© Foto by OnlineReports.ch
"Überdenken der heutigen Situation": TV-Manager Stephan Fricker, Flachbildschirm

"Die TeleBasel-Trägerschaft braucht ein Fitness-Programm"

Stephan Fricker, neuer Ausschuss-Präsident, will die "Stiftung Kabelnetz Basel" regionalisieren und reformieren


Von Peter Knechtli


Die Stiftung "Kabelnetz Basel" als Trägerschaft von TeleBasel steht vor der grössten Personal- und Strukturreform ihrer Geschichte: Stephan Fricker, neuer Präsident des Stiftungsrats-Ausschusses, plant eine Regionalierung und eine personelle Erneuerung. Im OnlineReports-Interview wendet er sich gegen eine Ausgliederung von TeleBasel in eine Aktiengesellschaft.


OnlineReports: In Ihrem Büro fiel uns sogleich der neue schmucke Flachbildschirm auf. Das neue Kontrollzentrum von TeleBasel?

Stephan Fricker: Wer informiert sein will, muss täglich in die Medienwelt, insbesondere in jene von TeleBasel Einblick nehmen können.

OnlineReports: Herr Fricker, Sie sind als Direktor eines Privatspitals Gesundheits-Profi. Jetzt sind Sie auch Ausschuss-Präsident der Stiftung Kabelnetz Basel, der Trägerschaft von TeleBasel. Was zeichnet Sie als Medien-Profi aus?

Fricker: Ich wäre froh, wenn Sie mich das in fünf Jahren nochmals fragten. Heute bin ich noch kein Medien-Profi. Ich habe aber grosses Interesse an der Medien–Thematik.

"Ich bin medienpolitisch
ein unbeschriebenes Blatt."




OnlineReports: Was können Sie als Ökonom und mit Ihren Erfahrungen als Spitaldirektor in die Kabelnetz-Stiftung einbringen?

Fricker: Ich versuche, meine Kenntnisse und Fähigkeiten als Manager von der Gesundheitsbranche in die Medienbranche zu transferieren. Um gute Leistungen zu erzielen, braucht es Kenntnisse, Strukturen und das Herz auf dem richtigen Fleck. Ich bin überzeugt, dass ich hier aufgrund meiner Biografie einen sinnvollen Beitrag leisten kann.

OnlineReports: Wie kam es dazu, dass Sie dem Stiftungsrat als Mitglied und zugleich als Ausschuss-Präsident vorgeschlagen wurden?

Fricker: Ich gehörte dem Stiftungs-Ausschuss schon vor mehr als zehn Jahren an und schnupperte damals bereits Medien-Luft. Dass jetzt die Wahl auf mich fiel, hat vermutlich damit zu tun, dass ich medienpolitisch doch ein unbeschriebenes Blatt bin und somit die Dinge aus neutraler Warte mitbestimmen kann. Mein unternehmerischer Hintergrund war zusätzlich sicherlich kein Hindernis für die Wahl.

OnlineReports: Hat Ihre Wahl auch damit zu tun, dass das Merian Iselin Spital seit einiger Zeit zu den wichtigsten Sponsoren von TeleBasel zählt?

Fricker: Diese Frage würde ich dezidiert mit einem Nein beantworten.

OnlineReports: Immerhin zahlt das Spital jährlich rund 90'000 Franken an den Sender.

Fricker: Diese Feststellung ist korrekt und gilt in unverändertem Ausmass bereits seit sieben Jahren. Die Gegenleistung bewegt sich für das Spital in einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis.

"Meine Taktik ist,
alle Verbindungen offen zu legen."




OnlineReports: Besteht durch die Doppelrolle als Ausschuss-Präsident und sponsernder Spitaldirektor nicht sogleich Filz-Verdacht?

Fricker: Meine Taktik in dieser Fragestellung ist, sämtliche Verbindungen offen zu legen. Ich habe mich dazu entschieden, dass ich mich an meinem Arbeitsplatz künftig nicht mehr aktiv in Sponsoring-Angelegenheiten, die TeleBasel betreffen, einbringen werde.

OnlineReports: Also delegieren Sie das Geschäft an Ihren Stellvertreter?

Fricker: Jawohl, es ist aber eine Delegation mit Kompetenz und Verantwortung.

OnlineReports: Aber letztlich entscheiden doch Sie über das Sponsoring-Engagement.

Fricker: Ein zusätzliches Korrektiv wird darin bestehen, dass ich flankierend den Ausschuss über künftige Sponsoring-Vereinbarungen in Kenntnis setzen werde.

OnlineReports: Welches sind die grössten Herausforderungen, vor die sich die Stiftung Kabelnetz in den nächsten Jahren gestellt sieht?

Fricker: Es gibt zwei Richtungen. Betrachtet man die Stiftung, ist ein Fitness-Programm angesagt, das eine konsequent regionale Trägerschaft ermöglichen soll. Dies wirft Fragen nach der Zusammensetzung des Stiftungsrates sowie nach der Interaktion von Stiftungsrat und Stiftungsrats-Ausschuss auf, und wird möglicherweise in einer Statutenrevision gipfeln. Anderseits muss für TeleBasel ein Verdoppelungsplan erstellt werden ...

OnlineReports: ... den Begriff "Verdoppelungsplan" müssen Sie uns bitte erklären.

Fricker: Das neue Konzessionsgesuch gibt TeleBasel einen massiven Schub. Es wird zu einer inhaltlichen Verdoppelung mit neuen Sendegefässen kommen.

OnlineReports: Zum Beispiel neue Tiersendungen?

Fricker: Der Ausbau zielt in eine Verstärkung des Diskurses in gesellschaftlich relevanten Fragen, aber konsequent regional ausgerichtet. Dies wird zu einer markanten Ausweitung der politischen Meinungsbildung und des Dialogs führen.

"Die regionale Einbindung über Gebühren
muss offen bleiben."




OnlineReports: Wie wollen Sie die Regionalisierung vorantreiben und die grössere Agglomeration Basel dazu bringen, entsprechende Gebührenbeiträge zu zahlen?

Fricker: Ob die Einbindung über Gebühren erfolgen soll, muss offen bleiben. Schon allein die Zustimmung der Baselbieter Regierung zum neuen Konzessionsgesuch von TeleBasel ist viel Geld wert.

OnlineReports: Das werden die Baselbieter Politiker aber gern hören.

Fricker: Weitere Einnahmen dürften vermutlich nur über einen Ausbau von programmlichen Leistungen erzielt werden können.

OnlineReports: Was ist damit genau gemeint?

Fricker: Es könnten Leistungspakete sein, die gemeindespezifisch geschnürt werden und dann von den Gemeinden entsprechend abgegolten würden. Ich denke hier beispielweise an kommunale, aktuelle Teletext-Seiten, die von TeleBasel produziert und gepflegt würden.

OnlineReports: Damit würde aber bloss Mehraufwand durch kommunale Beiträge abgegolten, ohne dass das TeleBasel-Programm zusätzlich mitfinanziert würde.

Fricker: Es könnte aber eine Strategie sein, um im ganzen Sendegebiet ein Wir-Gefühl zu entwickeln, das es in einer späteren Phase einfacher macht, über anschlusspezifische Gebühren, wie sie Basel-Stadt, Allschwil und Schönenbuch bereits kennen, zu verhandeln.

"Eine Zweiteilung in Stiftung und AG
drängt sich nicht auf."




OnlineReports: Was halten Sie von der Idee, die Trägerschaft in der Form einer Stiftung zu erhalten, aber die Produktion von TeleBasel in eine private Aktiengesellschaft auszugliedern?

Fricker: Ich glaube, dass sich eine solche Zweiteilung des Unternehmens nach der Stiftungsreform weder aufdrängt noch als sinnvoll erweisen würde. Selbstverständlich muss diese Diskussion noch intern geführt werden.

OnlineReports: Weshalb ist TeleBasel eigentlich in der ausländischen Nachbarschaft nicht empfangbar?

Fricker: Genau das hat mich die Lörracher Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Blum am 8. Januar auch gefragt. Nach meinem Wissensstand sind es technische und finanzielle Hindernisse, die ich aber auf Dauer nicht für unüberwindbar halte.

OnlineReports: Ist die Stiftung Kabelnetz Basel eigentlich eine staatliche Organisation?

Fricker: Nein, sie ist gesellschaftlich breit abgestützt.

OnlineReports: Weshalb wurde dann Ihre Wahl zum Ausschuss-Präsidenten durch ein elektronisches Communiqué des Wirtschafts- und Sozialdepartements verkündet und nicht durch die Stiftung selbst?

Fricker: Der Umstand, dass Regierungsrat Ralph Lewin Präsident der Stiftung ist, führte vielleicht zu dieser Fehlleistung. Mir wäre es ein Anliegen, dass die Stiftung künftig ein eigenständiges Gesicht erhält.

OnlineReports: Der Stiftungsrat ist mit rund dreissig Mitgliedern wohl breit abgestützt. Aber viele Mitglieder und Repräsentationsgruppen des viel gerühmten "Basler Modells" sind an den Geschäften wenig interessiert. Die Präsenz an den jährlichen Sitzungen ist bescheiden bis penibel. Der Stiftungsrat ist ein schlecht informiertes Kopfnicker-Organ.

Fricker: Diese Feststellung ruft ja nachgerade zu einem Überdenken der heutigen Situation und zu einer Neugestaltung.
 
OnlineReports: Soll auch der Stiftungsrats-Ausschuss neu zusammengesetzt werden?

Fricker: Eine konsequente Regionalisierung der Stiftung wird auch vor einer neuen Zusammensetzung des Stiftungsrats-Ausschusses nicht halt machen.

"Die Moderation könnte
teilweise noch professioneller werden."




OnlineReports: Der Stiftungsrat hat die Einsetzung eines publizistischen Beirats als eine Art Sparringpartner der TeleBasel-Redaktion beschlossen. Befürworten Sie ein solches Gremium?

Fricker: Auf alle Fälle.

OnlineReports: Welches ist Ihre Lieblings-Sendung auf TeleBasel?

Fricker: Für mich ist "7vor7" das Paradepferd.

OnlineReports: Wo sind die Programm-Schwächen?

Fricker: Die vielen Wiederholungen gefallen nicht. Einzelne Moderatorinnen und Moderatoren könnten an Professionalität noch zulegen.

OnlineReports: Wo soll TeleBasel in fünf Jahren stehen?

Fricker: Regional verankert, verlegerunabhängig, hochprofessionell.

____________

Transparenz:
Interviewer Peter Knechtli ist Mitglied des Stiftungsrats Kabelnetz Basel und vertritt darin die Gruppe der Medienschaffenden.

25. März 2008

Weiterführende Links:


Stiftung Kabelnetz Basel

Die Stiftung Kabelnetz Basel ist die Trägerschaft des verlegerunabhängigen Basler Regionalfernseh-Senders TeleBasel und als Konzept - bekannt unter dem Begriff "Basler Modell" - bisher einzigartg in der Schweiz. Die Stiftung hat zwei Hauptaufgaben: Die Aufsicht über TeleBasel und die Entscheide über Auf- oder Abschaltung von TV- und Radioprogrammen auf dem Basler Kabelnetz, dem auch die Baselbieter Gemeinden Allschwil und Schönenbuch angeschlossen sind. Die Stiftung ist überdies Inhaberin der Sendekonzession von TeleBasel.

Der Stiftungsrat ist mit rund 30 Mitgliedern und Vertretern verschiedener Bevölkerungs-, Berufs- und Wirtschaftsgruppen gesellschaftlich breit abgestützt. Präsident der Stiftung ist der Basler Wirtschaftsminister Ralph Lewin (SP). Die strategischen Geschäfte führt der Stiftungsrats-Ausschuss, eine Art Verwaltungsrat. Ihn präsidiert seit 14. März Stephan Fricker (50), hauptberuflich Direktor des privaten Merian Iselin Spitals in Basel. Fricker löste den Germanistik-Professor Heinrich Löffler (68) ab, der diese Funktion seit Gründung der Stiftung innehatte.

Der Stiftungsrat tagt in der Regel einmal pro Jahr, um Rechnung und Budget zuzustimmen und einige Informationen entgegen zu nehmen. Darüber hinaus fällt auch die Auf- oder Abschaltung von Programmen in seine Kompetenz.

Betrieben wird das Kabelnetz von der Firma Cablecom. Die Cablecom darf das Netz exklusiv und im Bereich der "Neuen Dienste" (wie Internetzugang, Telefonie) ohne Einflussnahme der Stiftung nutzen. Als Gegenleistung zur exklusiven Netznutzung bezahlt die Cablecom während der 30-jährigen Vertragslaufzeit jährlich 1,5 Millionen Franken (indexiert) sowie eine im Zeitverlauf abnehmende Zusatzzahlung an die Stiftung Kabelnetz Basel.

Die Stiftung ist seit 1998 Eigentümerin des Kabelnetzes in Basel, Allschwil und Schönenbuch. Diese Position wird sie bis 2027 ausüben, anschliessend geht das Eigentum an die Cablecom GmbH als Rechtsnachfolgerin der damaligen Vertragspartnerin Balcab AG über.


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Frisch pubertiert

Die Leute auf dem Hügel
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"In den fast 600 Briefen von Elias Canetti wimmelt es von Anektoten ..."

Schweiz am Wochenende
vom 22. September 2018
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Sie befassen sich allesamt mit Leblosem.

Veranstaltungs-Hinweis


GEHIRN-TRAINING
Kommen Sie mit, zum "Bewegten Brain-Training" mit René Häfliger und Nadin Anthamatten. Ein moderierter, spielerischer Spaziergang um die Leistungsfähigkeit Ihres Gehirns zu trainieren.

16. Oktober
Start um 12.15 bis 13.45 Uhr


beim der Haltestelle "Messeplatz". Unkostenbeitrag 25 Franken inkl. Snack und Getränk. Eine Begleitperson ist gratis!
Detaillierte Informationen

RückSpiegel


Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.

• Die Basler Kantonalbank eröffnet am 27. August direkt vis-à-vis des Badischen Bahnhofs ihre neue Filiale Rosental, was schon am 25. August gefeiert wird.

• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.