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"Very nice": Eröffnungsgäste", Eröffnungszeremonie

Basel riecht nach Uhren und Schmuck

Bundesrat Hans-Rudolf Merz eröffnete die weltgrösste Uhren- und Schmuckmesse


Von Peter Knechtli


Die Welt-Elite der Uhren- und Schmuckbranche gibt in Basel wieder ihr Stelldichein: Heute Donnerstagmorgen eröffnete Bundesrat Hans-Rudolf Merz die "Baselworld 2007". Während den kommenden acht Tagen werden über 90'000 Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt erwartet.


Über 2'100 Aussteller präsentieren auf einer Fläche von 160'000 Quadratmetern das Neuste und Exklusivste, was die Uhren- und Schmuckbranche zu bieten hat. Das traditionelle Band in der "Hall of Dreams" zerschnitten Finanzminister Hans-Rudolf Merz, die Basler Regierungspräsidentin Eva Herzog, Ausstellerbeitrags-Präsident Jacques J. Duchêne sowie Messe Schweiz-CEO René Kamm traditionellerweise unter Posaunenklängen. Die Halle der Träume, eigentliches Präsentations-Zentrum der exklusiven Kleinodien und Statussymbole, sei auf eine Weise neu gestaltet worden, dass "die zahlreichen Markenwelten in einer edlen Ambiance noch besser zu Geltung kommen".

Eine Oase der Träume mitten im Kleinbasel

Der exklusiven Klientel wird die ganze Stadt in ihrer Anmutung gerecht: Da wimmelt es von Fahnenschmuck und Pavillons, in den Tram, die den Bahnhof direkt mit dem Messegelände verbinden, macht sich intensiver Parfümduft breit, dunkel gekleidete Menschen fernöstlicher Provenienz sind deutlich häufiger anzutreffen als sonst. Und dann der verwandelte Messeplatz: Diese Bäumchen, diese Kiesplätzchen, diese Holzpritschen und lauschigen Info-Häuschen, dieses wuchtige Temporär-Vordach vor dem Kopfbau der Halle 1, dieser Rolls Royce, der wie eine etwas gross geratene Nippsache mitten auf dem Platz steht und bewundernde Blicke auslöst ("very nice!") aber als Dekoration durchaus zu den edlen Ingredienzien in den Ausstellungspalästen passt. Und dann diese strahlende Sonne am blauen Frühlingshimmel. Mitten im Kleinbasel eine Oase der Träume.

Bemerkenswert war nicht nur die bundesrätliche Präsenz, sondern auch der ungewöhnlich stattliche Aufmarsch der Regierungen beider Basel an diesem Meeting der Schönen und der Reichen aus der Welt: Mit Ausnahme je eines Mitglieds waren sie in corpore aufgekreuzt, wobei es auch wieder zu einem Rencontre von Eva Herzog mit Adrian Ballmer, dem Baselbieter Finanzdirektor, kam. Doch das entscheidende Dokument demnächst auf OnlineReports.

Kamm: "Trend rechtzeitig antizipiert"

Einen Tag zuvor hatte Messe-Chef René Kamm darauf hingewiesen, dass die "Baselworld" den Trend zur verstärkten Markenbildung im Schmuckbereich - was im Uhrenbereich schon zwei Jahrzehnt zuvor eingesetz hatte - rechtzeitig antizipiert habe. Kamm nahm die Gelegenheit wahr, erneut auf die Neu- und Umbaupläne der Messe Schweiz hinzuweisen. Dadurch werde das Messegelände mit zusammenhängenden Ausstellungsflächen "kompakter", was bei der Sektorierung der "Baselworld" mehr Flexibilität ermögliche.



"Baselworld": Vom 12. bis 19. April, täglich von 9 bis 18 Uhr. Tageskarte 45 Franken, Studierende 30 Franken, Dauerkarte 120 Franken.



* Mitte: Bundesrat Hans-Rudolf Merz, Basler Regierungspräsidentin Eva Herzog

12. April 2007


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