Fotomontage by OnlineReports.ch
"Kein Grund für Nachsicht": Börsen-Crash

Von "Rädelsführern" und der unersättlichen Geld-Gier

Der Basler Banquier François Labhardt über die Finanzkrise: Ursachen, Risiken und Auswege


VON FRANCOIS LABHARDT*

I
n den vergangenen Wochen und Monaten wurde viel über die "Subprime-Krise", respektive die weltweite Finanzkrise geschrieben und gesprochen. Vieles davon richtig und schlüssig, aber auch – aus meiner Sicht – viel Unnötiges oder gar Falsches.

Setzt man sich mit diesen Problemen täglich auseinander, so kommt man nicht umhin, sie auch einmal in einen grösseren Kontext zu stellen. Nicht zu übersehen ist nämlich, dass der moderne Banker offenbar nicht mehr in der Lage ist, eine Gesamtsicht der Dinge zu wahren. Der Volksmund spricht darüber, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht. Ich kann nur erwidern, dass offenbar eine Anzahl von Bankern vor lauter Blättern nicht einmal mehr den Baum erkennen.

Unsere Gesellschaft hat es fertig gebracht, die ältere Generation in Altersasyle zu verbannen, damit sie ihre egoistischen Ziele besser verfolgen kann. Jeder will ein "Star" oder dann doch wenigsten ein "Starlet" sein. Wir heben Popsänger, Opernsänger, Sportler, Politiker, Autoren, Filmschauspieler, Medienschaffende, ja selbst Prediger auf Podeste und vergöttern sie. Wir sind auch damit einverstanden, dass diese Personen (es sind im Grunde genommen nur wenige) riesige Einkommen vereinnahmen können.

Ist es deshalb nicht konsequent richtig, wenn auch Wirtschaftsmanager und demzufolge auch Manager von Banken gigantische Saläre einheimsen können? Wie ein Spitzensportler sollen sie offenbar heute in der Lage sein, in wenigen Jahren ihr Lebenseinkommen "einspielen" zu können. Ein grosser Unterschied besteht allerdings zum ungedopten Spitzensportler. Dieser muss lange trainieren und schuften, um sein Ziel zu erreichen. Spitzenresultate kann er aber nur wenige Jahre erreichen, weil ihm der Körper Grenzen setzt. Wie es scheint, genügte es heutzutage im Bankwesen, einen kurzfristigen Erfolg zu erzielen, um grosse Saläre zu fordern und diese auch mit noch grösseren Bonifikationen anzureichern.  Die Branche hat es auch verstanden - mit dem Verweis auf die Konkurrenz -, diese Entschädigungen ständig weiter in die Höhe zu treiben.

"Der moderne Banker ist nicht mehr in der Lage,
eine Gesamtsicht der Dinge zu wahren."




Eine Volkswirtschaft – dazu gehören auch die Vertreter kleinerer Bankhäuser  – muss es schätzen, wenn ihr Land über starke, grosse und international tätige Banken verfügt. Im Gegenzug müssen sich die Verantwortlichen grosser Häuser der Wichtigkeit dieser Aufgabe ebenfalls bewusst sein. Es ist deshalb so eine gewichtige Aufgabe, weil die leitenden Mitarbeiter nicht nur ihrem Unternehmen, den Arbeitnehmern und den Aktionären gegenüber eine Verantwortung tragen, sondern auch gegenüber den jeweiligen Volkswirtschaften. Wie anhand der wiederkehrenden Bankenkrisen der vergangenen 20 Jahre nachgewiesen werden kann, sind sich die obersten Kader dessen offenbar nicht gewahr. Jede Krise war bis anhin schlimmer als die vorhergehende. Die derzeitige Krise ist beispiellos. Ganz offensichtlich wurde auch nach dem Prinzip gehandelt, dass die grössten Institute im Notfall ohnehin vom Staat, respektive Steuerzahler, gerettet würden oder werden.

Der Herdentrieb der westlichen Grossbanken ist leider unübersehbar. Fast scheint es, dass alle nach dem Moto leben: "Lieber haben wir alle zusammen das Falsche gemacht als einer ganz alleine." In den vergangenen Jahren wurde sozusagen unisono verkündet, dass eine Eigenkapitalrendite von 20 bis 25 Prozent anzustreben sei. Kurzfristig wurde dieses Ziel von vielen erreicht. Heute wissen wir, zu welchem Preis, und es war leider abzusehen. Die Anstrengungen, die Rendite zu steigern, liefen fast bei allen Grossbanken in die gleiche Richtung, nämlich das Risiko zu erhöhen. Der Hebel (Leverage) wurde bis an das tolerierbare, absolute Maximum der Bilanzen erhöht. Dass dabei die Risiken zu klein eingeschätzt wurden, ist ein Teil der Antwort auf die Frage, wie man in diese Krise stürzen konnte.

Oft haben wir auch in unserem Hause darüber gelästert, dass man, will man einen Hedge Fund kaufen, doch einfach die Aktien von Grossbanken ins Depot legen kann. Mit "Basel I" und "Basel II" wurden Limiten für die Bilanzrelationen festgelegt. Die Kontrollstellen und die Bankenaufsicht konnten (und wollten) nicht einschreiten, solange diese Limiten nicht überschritten wurden. Offenbar verstand man diese Limiten als Zielgrössen und nicht als maximale Werte. Der Vergleich zu Höchstgeschwindigkeiten drängt sich auf. Autofahrer, so darf man erwarten, sind sich bewusst, dass bei einer allgemeinen Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern auf Überlandstrassen nicht jede Kurve auch mit diesem Tempo durchfahren werden kann, ohne die Bodenhaftung zu verlieren. Ein weiterer Vorwurf, den man wohl schwer entkräften kann, ist der Fakt, dass die Banken offenbar Ausleihungen – in welcher Form auch immer – tätigten, ohne jemals den Dingen auf den Grund zu gehen und, wie ich es nenne, eine Realitätskontrolle durchzuführen.

Spätestens zu Beginn des Jahres 2004 hätte man, wie auch ich es damals mit kleinen empirischen reality checks tat, feststellen können, dass gerade im Falle der Immobilien in den USA Preissteigerungen festgestellt werden konnten, die aufzeigten, dass sich eine mächtige Spekulationsblase entwickelt. Das billige und massig vorhandene Geld führte zu dieser Entwicklung. Mit der von Greenspan angeführten Notenbankpolitik wurde die Technologieblase, mit der massiven Senkung der Zinsen, durch die Immobilienblase ersetzt. Immer nur auf die USA zu zeigen, ist allerdings nicht haltbar. Auch in Europa haben es die Anglosachsen und die Spanier mächtig übertrieben. So erstaunt es kaum, dass auch Banken in diesen Ländern mit teilweise sehr grossen Problemen kämpfen.

"Die Technologieblase wurde
durch die Immobilienblase ersetzt."




Sehr viel zum Problem beigetragen hat auch die Verbriefung ("securisation") von Schulden. Diese durch Bündelung von verschiedensten Schulden zusammengebauten Instrumente wurden dann auch noch von den Rating-Agenturen zu gut in ihrer Qualität eingestuft. Dabei möchte ich bemerken, dass es wohl eine lausige Entschuldigung der betroffenen Banken ist, wenn man sich lediglich auf diese Agenturen beruft. Jeder Banquier weiss, dass solche Ratings jederzeit geändert werden können. Von Banken, die zudem über eigene Analyse-Abteilungen verfügen, dürfte man erwarten, dass sie bei solch grossen Geschäften nicht nur auf das Rating einer Agentur abstellen.

Aber es gab noch andere Möglichkeiten, sich zu informieren, um zu sehen, dass sich die Finanzhäuser auf eine Finanzkrise hinbewegen. Der allergrösste Teil dieser verbrieften Wertpapiere wurde OTC ("over the counter"), das heisst nicht an offiziellen Börsen gehandelt. Die BIZ ("Bank für Internationalen Zahlungsausgleich") wird oft als Zentralbank der Zentralbanken bezeichnet. Dieses hier in Basel ansässige supranationale Institut veröffentlicht regelmässig Statistiken über solche Produkte und deren derivative Ableger. So ist im Zeitraum von vier Jahren das Volumen von CDS ("Credit Default Swaps") um das 40-fache angestiegen. Anhand dieser sich aufblähenden Statistiken konnte man ebenfalls erkennen, dass sich eindeutig ein Ballon bildet, der zu platzen droht. Es ist deshalb müssig, sich von Grossbanken anhören zu müssen, dass man von der Entwicklung überrascht gewesen sei.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass diese Personen entweder nicht die Wahrheit erzählen oder tatsächlich derart schlecht informiert waren. Beides wäre kein Grund, nachsichtig mit ihnen umzugehen. Dass sie für ihre Fehltritte zum Teil bereit sind, auf den Bonus zu verzichten, mutet dabei lächerlich an. Ich möchte zudem darauf hinweisen, dass es kein Ruhmesblatt ist, wenn ein Bankhaus wie die CS, die im Übrigen weit kleiner ist als die UBS, ihre Verluste als weniger gravierend bezeichnet als die des anderen. Milliarden in den Sand zu setzen, sollte auch bei der CS eher zu Entschuldigungen führen als auf den Hinweis, dass man besser sei. Wäre der Vergleich mit der UBS hier in der Schweiz nicht möglich, so müssten auch dort die Rädelsführer den Hut nehmen. Von "besser" kann hier nicht die Rede sein, allenfalls könnte man die Bemerkung tolerieren, "ein bisschen weniger schlecht".

In meinem Idealbild ist ein Banquier ein Mensch, der kein spezialisierter Wissenschaftler ist. Er sollte sich immer ein Gesamtbild verschaffen. Es gilt, lieber wenig über Alles als alles über Wenig zu wissen und zu verstehen. Das Bankgeschäft ist in seiner Gesamtheit keine Wissenschaft, immer wieder werden Regeln durch neue Marktsituationen gänzlich verändert oder gar nichtig. Auch aus diesem Grunde ist es erschreckend, wie viele Mathematiker und Physiker heutzutage in Grossbanken arbeiten. Bestimmt können diese Personen einen Beitrag leisten, aber sie können das Management nicht davon entlasten, dass es Entscheide treffen muss, die jenseits von Formeln angesiedelt sind. Warren Buffet wird der Satz zugeschrieben: "Investing money is not a science, it is an art." 

Noch einmal will ich die Gier ansprechen. Jeder Arbeitgeber muss sich wohl bewusst sein, dass – wenn er seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Budgetvorgaben macht, bei deren Erreichung hohe Zahlungen ausgelöst werden – diese versuchen werden, diese Vorgaben um jeden Preis zu erreichen. Wie es sich heute zeigt, gab es eine genügende Anzahl, die ungeachtet des längerfristigen Preises bereit waren, diese Ziele kurzfristig zu erreichen. Insbesondere in den Abteilungen des Investment Bankings sind diese Leute zu finden. Letztendlich sind die betroffenen Bankhäuser zu immensem Schaden gekommen, aber auch viele Kunden mussten grosse Abschreiber hinnehmen. Dann könnte man auch den schrecklichen Ausdruck "Kollateralschaden" verwenden für die gesamten Volkswirtschaften, Aktionäre,  Pensionskassen, Mitarbeiter, den Staat, Kreditnehmer – alle sind von dieser Finanzkrise direkt und indirekt betroffen.

"Es gibt einen Weg
zu besserer Transparenz der Märkte."




Natürlich rufen jetzt ganze Heerscharen nach mehr Kontrolle und Regulierung. Ich glaube kaum, dass damit das unaufhaltsame Unheil auf Dauer gebannt werden könnte. Es gibt allerdings einen gangbaren Weg, damit wenigstens die Transparenz der Märkte besser gewahrt würde, nämlich die Regel, dass jeder Handel von Wertpapieren über eine öffentliche Börse abgewickelt werden muss und dort die Kotierungsbedingungen so gestaltet werden, damit diese Transparenz möglich wird.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Krise ausgestanden wird, ohne weiteren immensen Schaden anzurichten, und dass sie einen Lerneffekt hat, der von längerer Dauer sein möge. Ich hoffe auch, dass es die letzte Blase ist, die aufgeflogen ist und dass sie nicht den Niedergang der westlichen Industrienationen eingeläutet hat.

Ich bin mir bewusst, dass Sie diese Zeilen nicht besonders positiv stimmen werden. Dennoch glaube ich, dass es besser ist, der Realität ins Gesicht zu schauen, als aus lauter political correctness die Dinge schön zu reden. Probleme können bekanntlich nur dann gelöst werden, wenn die Ursachen schonungslos erkannt werden. In diesem Sinne hoffen wir bestimmt alle, dass viele kluge Entscheide getroffen werden, um Lösungen herbeizuführen.

* Der Autor ist Teilhaber der der La Roche & Co Banquiers in Basel. Dieser Beitrag erschien in der "tribune", die von der Handelskammer beider Basel, der Advokatenkammer Basel und dem Basellandschaftlichen Anwaltsverband herausgegeben wird.

4. Oktober 2008


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Mit gewissen Derivaten wäre dann Schluss"

Während meiner Studienzeit lernte ich, dass die Aufgabe von Börsen darin besteht, eine optimale Allokation von Kapital zu gewährleisten. Das Geld

soll dorthin, wo es am produktivsten ist und so Gewinn für den Anleger und volkswirtschaftlichen Nutzen bringt. Das schien mir einleuchtend.

 

Schulden weiter zu verhökern, gehörte aber nie in dieses Konzept. Vielleicht sollte der regulatorische Ansatz wieder dahin gehen, dass sich die Börsen der idealtypischen Konstruktion wieder etwas annähern. Mit gewissen Derivaten oder strukturierten Produkten wäre es dann natürlich vorbei. Das hätte auch den Vorteil, dass die Banker ihr Geschäft - vielleicht - auch wieder verstehen würden.


Erwin Zbinden, Basel



"Dieses System fördert die Rosstäuscher"

Die Finanzkrise, die seit bald zwei Jahren in den globalen Medien das Tagesthema ist, hält an. Die Ansichten eines Bankers der auf OnlineReports schlau und übersichtlich seine Sicht der Dinge darlegt, kann nicht so einfach hingenommen werden. Wer hat denn all die nur schwer durchschaubaren Anlage-Vehikel ersonnen? Die Banken, wer denn sonst? Das grosse Risiko mitsamt den Nebenwirkungen wurde elegant im Kleingedruckten der Anlagen verklausuliert unter den Teppich gekehrt. Nur gerade gewiefte Anlageberater verstehen den Text. Selten genug warnen die Anlageberater die Kunden klar und deutlich. Verständlich, bei den hohen Bonuszahlungen und Erfolgsprämien.

 

Schuldig ist immer der Bankkunde, tatsächlich? Das kennen wir doch alle aus der Versicherungsbranche: Auch dort müssen Abschlüsse her, ob nun seriös oder unseriös. Nach mir die Sintflut. Das ganze Entlöhnungssytem bei den Banken ist äusserst fragwürdig und auch unmoralisch. Anstatt einen festen Monatslohn auszuzahlen, fördert dieses kaputte System der Boni-Zahlungen und Erfolgsbeteiligungen nur Rosstäuschung, Lug und Trug bei den Beratern.

 

Damit diese ansteckende Krankheit Boni-Zahlungen enden kann, muss dort angefangen werden, wo der Unfug seinen Ursprung nahm: In den USA. Wer ein anständiges Monats-Gehalt ohne "Nebenzahlungen" für seine Arbeit erhält, wird kaum aus eigenem Antrieb waghalsig beraten. Das wäre schon mal ein erster, guter Schritt aus dem Sumpf des schnellen Gewinnes, der Geldgier und dem grossem Risiko. Auch die Anleger müssten sich mit deutlich kleineren Gewinnen zufrieden geben als bisher. Leider erhält der Einleger in der Schweiz nach wie vor beschämdend tiefe Zinsen für Sparguthaben, die nicht einmal die tiefe Inflation bei uns ausgleichen - ein Skandal!


Eric Cerf, Basel



"Ich bin gespannt auf die Reaktion Ihrer Kollegen"

Mutig, mutig, Herr Labhardt. Vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich bin gespannt auf die Reaktionen Ihrer Kollegen und vor allem auf jene Ihrer Kolleginnen!

Ich stelle die Behauptung in den Raum, dass Frauen auch im Beruf weder das Rechnen verlernt noch ihren gesunden Menschenverstand beiseite gelegt

haben. Der Mangel an beiden Fähigkeiten hat neben einer unersättlichen Gier zur aktuellen Krise geführt.


Beatrice Alder, Basel



"Nur die Dummen wiederhilen ihre Fehler"

Den Ausführungen von François Labhardt und Peter Waldner ist eigentlich nicht mehr viel anzufügen. Mir ist allerdings beim Lesen der Beiträge zu (einzelnen) Banken und Banquiers spontan durch den Kopf gegangen:

 

"Diejenigen, die sollten, wollen nicht. Und diejenigen, die wollen, sollten nicht." (Ich denke da an einzelne "Banquiers", aber auch an etliche Politiker und Politikerinnen).

 

"Nur die Dummen wiederholen ihre Fehler." Haben wir ein ("Banker")-Volk von Dummköpfen also – zumindest teilweise?

 

"Durch Schaden wird man klug" – oder eben auch nicht. Siehe oben. Die nächste Finanzkrise bzw. Blase ist so sicher wie die aktuelle, noch nicht

ausgestandene.


Edi Borer, Kaiseraugst



"Kurzfristigkeit wird der Nachhaltigkeit geopfert"

Kern dieses Problems ist doch, dass mit Spekulation mehr Geld zu verdienen ist als mit Arbeit. Die Banken haben ihre eigentliche Aufgabe in der Volkswirtschaft vernachlässigt und "Casino" gespielt. Aber sind das nur die Banken? Eine – vielleicht sogar zwei – Managergenerationen sind doch schlicht von Theorien besessen, die letztlich nicht Anderes lehren, als der Kurzfristigkeit die Nachhaltigkeit zu opfern. Diesen Theorien folgend, lassen sie sich dann auch noch entlohnen. Da kommen sie titelschwanger von Hochschulen, den Kopf voll von logisch scheinenden Theorien, nur um sich dann in Renditen zu sonnen, die sie nur dank Substanzverlust erzielen. Sie fusionieren Unternehmen, obwohl es nur wenige wirklich nachhaltig erfolgreiche Beispiele gibt – einfach nur, weil die Theorie eine bessere Rendite verspricht, die dann in der Praxis einfach nicht kommen will. Sie hocken im Elfenbeinturm und geben Zahlen vor, die dazu führen, substanzielles Know how abzufinden, früh-zu-pensionieren oder zu entlassen. Die Professoren aber, die diese Manager solchen Unsinn gelehrt haben; die Medien, welche die Nachhaltigkeit und "innere Werte" nicht hinterfragen; der Staat, der kurzfristige Renditesteigerungen zur Kenntnis nimmt und erfreut die erhöhten Steuereinnahmen einkassiert – alle bauen sie mit an diesem wackligen System des modernen Kapitalismus.


Peter Waldner, Basel


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die Basler Stadtgärtnerei behauptet, dass es mit den Wegwerfgrills besser geworden sei."

BZ Basel
Newsletter vom
15. Mai 2018
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Eine höchst interessante Aussage. Sie braucht nur noch in den Verständlichkeits-Modus transferiert zu werden.

Veranstaltungs-Hinweis

 

OFFENE TORE
zu historischen Wohnbauten
am Sa/So 26./27. Mai
Zahlreiche Gratis-Führungen in sehenswerten Altstadt-Häusern in Basel und in der ganzen Schweiz. Eine Aktion des Vereins DOMUS ANTIQUA HELVETICA aus Anlass des Europäischen Kulturerbejahres 2018.

Genauere Informationen und Online-Anmeldung für Gratis-Tickets über www.domusantiqua.ch/offenetore

RückSpiegel


Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am Samstag, 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier (10 bis 16 Uhr) neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.