die Nachbarkantone Aargau und Solothurn die Steuerbelastung für Unternehmen jüngst gemildert haben. Selbst die rot-grüne Regierung in Basel-Stadt hat die Zeichen der Zeit erkannt und eine Reform angekündigt. Wenn es nach dem Willen der SP Baselland ginge, würden in kürzester Zeit heute bei uns ansässige Unternehmen (Arbeitgeber und gute Steuerzahler notabene) morgen die Zelte abbrechen und ein paar Kilometer weiter ihre Unternehmen weiter führen. Dabei ist das Baselbiet auf eine starke Wirtschaft angewiesen: eine Wirtschaft, die Arbeits- und Ausbildungsplätze garantiert und eine moderne Infrastruktur sichert. Deshalb wollen Regierung und Landrat eine Unternehmenssteuerre form, die unseren Kanton konkurrenz fähig erhält. Ein Ja zu dieser Vorlage ist deshalb – zum Wohle unseres Kantons – unabdingbar.


Mario Stoppa, Frenkendorf


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"Das Ermächtigungsgesetz der Nazis ist natürlich das bekannteste. Aber es gib tja auch noch andere."

BZ Basel
vom 11. Oktober 2017
die zurücktretende Basler
Juso-Präsidentin Mirjam Kohler
zitierend
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Tja!

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.