© Foto by OnlineReports.ch / Quelle: Lehrmittelverlag Aargau
"Vor gewaltigen Herausforderungen": Kardiologe Fritz Bühler, Herz im Querschnitt

Wenn das Herz schlägt, klingelt die Kasse

Bei Prävention, Behandlung und Rehabilitation von Herzkrankheiten sind Milliarden im Spiel


Von Peter Knechtli


Herzkrankheiten sind in der Schweiz die Todesursache Nummer eins - weit vor Krebs. Damit die wundersame menschliche Pumpe nicht plötzlich still steht, werden jährlich Milliarden ausgegeben. Die Zahl der Katheter-Eingriffe und Bypass-Operationen wächst rapide, die Medikamente werden teurer. Im Vergleich zu den Kosten für akute Behandlung sind die Aufwendungen für Prävention und Rehabilitation aber vergleichsweise gering.


"Ich bin topfit." Hugo Saner (53), erster Professor für kardiovaskuläre Prävention und Rehabilitation am Inselspital Bern bemüht sich, "ein Vorbild zu sein": Morgens um fünf Uhr aufstehen, 20 Minuten Home-Trainer beim Betrachten der ZDF-Morgen-News. Ausgedehnte Velotouren, eine "sehr mediterrane Ernährung mit zwei Glas Rotwein zu Abendessen" und "gezielte Entspannungsmassnahmen" runden sein privates Herzgesundheits-Rezept ab.

Längst nicht alle Schweizerinnen und Schweizer halten sich an dieses Modell: Herz-Kreislauf-Krankheiten sind die häufigste Todesursache, doppelt so häufig wie Krebs. Über 43 Prozent der Frauen und über 38 Prozent der Männer starben 1997 an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. 25'000 Herzinfarkte, 12'000 Herzkatheter-Eingriffe und 5'000 Bypass-Operationen sind nur die statistischen Indizien eines Krankheitsbildes, das volkswirtschaftlich eine Milliarden-Dimension darstellt. Pharmaindustrie, Prävention, Chirurgie, Pflege und Rehabilitation beschäftigen allein in der Schweiz Tausende Menschen.

"Herz-Kreislauf-Krankheiten sind die häufigste Todesursache – doppelt so häufig wie Krebs."



"Der Herz-Markt in der Schweiz wird weiter wachsen", glaubt der bekannte Basler Kardiologe Fritz Bühler, 61, bis Ende 1995 Chef der weltweiten klinischen Forschung und Entwicklung von Hoffmann-La Roche. Als Grund nennt der Gründer des European Center of Pharmaceutical Medicine die Überalterung der Menschheit und "die absolute Zunahme der Herz-Kreislauf-Krankheiten durch die verwöhnte und verweichlichte Lebensweise" unserer Gesellschaft.

Um so mehr Aktivität entfaltet sich in den Operationssälen: An den fünf Universitätskliniken in Bern, Lausanne, Zürich, Basel und Genf sowie in den zehn öffentlichen nicht-universitären Spitälern und den elf Privatkliniken des Landes wurden 1999 über 9'700 Kathetereingriffe und 4600 Bypassoperationen vorgenommen. Fachleute schätzen, dass es dieses Jahr über 12'000 Kathetereingriffe sein werden.

Herzkathetereingriffe in 13 Jahren verachtfacht

Eine Erhebung der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie belegt, dass sich die Zahl der Herzkathetereingriffe in der Schweiz innerhalb von 13 Jahren mehr als verachtfacht hat. Mit einer fast zweieinhalbfachen Ausweitung entwickelte sich die Zahl der Bypassoperationen. Schwieriger wird es erstaunlicherweise, die Kosten der chirurgischen Eingriffe zu erfahren. Das liegt mindestens auch teilweise an ungenügender Software in den Spitälern. "Ich weiss nicht, was die Kardiologie kostet und was sie bringt", bekennt Professor Matthias Pfisterer, Chef der Kardiologie an der Basler Uniklinik, zu seinem eigenen Missfallen.

"Kathetereingriffe und Bypass-Operationen
kosten über eine Viertelmillarde Franken."



Nach einer Rechnung von OnlineReports dürften allein Kathetereingriffe und Bypassoperationen heute jährlich weit über eine Viertelmilliarde Franken kosten. Budgetreduktionen in öffentlichen Spitälern und Sparappelle hätten "bislang die Anwendung invasiver und chirurgischer Herzeingriffe nicht reduziert", bilanzieren die Kardiologen. Dies manifestiere "eine vernünftige Einstellung" der Gesundheitsadministratoren und Sozialpolitiker der wichtigsten Krankheit gegenüber.

Ein Tabu sind die massiv steigenden Kosten der Herzbehandlung aber nicht. Der Berner Gesundheitsökonom Klaus Müller argumentiert, dass Bypass wie Katheter nicht die Ursache der Herzkrankheit beseitigen, sondern nur "eventuell bedrohliche Situationen durch einen 'reparativen' Therapieeinsatz für eine gewisse Zeit entschärfen". Durch verstärkte Rehabilitation, so Müller, könnten die Kosten gesenkt werden.

Nur 40 Millionen Franken für Rehabilitation

Gemäss Hugo Saner erzielen die elf stationären Rehab-Kliniken und die rund 25 ambulanten Programme zusammen einen Umsatz von erst gerade 40 Millionen Franken. 9'000 Herzpatienten werden pro Jahr "strukturiert kardial rehabilitiert" - gemäss Saner viel zu wenig: "Dies entspricht etwa 30 Prozent der Patienten, die für eine strukturierte Rehabilitation prinzipiell in Frage kommen." Nach seiner Meinung gibt es in der Schweiz 15'000 Patienten, die "ein Rehab-Programm haben sollten und es nicht bekommen". Grund dafür sei häufig der Stolz der Ärzte, ihre Patienten so schnell wieder auf die Beine gebracht zu haben. Dazu komme der nicht weniger fatale Stolz der Patienten: Der Kathetereingriff wird mit Vorliebe auf Freitag angesetzt, damit am Montag wieder zur Arbeit geschritten werden kann.

Für Saner ist "ganz sicher", dass Rehabilitation ein starker Wachstumsmarkt ist: "Der Trend geht Richtung gesundem Lebensstil - vom Hotel mit herzfreundlicher Ernährung und Bewegungsangebot bis hin zum klassischen Programm." Weil die Herz-Kreislauf-Krankheiten "an Bedeutung weiter zunehmen", könnte sich der Rehab-Markt auf ein Volumen von "mehreren hundert Millionen Franken" entwickeln und damit verzehnfachen.

Medikamente werden teurer

Ob daraus eine Reduktion der Gesundheitskosten resultieren würde, ist für Simonetta Sommaruga, Berner SP-Nationalrätin und Präsidentin der Stiftung für Konsumentenschutz, fraglich. Die Politik der heutige "Prestigeangebote" - auch im Herzbereich - schaffe die Nachfrage. "Deshalb braucht es zur Planung von Zentren und den Ankauf von Geräten ganz klar eine Bundeskompetenz." Überdies sollen die gesamten Medikamentenkosten nach SP-Meinung von fünf auf vier Milliarden Franken reduziert werden.

"Es braucht für Prestigeangebote ganz klar
eine Bundeskompetenz."



Das Geschäft mit dem Herzen hat vorläufig noch Konjunktur. Zwar blieb nach Angaben der Pharma-Information die Zahl der verkaufen Packungen an Herz-Kreislauf-Medikamenten mit 13,5 Millionen Stück in den letzten fünf Jahren stabil. Doch erhöhte sich der Umsatz im gleichen Zeitraum von 666 Millionen auf 880 Millionen Franken um ein sattes Drittel.

Roche betreibt keine eigene Herz-Kreislauf-Forschung mehr

"Keine grosse Pharmafirma kann es sich leisten, diese grossen Märkte links liegen zu lassen", weiss der Basler Mediziner Fritz Bühler. Allerdings herrsche "da und dort die Meinung vor, dass diese Indikationsbereiche gesättigt sind".

So betreibt Hoffmann-La Roche seit vier Jahren keine eigene Herz-Kreislauf-Forschung mehr, doch war sie "vorbildlich behilflich" (Bühler), diese Aktivitäten in die unabhängige und weitgehend von ehemaligen Roche-Forschern geführte Firma Actelion zu führen. Das Allschwiler Forschungsunternehmen arbeitet an einigen Herz-Kreislauf-Medikamenten, worunter Bosentan gegen Bluthochdruck im Lungenkreislauf das derzeit aussichtsreichste ist.

"Novartis ist im Herz-Kreislauf-Bereich
aktiver als Roche."



Aktiver als Roche ist Novartis, die einen bedeutenden Teil ihres Pharmaumsatzes mit Herz-Kreislauf-Präparaten erzielt. "Uralte Tradition" hatte dieses Therapiegebiet schon bei der Novartis-Vorgängerfirma Ciba, die aus Fingerhut verschiedene Alkaloide extrahierte und zur Marktreife brachte. Auch sind deren Coramin-Lutschtabletten gegen Herzschwächen noch immer erhältlich. Heutiger Verkaufsleader ist der Blutdrucksenker Diovan: Merrill Lynch schätzt, dass Diovan Ende 2005 um 2,8 Milliarden Franken Umsatz erreichen könnte.

"Speedel" arbeitet an neuem Blutdrucksenker

Eine Verwandtschaft per Lizenz pflegt Novartis mit "Speedel", einer 1998 von Ciba-Fachleuten gegründeten und durch den Novartis Venture Fund unterstützten Pharmaentwicklungsfirma. Das 35köpfige Unternehmen hat nicht nur einen "neuen Syntheseweg gefunden, der tiefere Produktionskosten verspricht" (so der wissenschaftliche Leiter Dieter Scholer), sondern mit Aliskiren auch einen neuartigen Blutdrucksenker im Portfolio, der "eventuell das Potenzial für einen Milliardenumsatz hat". Bei einem Erfolg könnte der Reninhemmer um 2005 auf den Markt kommen, wobei Novartis eine Callback-Option einlösen und Speedel an den Verkäufen beteiligt würde.

Bis es so weit sein wird, sind noch kostspielige Studien, Tests und klinische Erprobung erforderlich. 600 bis 800 Millionen Franken kosten die Vorleistungen in Forschung und Entwicklung eines Medikaments, bevor die erste Pille verkauft ist. Kein Wunder, setzen die Firmen nach Markteröffnung auch verschiedenste Absatzkniffe ein. So gab Novartis Rezeptblöcke mit dem Aufdruck "sic" an Ärzte ab, der die Verschreibung von billigeren Generika verhindert.

Gratis-Muster für Ärzte

Dass Preisabsprachen unter Konkurrenten getroffen werden, verneint ein erfahrener Pharmaforscher ("weil die Anbieter zu zahlreich sind"). Dagegen würden Ärzte "bearbeitet" - auch mit "gewissen Geschenken". So würden selbstdispensierenden Ärzten auch mal "grössere Mengen Muster" gratis überlassen, die sie auf eigene Rechnung verkaufen können. Überdies würden Mediziner gern an nobel aufgezogene Kongresse, vorzugsweise auf Hawaii, eingeladen. Schliesslich komme bei der Lancierung eines neuen Präparats "kein Unternehmen darum herum, die wichtigsten Schaltstellen der Hochschulen und die renommiertesten Professoren davon zu überzeugen, dass das Medikament einen Fortschritt bringt".

"Medizinprofessoren werden
gern an noble Kongresse eingeladen –
vorzugsweise auf Hawaii."



Wie im gesamten Therapiespektrum stehen die Konzerne auch im Herz-Kreislauf-Gebiet "vor gewaltigen Herausforderungen" (Bühler), weil einerseits die Produkteentwicklungen immer komplizierter, sicherheitsbewusster und spezifischer werden, anderseits die Patientengruppen, die dasselbe Medikament erhalten sollen, immer kleiner. "Dies zwingt die Unternehmen, in Forschung und Entwicklung billiger zu werden."

Zusätzlich leiden könnte der Medikamenten-Absatz zudem unter dem verstärkten Vormarsch von Prävention und Rehabilitation. Dass Pharmaindustrie und Chirurgen unter wachsendem Einfluss der Präventionsmediziner brotlos werden könnten, glaubt eine Ärztin indes nicht: "Die Infarkte treten einfach später auf."

14. Oktober 2001


Private Schweizer Herzkliniken: Hirslanden führend

pkn. Die überwiegende Zahl der Herzuntersuchungen und Herzoperationen werden in der Schweiz in universitären und nicht-universitären öffentlichen Kliniken durchgeführt. Aber auch drei Privatspitäler bieten - von Transplantationen abgesehen - die wichtigsten Herzoperationen an.

Die grösste private Herzklinik des Landes ist jene der Hirslanden-Gruppe. Nach Auskunft von Sprecher Urs Brogli war die Zürcher Klinik "Anfang der dreissiger Jahre von ein paar Ärzten gegründet" worden. In einem "markanten Schritt" nahm Hirslanden 1986 den Betrieb des Herzzentrums auf. Als die Klinik Hirslanden 1990 die vier Privatspitäler der American Medical International (AMI) in Aarau ("Klinik im Schachen"), Bern ("Klinik Beau-Site"), Lausanne ("Clinique Cecil") und Zürich ("Klinik im Park") übernahm, weitete die mittlerweile zur "Hirslanden-Gruppe" gewachsene Klinik-Kette die Herz-Tätigkeiten auf fünf Standorte aus. Gesamthaft betreibt Hirslanden landesweit acht Akut-Kliniken.

Laut Brogli wurden in den Hirslanden-Kliniken im Jahr 2000 rund 1660 herzchirurgische Eingriffe, über 7'300 Herzkatheteruntersuchungen und 1'780 Dilatationen durchgeführt. Somit werde, verrät die Website, "jede vierte Herzoperation in der Schweiz in einer der Hirslanden-Kliniken durchgeführt". Welchen Anteil die Herzuntersuchungen und -eingriffe am gesamten Umsatzvolumen ausmachen, konnte Brogli ebenso wenig verraten wie Umsatz und Wachstum der weitgehend zur UBS gehörenden Holding.

Die Hirslanden-Gruppe, die zahlreiche weitere medizinische Fachgebiete anbietet, arbeitet mit über 1'000 auf eigene Rechnung tätigen Belegärzten zusammen. Dazu kommen 2'000 von der Hirslanden-Gruppe betriebene Vollstellen in den Gebieten Pflege, medizinische Fachbereiche, Ökonomie, Transport und Hausdienst.

Seit Ende 1992 in Betrieb ist das private "Herz- und Neurozentrum Bodensee" in Kreuzlingen. Laut Verwaltungsleiter Christian Weisskopf beschäftigt die Klinik 140 Mitarbeiter, davon 20 Ärzte. Jahrestätigkeit: 1'000 Katheteruntersuchungen, 400 Dilatationen, 160 Herzoperationen. Als private Anbieterin im Tessin tritt das "Cardiocentro Ticino" in Lugano auf.

Diovan: Eine Erfolgs-Story von Novartis

pkn. Der Blutdrucksenker Diovan, eine neue Klasse der sogenannten Angiotensin-Blocker, zählt zu den profitabelsten Pillen im Portfolio von Novartis. "Dieses Präparat ist einer unserer wichtigsten Wachstumsträger", freut sich Firmensprecher Mark Hill. 1996 kam es auf den Markt, vergangenes Jahr brachte es schon über eine Milliarde Franken Umsatz. Allein in der ersten Hälfte dieses Jahres verzeichnete es Verkäufe in Höhe von 800 Millionen Franken. In den USA zählt es zu den zehn am schnellsten wachsenden Blutdrucksenkern.

"Es war von A bis Z ein Rennen gegen die Zeit", erinnert sich der Diovan-Erfinder Peter Bühlmayer, 50, an den Beginn des Forschungsprojektes im Jahr 1986 und die erste Synthese von Diovan in den Ciba-Geigy-Labors drei Jahre später. Auch DuPont war hinter einem ähnlichen Produkt her. Schliesslich war Diovan auch mit starkem Marketingaufwand unter die Ärzte gebracht worden. Chemiker Bühlmayer weiss noch, wie ihn und das Team das Erfolgserlebnis beflügelte: "Die chemische Struktur gab mir schnell ein gutes Gefühl insbesondere bezüglich Wirksamkeit und technischer Machbarkeit."

Verträglichkeit und Sicherheit zeichnen heute das moderne Produkt aus. Peter Bühlmayer durfte letztes Jahr durch die American Chemical Society die Auszeichnung "Hero of chemistry" entgegennehmen - und einen Händedruck von Staatssekretär Colin Powell.

Zu den weiteren umsatzstarken Herzmedikamenten von Novartis zählen der Blutdrucksenker Cibacen/Lotensin (Halbjahresumsatz 2001: 700 Millionen Franken) sowie der Cholesterinsenker Lescol (Halbjahresumsatz: 345 Millionen Franken).


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die Niederlassung Füllinsdorf der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) wird (...) im Frühling 2018 als Selbstbedienungsbank wieder eröffnet."

Basellandschaftliche Kantonalbank
Medienmitteilung
vom 28. September 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Wo bitte ist der Geld-Selbstbedienungsschalter?

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.