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"Um Schadensbeteiligung bestrebt": BKB-CEO Matter, Präsident Albrecht

BKB-Chef Hans Rudolf Matter stolpert über ASE-Skandal

Untersuchungsbericht geht von 100 Millionen Franken Verlust für ASE-Kunden allein bei der Basler Kantonalbank aus


Von Peter Knechtli


Jetzt fordert der ASE-Anlage-Skandal auch ein prominentes Opfer im Bankenbereich: Hans Rudolf Matter, CEO der Basler Kantonalbank (BKB), übernimmt die Verantwortung und tritt Ende Jahr zurück. Allein bei der BKB verloren ASE-Kunden rund 100 Millionen Franken.


Der 59-jährige Basler Kantonalbank-Chef Matter tritt bereits per Ende Jahr vorzeitig in den Ruhestand. Er übernimmt damit die Veranwortung für die Auswirkungen, die der Anlage-Skandal um die ASE-Investment auf sein Unternehmen hat: Allein die ASE-Kunden, deren Konten die Basler Kantonalbank führte, verloren rund 100 Millionen Franken. Matter zieht damit die Konsequenzen aus den Ergebnissen eines unabhängigen Untersuchungsberichts der Zürcher Anwaltskanzlei Bär & Karrer AG, der heute Dienstag in Auszügen veröffentlicht wurde.

ASE fälschte Bescheinigungen

Auslöser des Rücktritts Matter ist die Affäre rund um die Firma "ASE Investment AG", die ihren juristischen Sitz in Engelberg, die operative Basis aber in Frick unterhielt. Mit Devisen-Transaktionen und Traumrenditen bis 18 Prozent brachte sie gutgläubige Anleger dazu, teils ihre gesamten Vermögen oder gar BVG-Guthaben in der ASE anzulegen. Laut Angaben der Finanzmarktaufsicht (Finma) müssen mindestens 500 Investoren um ihr Geld bangen. Ein Teil davon war auf Konten der BKB angelegt.

Ins Rollen kam der Fall, als ein BKB-Kunde eine von der ASE ausgestellte Steuerbescheinigung vorlegte, die nicht mit den von der Bank erstellten Dokumenten übereinstimmte. Darauf reichte die BKB Strafanzeige wegen Urkundenfälschung ein. Seither ermittelt die Aargauer Staatsanwaltschaft gegen den damaligen ASE-Geschäftsführer Martin Schlegel wegen Urkundenfälschung und Vermögensdelikten. Schlegel befindet sich seit Monaten in Untersuchungshaft. Auf freiem Fuss befindet sich ex-ASE-Präsident Simon Müller, gegen den auch ermittelt wird. Für beide gilt die Unschuldsvermutung.

Weil vermutlich kriminelle Handlungen vorlagen, verfügte die Finma Ende Mai dieses Jahres die Liquidation der ASE. Im Juni wurde der Konkurs über die Firma verfügt. OnlineReports machte den ASE-Skandal als erstes Medium publik.

BKB verdiente Millionen an ASE-Kunden

Aus dem Untersuchungsbericht geht hervor, dass die ASE bis dieses Frühjahr 620 Kunden mit einer Kontenbeziehung zur BKB-Niederlassung Zürich betreute. Das Anlagevolumen betrug zwischen 100'000 und 200'000 Franken. Die BKB erzielte aus den Geschäften mit der ASE und ihren Kunden seit 2007 einen Nettoerfolg von 12,8 Millionen Franken. Als Konsequenz aus dem Bericht werden drei Mitarbeitende der BKB-Filiale Zürich entlassen, vier Mitarbeitende wurden verwarnt. Der Bereich Private Banking in Zürich wurde mit René Bürgisser neu besetzt.

Die Niederlassung Zürich steht laut Matter – entgegen er Forderung der linken Organisation "Basta" – nicht in Frage. 35 Mitarbeitende verwalten ein Vermögen von fünf Milliarden Franken.

Die bedeutendste Änderung aber ergibt sich an der Konzernspitze: Als direkte Folge aus dem ASE-Skandal tritt Konzernchef Hans Rudolf Matter schon per Ende Jahr in den vorzeitigen Ruhestand. Dazu habe er sich "vor ein paar Wochen" entschieden. Zu seinem interimistischen Nachfolger ernannte der Bankrat Guy Lachappelle, bisher stellvertretender Konzernchef und Leiter des Bereichs "Firmenkunden und Institutionelle".

Auf eine Frage an der Medienkonferenz erklärten Bankrats-Präsident Andreas Albrecht und CEO Matter, dass Lachappelle schon in seiner bisherigen Funktion als BKB-Geschäftsleitungsmitglied mit dem Kundendossier ASE befasst war und im Rahmen der Durchsetzung von Auflagen auch an Besprechungen mit Schlegel teilnahm.

Matter übte Selbstkritik

Es sei die "Pflicht und Verantwortung" der BKB, die sich mit dem Brand "fair banking" schmückt, offen über die Vorfälle und die sich daraus ergebenden Massnahmen zu kommunizieren, sagte Albrecht. In der Begründung seines Rücktritts (vergleiche auch Audio-File) sagte Matter, er habe seinen Untergebenen vor allem in der Zürcher Niederlassung "zu stark vertraut", er habe angesichts der Zahl seiner zu betreuenden Einheiten "zu viel delegiert" und ihm habe schlicht "die Fantasie für die kriminelle Energie eines externen Kunden" gefehlt.

Die BKB, so gestand Matter aufgrund des Untersuchungsberichts offen ein, habe "Fehler gemacht". So sei der ASE zu stark vertraut worden, interne Anordnungen seien "nicht rasch genug umgesetzt" worden, und ausserdem hätte die Bank "erkannte Risiken besser erfassen und begrenzen müssen". Der zuständige Kundenbetreuer habe – auf Verlangen einer "Gesamtbetrachtung von ASE" – die Unterlagen nicht geliefert. Offenbar aber unterliess es der Kreditausschuss auch, auf der Beschaffung der Unterlagen zu insistieren. Als sich Soll-Zinsen auf Minus-Konti bemerkbar machten, verlangte die BKB als Auflage zur Fortführung der Geschäftsbeziehung Kreditverträge, die allerdings "nicht rasch genug umgesetzt" (Report) wurden.

Vermutung: Gefälschte Zahlungsauftrage

Wie Matter ausführte, sind offensichtlich mehr Anleger vom ASE-Skandal betroffen als die 500 von der Finma genannten. Gemäss dem abtretenden CEO verzeichnete allein die BKB 620 ASE-Kunden. Als die Bank dieses Frühjahr Strafanzeige einreichte, seien es immer noch 550 Kunden gewesen. Weitere ASE-Investoren wurden von andern Banken betreut, vermutlich von der UBS, der Swissquote und der Luzerner Kantonalbank.

Möglich wurde der Anlage-Schwindel schon früh, als die Kunden der ASE eine Vollmacht erteilten, keine Beratung und keine Überwachung der Konten durch die BKB wünschten, und die Zustellung von Konto-Informationen durch die ASE verlangten. Dies habe der ASE Investment AG ermöglicht, den Informationsfluss zu den Kunden zu kontrollieren und ihnen "allfällige kriminelle Handlungen" zu verheimlichen.

Anlage in dubiose Firmen?

So eröffnete die ASE für ihre Kunden mehrere Währungskonten, darunter auch eines für kanadische Dollars. Gelder dieses Kontos wurden – mit der angeblichen Unterschrift der Kunden – meist an die ASE transferiert. Durch Überträge aus dem Franken-Konto wurden knapp bestückte Kanada-Dollar-Konti wieder "aufgebessert". Viele Kunden hätten indes geltend gemacht, solche Zahlungsaufträge gar nie unterschrieben zu haben. Es müsse vermutet werden, so Matter, "dass etliche gefälscht waren".

Im Untersuchungs-Report heisst es: Wenn die Ausführungen der Kunden zutreffen, "dann hat die ASE so ihren Kunden – in vertragswidriger und vermutlich krimineller Weise – vorgespiegelt, eine erhebliche Rendite erzielt zu haben, während sie in der Tat keinen oder nur einen geringen Gewinn erwirtschaftet hat".

"Nicht geklärt" ist nach Matters Aussagen, was mit den an ASE zurück transferierten Kundengeldern geschah. Möglich sei, dass sie teils bei Devisenspekulationen verloren gingen oder heute weitgehend wertlose Aktien investiert wurden. Die Vermutung steht im Raum, dass ASE-Geschäftsführer Schlegel in die konkursite "Max Entertainment" oder in die "Cyclon" investiert haben könnte.

BKB strebt "Schadensbeteiligung" an

Die BKB beteuerte heute Dienstag, sie wolle im Sinne ihres "Fair Banking"-Verständnisses Verantwortung übernehmen, sich gegenüber ihren Kunden "kulant" zu zeigen und bestrebt zu sein, "eine Einigung über eine Schadensbeteiligung zu finden". Es geht also nicht um eine Schadensdeckung, da das Investment in den Verantwortungsbereich der Kunden fällt. Vertrauliche Gespräche seien bereits im Gange. Wie Matter auf eine OnlineReports-Frage erklärte, handle es sich um rund 50 Personen.

Auf die Frage, in welchem Millionen-Umfang sich die BKB engagieren wolle, wollte Matter keine konkrete Antwort geben. Die Jahresrechnung 2012 werde jedenfalls nicht belastet, da die Kosten für die Schadensbeteiligung aus den Reserven für allgemeine Bankrisiken gedeckt würden. Eine Einigung mit den Kunden – so schätzte Albrecht – werde sich ums Jahresende konkretisieren.

23. Oktober 2012

Weiterführende Links:


ASE-Präsident war Fonds-Direktor


pkn. Der Bericht von Bär & Karrer geht auch auf die Entstehung des ASE-Devisenfonds ein. Nach der von der Eidgenössischen Bankenkommission scheinbar verfügten Liquidation von Sammelkonten sein für kleinere Kunden mit Vermögen unter 100'000 US-Dollars einen Devisenfonds geschaffen worden. "Die ASE war Investment-Beraterin dieses Fonds. Bis Mitte 2010 amtete der Verwaltungsratspräsident der ASE als Direktor dieses Fonds." Die Untersuchungen hätten ergeben, "dass die ASE trotz ihrer Verbindungen zum Fonds bestrebt war, gegen aussen hin nicht als mit diesem verbunden in Erscheinung zu treten". Der Grund dafür könnte gewesen sein, "dass der Devisenfonds mit Sitz auf den Cayman Islands kein in der Schweiz zum Vertrieb zugelassener Fonds war und es der ASE damit trotz der Vertriebsträgerbewillging untersagt gewesen wäre, diesen Fonds öffentlich anzubieten oder zu vertreiben".



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"Eigentlich hätten alle Alarmglocken läuten müssen"

Man darf Herrn Rudolf Matter zugute halten, dass er nach diesem Debakel die einzig richtige Konsequenz gezogen hat. Erstaunlich hingegen ist, dass es diesmal nicht eine der "Grossbanken von Zürich" ist, die es "erwischt" hat, sondern eine Kantonalbank. Wenn im heutigen Umfeld Anlageberater von "Traumrenditen um die 18 Prozent" schwadronieren, so müssten eigentlich, auch bei einer seriösen Kantonalbank, alle Alarmglocken läuten. Aber offenbar hat die Geldgier auch auf der Chefetage der BKB das Denkvermögen gewisser Banker vernebelt.


Albert Augustin, Gelterkinden


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"Peter Knechtli bleib Zuhause!"

Florence Brenzikofer
Grüne Baselbieter Nationalrätin
im Betreff eines Newsletters
vom 24. März 2020
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Huhuuuh. Dabei wollte ich eben grün handeln und mir im Wald eine Portion frischen Bärlauch holen. Jetzt wird auch daraus nix. :-(((

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

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Coronavirus: Absagen


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Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

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Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
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BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
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Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
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Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Basel-Stadt, Stand 4. April, 10 Uhr: 771 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 24 Todesfälle (+3 gegenüber Vortag); 434 Personen sind genesen; 112 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

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