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"Basel hält Arbeitspendler fern": Gewerbe-Boss Andreas Schneider

Dieses Wirtschafts-Jahr bescherte beste Laune

Viele lachende Gesichter am Neujahrs-Apéro 2008 der Wirtschaftskammer Baselland


Von Peter Knechtli


Der Baselbieter Wirtschaftskammer wurde es zu eng vor einem Jahr, beim Neujahrs-Apéro in der Basellandschaftlichen Kantonalbank in Liestal. Zwei Frauen sollen im heissen Gedränge der Netzwerker an Schwindel gelitten haben. Zum Neujahrs-Empfang 2008 lud die Wirtschaftskammer deshalb in den voluminöseren und gut gelüfteten "Engel"-Saal. Und wie sie wieder herbei strömten: Gegen 500 Persönlichkeiten aus KMU-Wirtschaft, Parlament, Regierung, Wirtschaft, Verwaltung und Politik trafen sich heute Freitagabend zum grössten Stelldichein der Gewerbetreibenden im Kanton. Es herrschte sichtlich gute Laune nach diesem wirtschaftlich erfreulichen Jahr. Keine Dame erlitt weiche Knie, dafür knallten die Korken - und das eine oder andere Glas zu Boden.

Der Prattler Schreinermeister Andreas Schneider freute sich in seiner programmatischen Ansprache als Wirtschaftskammer-Präsident über die deutliche Annahme der Baselbieter Unternehmenssteuerreform, was ein gutes Zeichen im Hinblick auf die Abstimmung über eine ähnliche Vorlage auf eidgenössischer Ebene kommenden Februar sei.



"Das Basler Parking-Regime bereitet uns Sorge."




"Mit Sorge" betrachte die KMU-Wirtschaft aber die restriktiven Autoparkier-Pläne der Basler Regierung. Dabei gehe es nicht nur um die rund 30'000 Baselbieter Arbeitspendler, die "mehr oder weniger gezielt von der Stadt ferngehalten werden sollen". Es gehe auch um "Hunderte von Baselbieter KMU, denen der Zugang zur Stadt jetzt mit massiven Zusatzkosten erschwert wird". In dieser Frage - so ein Seitenhieb Schneiders - habe sich die Baselbieter Regierung bisher "vornehm zurück gelehnt und sich nicht für zuständig erklärt".

Nicht mehr so rosig wie noch vor einem Jahr (seit 1989 sei kein Jahr so positiv beurtelt worden die das vergangene) waren die Prognosen zur Entwicklung der Weltwirtschaft im kommenden Jahr, die Beat Oberlin, Präsident der Geschäftsleitung der Basellandschaftlichen Kantonalbank, abgab. Er sprach von einem "abgeschwächten Wirtschaftswachstum". Für die Region Basel nannte Oberlin ein Wachstum von 2,8 Prozent.



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Was die Gäste wirklich nicht gesagt haben:
Die Zitate sind frei erfunden.




"Wollen wir beim Händedrücken nicht abwechseln?": Andreas Schneider, Wirtschaftskammer-Präsident, Wirtschaftskammer-Vizedirektor Christoph Buser, Beat Oberlin, Präsident Geschäftsleitung Basellandschaftliche Kantonalbank.


"Mein Blick ist prüfend": Wirtschaftskammer-Direktor Hans Rudolf Gysin (links), BaZ-Chef Matthias Geering, neuer Wirtschaftschef René Sollberger.


"Deeer war aber gut!": Solothurnerin Barbara Christakos, Wirtschaftskammer-Vize Urs Berger.


"Schnüren wir gleich das nächste Steuerpaket": Basler FDP-Politiker Bruno Mazzotti, Wirtschaftskammer-Vize Markus Meier.



"Augen auf, Michi, es kommt noch diesen Monat alles gut": Gebäudeversicherer Bernhard Fröhlich, FDP-Präsidiums-Aspirant Michael Herrmann.


"Wir gehen in die Rechts-Links-
Opposition": SP-Vize Martin Rüegg, SP-Erziehungsdirektor Urs Wüthrich, ex-SVP-Regierungsrat Erich Straumann.



"Das Geheimnis um 'Uwes Geheimrezept' bleibt geheim": Prattler CVP-Gemeinderat Uwe Klein, CVP-BL-Geschäftsführerin Katrin Bartels.


"Es hat ja so viele Häppchen hier - fast wie im Bundeshaus": Neo-Nationalräte Peter Malama (FDP, links), Eric Nussbaumer (SP, rechts).



"Er fährt Ski und sie ab auf Astrologie": Alt-Landratspräsident Robert Schneeberger, ex-Landrätin und Gewerbefrau Patrizia Bognar.


"Wie schön wars doch beim Brettern auf Walliser Pisten": Landrats-Vize Peter Holinger, Regierungspräsidentin Sabine Pegoraro.



"Es lebe das Baselbiet. Hier gibt es so viele Gratis-Parkplätze": Michael Bammatter, Finanz-Generalsekretär, und Basler ACS-Kapitän Urs Schweizer.


"Diese Story sitzt": Medienleute Mirjam Jauslin ("TeleBasel"), Philipp Meyer (BZ).


"Zum Wohl, Herr Darbelley!": SVP-Strategen Karl Willimann, Dieter Völlmin, Thomas Weber.


"Sehen wir beide nicht aus wie die vom Sissacher Clan?": Software-Unternehmer Dani Kalt, Polizei-Sprecher Rolf Wirz.



"Wir sind ein Oberbaselbieter Urgewächs?": Buusner Winzer Fredy und Ernst Löw.


"Wer hat's erfunden, das Umwelt-Abo?": Paul Messmer, Heinz Furrer, Hans Peter Simeon (von links).



"Ich komme mit den Gewerkschaften immer klar ...": Baumeister-Geschäftsführer Paul Hug, KIGA-Abteilungsleiter Meinrad Flury.


"... denn der Vermittler ist nicht fern": Ex-Seco-Chef Jean-Luc Nordmann (links) und alt-Landrat Paul Schär (rechts).
4. Januar 2008

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Theater Basel

"Die Dreigroschenoper"
RückSpiegel


In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die gerichtliche Niederage von Polizei-Offizier Bernhard Frey Jäggi nach.

Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

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"In der Elsässerstrasse kam es zu einem Unfall mit Salzsäufer."

BaZ online
vom 20. Februar 2018
über einen Salzsäure-Unfall
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Vielleicht hat auch der Redaktor Salz gesoffen.

In einem Satz


• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.

• Der Münchensteiner Gemeinderat hat die Durchführung des "Tension Festivals" vom 31. Juli im Gartenbad St. Jakob sowie auf den angrenzenden Volleyball-Feldern unter Lärmauflagen bewilligt, nachdem letztes Jahr zahlreiche Beschwerden eingegangen waren.

Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.