© Fotos by Ruedi Suter und Peter Knechtli, OnlineReports.ch
"Ins Schicksalsbüchlein geschrieben": Neuer BaZ-Besitzer Moritz Suter*

BaZ: "Moritz Suter gibt das Blatt nicht aus der Hand"

Sein Engagement für die "Basler Zeitung" entsprang Basler Bürgerpflicht / Zweifel, ob es ein Alleinentscheid war


Von Peter Knechtli


Zürich staunt: Was die grossen Verlage NZZ und Tamedia nicht geschafft haben, gelang dem Basler Privatmann und früheren Flugunternehmer Moritz Suter über Nacht. In einem emotionalen Überzeugungsakt kaufte er die Verlagsgruppe der "Basler Zeitung" – tatsächlich aus eigener Kraft oder mit Hilfe stiller Teilhaber?


Der an öffentlichen Vorgängen stets interessierte Basler Grafiker, etwas über sechzig, träumte in der Nacht auf heute Donnerstag von der BaZ: War das alles nur ein Spuk? "Über Nacht haben wir wieder einen Basler Verleger und alles ist wie zuvor – einzig Markus Somm ist noch da." Nach nur gerade neun Monaten beendeten Tito Tettamanti und Martin Wagner, die eben noch von einem nachhaltigen Engagement sprachen, ihr Gastspiel bei der "Basler Zeitung". Er sei jetzt "nur noch gewöhnlicher Abonnent", gab sich Wagner an der Medienkonferenz gestern Mittwoch bescheiden.

Doch auch andere Basler rieben sich die Augen und bringen Suters Notkauf ohne Due diligence und seine auch nicht grenzenlose finanzielle Potenz "nicht zusammen". Auch in Zürich, dem Tettamanti nicht wohlgesonnen ist, scheint unerklärbar, wie es einem 67-jährigen Privatmann gelingen kann, ein zwar schlingerndes, aber immer noch bedeutendes regionales Medien-Imperium über Nacht zu erwerben. Die NZZ sprach von einem "Grauschleier", der auch über den neuen Besitzverhältnissen liege. Sofort kamen Spekulationen auf: Kaufte Suter nur die Holding, während sich am übrigen Konstrukt nichts änderte? Worin besteht der Deal des Deals? Wer steckt dahinter?

"Nicht Richtung NZZ"

Niemand ausser Moritz Suter selbst. Dies mindestens sagen – während andere Zweifel haben und "stille Teilhaber" durchaus für denkbar und legitim halten – enge Vertraute des Luftfahrtpioniers. Sie sind der festen Überzeugung, dass der gelernte Pilot die Verleger-Landebahn am Ende seiner langen beruflichen Karriere ganz allein, allenfalls noch in Rücksprache mit seiner Familie, anpeilte. Wenn der mit dem ganzen Erdball vertraute brandneue BaZ-Eigentümer mit glänzenden Augen und launigen Sprüchen ("Sie sind ein Ostschweizer, gäll?") vor den Medien Lokalpatriotismus verströmte und den Auftritt ganz offensichtlich genoss, dann habe er das auch so gemeint.

"Moritz Suter ist ein Basler und mit der Stadt unendlich verbunden", sagte die Quelle weiter, die fest davon überzeugt ist, dass Suter "das Blatt nicht aus der Hand gibt". Sicherlich werde er jetzt "unternehmerische Kombinationen studieren" und "Ordnung in den Mammutbetrieb" bringen. Gleichzeitig werde sich der neue Alleineigentümer auch personell breiter abstützen und die Verantwortungslast "auf verschiedene Schultern verteilen". Aber: "Es geht sicher nicht Richtung NZZ." Viel eher dürfte Suter eine "Basler Lösung" anstreben.

Suter handelte "aus Bürgerpflicht"

Laut Rolf Soiron, selbst Verwaltungsratspräsident multinationaler Unternehmen ("Holcim", "Lonza") und früherer Basler Universitäts-Präsident, war Suters spontane Übernahme der "Basler Zeitung" nicht nur "eine Herzensangelegenheit, sondern Bürgerpflicht". Er werde zwar schauen, dass er "ohne Verlust aus seinem Engagement herauskommt", sei aber keineswegs der Investor, der noch den Ehrgeiz habe, eine dreistellige Millionensumme zu verdienen ("die hat er schon").

Aus seinem Show-Talent – an Crossair-Personalfeiern liess er auch schon Elefanten auftreten – zu schliessen, das BaZ-Engagement sei ein Versuch, sich der Öffentlichkeit wieder einmal in Erinnerung zu rufen, sei falsch, meint Soiron: "Als Verantwortlicher der 'Basler Zeitung' ist er vielleicht näher bei dem, was ihm ins Schicksalsbüchlein geschrieben ist, als viele glauben." Obschon im Auftreten jovial, spiele er "seinen Appeal so gut aus, dass ihm auch vertraut werden darf". Suter habe "immer gesagt, was er dachte und tut". Damit sei er wahrhaftig: "Man kann ihn beim Wort nehmen." Das gelte auch für seine Aussage, dass er sich in die redaktionellen Belange der Zeitung nicht einmische.

Letztes Jahr 20 Millionen Verlust

Die Altersmilde, die der neue Basler Medien-Kapitän verströmt – etwa wenn er auf dem Münsterplatz einem Strassenmusiker einen Obolus zuwirft (Bild) –, steht im Gegensatz zu harten Saiten, die er seinerzeit gegenüber widersprechendem Flugpersonal aufziehen konnte. Doch heute hat er andere Probleme: Er muss die mit gut 100 Millionen Franken verschuldete "Basler Zeitung"-Gruppe wieder in die Gewinnzone führen. Letztes Jahr resultierte im Basler Medienhaus ein Verlust von gegen 20 Millionen Franken, 12 Millionen aus dem operativen Geschäft und 7 Millionen Franken aus einmaligen Sozialkosten wegen des enormen Personalabbaus. Immerhin: Das laufende Jahr sieht deutlich besser aus – je nach dem, ob Sondererträge bilanziert werden oder nicht. Wagner sprach schon von einer schwarzen Null, Suter will einen kleinen siebenstelligen Verlust ausgemacht haben.

Besonders angeschlagen ist der Druckbereich, der während Jahrzehnten die "Basler Zeitung quersubventionierte, dem ab kommendem Jahr aber allein durch den Verlust des "Coop-Zeitung"-Druckauftrags eine jährliche Wertschöpfung von 8 Millionen Franken fehlen. Weitere 2 Millionen fallen Birkhäuser+GBC an. Der Verlust weiterer Druckaufträge wie "20 Minuten Basel" und der Reduktion der "Baslerstab"-Ausgaben, die operativ wieder Gewinne schreiben, tragen zusätzlich zu den tiefroten Zahlen im Druckbereich bei. Bei Coop kam die NZZ zum Zug, die im Rahmen früherer Verkaufsverhandlungen Einblick in detaillierte Zahlen der "Basler Zeitung" hatte.

Neue Restrukturierung wahrscheinlich

Zuverlässige Quellen gehen davon aus, dass kommendes Jahr insbesondere die Bereiche Zeitungsdruck und Vorstufe erneut restrukturiert und eine Grössenordnung von hundert Arbeitsplätzen abgebaut werden muss. Zur Debatte stand offenbar auch schon die juristische Verselbständigung des Zeitungsdruck unter möglicher Beteiligung der AZ Medien AG von Peter Wanner, der an einer Kooperation angesichts seiner angejahrten Druckmaschine durchaus Bedarf haben könnte. Laut Informationen von OnlineReports seien die Gespräche darüber jedoch abgebrochen worden, weil Wanner darauf bestanden habe, dass "am Schluss alles ihm gehören soll". Der Aarauer Verleger wolle seinem Sohn offenbar ein arrondiertes Imperium mitten im goldenen Dreieck Zürich, Basel und Bern übergeben.

Mit Moritz Suter im BaZ-Cockpit sollen Kooperationen möglich sein, wie er sagte. Und Suter ist ein Mann, der kreative Deals ausdenken kann. Wie jenes Arrangement, das vor zehn Jahren Basler Parlamentarier aufschreckte. Suter zahlte sein herrschaftliches Domizil an der Augustinergasse, das dem Staat gehörte, für über neun Millionen Franken mit Crossair-Aktien, die einige Monate später abstürzten.

Abo-Talfahrt gestoppt

Aufwärts – und das dürfte nicht nur Suter freuen – geht es dafür mit den BaZ-Abonnements. Nachdem die Berufung Somms nach Basel und das Blocher-Beratermandat nach Informationen von OnlineReports 1'850 Abos gekostet haben, geht es seit Suters Antritt wieder bergauf: Allein bis heute Donnerstagmorgen konnte die Abonnements-Abteilung wieder 100 Neuzugänge verzeichnen. Eine Quelle zu OnlineReports: "Die Abbestellungen haben blitzartig aufgehört."

* an der Medienkonferenz vom 24. November in Basel

25. November 2010

Weiterführende Links:


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"Sie sitzen die Krise SVP-mässig aus"

Leute wie Chefredaktor Somm und Anwalt Wagner kümmern sich nicht wirklich um Proteste. Und ihre Arroganz steht einer Lernfähigkeit im Wege. Das heisst: Sie werden die Krise SVP-mässig stur aussitzen. Solche Jungs trifft man aber übers Geld: Viel haben es bereits getan und auch ich habe heute – nach zwanzig Jahren – mein Abo gekündigt. Manchmal muss man loslassen können. Nur dann kann Neues entstehen, zum Beispiel "Basler Nachrichten", integriert in einer bereits bestehenden Zeitung.


Peter Basler, Basel



"Wir werden weiterhin als dumme Leser verkauft"

Zuerst der grosse Aufstand wegen möglichem "Blocher-Einfluss" auf die BaZ und jetzt das Hick-Hack und Rätseln von wo das Geld kommt, was Moritz Suter für die BaZ hinblättern musste.

 

Stille Teilhaber in dieser kurzen Zeit, also quasi über Nacht, das sind wohl sehr naive Spekulationen. Wenn Moritz Suter den Vertrag öffentlich machen würde, könnten alle wieder ruhig schlafen, aber dies wird wohl nie geschehen, weil offenbar Herr Tettamanti immer noch Geld in der BaZ hat, bis Suter die ganze Forderung beglichen hat, was jedoch noch dauern wird.

 

Vertragliche Abmachung ist zwar, dass Suter das Unternehmen zu 100 Prozent übernommen hat, jedoch nur auf dem Papier. Wir werden also weiterhin als dumme Leser verkauft und die naiven BaZ-Journalisten und -Redaktoren sind zufrieden. "Merggsch eppis"? Und viel Glück für die BaZ.


Cony Meyer, Basel



Wie lange widersteht Herr Somm dem Mobbing?"

Jetzt wird die Zeit reif, um mit dem BaZ-Knatsch aufzuhören. Tittomanti hat Recht, wenn er den "linken Meinungsterror" in Basel in anderen Medien kritisiert und sich angewidert von diesen "Genossen" abwendet! Was ist nur vom sich selbst oft und gerne als "liberal und weltoffen" bezeichneten bzw. behaupteten Basel geblieben? Ich bin gespannt, wie lange Herr Somm dem Mobbing widersteht und wann auch er das Handtuch wirft.


Hans Zumstein, Cham


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"Wer nicht begriffen hat und nicht handelt, hat nicht begriffen."

Basler Zeitung
vom 2. Oktober 2019
über ein Manser-Zitat
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Wer richtig gelesen und korrekt geschrieben hätte, hätte das authentische Zitat dokumentiert: "Wer begriffen hat und nicht handelt, hat nicht begriffen."

RückSpiegel


Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Paola Gallo, die ehemalige Geschäftsleiterin von "Surprise", übernimmt per 1. Oktober 2019 die Geschäftsführung der Job Factory Basel AG und der Stiftung Job Training.

Der 19-jährige Geografie- und Geschichtsstudent Nino Russano wird als Nachfolger von Nicolas Eichenberger neuer Präsident der Juso Basel-Stadt.

Der Basler Bürgerrat hat eine spürbare Senkung der Einbürgerungsgebühren beschlossen, von der sowohl ausländische als auch Schweizer Bewerbende profitieren.

Die Verlängerung der BVB-Tramlinie 3 nach Saint-Louis kostete rund 84 statt 93,7 Millionen Franken und ist somit um fast zehn Millionen Franken günstiger als geplant.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal per 1. Januar 2020 einen Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent auszurichten.

Die Forscherin Michaela Kneissel nimmt anstelle des Ende Jahr ausscheidenden Ulrich Vischer Einsitz im Universitätsrat der Universität Basel.

Nach dem Rücktritt der neuen Basler Regierungsrätin Tanja Soland aus dem Grossen Rat rückt die ehemalige Juso-Präsidentin Jessica Brandenburger ab 1. Dezember ins Parlament nach.

Die ausserordentliche Mitgliederversammlung des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest vom 3. November 2019 wählte als Nachfolger von Dominik Beeler Simon Fankhauser in das Co-Präsidium.

Zu sieben Fällen von Sachbeschädigungen an Autos kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag, 2. November, in der Umgebung der Tramhaltestelle "Vogesenstrasse" in Reinach.

Der Gemeinderat von Riehen erwartet für die Planperiode 2020 bis 2023 jährliche Defizite von 1,3 bis 2,5 Millionen Franken.

Susanne Wäfler-Müller (42) wird ab dem 1. Mai 2020 die Führung der Kantonsbibliothek Baselland übernehmen und auf Gerhard Matter folgen, der im Frühjahr in den Ruhestand gehen wird.

Zu Beginn des Schuljahrs 2021/22 wird Informatik als obligatorisches Fach in allen Baselbieter Gymnasien eingeführt.

Die SP Baselland empfahl an ihrer Delegiertenversammlung vom 22. Oktober, im zweiten Ständerats-Wahlgang die grüne Maya Graf zu wählen.

Die Grünen Liestal und Umgebung haben Marie-Theres Beeler an der Mitgliederversammlung vom 22. Oktober für die Legislatur 2020-2024 für den Stadtrat nominiert.

Am 9. August 2019 hat Eva Meuli dem Landrat ihren Rücktritt als Präsidentin der Abteilung Sozialversicherungs-Recht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft per 31. März 2020 erklärt.

Am 14. Oktober, lediglich drei Wochen nach Ausschreibung der Publikumsöffnung der ADEV Ökowärme AG, waren alle 3000 neu ausgegebenen Namenaktien gezeichnet.

Die Universität Basel richtet am 1. Februar 2020 mit dem Biologen Carsten Gründemann eine Stiftungsprofessur für translationale Komplementärmedizin ein.

Wechsel in der Geschäftsführung der Suchthilfe Region Basel: Barbara Held übernimmt die Leitung per Januar 2020, nachdem Walter Meury – ein Pionier in der Suchtarbeit – Ende Jahr in den Ruhestand geht.

Der Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels, Riehens Gemeindepräsident Hansjörg Wilde und Gemeinderat Daniel Hettich haben die erneuerte Lörracherstrasse in Riehen feierlich eingeweiht.

Veronica Schaller
, frühere Basler Sanitätsdirektorin und zuletzt Kulturbeauftragte der Stadt Bern, wurde zur neuen Präsidentin von "Curaviva Basel-Stadt", dem Verband der Basler Alterspflegeheime, gewählt.

Designierte Verwaltungsratspräsidentin der Schweizerischen Rheinhäfen ist Martina Gmür, Petra Mösching wird Mitglied des Verwaltungsrats.

Der Verein Region Oberbaselbiet wählte den aus dem Fricktal stammenden Gerry Thönen, der die Oberbaselbieter Gemeinden bis zur Gründung des Regionalvereins betreute, zum Geschäftsführer.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 70-Jahr Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Israel organisiert die Schweizer Botschaft in Israel im September diverse Anlässe mit Bezug zu Basel.

Die Parteileitung des CVP-Wahlkreises Liestal hat einstimmig beschlossen, Elisabeth Augstburger für die Ständeratswahlen vom 20. Oktober zu unterstützen.

Schweizerische Rheinhäfen: Benedikt Weibel hat seinen Rücktritt als Verwaltungsrats-Präsident per 31. Dezember 2019 bekannt gegeben; Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, trat per 30. Juni zurück.