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"Kein Grund für Nachsicht": Börsen-Crash

Von "Rädelsführern" und der unersättlichen Geld-Gier

Der Basler Banquier François Labhardt über die Finanzkrise: Ursachen, Risiken und Auswege


VON FRANCOIS LABHARDT*

I
n den vergangenen Wochen und Monaten wurde viel über die "Subprime-Krise", respektive die weltweite Finanzkrise geschrieben und gesprochen. Vieles davon richtig und schlüssig, aber auch – aus meiner Sicht – viel Unnötiges oder gar Falsches.

Setzt man sich mit diesen Problemen täglich auseinander, so kommt man nicht umhin, sie auch einmal in einen grösseren Kontext zu stellen. Nicht zu übersehen ist nämlich, dass der moderne Banker offenbar nicht mehr in der Lage ist, eine Gesamtsicht der Dinge zu wahren. Der Volksmund spricht darüber, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht. Ich kann nur erwidern, dass offenbar eine Anzahl von Bankern vor lauter Blättern nicht einmal mehr den Baum erkennen.

Unsere Gesellschaft hat es fertig gebracht, die ältere Generation in Altersasyle zu verbannen, damit sie ihre egoistischen Ziele besser verfolgen kann. Jeder will ein "Star" oder dann doch wenigsten ein "Starlet" sein. Wir heben Popsänger, Opernsänger, Sportler, Politiker, Autoren, Filmschauspieler, Medienschaffende, ja selbst Prediger auf Podeste und vergöttern sie. Wir sind auch damit einverstanden, dass diese Personen (es sind im Grunde genommen nur wenige) riesige Einkommen vereinnahmen können.

Ist es deshalb nicht konsequent richtig, wenn auch Wirtschaftsmanager und demzufolge auch Manager von Banken gigantische Saläre einheimsen können? Wie ein Spitzensportler sollen sie offenbar heute in der Lage sein, in wenigen Jahren ihr Lebenseinkommen "einspielen" zu können. Ein grosser Unterschied besteht allerdings zum ungedopten Spitzensportler. Dieser muss lange trainieren und schuften, um sein Ziel zu erreichen. Spitzenresultate kann er aber nur wenige Jahre erreichen, weil ihm der Körper Grenzen setzt. Wie es scheint, genügte es heutzutage im Bankwesen, einen kurzfristigen Erfolg zu erzielen, um grosse Saläre zu fordern und diese auch mit noch grösseren Bonifikationen anzureichern.  Die Branche hat es auch verstanden - mit dem Verweis auf die Konkurrenz -, diese Entschädigungen ständig weiter in die Höhe zu treiben.

"Der moderne Banker ist nicht mehr in der Lage,
eine Gesamtsicht der Dinge zu wahren."




Eine Volkswirtschaft – dazu gehören auch die Vertreter kleinerer Bankhäuser  – muss es schätzen, wenn ihr Land über starke, grosse und international tätige Banken verfügt. Im Gegenzug müssen sich die Verantwortlichen grosser Häuser der Wichtigkeit dieser Aufgabe ebenfalls bewusst sein. Es ist deshalb so eine gewichtige Aufgabe, weil die leitenden Mitarbeiter nicht nur ihrem Unternehmen, den Arbeitnehmern und den Aktionären gegenüber eine Verantwortung tragen, sondern auch gegenüber den jeweiligen Volkswirtschaften. Wie anhand der wiederkehrenden Bankenkrisen der vergangenen 20 Jahre nachgewiesen werden kann, sind sich die obersten Kader dessen offenbar nicht gewahr. Jede Krise war bis anhin schlimmer als die vorhergehende. Die derzeitige Krise ist beispiellos. Ganz offensichtlich wurde auch nach dem Prinzip gehandelt, dass die grössten Institute im Notfall ohnehin vom Staat, respektive Steuerzahler, gerettet würden oder werden.

Der Herdentrieb der westlichen Grossbanken ist leider unübersehbar. Fast scheint es, dass alle nach dem Moto leben: "Lieber haben wir alle zusammen das Falsche gemacht als einer ganz alleine." In den vergangenen Jahren wurde sozusagen unisono verkündet, dass eine Eigenkapitalrendite von 20 bis 25 Prozent anzustreben sei. Kurzfristig wurde dieses Ziel von vielen erreicht. Heute wissen wir, zu welchem Preis, und es war leider abzusehen. Die Anstrengungen, die Rendite zu steigern, liefen fast bei allen Grossbanken in die gleiche Richtung, nämlich das Risiko zu erhöhen. Der Hebel (Leverage) wurde bis an das tolerierbare, absolute Maximum der Bilanzen erhöht. Dass dabei die Risiken zu klein eingeschätzt wurden, ist ein Teil der Antwort auf die Frage, wie man in diese Krise stürzen konnte.

Oft haben wir auch in unserem Hause darüber gelästert, dass man, will man einen Hedge Fund kaufen, doch einfach die Aktien von Grossbanken ins Depot legen kann. Mit "Basel I" und "Basel II" wurden Limiten für die Bilanzrelationen festgelegt. Die Kontrollstellen und die Bankenaufsicht konnten (und wollten) nicht einschreiten, solange diese Limiten nicht überschritten wurden. Offenbar verstand man diese Limiten als Zielgrössen und nicht als maximale Werte. Der Vergleich zu Höchstgeschwindigkeiten drängt sich auf. Autofahrer, so darf man erwarten, sind sich bewusst, dass bei einer allgemeinen Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern auf Überlandstrassen nicht jede Kurve auch mit diesem Tempo durchfahren werden kann, ohne die Bodenhaftung zu verlieren. Ein weiterer Vorwurf, den man wohl schwer entkräften kann, ist der Fakt, dass die Banken offenbar Ausleihungen – in welcher Form auch immer – tätigten, ohne jemals den Dingen auf den Grund zu gehen und, wie ich es nenne, eine Realitätskontrolle durchzuführen.

Spätestens zu Beginn des Jahres 2004 hätte man, wie auch ich es damals mit kleinen empirischen reality checks tat, feststellen können, dass gerade im Falle der Immobilien in den USA Preissteigerungen festgestellt werden konnten, die aufzeigten, dass sich eine mächtige Spekulationsblase entwickelt. Das billige und massig vorhandene Geld führte zu dieser Entwicklung. Mit der von Greenspan angeführten Notenbankpolitik wurde die Technologieblase, mit der massiven Senkung der Zinsen, durch die Immobilienblase ersetzt. Immer nur auf die USA zu zeigen, ist allerdings nicht haltbar. Auch in Europa haben es die Anglosachsen und die Spanier mächtig übertrieben. So erstaunt es kaum, dass auch Banken in diesen Ländern mit teilweise sehr grossen Problemen kämpfen.

"Die Technologieblase wurde
durch die Immobilienblase ersetzt."




Sehr viel zum Problem beigetragen hat auch die Verbriefung ("securisation") von Schulden. Diese durch Bündelung von verschiedensten Schulden zusammengebauten Instrumente wurden dann auch noch von den Rating-Agenturen zu gut in ihrer Qualität eingestuft. Dabei möchte ich bemerken, dass es wohl eine lausige Entschuldigung der betroffenen Banken ist, wenn man sich lediglich auf diese Agenturen beruft. Jeder Banquier weiss, dass solche Ratings jederzeit geändert werden können. Von Banken, die zudem über eigene Analyse-Abteilungen verfügen, dürfte man erwarten, dass sie bei solch grossen Geschäften nicht nur auf das Rating einer Agentur abstellen.

Aber es gab noch andere Möglichkeiten, sich zu informieren, um zu sehen, dass sich die Finanzhäuser auf eine Finanzkrise hinbewegen. Der allergrösste Teil dieser verbrieften Wertpapiere wurde OTC ("over the counter"), das heisst nicht an offiziellen Börsen gehandelt. Die BIZ ("Bank für Internationalen Zahlungsausgleich") wird oft als Zentralbank der Zentralbanken bezeichnet. Dieses hier in Basel ansässige supranationale Institut veröffentlicht regelmässig Statistiken über solche Produkte und deren derivative Ableger. So ist im Zeitraum von vier Jahren das Volumen von CDS ("Credit Default Swaps") um das 40-fache angestiegen. Anhand dieser sich aufblähenden Statistiken konnte man ebenfalls erkennen, dass sich eindeutig ein Ballon bildet, der zu platzen droht. Es ist deshalb müssig, sich von Grossbanken anhören zu müssen, dass man von der Entwicklung überrascht gewesen sei.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass diese Personen entweder nicht die Wahrheit erzählen oder tatsächlich derart schlecht informiert waren. Beides wäre kein Grund, nachsichtig mit ihnen umzugehen. Dass sie für ihre Fehltritte zum Teil bereit sind, auf den Bonus zu verzichten, mutet dabei lächerlich an. Ich möchte zudem darauf hinweisen, dass es kein Ruhmesblatt ist, wenn ein Bankhaus wie die CS, die im Übrigen weit kleiner ist als die UBS, ihre Verluste als weniger gravierend bezeichnet als die des anderen. Milliarden in den Sand zu setzen, sollte auch bei der CS eher zu Entschuldigungen führen als auf den Hinweis, dass man besser sei. Wäre der Vergleich mit der UBS hier in der Schweiz nicht möglich, so müssten auch dort die Rädelsführer den Hut nehmen. Von "besser" kann hier nicht die Rede sein, allenfalls könnte man die Bemerkung tolerieren, "ein bisschen weniger schlecht".

In meinem Idealbild ist ein Banquier ein Mensch, der kein spezialisierter Wissenschaftler ist. Er sollte sich immer ein Gesamtbild verschaffen. Es gilt, lieber wenig über Alles als alles über Wenig zu wissen und zu verstehen. Das Bankgeschäft ist in seiner Gesamtheit keine Wissenschaft, immer wieder werden Regeln durch neue Marktsituationen gänzlich verändert oder gar nichtig. Auch aus diesem Grunde ist es erschreckend, wie viele Mathematiker und Physiker heutzutage in Grossbanken arbeiten. Bestimmt können diese Personen einen Beitrag leisten, aber sie können das Management nicht davon entlasten, dass es Entscheide treffen muss, die jenseits von Formeln angesiedelt sind. Warren Buffet wird der Satz zugeschrieben: "Investing money is not a science, it is an art." 

Noch einmal will ich die Gier ansprechen. Jeder Arbeitgeber muss sich wohl bewusst sein, dass – wenn er seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Budgetvorgaben macht, bei deren Erreichung hohe Zahlungen ausgelöst werden – diese versuchen werden, diese Vorgaben um jeden Preis zu erreichen. Wie es sich heute zeigt, gab es eine genügende Anzahl, die ungeachtet des längerfristigen Preises bereit waren, diese Ziele kurzfristig zu erreichen. Insbesondere in den Abteilungen des Investment Bankings sind diese Leute zu finden. Letztendlich sind die betroffenen Bankhäuser zu immensem Schaden gekommen, aber auch viele Kunden mussten grosse Abschreiber hinnehmen. Dann könnte man auch den schrecklichen Ausdruck "Kollateralschaden" verwenden für die gesamten Volkswirtschaften, Aktionäre,  Pensionskassen, Mitarbeiter, den Staat, Kreditnehmer – alle sind von dieser Finanzkrise direkt und indirekt betroffen.

"Es gibt einen Weg
zu besserer Transparenz der Märkte."




Natürlich rufen jetzt ganze Heerscharen nach mehr Kontrolle und Regulierung. Ich glaube kaum, dass damit das unaufhaltsame Unheil auf Dauer gebannt werden könnte. Es gibt allerdings einen gangbaren Weg, damit wenigstens die Transparenz der Märkte besser gewahrt würde, nämlich die Regel, dass jeder Handel von Wertpapieren über eine öffentliche Börse abgewickelt werden muss und dort die Kotierungsbedingungen so gestaltet werden, damit diese Transparenz möglich wird.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Krise ausgestanden wird, ohne weiteren immensen Schaden anzurichten, und dass sie einen Lerneffekt hat, der von längerer Dauer sein möge. Ich hoffe auch, dass es die letzte Blase ist, die aufgeflogen ist und dass sie nicht den Niedergang der westlichen Industrienationen eingeläutet hat.

Ich bin mir bewusst, dass Sie diese Zeilen nicht besonders positiv stimmen werden. Dennoch glaube ich, dass es besser ist, der Realität ins Gesicht zu schauen, als aus lauter political correctness die Dinge schön zu reden. Probleme können bekanntlich nur dann gelöst werden, wenn die Ursachen schonungslos erkannt werden. In diesem Sinne hoffen wir bestimmt alle, dass viele kluge Entscheide getroffen werden, um Lösungen herbeizuführen.

* Der Autor ist Teilhaber der der La Roche & Co Banquiers in Basel. Dieser Beitrag erschien in der "tribune", die von der Handelskammer beider Basel, der Advokatenkammer Basel und dem Basellandschaftlichen Anwaltsverband herausgegeben wird.

4. Oktober 2008


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"Mit gewissen Derivaten wäre dann Schluss"

Während meiner Studienzeit lernte ich, dass die Aufgabe von Börsen darin besteht, eine optimale Allokation von Kapital zu gewährleisten. Das Geld

soll dorthin, wo es am produktivsten ist und so Gewinn für den Anleger und volkswirtschaftlichen Nutzen bringt. Das schien mir einleuchtend.

 

Schulden weiter zu verhökern, gehörte aber nie in dieses Konzept. Vielleicht sollte der regulatorische Ansatz wieder dahin gehen, dass sich die Börsen der idealtypischen Konstruktion wieder etwas annähern. Mit gewissen Derivaten oder strukturierten Produkten wäre es dann natürlich vorbei. Das hätte auch den Vorteil, dass die Banker ihr Geschäft - vielleicht - auch wieder verstehen würden.


Erwin Zbinden, Basel



"Dieses System fördert die Rosstäuscher"

Die Finanzkrise, die seit bald zwei Jahren in den globalen Medien das Tagesthema ist, hält an. Die Ansichten eines Bankers der auf OnlineReports schlau und übersichtlich seine Sicht der Dinge darlegt, kann nicht so einfach hingenommen werden. Wer hat denn all die nur schwer durchschaubaren Anlage-Vehikel ersonnen? Die Banken, wer denn sonst? Das grosse Risiko mitsamt den Nebenwirkungen wurde elegant im Kleingedruckten der Anlagen verklausuliert unter den Teppich gekehrt. Nur gerade gewiefte Anlageberater verstehen den Text. Selten genug warnen die Anlageberater die Kunden klar und deutlich. Verständlich, bei den hohen Bonuszahlungen und Erfolgsprämien.

 

Schuldig ist immer der Bankkunde, tatsächlich? Das kennen wir doch alle aus der Versicherungsbranche: Auch dort müssen Abschlüsse her, ob nun seriös oder unseriös. Nach mir die Sintflut. Das ganze Entlöhnungssytem bei den Banken ist äusserst fragwürdig und auch unmoralisch. Anstatt einen festen Monatslohn auszuzahlen, fördert dieses kaputte System der Boni-Zahlungen und Erfolgsbeteiligungen nur Rosstäuschung, Lug und Trug bei den Beratern.

 

Damit diese ansteckende Krankheit Boni-Zahlungen enden kann, muss dort angefangen werden, wo der Unfug seinen Ursprung nahm: In den USA. Wer ein anständiges Monats-Gehalt ohne "Nebenzahlungen" für seine Arbeit erhält, wird kaum aus eigenem Antrieb waghalsig beraten. Das wäre schon mal ein erster, guter Schritt aus dem Sumpf des schnellen Gewinnes, der Geldgier und dem grossem Risiko. Auch die Anleger müssten sich mit deutlich kleineren Gewinnen zufrieden geben als bisher. Leider erhält der Einleger in der Schweiz nach wie vor beschämdend tiefe Zinsen für Sparguthaben, die nicht einmal die tiefe Inflation bei uns ausgleichen - ein Skandal!


Eric Cerf, Basel



"Ich bin gespannt auf die Reaktion Ihrer Kollegen"

Mutig, mutig, Herr Labhardt. Vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich bin gespannt auf die Reaktionen Ihrer Kollegen und vor allem auf jene Ihrer Kolleginnen!

Ich stelle die Behauptung in den Raum, dass Frauen auch im Beruf weder das Rechnen verlernt noch ihren gesunden Menschenverstand beiseite gelegt

haben. Der Mangel an beiden Fähigkeiten hat neben einer unersättlichen Gier zur aktuellen Krise geführt.


Beatrice Alder, Basel



"Nur die Dummen wiederhilen ihre Fehler"

Den Ausführungen von François Labhardt und Peter Waldner ist eigentlich nicht mehr viel anzufügen. Mir ist allerdings beim Lesen der Beiträge zu (einzelnen) Banken und Banquiers spontan durch den Kopf gegangen:

 

"Diejenigen, die sollten, wollen nicht. Und diejenigen, die wollen, sollten nicht." (Ich denke da an einzelne "Banquiers", aber auch an etliche Politiker und Politikerinnen).

 

"Nur die Dummen wiederholen ihre Fehler." Haben wir ein ("Banker")-Volk von Dummköpfen also – zumindest teilweise?

 

"Durch Schaden wird man klug" – oder eben auch nicht. Siehe oben. Die nächste Finanzkrise bzw. Blase ist so sicher wie die aktuelle, noch nicht

ausgestandene.


Edi Borer, Kaiseraugst



"Kurzfristigkeit wird der Nachhaltigkeit geopfert"

Kern dieses Problems ist doch, dass mit Spekulation mehr Geld zu verdienen ist als mit Arbeit. Die Banken haben ihre eigentliche Aufgabe in der Volkswirtschaft vernachlässigt und "Casino" gespielt. Aber sind das nur die Banken? Eine – vielleicht sogar zwei – Managergenerationen sind doch schlicht von Theorien besessen, die letztlich nicht Anderes lehren, als der Kurzfristigkeit die Nachhaltigkeit zu opfern. Diesen Theorien folgend, lassen sie sich dann auch noch entlohnen. Da kommen sie titelschwanger von Hochschulen, den Kopf voll von logisch scheinenden Theorien, nur um sich dann in Renditen zu sonnen, die sie nur dank Substanzverlust erzielen. Sie fusionieren Unternehmen, obwohl es nur wenige wirklich nachhaltig erfolgreiche Beispiele gibt – einfach nur, weil die Theorie eine bessere Rendite verspricht, die dann in der Praxis einfach nicht kommen will. Sie hocken im Elfenbeinturm und geben Zahlen vor, die dazu führen, substanzielles Know how abzufinden, früh-zu-pensionieren oder zu entlassen. Die Professoren aber, die diese Manager solchen Unsinn gelehrt haben; die Medien, welche die Nachhaltigkeit und "innere Werte" nicht hinterfragen; der Staat, der kurzfristige Renditesteigerungen zur Kenntnis nimmt und erfreut die erhöhten Steuereinnahmen einkassiert – alle bauen sie mit an diesem wackligen System des modernen Kapitalismus.


Peter Waldner, Basel


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"Das Aussenministerium in der Schweiz hat inzwischen vor Reisen nach Deutschland gewarnt"

BZ Basel
vom 3. September 2018
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Einkäufe in Weil und Lörrach ab sofort unterlassen – Gefahr droht!

Frisch pubertiert

Schein-Stories auf Instagram
RückSpiegel


Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.

• Die Basler Kantonalbank eröffnet am 27. August direkt vis-à-vis des Badischen Bahnhofs ihre neue Filiale Rosental, was schon am 25. August gefeiert wird.

• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.