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"Wir können nur hoffen": "Basilisk"-Programmleiter Raphael Suter, Studio

Tamedia verkauft "Radio Basilisk": "Basler Zeitung" interessiert

Übernahme der Berner Espace Media Groupe durch Zürcher Tamedia hat überraschende Auswirkungen auf das Basler Lokalradio


Die Übernahme der Berner Espace Media Groupe durch den Zürcher Medienkonzern Tamedia als bisher grösste Konzentrations-Bewegung in der Schweizer Presselandschaft hat auch Auswirkungen auf Basel: Die Tamedia muss "Radio Basilisk" aus medienrechtlichen Gründen verkaufen. Jetzt zeigt die "Basler Zeitung" wieder Interesse am Basler Lokalsender.


Die Presse-Konzentration in der Schweiz schreitet in grossen Schritten voran: Was im Herbst 1977 mit der Fusion der Basler "National-Zeitung" mit den "Basler Nachrichten" erstmals im grossen Stil begann, erreichte heute Donnerstag den vorläufigen Höhepunkt: Die Tamedia übernimmt zum Preis von 205 Millionen Franken 80 Prozent des Aktienkapitals der Berner Espace Media Groupe ("Berner Zeitung", "Der Bund", "TeleBärn", "Capital FM", "Canal 3"). Zudem erhalten die Mehrheitseigner der Espace Media Groupe, in erster Linie die Familien Erwin Reinhardt-Scherz und Charles von Graffenried, 600'000 Tamedia-Aktien, die im Rahmen einer Kapitalerhöhung geschaffen werden sollen.

Medienpolitisches "Erdbeben der Stärke 12"

Matthias Hagemann, Verleger und Mitinhaber des Medienunternehmens "Basler Zeitung", wertete die Übernahme gegenüber OnlineReports als ein "Erdbeben der Stärke 12 in der schweizerischen Medienlandschaft". Mit dem Coup der Tamedia ("Tages-Anzeiger", "SonntagsZeitung", "Facts", "20 Minuten", "Tele Züri", "Radio 24") habe das Zürcher Verlagshaus "den Kampf um die Vorherrschaft im Schweizer Regionalzeitungs-Markt für sich entschieden". Hagemann schätzt die Gross-Fusion als einen "weiteren Schritt in Richtung eines Zürcher Medien-Monopols" ein. Nach der Integration von Espace ist die Tamedia mit knapp einer Milliarde Franken Umsatz dreimal so gross wie die "Basler Zeitung Medien" mit knapp 300 Millionen Franken.

Trotz massiver Ausweitung der Tamedia-Macht muss das Zürcher Verlagshaus den Basler Lokalradiosender "Radio Basilisk" verkaufen, weil es aufgrund des neuen Radio- und Fernsehgesetzes höchstens zwei Stationen besitzen darf. Dieses Kontingent ist mit "Radio 24" und den durch Espace eingebrachten Privatradios "Capital FM" und "Canal 3" schon so ausgereizt, dass für das zweisprachige Bieler Radio "Canal 3" ein neuer Partner gesucht werden muss.

"Basilisk"-Team wusste von nichts

Raphael Suter, Programmleiter von "Radio Basilisk", erfuhr heute Morgen um 6.30 Uhr vom bevorstehenden Besitzerwechsel. "Die Nachricht kam für mich und für das Team völlig überraschend", meinte Suter gegenüber OnlineReports. Und weiter: "Ich hoffe, dass Radio Basilisk ein journalistisch ausgerichtetes Radio bleibt und nicht zum Dudel-Sender wird. Dann würde sich im Team viel ändern."

Wer dieser neue Besitzer sein wird, ist Suter nicht bekannt und Gegenstand von Spekulationen. Von OnlineReports befragt, sagte BaZ-Verleger Hagemann, er sei am Sender "selbstverständlich interessiert, wenn er auf den Markt kommt". Für das BaZ-Unternehmen, dem bereits "Basel 1" mit Standort Liestal mehrheitlich gehört, wäre der Besitz des Senders am Fischmarkt "sehr wichtig" - allerdings nur, wenn der Kauf zu einem "fairen Marktpreis" zustande käme.

Schon 2002 Seilziehen um "Basilisk"

Schon einmal war "Basilisk" zu haben, als die damaligen Eigentümer Christian Heeb und der inzwischen verstorbene Hansruedi Ledermann ihre Aktienpakete dem Meistbietendenen verkauften. Im Frühjahr 2002 zeigten Tamedia wie die BaZ interesse, am 28. Mai 2002 war die Übernahme durch Tamedia perfekt und damit auch die Zürcher Medien-Präsenz mitten in der Basler City. Die Zürcher hatten für den Sender fast 24 Millionen Franken hingeblättert - ein Preis, den die "Basler Zeitung" als klar überrissen bewertete.

Obschon die Tamedia künftig auch in der Medien-Region Bern das Sagen hat, bleibt der Basler Verleger Matthias Hagemann kühl. Er, der immer wieder das Kredo der Basler Medien-Autonomie hochhielt, glaubt nicht daran, dass der Mega-Deal unmittelbaren Druck auf sein Unternehmen ausüben wird. "Wenn es nach uns geht", werde "die nächste Generation" des Familienunternehmens über die Frage der Selbstständigkeit entscheiden müssen. Die Region Basel gebe "zu Optimismus Anlass", dass sie über genügend Wirtschaftskraft verfüge, um ein eigenständiges grosses Medienunternehmen zu erhalten.

Hagemann: "Einzelkooperationen nicht abgeneigt"

Düsterer beurteilt Hagemann die Perspektiven für die AZ Medien des Badener Verlegers Peter Wanner ("Mittelland-Zeitung"), die nun von Tamedia geografisch regelrecht in die Zange genommen werden. Eine der brisanten Fragen dreht sich um die zu Wanners "Mittelland"-Verbund gehörende "Solothurner Zeitung", die sich Espace schon lange gern unter den Nagel gerissen hätte: Fordert Tamedia jetzt die "Solothurner Zeitung" mit dem sanften Hinweis, anderfalls publizistisch in Baden einzumarschieren?

Ganz fremd ist die Tamedia freilich auch Matthias Hagemann nicht. Tamedia und BaZ betreiben gemeinsam die neu gegründete "Radio Vision AG", die die drei Regio-Lokalradios "Basel 1", "Radio Basilisk" und "Radio Regenbogen" vermarktet. Ausserdem sind die Grossverlage aus Basel und Zürich Partner im Anzeigen-"Metropool" und in der gemeinsamen Herausgabe des Samstags-"Magazins". Hagemann spricht trotz seiner Vorbehalte gegen ein Zürcher Medien-Diktat von "sehr guten Beziehungen" zu Tamedia. Er sei "gern bereit über sinnvolle Einzel-Kooperationen zu verhandeln".

Vielleicht wird nächstens "Radio Basilisk" zu einer solchen "Einzel-Kooperation". Dann wäre die BaZ doch noch am Ziel ihrer Lokalradio-Ambitionen - wenn auch über einen längeren Umweg.

24. Mai 2007


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"Christian Heebs Comeback"

Ich wage jetzt mal eine Prognose: Christian Heeb kauft sich das Radio Basilisk zurück!


Daniel Thiriet, Riehen


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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.