© Foto by OnlineReports.ch
"Wir haben nicht geschlafen": Medienunternehmer Matthias Hagemann

"Die exklusive Vergabe ist ein Skandal"

Matthias Hagemann, Präsident der "Basler Mediengruppe", über die neue Pendlerzeitungs-Konkurrenz und andere Sorgen


Von Peter Knechtli


Der Konflikt um die Gratiszeitungs-Boxen an den Haltestellen der Baselland Transport AG (BLT) ist für Matthias Hagemann auch ein Ausdruck des sich verschärfenden Konkurrenzkampfes auf dem Medienplatz Basel. Im Interview mit OnlineReports begründet der Präsident der Basler Mediengruppe, weshalb er die exklusive Berücksichtigung von "20 Minuten" durch die BLT für einen Skandal hält, und weshalb er mit einem Auflagen-Einbruch bei der "Basler Zeitung" rechnet.


OnlineReports: Herr Hagemann, Sie sind derzeit gefordert wie kaum einer Ihrer Vorgänger.

Matthias Hagemann: Jetzt ist ein kritische Zeit, das stimmt. Mehr nicht.

OnlineReports: An mehreren Ecken brennt es: Das Jean-Frey-Engagement kostet Sie jährlich Millionen, die neue Pendlerzeitungs-Konkurrenz, das Millionenloch in der Pensionskasse. Keimen da nicht Nervosität und Gefühle der Überforderung?

Hagemann: Ich bin von Natur aus nicht nervös. Zudem hat die Entwicklung des Verlagshauses in Zürch auch positive Faktoren. Der "Beobachter" wird sein bestes Resultat einfahren, die "Bilanz" läuft sehr gut. Einzig die "Weltwoche" macht uns finanzielle Sorgen und die Liquidationskosten des "Sport" gehen in die Millionen. Was mich wirklich belastet hat, sind die 15 Millionen Franken Verluste unserer Pensionskasse.

OnlineReports: Wer ist nach Ihrer Meinung Schuld an diesem Debakel?

Hagemann: Wir haben Anzeige gegen Jürg Weiss, den früheren Finanzchef der Jean Frey AG in Zürich, bei der Bezirksanwaltschaft Zürich eingereicht. Wir haben Indizien, die diesen Schritt rechtfertigen. Es handelt sich bei Herrn Weiss vermutlich um einen Einzeltäter, der jetzt international ausgeschrieben ist. Alles Weitere ist Sache der Behörden.

OnlineReports: Aber Sie sind immerhin Präsident der Stiftung. Trifft Sie nicht auch einen Teil am Verschulden?

Hagemann: Ich glaube nicht, darf jedoch den Behörden nicht vorgreifen. Meine Verantwortung ist per Gesetz ganz klar definiert. Darüber, wie sie genau zu werten ist, haben wir zudem beim renommierten Zürcher Professor Dieter Zobl ein Gutachten in Auftrag gegeben.

OnlineReports: Werden Sie auch Ihren früheren CEO Peter Sigrist, von dem Sie sich nicht gerade in Minne getrennt haben, ins Recht fassen?

Hagemann: Ich gehe heute nicht davon aus, dass Peter Sigrist in die Affäre verwickelt ist.

OnlineReports: Anlässlich einer Mitarbeiterversammlung haben Sie diese Woche angekündigt, dass Ihre patronale Wohlfahrtsstiftung diese 15 Millionen Franken voll übernehmen wird. Wann wurde diese Stiftung gegründet, wer steht hinter ihr und was ist ihr Zweck?

Hagemann: Die Stiftung wurde 1979 gegründet. Ihr Zweck ist die Ausrichtung von Vorsorgeleistungen an Arbeitnehmer in besonderen Fällen, wie jenem, der uns eben passiert ist. Auch Zusatzrenten und Verbindlichkeiten bei vorzeitiger Pensionierung können daraus bezahlt werden. Bisher hatte diese Stiftung aber nur in ganz reduzierten Mass Verpflichtungen.

"Es ist im Moment noch nicht genau abschätzbar,
was da kommt."




OnlineReports: Wie begegnen Sie den Pendlerzeitungen "Metropol" und "20 Minuten", die neuerdings nach Basel drängen?

Hagemann: Es ist für mich im Moment noch nicht genau abschätzbar, was da kommt. Aber wir fühlen uns schon herausgefordert.

OnlineReports: Im Rennen um die besten Verteilplätze in den öffentlichen Verkehrsmitteln der Basler Verkehrsbetriebe und der Baselland Transport AG (BLT) hat "20 Minuten" klar die Nase vorn. Haben Sie die Bedeutung der Verteilung unterschätzt?

Hagemann: Nein, ganz und gar nicht. Wir haben uns schon seit sehr langer Zeit und mit grosser Intensität mit dieser Frage beschäftigt.

OnlineReports: Warum haben Sie sich denn so masslos darüber geärgert, dass "20 Minuten" den exklusiven Zuschlag an den 120 BLT-Haltestellen erhielt?

Hagemann: Wir sind zu Recht ungehalten ob der Tatsache, dass das ortsansässige Medienunternehmen durch den BLT-Verwaltungsrat schlicht vom Wettbewerb ausgeschlossen wird. Es wirft auch rechtliche Fragen auf, wenn ein konzessioniertes Transportunternehmen Medienpolitik betreibt.

OnlineReports: Finden Sie es falsch, dass sich auch staatlich konzessionierte Unternehmen marktkonform verhalten, wie es von ihnen immer wieder verlangt wird?

Hagemann: Das ist keineswegs falsch, wenn das Unternehmen auch marktwirtschaftliche Kriterien anlegt. Aber wir meinen, dass hier rechtliche, wirtschafts- und medienpolitische Kriterien krass missachtet wurden.

OnlineReports: Auch in Zürich und bei den SBB haben sich Unternehmen solche Exklusivrechte gesichert.

Hagemann: Im Unterschied zu Zürich, wo die VBZ ihre Haltestellen allen drei Anbietern öffnet, lässt die BLT nur ein Unternehmen zu. Das kommt einem Ausschluss vom Wettbewerb gleich.

"Ich weise den Eindruck zurück,
dass wir uns nicht gekümmert hätten."




OnlineReports: Hinterher ist Ihre Unternehmensspitze bei der Baselbieter Regierungsrätin und BLT-Präsidentin Elsbeth Schneider massiv eingefahren und hat ultimativ die Rücknahme des Vergabeentscheids verlangt. Wog sich die "Basler Mediengruppe" aus Gewohnheit in falscher Sicherheit?

Hagemann: Ich weise den Eindruck zurück, dass wir uns nicht gekümmert hätten. Der "Baslerstab" nahm wöchentlich Kontakt mit der BLT auf, man telefonierte und versuchte, den Stand der Vergabe zu eruieren. Wir hörten lange nichts - und dann kam plötzlich dieser Entscheid.

OnlineReports: Während "20 Minuten" ein professionelles Dossier einreichte, habe es der "Baslerstab" gerade mal bei einer anderthalbseitigen Eingabe bewenden lassen. Es heisst, die "Basler Mediengruppe" habe auch das angebotene Gespräch mit der BLT nicht wahrgenommen.

Hagemann: Auch das weise ich klar zurück. Wenn die Offerte nicht genügt haben sollte, dann hätten in unseren Kontaktversuchen Nachbesserungen verlangt werden können.

OnlineReports: Haben zwei Jahrzehnte publizistischer Vorherrschaft zu unternehmerischer Trägheit geführt?

Hagemann: Wir waren sicher nicht grundsätzlich unternehmerisch träge. Das zeigt sich daran, wie wir uns in den letzten zwanzig Jahren entwickelt haben. Ich schliesse aber nicht aus, dass Wettbewerb belebend wirkt.

OnlineReports: Nun wollen Sie hinterher beim Zeitungsverlegerverband die rechtliche Lage abklären.

Hagemann: Wir wollen den Basler Rechtsprofessor Gerhard Schmid mit einem Gutachten zu den rechtlichen Aspekten beauftragen. Unsere medienpolitischen Bedenken habe ich am Dienstag in Oerlikon beim Verband "Schweizer Presse" deponiert. Die dritte Schiene, die wir fahren, ist die politische. Der Baselbieter Nationalrat Hans Rudolf Gysin* hat die Exklusivvergabe öffentlich als Skandal bezeichnet, da stimme ich ihm zu. Er will sich des Problemfalls aus genereller wirtschaftlicher Sicht annehmen. Motto: Wen trifft es als Nächsten?

"Die redaktionelle Freiheit
ist überhaupt kein Thema."




OnlineReports: Ihr Finanzchef soll gegenüber Regierungsrätin Schneider mehrfach mit dem Einsatz der publizistischen Waffe gedroht haben, falls sie den Entscheid nicht umstürze. Kann Regierungsrätin Schneider, wie sie es von Ihnen bereits verlangt hat, mit einer Entschuldigung rechnen?

Hagemann: Was unserem Finanzchef vorgeworfen wird, basiert auf einer sehr einseitigen Aktennotiz des BLT-Direktors. Ich habe durch meine Mitarbeiter eine ganz andere Schilderung des Gesprächsverlaufs gehört und keinen Grund, an dem zu zweifeln, was sie mir sagen. Alles andere sind Nebengeräusche und Manöver.

OnlineReports: Das sehen wir anders: Da wurde doch die Redaktion als Waffe und Druckmittel des Managements vorgeführt.

Hagemann: Die redaktionelle Freiheit ist überhaupt kein Thema.

OnlineReports: Ist der emotionale Ausbruch im Büro der Frau Regierungsrätin Ausdruck dafür, dass auf dem Presseplatz Basel künftig ein rauherer Wind weht?

Hagemann: Wenn ich schaue, was sich in Zürich abspielt, gehe ich davon aus.

OnlineReports: Was bedeutet es für die "Basler Mediengruppe", wenn plötzlich zwei kapitalstarke skandinavische Gratiszeitungen am Inseratekuchen knabbern?

Hagemann: Diese Konkurrenten peilen nationale Anzeigenkampagnen an und dazu müssen sie das Goldene Dreieck Zürich-Basel-Bern erschliessen. Sie können ohne Rücksicht auf Verluste Geld einsetzen. Für mich ist klar, dass man diese Konkurrenz sehr ernst nehmen muss. Auf der andern Seite hat eine abonnierte Tageszeitung eine bedeutend längere Lesedauer als so eine Schnelllese-Zeitung und das werden sich auch die Inserenten überlegen.

OnlineReports: Aber spurlos wird die neue Zeitungs-Flut nicht an Ihrem Unternehmen vorbei ziehen.

Hagemann: Ich befürchte in der Tat einen Auflagerückgang bei der "Basler Zeitung". Denn es tut sich jetzt eine neue Möglichkeit der Informationsbeschaffung auf, indem das Publikum den "Baslerstab" mit einem andern Gratis-Produkt ergänzen kann.

"Wenn wir uns nicht kannibalisieren,
machen es die andern."




OnlineReports: Dann hilft der "Baslerstab" mit, die "Basler Zeitung" zu kannibalisieren?

Hagemann: Wenn wir uns nicht kannibalisieren, machen es die andern. Darum formulierten wir den Anspruch, mit dem verstärkten "Baslerstab" weiterhin die Nummer eins der Gratiszeitungen auf dem Platz zu sein.

OnlineReports: Gibt es weitere Konkurrenten, die Ihr Mediengeschäft unter Druck setzen?

Hagemann: Die Wochenpresse und das Internet. Unsere Zürcher Titel spüren vor allem die Konkurrenz von "Facts", "SonntagsZeitung" und "Cash". Im Internet spüren wir mehr Handlungsbedarf als Konkurrenz. Die teilweise auch qualitativ guten Internet-Angebote in der Region konkurrenzieren uns redaktionell, kommerziell dagegen noch nicht.

"Die 'Weltwoche' wird nicht verkauft."




OnlineReports: Wird die "Weltwoche" an die NZZ verkauft?

Hagemann: Die "Weltwoche" wird nicht verkauft.

OnlineReports: Hat die Basler Mediengruppe den Online-Bereich verschlafen?

Hagemann: Wir haben ganz klar lange gewartet. Aber schlimm ist das nicht. Wir müssen jetzt einfach nicht die Fehler der andern auch noch machen.

OnlineReports: Welche Online-Pläne haben Sie?

Hagemann: Wir haben im Frühling beschlossen, in den nächsten fünf Jahren 60 Millionen Franken ins Online-Geschäft zu investieren. Dabei geht es um "SwissClick", eine Finanzplattform auf der Basis der "Bilanz" und den Ausbau des "Beobachters" zum führenden Beratungs-Onlinedienst. Viertens soll die BaZ-Homepage mit einer eigenen Online-Redaktion zu einem regionale Portal ausgebaut werden. Und schliesslich betreiben wir mit "BlueBanana" eine der führenden Veranstaltungsplattformen der Schweiz.

* Hans Rudolf Gysin ist Baselbieter FDP-Nationalrat, Gewerbedirektor und Verwaltungsrat der BMG-Tochter Birkhäuser.

25. September 2000


Gesprächspartner Matthias Hagemann

Gesprächspartner Matthias Hagemann (38) ist seit Anfang 1997 als Nachfolger seines Vaters Hans-Rudolf Verwaltungsratspräsident der "Basler Mediengruppe" (BMG). Das Unternehmen mit über 2'000 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 520 Millionen Franken ist multimedial tätig. Besonders stark ausgeprägt ist der Printbereich. Zu den wichtigsten Titeln gehören die "Basler Zeitung" und die Gratiszeitung "Baslerstab" sowie "Beobachter", "Bilanz" und "Weltwoche" aus der von Beat Curti erworbenen Zürcher Jean-Frey-Gruppe. Matthias Hagemann ist promovierter Jurist und Vater zweier Kinder im Alter von sieben und neun Jahren.


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gesehen.gif
EVP Riehen
Website
zu den Wahlen 2018
fileadmin/templates/pics/gesehen.gif

Sie hat halt doch einen unübersehbaren Rotstich, die EVP.

RückSpiegel


Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.

• Die Basler Regierung hat die Standesinitiative von FDP-Grossrat Christophe Haller betreffend "Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts" beim Generalsekretariat der Bundesversammlung eingereicht.

• Das Basler Hochbauamt rechnet beim Erweiterungsbau für das Kunstmuseum Basel mit einer Kostenüberschreitung von 3,5 Prozent.

Stagnierende Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Basel: 12'873 Studierende und Doktorierende haben sich im Herbstsemester 2017 für ein Studium eingeschrieben.

• Die volle Freizügigkeit, die auf 1. Januar 2014 in beiden Basel eingeführt wurde, bleibt auch mit der ab 2018 geltenden Spitalliste weiterhin bestehen.

• An der Sitzung vom 18. Dezember hat das französische Parlament dem schweizerisch-französischen Abkommen zum Steuerregime am EuroAirport zugestimmt.

Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.