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"Tuscheleien in der Firma": Potenzielles Intrige-Opfer Manager

Intrige, Krise, Verdacht: Der Albtraum im Management

Diffamierungen, üble Nachrede und mediale Hetzjagd können auch auf Führungsebene Existenzen zerstören


Von Elsbeth Tobler


Jahrelang hat er erfolgreich eine Firma geleitet. Er war ein fürsorglicher Familienvater – und doch wurde seine Existenz von heute auf morgen zerstört. Diffamierungen und Intrigen, begleitet von einer medialen Hetzjagd, erschüttern immer wieder die Betroffenen. Dazu zählen vermehrt auch Menschen aus der Öffentlichkeit.


Oliver P.* hat alle Gewissheiten eines zufriedenen Menschen verloren. Dass er sein Leben planen und gestalten kann. Er fühlt, an einer Intrige gescheitert zu sein. Seine Firma hat ihn freigestellt. Heute wohnt er mit seiner Familie in einer anderen Stadt.

Er hat Angst. Dieses Gefühl hat er bisher nicht gekannt. Er wuchs geborgen auf und mit der Erfahrung, sein Tun zu reflektieren und bei Bedarf zu korrigieren. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften folgten die Promotion und ein Auslandsaufenthalt. Zurück in der Schweiz, übernahm er schon bald die Geschäftsleitung eines internationalen Konzerns. Es ging schnell, und er dachte keinen Moment daran, dass er alles wieder verlieren könnte.

Untersuchungshaft wegen Intrige

Das änderte sich, als es eines Nachts an seiner Tür läutete. Zwei Polizisten und ein Staatsanwalt standen davor mit einem Hausdurchsuchungs- und einem Haftbefehl. Er wurde des Betrugs verdächtigt und sollte Betriebsgeheimnisse verraten haben. Sein Arbeitgeber hatte Strafanzeige gegen ihn erstattet. Er kam in Untersuchungshaft.

Oliver P. ist erschüttert. Er weist alle Vorwürfe zurück und beteuert seine Unschuld. Doch seine exponierte Stellung löst eine Flut von Gerüchten und Mutmassungen aus. Besonders verletzend sind die intimen Details über ihn und seine Familie. Sie verstummen auch nicht, als er bereits nach drei Tagen aus der Untersuchungshaft entlassen wird und sich der Verdacht einer Intrige erhärtet. Später werden alle Tatverdachtsmomente ausgeräumt und das Strafverfahren gegen ihn eingestellt.

Doch Oliver P. und seine Familie finden keinen Frieden mehr. Zuletzt wagt sich der einst angesehene Bürger kaum mehr aus dem Haus. Er glaubt, die prüfenden Blicke in seinem Rücken zu spüren. Immer mehr zieht er sich von seiner Familie und Freunden zurück. Und unternimmt einen Suizidversuch. Oliver P. galt als kompetent, charismatisch und integer. "Das schafft beruflichen Erfolg und sorgt für Neid", sagt einer seiner Freunde. Er vermutet hinter all den Indiskretionen von Anfang an die Absicht, Oliver P. von seinem Posten zu verdrängen.

Zu Unrecht diffamiert: Immer mehr Fälle

Ein unreflektiert geäusserter Verdacht bringt den Beschuldigten schnell in grosse Schwierigkeiten. Werden Unregelmässigkeiten in Unternehmen entdeckt und Vorgesetzte offen damit konfrontiert, können eventuelle Missstände behoben werden. Wird hingegen ein potenzielles Fehlverhalten bekanntgemacht und sickern darüber hinaus private Details durch, bedeutet das für den Betroffenen einen Albtraum.

Denn medial und in seinem Umfeld findet häufig eine Vorverurteilung statt. Es seien immer mehr Fälle von zu Unrecht Diffamierten zu verzeichnen, stellt der Reputationsforscher Mark Eisenegger von der Universität Zürich fest. Üble Nachrede kann jeden treffen. Plötzlich Opfer zu sein, bringt Menschen um ihre Würde, ihre Gesundheit und oftmals um ihre Existenz.

Der Soziologe Norbert Elias beschreibe in seinem Hauptwerk "Über den Prozess der Zivilisation", dass sich die Art, Konflikte auszutragen, in modernen Gesellschaften verändert habe, erklärt Eisenegger. Wurden Feindseligkeiten früher physisch ausgetragen, so entlüden sie sich heute auf sozialer Ebene. Und das Mittel dazu sei, die Reputation des Kontrahenten zu schädigen, indem intrigiert und gemobbt werde.

Lebenskrisen, Depressionen, Burnouts sowie suizidale Handlungen sind bei Führungskräften deshalb nicht selten. Diese seien jedoch meist multifaktoriell und nicht allein auf eine belastende berufliche Situation zurückzuführen, erörtert Norbert Semmer, Professor für Arbeitspsychologie an der Universität Bern. Allerdings könne eine öffentlich geführte Intrige der Auslöser für einen Suizidversuch sein.

Kränkung des Egos

Doch warum resignieren Führungskräfte, die es gewohnt sind, sich durchzusetzen? Semmer überrascht das nicht: "Wer ein Unternehmen erfolgreich führt, identifiziert sich stark mit seiner Firma. Leistungsmotiviert gelangen Manager an die hyperkompetitive Spitze." Entsprechend werde ihr Selbstbewusstsein reguliert.  Alles im Griff haben, sei ihre Maxime. Hilfe zu erbitten, würde rasch als Schwäche ausgelegt. Zudem sei es für einen Chef schwierig, ein ehrliches Feedback zu erhalten, fügt Semmer an. Das mache es schwer, eigene Fehler rechtzeitig zu erkennen und zu korrigieren.

Brechen dann Erfolg und Ansehen weg, kann sich schnell ein Gefühl der Wert- und Hoffnungslosigkeit einstellen. Der wahrgenommene Verlust an Ehre und die Scham wird als Kränkung des Egos und als persönliches Scheitern empfunden. Besonders gravierend ist es, wenn eine Intrige die gesamte Familie an den Pranger stellt.

Heute weiss Oliver P., dass er zu Beginn vieles falsch eingeschätzt hat, weil er unter Zeitdruck stand. Vor allem den Tuschelein in der Firma hätte er nachgehen müssen. Stattdessen hat er sie ignoriert und blieb allein damit.

Das Innere von Vorgesetzten bleibt verborgen

"Manager konzentrieren oft ihr ganzes Leben auf den Beruf, was nicht selten auf Kosten echter Freundschaften und sozialer Netzwerke geht", erläutert Norbert Semmer. Gerade diese stärkten einen aber in der Krise. Um weder Opfer noch Täter einer Intrige zu werden, schützen Selbstbewusstsein, Respekt und Empathie sowie eine hohe Sozial- und Konfliktkompetenz. Deshalb sei eine wertschätzende und mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur wichtig. Entscheidend dabei seien Fairness und ein gesunder Umgang mit Fehlern. "Eine konstruktive Fehlerkultur basiert wiederum auf Vertrauen", analysiert Semmer. "Wo dieser geschützte Rahmen fehlt, wäre es nicht klug, Schwächen offenzulegen."

Was viele Vorgesetzte wirklich beschäftigt, bleibt in ihrem Umfeld oft verborgen. Wenn vorwiegend materielle Werte, Macht und sozialer Status zählten, sei es nötig, Stressresistenz und Daueroptimismus zu demonstrieren. Wer das nicht schaffe, fühle sich schnell als Verlierer. "Doch Rückschläge gehören zum Leben", sagt Semmer. Manager stünden unter enormem Erwartungsdruck und müssten häufig auch unbequeme Entscheidungen treffen. Die Grenze zwischen Be- und Überlastung sei schmal.

Mit "Flurfunk" fängt es an

Vielfach befeuern Neid, Wut und Rache den "Flurfunk", der in Diffamierung und Mobbing münden kann. "Signifikant sind Intrigen auf Führungsebene in Firmen mit ausgeprägtem Bonussystem", beobachtet der Zürcher Coach und Organisationsberater Thomas Freitag. Kadermitglieder schwiegen lieber, als ihren Bonus zu verlieren. In einer Krise helfe es daher besonders, wenn man sich auf ein verbindliches familiäres Gefüge oder eine Freundschaft stützen könne, ist Freitag überzeugt. Er empfiehlt Entscheidungsträgern, insbesondere Männern, einen kleinen Kreis von Vertrauten aufzubauen. Und er rät, sich Zeit für Regeneration und Selbstreflexion zu nehmen. Dazu gehören Phasen der neuronalen Inaktivität – also des Nichtstuns – ebenso wie Hobbys und Sport, genug Schlaf und gesunde Ernährung.

Die deutsche Kienbaum-Studie von 2007 zur Work-Life-Balance von Topmanagern belegt: Zwar empfinden viele ihre extreme Arbeitsbelastung als "motivierend". Doch der Ausgleich zwischen Berufs- und Privatleben ist langfristig elementar. Das sei das Dilemma, sagt eine Managerin aus der Rohstoffbranche. Ihr Arbeitstag sei randvoll und lasse andere Aktivitäten kaum zu. Vor allem global agierende Konzerne setzten auf Flexibilität und Mobilität. Daraus resultiere vielfach ein 24-Stunden-Bereitschaftsdienst. Junge Führungskräfte leiden verstärkt unter der Gleichzeitigkeit von Familien- und Karriereaufbau.

"Ein konstruktiver Dialog auf Augenhöhe kann hier entscheidend sein", meint Thomas Freitag. Dafür hat Coach Freitag selbst einen Coach. Durch ihn lernte der Betriebswirt und Gründer des Zürcher Coaching-Unternehmens Mindmove, sich von der Illusion zu verabschieden, alles im Griff haben zu können. "Ein wesentlicher Schritt ist, starre Verhaltensschemata und hinderliche Glaubenssätze aufzubrechen." Dazu setzt er bei seinen Kunden auch neue Technologien ein. Etwa Live-Chats oder online einsehbare Monatspläne.

Bitte um Unterstützung kann Stärke bedeuten

Genauso wie Spitzensportler einen Trainer verpflichten, setzt sich nun das professionelle, entwicklungsorientierte Coaching auch im Arbeitsleben durch. Einige Entscheidungsträger buchen die "Hilfe zur Selbsthilfe" auf eigene Kosten. Sie fürchten, man könnte die berufliche Begleitung als Makel sehen. Andere empfinden es als Wertschätzung, wenn ihnen die Firma einen Sparringspartner stellt. In Unternehmen wie Novartis, Swisscom und Nestlé wird Coaching seit Jahren präventiv und in Krisensituationen erfolgreich eingesetzt. "Es ist ein bewährtes Mittel, durch den Blick von aussen das eigene Verhaltensrepertoire zu erweitern", sagt Freitag. Die Kunden kämen nicht darum herum, ihre Stärken und Schwächen zu analysieren und gespiegelt zu bekommen.

Dabei gilt es, realistische Ziele und Rollen zu entwickeln: Wie finde ich Inspiration auf meiner Stufe? Wohin will ich? Wie werde ich wahrgenommen? Was sind meine Talente, Ressourcen, aber auch Grenzen, Ängste und Konflikte? Der Betreute soll Antworten auf seine essentiellen Fragen finden, damit er achtsamer wird, Veränderungen frühzeitig erkennt und selbständig realisieren kann. So suchen viele in Thomas Freitag den loyalen und vertrauenswürdigen Kommunikationspartner, der auch sensible Themen anspricht. Öfter muss er sagen: "Sie sind hier das Problem!" Manche Führungskraft erfährt dann zum ersten Mal, dass es ein Zeichen von Stärke sein kann, andere um Unterstützung zu bitten.

Oliver P. muss nun wieder zurück ins Leben finden. Nachdem die firmeninternen Drahtzieher zur Rechenschaft gezogen worden sind, sollen ihm Therapie und Coaching helfen, eine neue Perspektive zu gewinnen. Zentral sei, die persönliche Handlungsfähigkeit wiederherzustellen, erläutert Freitag.

Von einer Angststörung Betroffene benötigten unmittelbar professionelle Betreuung, ergänzt Marco Todesco von der Angst- und Panikhilfe Schweiz. Damit könnten jahrelanges Leiden und soziale Isolation verhindert werden. Das Vermitteln zwischen den Interventionsformen Coaching und Psychotherapie gehört zum Alltagsgeschäft der Experten. Entscheidend für den Betroffenen ist, sich von anerkannten Fachleuten betreuen zu lassen.

Wer intrigiert, verbaut sich die Zukunft

Jeder Fall ist nicht nur persönlich tragisch, er verursacht auch wirtschaftliche Kosten. Norbert Semmer appelliert an Verantwortliche und Betroffene, auf firmeninterne Gerüchte sofort zu reagieren, speziell bei der Gefahr einer Diffamierung. "Liegen der Rufschädigung auf Führungsebene falsche Behauptungen zugrunde, sollte das Opfer diese mit Fakten korrigieren und so die Intriganten stoppen", ergänzt Mark Eisenegger. Dazu Unterstützung suchen bei Vertrauenspersonen mit hoher Wertschätzung, bei Verwaltungsrat, Coaches, Medienspezialisten, Anwälten und Gericht.

Je nach Schwere der Persönlichkeits- oder Ehrverletzung raten die Fachleute, zeitnah rechtliche Schritte zu prüfen. Aber: "Liegt beim Betroffenen tatsächlich ein Fehlverhalten vor, so sollte es sofort eingeräumt und Reue gezeigt werden", empfiehlt Eisenegger. Nichts schade der Glaubwürdigkeit mehr als das scheibchenweise Eingestehen von Fehlern.

Selbst wenn Strafverfahren eingestellt und Menschen nach Recht und Gesetz freigesprochen wurden, ist der Reputationsverlust gross. Da Gerüchte der Logik folgten, "Wo Rauch ist, da ist auch Feuer", bleibe lange etwas hängen. Deshalb sei die eigene Integrität und Glaubwürdigkeit das höchste Gut, sagt Eisenegger. Und die werde wieder erworben, indem man sich konsequent an eigenen Werten orientiere und dabei Wort und Tat in Übereinstimmung bringe. "Wer dagegen ohne soziales Netz immer eigennützig gehandelt hat, kann nicht damit rechnen, im Krisenfall Rückhalt zu erfahren."

Experten sind sich einig: Scheinbar erfolgreiche Intrigen sind fast immer nur Pyrrhussiege. Wer intrigiere, verbaue sich selbst die Zukunft, so Mark Eisenegger warnend. Je höher man in der Hierarchie stehe, desto gefährlicher sei ein solches Verhalten. Im Topmanagement gilt üble Nachrede als Karrierebremse. Denn Verantwortungsbewusstsein, Respekt und Vertrauen seien unerlässlich in Positionen, die den diskreten Umgang mit Menschen und heiklen Informationen voraussetzen.

Oliver P. (heute 45) wird das kaum trösten. Er und seine Familie stehen vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens.

* Name geändert

17. September 2012

Weiterführende Links:


Intrigen, üble Nachrede, Diffamierung


et. Information und Fachberatung: Angst- und Panikhilfe Schweiz: www.aphs.ch; Berufsverband für Coaching, Supervision und Organisationsberatung: www.bso.ch; International Coach Federation (ICF): www.coachfederation.ch; Mobbing-Zentrale Schweiz (Prävention, Beratung, Rechtsauskunft): www.mobbing-zentrale.ch; Schweizer Presserat: www.presserat.ch; Schweizerische Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) – hier können rechtswidrige Webinhalte gemeldet werden: www.cybercrime.ch; Schweizerische Kriminalprävention: www.skppsc.ch; Zentrum für Angst- und Depressionsbehandlung: www.zadz.ch.

Literaturhinweise:
"Mobbing - so nicht!" Beobachter Verlag, 2011, ISBN 10-3-85569-465-6, Fr. 39.90. Medienrecht für die Praxis: vom Recherchieren bis zum Prozessieren – rechtliche und ethische Normen für Medienschaffende, Saldo Verlag, 2011, ISBN 10-3-907955-41-2, Fr. 49 Franken.
"Mythos Coaching", Orell Füssli Verlag, 2009, ISBN 978-3-280-05314-0, Fr. 52.90. Karriere ohne Reue, Frankfurter Allgemeine Buch, 2008, ISBN 3-8998116-15, 47.90 Franken.


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"Schmierenkampagne" (durch Trump-Anwalt Giuliani angezettelt)

Basler Zeitung
vom 16. November 2019
über die Anhörung von
Marie Yvanovitch,
der früheren US-Boschafterin
in der Ukraine
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Falschübersetzung des englischen Begriffs "smear campaign", was nicht "Schmierenkampagne", sondern "Verleumdungskampagne" heisst.

RückSpiegel


Telebasel und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Der Basler Bürgerrat hat eine spürbare Senkung der Einbürgerungsgebühren beschlossen, von der sowohl ausländische als auch Schweizer Bewerbende profitieren.

Die Verlängerung der BVB-Tramlinie 3 nach Saint-Louis kostete rund 84 statt 93,7 Millionen Franken und ist somit um fast zehn Millionen Franken günstiger als geplant.

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