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"Nationalität unerheblich": Syngenta-Sitz in Basel, Chef Imhof, Nachfolger Taylor

Imhof-Rücktritt: Syngenta-Führung jetzt fest in britischer Hand

Mit dem neuen Präsidenten Martin Taylor gewinnen die Kräfte aus dem AstraZeneca-Lager an Einfluss


Von Peter Knechtli


Der Basler Agro-Konzern Syngenta wird jetzt entscheidend von englischen Top-Managern geführt: Verwaltungsratspräsident Heinz Imhof kehrt aus gesundheitlichen Gründen nicht an seinen Posten zurück. Imhofs Nachfolger wird der Brite Martin Taylor, starker Mann wird sein Landsmann Michael Pragnell, der Konzernchef. Hat die englische Dominanz Auswirkungen auf die Bedeutung der Standorte Basel und Schweiz?


"Vorübergehend", so hiess es in einem Syngenta-Communiqué am 20. Mai dieses Jahres, werde Vizepräsident Martin Taylor (53) die Funktionen Imhofs als Verwaltungsratspräsident übernehmen. Seit heute Freitag ist klar: Heinz Imhof (63), seit der Gründung von Syngenta als einer Fusion der Agro-Geschäfte von Novartis und dem schwedisch-englischen Konzern AstraZeneca im Jahr 1999 der starke Steuermann von Syngenta, wird nicht mehr an seinen Arbeitsplatz zurückkehren. Seine Erkrankung scheint ernsthafter Natur zu sein. Nach internen Angaben will er sich jetzt vollständig auf seine Heilung konzentrieren, bei der er "Fortschritte macht".

Imhofs Nachfolge-Präferenzen

Dass Heinz Imhof nicht mehr an seinen Arbeitsplatz im Basler Rosental zurückkehren wird, dürfte der Verwaltungsrat seit einiger Zeit gewusst haben, denn er präsentierte heute nicht nur Imhofs Nachfolger in der Person Martin Taylors, sondern auch den neuen Vizepräsidenten Rupert Gasser, einen gebürtigen Österreicher mit Schweizer Pass.

Ob allerdings die Personalplanung an der Spitze des Verwaltungsrates und der Konzernleitung den organischen Plänen entsprach oder ob sie eher Folge von Heinz Imhofs gesundheitlichem Schicksal war, muss vorerst offen bleiben. Inoffiziell war bisher durchgesickert, dass in Imhofs langfristiger Planung die jetzige Konstellation nicht vorgesehen war. Denn die kulturelle Integration der beiden Lager aus Novartis und und AstraZeneca ist nach übereinstimmenden Meinungen von Firmenkennern noch nicht abgeschlossen.

Die "British Connection"

Auffällig aber ist, dass die beiden wichtigsten Positionen des Agro-Konzerns jetzt von zwei persönlich sich eng verbundenen Engländern - wenn auch individuell unterschiedlicher Prägung - besetzt sind: Hier der Intellektuelle und als "sehr interessiert und engagiert" geltende Stratege und mit der internationalen Finanzwelt verbundene, mit dem Agrogeschäft aber noch nicht nachhaltig erfahrene Martin Taylor, ehemaliger Oxford-Absolvent - dort der sehr erfolgreiche, aber bei Bedarf auch knallharte Konzernchef und Ex-Zeneca-Mann Michael Pragnell, ebenfalls Oxford-Absolvent. Die beiden Syngenta-Lenker kennen sich ausserdem aus Zeiten, als Pragnell wie Taylor eine führende Position in der englischen Spezialchemiegruppe Courtaulds eingenommen hatten.

Zudem kann Pragnell auf eine kompakte Unterstützung insbesondere aus der englischen Gruppe im Verwaltungsrat zählen. Dazu gehört insbesondere Ex-Zeneca-Mann Peter Doyle, der gleichaltrige Studienkollege Peter Thompson und die Schwedin Peggy Bruzelius, die als CEO der ABB Financial Services unter Percy Barnevik firmierte, der seinerseits AstraZeneca-Vorsitzender war. Auch der aufstrebende Rupert Gasser, dem Peter Brabeck das Nestlé-Präsidium wegschnappte, scheint sich im englischen Umfeld wohl zu fühlen.

Pragnell im Epizentrum der Macht

Pragnell wird 59 Jahre alt und nach bisheriger Usanz liessen sich Ex-Zeneca-Manager mit 60 Jahren pensionieren. Es dürfte allerdings kaum zu erwarten sein, dass ein an der Spitze neu besetzter Verwaltungsrat ohne das unbestritten immense Knowhow des studierten ETH-Agronomen Imhof schon in weniger als zwei Jahren einen neuen CEO einsetzt. Auf die Frage, ob der Vertrag mit Michael Pragnell um zwei oder drei Jahre verlängert werde, erklärte Syngenta-Sprecher Rainer von Mielecki sibyllinisch: "Der Vertrag läuft noch einige Jahre."

Immerhin, so ergaben aktuelle Recherchen von OnlineReports, hat die Rochade an der Verwaltungsratsspitze von Syngenta nicht unerheblich die Befürchtung geschürt, der grösste Agro-Konzern der Welt sei jetzt stark unter britischer Kontrolle, und der Einfluss der Schweiz, die 1999 mit dem Novartis-Agrogeschäft über sechzig Prozent der Mitgift in die Fusion einbrachte, könnte beträchtlich schwinden. Insbesondere könnte sich Michael Pragnell als starker Mann im Konzern etablieren, der sich in späteren Jahren durchaus als Verwaltungspräsident sieht. Personen aus Pragnells Umfeld betonen auch, dass er seine Positionierung als Epizentrum der Macht eines Konzerns mit 19'000 Mitarbeitenden in über 90 Ländern planmässig vorbereitet habe.

Wird Syngenta "britischer"?

Genährt werden Befürchtungen, es könne nun zu einer auch geografischen Machtverlagerung kommen, einerseits dadurch, dass Konzernchef Pragnell vor einiger Zeit intern schon die Neigung vermittelte, die zentrale Pflanzenschutz-Forschung in der Fricktaler Gemeinde Stein am liebsten nach Jeallots Hill in der Nähe Londons zu transferieren. Zudem ist allgemein bekannt, dass Taylor wie Pragnell ihre Haupt-Wohnsitze und Familien in England haben und einen wesentlichen Teil ihrer Arbeitszeit auch in London verbringen. Diese Faktoren, werden Spekulationen laut, liessen es nicht als unwahrscheinlich erscheinen, dass auch ein Transfer des Hauptsitzes ins Finanzzentrum London mittelfristige Perspektive sein könne.

Syngenta-Sprecher Rainer von Mielecki weist Umzugs-Szenarien indes entschieden zurück: "Der Hauptsitz in Basel und auch die Forschungsabteilung in Stein werden nicht angetastet. Die Nationalität an der Unternehmensspitze spielt keine Rolle." Dass Präsident und Konzernchef nun britische Staatsangehörige sind, sei höchstens "Ausdruck der Internationalisierung des Konzerns". Die grossen Märkte Syngentas befänden sich nicht in der Schweiz, sondern in den USA, Europa und Lateinamerika.

"Keine Ausland-Verlagerung ohne Not"

Unabhängige Branchenkenner, mit denen OnlineReports sprach, pflichten dieser Einschätzung bei. Zwar treffe zu, dass CEO Pragnell "nicht wenige Feinde" habe und dass "viele Angst vor einer Verlegung der Konzernleitung nach London haben", meinte ein Informant. "Aber der Standort Schweiz bedeutet der Firma sehr viel. Ohne Not wird der Sitz nicht nach London verlegt." Leute wie Pragnell seien "in erster Linie ihrer Arbeit verpflichtet", der Firmen-Standort spiele kaum eine Rolle. Ein früherer Sandoz-Manager glaubt, dass auch "eine englische Seilschaft die Strategie des Unternehmens nicht fundamental ändert": "Viele jüngere Zeneca-Leute kamen mit ihrer Familie und viel Geld nach Basel. Dieser Transfer wird nicht leichtsinnig rückgängig gemacht."

Gegen eine Preisgabe des Forschungszentrums im Fricktal spricht auch, dass der Verwaltungsrat vergangenes Jahr einen Ausbau für 30 Millionen Franken beschloss - dies allerdings auf starkes Betreiben von Präsident Imhof. Dies, so ein Branchenkenner, "zeigt, dass Syngenta an den Standort Schweiz glaubt". Zudem, so eine andere Quelle, müsste die Firmenführung einen massiven Abschreiber in der nächsten Jahresrechnung dokumentieren, "und Manager sind zurückhaltend in der Produktion von Abschreibungskosten".

Imhof: "Einer der besten Manager"

Dass Syngenta heute die Aktionäre erfreut, wird auf Pragnell ebenso wie auf Heinz Imhof zurückgeführt, wobei dem vorzeitig zurückgetretenen Präsidenten besonderes Lob zufällt: "Imhof ist einer der besten, aber auch am stärksten unterschätzten Manager, die ich kenne", sagte ein ehemaliger Weggefährte. "Dem kann man nichts vormachen. Er ist ein sehr logischer, rationaler und unglaublich fleissiger Mensch mit Verständnis für die menschlichen Eigenschaften."

2. September 2005


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"Die Basler Stadtgärtnerei behauptet, dass es mit den Wegwerfgrills besser geworden sei."

BZ Basel
Newsletter vom
15. Mai 2018
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Eine höchst interessante Aussage. Sie braucht nur noch in den Verständlichkeits-Modus transferiert zu werden.

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RückSpiegel


Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

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und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

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Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am Samstag, 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier (10 bis 16 Uhr) neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.