Das Klaviatur-Konzert in E-Mall

Online-Shopping steht vor einer grossen Zukunft – wenn die Zahlungs-Sicherheit gewährleistet ist


Von Peter Knechtli


Wenn der Zahlungsverkehr gesichert ist, wird das Online-Shopping im Internet sprunghaft zunehmen – und in der Schweiz ganze Handelsbranchen umkrempeln.


Die Sekundarschulklasse 3A aus dem Baselbieter Jura-Dorf Reigoldswil zauberte diesen Sommer Grossmutters Kochkunst auf den Bildschirm: Die Rezepte für "Chröspeli-Suppe", "Hans und Joggi" und zum Dessert "Zimtstängel" - zuhanden der 60 Millionen globalen Netz-Teilnehmer.

Was die begeisterten Web-Eleven kostenlos über ihre eigene Homepage ins Internet einspeisten, nutzen Einzelfirmen, KMUs und multinationale Konzerne längst als Verkaufskanal. 6,5 Milliarden Dollar, so schätzen Branchenkenner, werden heute schon weitweit mit Online-Shopping umgesetzt. Erst etwa 350 Millionen Dollar sind es im konservativen Europa. Doch der Markt wächst ständig. Schon zwei Drittel der amerikanischen User nutzen das Web auch zu Einkaufszwecken.

Zu den erfolgsträchtigsten Geschäftssparten zählen unzählige Sex- und Pornoangebote, die mit ihrer Anonymität für die Computeranwendung geradezu prädestiniert sind. Allein in den USA rechnen Forscher mit einem Hardcore-Umsatz von über 250 Millionen Dollar im Jahr 2000. Bis dahin sollen rund um dem Globus 200 Millionen Menschen über einen direkten Anschluss ans Internet verfügen.

Auch in der Schweiz, dem Land mit der höchsten Computer-Dichte der Welt, boomt die Internet-Erschliessung. Marcel Schneider, Leiter der Domain-Registrierstelle Switch meldet exponentielles Wachstum bezüglich User wie Web-Sites: Anfang September waren 32'000 Domain-Adresse registriert - davon mehr als die Hälfte aktiv geschaltet -, bis Ende 1998 sollen es 80'000 sein. Die meisten Seiten wollen jedoch nicht Gratis-"Chröspeli"-Rezepte anbieten, sondern knallhartes Business machen.

"Wer in diesem Geschäft nicht mitmacht, den bestraft der Markt", glaubt Peter Müller, der Geschäftsführer der Electronic Mall Bodensee (EMB), dem ersten vituellen Warenhaus Europas. Davon sind die Fachleute heute überzeugt, auch wenn in der Schweiz noch kein Anbieter via Bildschirm-Verkauf täglich zwei Millionen Dollar umsetzt wie die erfolgreiche US-Computerfirma Dell.

Das mit mindestens zweistelligem Millionenaufwand lancierte Medium Videotex jedenfalls ist Nostalgie, spätestens seit Credit Suisse und die Zuger Kantonalbank als erste Schweizer Geldinsitute das Internet Banking offerieren und damit den Zahlungsverkehr und die direkte Abfrage des Kontostands möglich gemacht haben.

"Online-Shopping funktioniert dort am besten, wo sich die Angebote schnell verändern oder wo die Produkte standardisiert und eindeutig identifizierbar sind", sagt Knut Hackbarth, Medienforscher der IHA.GfM in Hergiswil. Die beliebtesten Produktegattungen: Bücher, CDs und andere Tonträger jeder Art, Videos, Ticketverkauf, Reisen, Getränke, Kleininserate, Stellenanzeigen, Fundgrube, Kleider und Pizza-Kuriere. Selbst der Schweizerische Bauernverband präsentiert in einem witzigen Auftritt ("Hühner-Leasing") den Eier-Direktverkauf.

Mühe hat der Konsum-Akt am binären Modul dort, wo erst das Erlebnis, die Anmutung des Umfelds oder die persönliche Note untrennbar mit dem Kaufentscheid verbunden sind. Für Parfüm, Perlenketten und Pedikürarsenale bleibt die konventionelle Beschaffung weiterhin Standard.

Doch so schwer sich die Schweiz mit dem neuen Medium auch tut, so unverkennbar sind die ersten Regungen auf der Anbieterseite. Wer heute via Klaviatur durch die E-Mall am Bodensee streift, kann 1'000 Unternehmen und Institutionen aus drei Ländern ansteuern. Ziel: Der Einkauf bei einer beliebigen Anzahl Anbietern mit nur einer Rechnung. Das in der Wiege der Hochschule geborene Pionierprojekt in der Ostschweiz hatte Signalwirkung, nicht nur in Form mehrerer Spin-offs. Inzwischen bieten auch digitale Marktplätze in Zürich, Luzern, Graubünden, Bern und Basel ihre unterschiedlichen Sortimente an.

Die grossen Umsätze auf dem Internet lassen zwar noch auf sich warten. Die wissenschaftliche Buchhandlung Freihofer AG hat laut Gesamtsortimentsleiter Thomas Gloggner im letzten Geschäftsjahr aber immerhin 500'000 Franken über Internet-Bestellungen fakturiert, das sind drei Prozent des gesamten Umsatzes. Doch der Digital-Pionier im Schweizer Buchhandel möchte die zusätzliche Verkaufsschiene nicht mehr missen: Auf 40 elektronischen Kundenbestellungen gehen täglich durchschnittlich 100 Titel weg, Tendenz steigend. Allein im August verzeichnete die Web-Seite 3'000 Zugriffe. "Plötzlich treffen Bestellungen aus Chile ein, auch das US-Militär kommt zweimal monatlich zu Besuch", freut sich Gloggner darüber, dass ihm der Web-Auftritt "einige hunderte neue Kunden" beschert hat.

Für die Münchensteiner Einzelfirma Music Mail Express, seit zwei Jahren auf dem Internet, ist der digitale Verkaufskanal "noch kein Geschäft". Von den über 120'000 im Sortiment verfügbaren CDs werden monatlich durchschnittlich 400 bis 700 Scheiben via Internet-Bestellung verkauft, der Rest läuft auf konventionellem Weg. Geschäftsführer Thomas Bertschin spricht von einer "Investition in die Zukunft".

Der St. Galler Weinhändler Wolfram Martel war der Erste im Land, der ab März 1995 sein ganzes Angebot von rund tausend Weinen samt aktueller Preisliste auf seiner Homepage feilhielt. Im ersten Jahr setzte er gerade mal 650 Flaschen ab, im zweiten Jahr waren es bereits über 3'800. "Das ist erst ein halbes Prozent des Gesamtumsatzes", sagt Martel, "dafür haben wir dank Internet etwa hundert neue Kunden dazugewonnen."

Noch steckt das kommerzielle Handling in den Kinderschuhen: Wo der Rechnungsbetrag nicht über Kreditkarten abgebucht wird - Sicherheit geht Schweizer Online-Kunden bis zum Vorliegen missbrauchsfreier Systeme noch über alles -, folgt Lieferung wie in vielen andern Fällen mit konventioneller Rechnung.

So auch bei Musik Hug, wo die digitale Zukunft zögerlich Einzug hielt und der Verwaltungsratspräsidentin Erika Hug die Web-Adresse des Hauses noch nicht ganz geläufig ist. Auf seiner Homepage bietet das Musikhaus nicht nur Instrumente, Musiknoten, CDs und CD-ROMs an, sondern ebenso seinen Château Laquirou aus dem eigenen südfranzösischen Weingut zu Preisen von 144 bis 180 Franken pro Zwölfer-Kanton. Das Interesse am Online-Geschäft hält sich bei Erika Hug angesichts der "zwei bis drei Bestellungen pro Tag" hörbar in Grenzen: "Es ist interessant. Wir haben eine Arbeitsgruppe, die die Entwicklung beobachtet. Aber man soll sich nicht darauf stürzen."

Zurückhaltung wird auch beim Modehaus Spengler spürbar. Während Yves Wodey, Leiter Informatik Services, dem Internet-Handel "strategische Bedeutung" zumisst, sieht Werbeleiter Paul Walter "in nächster Zeit keine strategische Bedeutung". Der zu Millionenkosten in einer Auflage von 800'000 Exemplaren gedruckte Papierkatalog wird den Kunden des Bekleidungshauses noch einige Zeit erhalten bleiben. Entsprechend mager ist auch das Web-Angebot, in das gerade mal die Bestellnummer des Papierkatalogs eingetragen oder von einem bescheidenen, monatlich wechselnden Spezialangebot von vier Artikeln Gebrauch gemacht werden kann.

"Was wollen wir mit einer Internet-Erschliessung von derzeit höchstens sieben Prozent?", fragt Spengler-Werber Walter, der selbst in einer Anschlussdichte von 20 Prozent noch zu geringes Verkaufspotential sieht.

Eine eigene Form von Online-Shopping schuf die Basler "Multimedia Kommunika-tions AG", die vor zwei Jahren mit einemmultimedialen Informations- und Promo-tionssystem den Schweizer Video- und Musik-markt erobern wollte, an der Verkaufsfront der grossen Musikhäuser aber wegen zu hoher Kosten keinen Absatz fand.

Jetzt entwickelte die Basler Agentur ein neuartiges CD-Informationssystem für die deutsche Warenhausgruppe Kaufhof. Die erste Anwendung ist seit Anfang September in Düsseldorf in Betrieb, ein Einsatz ist in weiteren 80 Filialen geplant. Konkret geht es um vier Informationsterminals, der scannerunterstützt und über Touch-Screen den Zugriff auf einen Katalog mit Interpreten und Kompositionen auf 50'000 Tonträger erlaubt. Am Terminal können auch Hörbeispiele von 30 Sekunden sowie Videoclips abgerufen werden.

"Die Kids werden sich totspielen", spricht MMK-Marketingchef Michael Bornhäusser die klare Kundenbindungsabsicht an. Da das System auf Java-Technologie beruht, ist ein Einsatz auch im Internet, als CD-ROM oder auf Breitbandnetzen möglich. Ein interessanter Aspekt für Auftraggeber Kaufhof ist der Rationalisierungseffekt: Personal ist nicht mehr oder in sehr beschränktem Umfang nötig.

Mittelfristig wird das Online-Shopping seine Spuren in der Arbeitswelt hinterlassen. Professor Beat Schmid, Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Hochschule St. Gallen und eigentlicher Mentor der E-Mall, prognostiziert einen "radikalen Umbruch in den Einzelhandelsmärkten". Schon in zwei Jahren seien die Voraussetzungen für elektronische Unterschriften, rechtsverbindliche Verträge und elektronische Ausweise geschaffen. Dann werde die traditionelle Einkaufskette Dorfladen-Shopping-Center "um das globale Shopping-Center erweitert". Der Haarfön kann dann in Miami, Hongkong oder Walenstadt bestellt werden.

"Plattenläden wird es teilweise nicht mehr brauchen", glaubt der Journalist und Internet-Spezialist David Rosenthal, "oder die Händler müsen sich mit speziellen Diensten oder Nischenangeboten profilieren". Unter Druck gerät auch die Reisebranche, seit Unterkünfte in Tourismuszentren und Flüge direkt gebucht werden können. "Viele Reisebüros werden schliessen müssen", glaubt Hans-Georg Sutter, bei Prognos für Medien und Kommunikation zuständig, und spricht von "schnellen Rationalisierungseffekten". Weiter ausgedünnt würden auch die Filialnetze der Banken. "In den Filialen wird ein Wechsel in Richtung mehr Beratungsdienstleistungen stattfinden. Aber dann stellt sich die Frage, ob die Filialen noch rentieren."

Zu den Verlierern des Online-Shopping werden nach Meinung Sutters auch die Makler und Vertreter der Versicherungen gehören. Der heute forcierte Telefonverkauf ist nur die Vorstufe des Direktverkaufs via Internet. Unter Druck geraten auch die 800 Schweizer Buchhandlungen, denen laut Branchenaussagen "die Personal- und Mietkosten davonlaufen".

Gemäss Peter Müller von der Electronic Mall Bodensee steht der Umbau der Handelsstrukturen bevor, sobald die Zahlungsmittel gesichert und die Breitbandvernetzung Realität ist: "Was sicher bald kommen wird, ist der digitale Lebensmittelhandel." Gebäck, Süsswaren, Genussmittel, Früchte, Gemüse, Getränke und Brot werden nach diesem Modell wieder wie vor dreissig Jahren in die Quartiere ausgefahren. Verteiler wird aber nicht der Bäcker oder der Milchmann sein, sondern ein Logistikunternehmen, das den bei verschiedenen Anbietern bestellten massgeschneiderten Warenkorb zeitgerecht vor der Haustür deponiert. "In den Städten und Zentren werden Läden und Personal wegfallen. Die Preise werden für die Konsumenten deshalb günstiger sein", glaubt Müller, der Jeans von seinem PC aus auch schon in den USA bestellte.

Die Herausforderungen des neuen Mediums scheinen die Schweiz noch wenig zu kümmern. Und wenn die Erziehungsdirektoren den Anschluss aller Schulen ans Internet verlangen, ist dies nur Teil eines nötigen Paradigmawechsels. Informatik-Professor Beat Schmid plädiert deshalb eindringlich für ein "neues Kulturverständnis" auf breiter Ebene, um mit neuartigen Dienstleistungen und Produkten neue zukunftsfähige Arbeitsplätze su schaffen. Schmid illusionslos: "Leider ist da in unserem Land nicht allzu viel los."

9. September 1997

Weiterführende Links:


Nestlé Schweiz im Direktverkauf

An einem Versuch mit Online-Shopping in Nyon und Grenchen ist unter anderem der Nahrungsmittelkonzern Nestlé beteiligt. Ein auserlesenes Sortiment können die je 400 Testkunden über Keyboard, Fernsehgerät und Kabelnetz im Direktverkauf abrufen. Die Bestellung wird per Post angeliefert. Nestlé-Konzernsprecher François Perroud beschwichtigt: "Wir haben nicht die Absicht, zum Verteiler zu werden." Die bisherige Bilanz habe allerdings "ansprechende Resultate" erbracht. Es sei deshalb "vorstellbar, dass wir in ein paar Jahren Direktverkaufs-Aktivitäten auf dem Internet entwickeln."

Grossverteiler Coop sieht im Direktverkauf durch Grossproduzenten "keine dramatische Entwicklung" (so Sprecherin Barbara Irniger). Zum einen verfüge Nestlé über kein Verteilsystem, zum andern verursache die Verteilung franko Haus "riesige Kosten". Ausserdem seien auch grosse Produzenten weiterhin auf die Grossverteiler angewiesen. Irniger: "Vielleicht wird es Partnerschaften geben, vielleicht werden auch wir dank unserer Sortimentskompetenz mit eigenen Angeboten auf's Internet gehen."


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"Die Niederlassung Füllinsdorf der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) wird (...) im Frühling 2018 als Selbstbedienungsbank wieder eröffnet."

Basellandschaftliche Kantonalbank
Medienmitteilung
vom 28. September 2017
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Wo bitte ist der Geld-Selbstbedienungsschalter?

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.