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"Gegen Verfilzungen": Neuer Ciba-Chef Armin Meyer

Der ABB-Turbo macht bei Ciba Dampf

Der neue Boss Armin Meyer kündigt Tempo an und dementiert Merger-Spekulationen


Von Peter Knechtli


Mit dem neuen Präsidenten und Konzernchef Armin Meyer zieht frischer Wind bei Ciba Spezialitätenchemie ein. Im Gespräch mit OnlineReports äussert sich der ABB-Topmanager kritisch über Führungsaspekte im Basler Chemieunternehmen. Ebenso dementiert der Antriebs- und Turbinenexperte Gerüchte über bevorstehende Veränderungen der Besitzverhältnisse. Ein Megamerger sei kein Thema.


"Irrsinnig wohl" hat sich Armin Meyer, Noch-ABB-Konzernleitungsmitglied, diesen Donnerstag in Basel gefühlt: Der 51jährige Zürcher bezog an seinem neuen Arbeitsplatz, bei der Ciba Spezialitätenchemie, sein "Büröli, nein mein Büro". Dort löst er Namensvetter Rolf A. Meyer ab. Schon ab 17. November führt er als neuer Präsident des Verwaltungsrates das Zepter, ab Neujahr zieht er auch als operativer Chef die Fäden.

Wohlbehagen umgibt den Vater eines 18jährigen Sohns und einer 15jährigen Tochter aber auch, weil er nun erstmals seit Beginn seiner Karriere als Entwicklungs-Ingenieur bei Brown Boveri "eine Gesamtunternehmung führen" kann. Bei ABB, wo er derzeit seine letzten Tage als Chef der Sparte Gebäudetechnik und Mitglied der Konzernleitung verbringt, ging der CEO-Kelch nach dem Rücktritt von Göran Lindahl an ihm vorbei.

Rolf A. Meyer wollte sich aufs Präsidium zurückziehen

Dafür packte Meyer in Basel die Chance. Nach Informationen von OnlineReports wollte sich der unter Druck stehende Noch-Doppelchef Rolf A. Meyer schon letzten Frühling auf das Präsidium zurückziehen und die Konzernspitze mit einem von drei verfügbaren angelsächsischen Branchen-Cracks ausstatten. Doch der Verwaltungsrat habe keinen ausländischen Konzernchef gewollt, so dass sich die Türe für Armin Meyer als Präsident und CEO öffnete.

Im mit Ciba-eigener Sammelkunst geschmückten Office am Rheinknie erwartet ihn kein unbekanntes Haus: Seit der Gründung des Novartis-Spinoffs vor vier Jahren sitzt Armin Meyer, durch einen Headhunter angeheuert, im Verwaltungsrat, seit zwei Jahren als Nummer zwei: "Ich war sicher ein aktiver Verwaltungsrat, darum wurde ich auch Vizepräsident."

Respekt vor dem neuen Turbo

Fraglich ist indes, ob ihn mit dem bisherigen Chef viel mehr als der gleiche Name verbindet. Es hat sich nämlich gezeigt, dass Rolf A. Meyer dem Unternehmen zwar zu zeitweise formidablen Ergebnissen verhalf, als bestens ausgewiesener Finanzfachmann aber das operative Charisma nie erlangte und somit - was die purzelnden Aktienkurse belegen - auch an der Börse nie das adäquate Vertrauen fand. Die gescheiterte Fusion mit dem Sandoz-Spinoff Clariant sowie der mit 3,6 Milliarden Franken massiv überzahlte Kauf der britischen Wasseraufbereitungsfirma Allied Colloids stehen in der Negativ-Bilanz des persönlich sympathischen und integren Zahlen-Mannes.

Wenn nun der promovierte Elektrotechniker in die Ciba-Chefetage einzieht, will er "nicht sofort alles auf den Kopf stellen", sondern erst einmal seinem Management-Team zuhören und sich bei den Ländergesellschaften vorführen. Doch intern, so glaubt Meyer, wurde die in ihrer Abruptheit überraschende Rochade "mit Respekt und einer gewissen Angst" aufgenommen. Kein Zweifel: Der neue Machtfaktor im Ciba-Hauptquartier wird als Turbinen-Experte die Gesetze von Antrieb und Beschleunigung auch auf den Geschäftsgang der saturierten Chemiefirma anwenden wollen. Armin Meyer: "Ich bringe natürlich schon frische Ideen von aussen." Dass er Technokrat und nicht Chemiker ist, hält er für keinen Nachteil: Wichtig sei die klare Führung mit solidem Engineering-Hintergrund. Die Chemiker werde er schon zu Rate ziehen.

"Mehr Tempo, mehr Härte"

Schon heute ist dem designierten Chemie-Turbo klar, an welchen Rädchen er schrauben will, um eine "vernünftige Performance und ein profitables Wachstum" zu erzielen: Die zentralen Schwächen des Konzerns mit neun Milliarden Franken Jahresumsatz und 7,8 Milliarden Franken Börsenwert ortet der neue Chef im "Time Management". Das Wichtigste an einer Strategie sei, "dass man sie umsetzt", lässt der ETH-Professor für elektrotechnischen Anlagenbau Führungsdefizite erahnen. Sein Befund: "Die Umsetzung der Strategie ist in einigen Bereichen zu träge und man macht zu viele Kompromisse." Mehr Tempo, mehr Härte, das ist Meyers Reformansatz: "Eine erhöhte innere Dynamik tut Ciba gut."

Gar nicht zuoberst in seiner Agenda stehen Gespräche und Entscheide in eine Richtung, die in der Gerüchteküche ganz hoch im Kurs steht: Aufgabe Meyers sei es, die Ciba nach der missglückter Fusion mit Clariant durch einen Megamerger zum globalen Marktführer für Spezialitätenchemie zu machen. Laut Brancheninsidern ist in der Welt-Chemie immer noch ein grosses Umstrukturierungs-Potenzial vorhanden: "Es ist möglich, ein System um 90 Grad zu kippen und umzutopfen." In den Köpfen der Managements bestehe "die Bereitschaft, Leadership-Positionen aufzubauen, die es erlauben, das Feld zu beherrschen und langfristig stabile Kundenbeziehungen aufzubauen".

Ist im Hintergrund Martin Ebner aktiv?

"In einem Vierteljahr gibt es die Ciba in der heutigen Form nicht mehr", orakelte gegenüber der SonntagsZeitung sogar eine hohe branchenvertraute Quelle. Eines der Szenarien, das solchen Radikal-Aussichten Nahrung verschaffte, dreht sich um Martin Ebner, Freund und Drahtzieher-Partner von Ems-Chemie-Besitzer Christoph Blocher: Beide sind zusammen mit über einem Drittel an Lonza beteiligt, Ebner wirkt zusätzlich als Präsident und Blocher als Vizepräsident des Verwaltungsrates. Als ABB-Verwaltungsrat pflegt Ebner gleichzeitig Kontakt mit dem fusionserprobten Armin Meyer, der wie geschaffen scheint, als neue Schlüsselfigur der Ciba die nötigen Merger bis hin zur "Swiss Specialty Chemicals" zu arrangieren. Und Ebner sässe - nachdem ihm bei Roche die Hände gebunden sind - schon bald im Verwaltungsrat eines mächtigen Chemie-Kombinats.

Dass Lonza (Umsatz zwei Milliarden Franken) nach der Trennung von Alusuisse die Strategie überdenkt und vor wichtigen Weichenstellungen steht, ist ein offenes Geheimnis. Bis Anfang Februar soll laut Sprecher Michel Gerber klar sein, ob sich Konzernchef Sergio Marchionne auf den Nischenmarkt der Exklusiv-Synthese für Pharmafirmen fokussiert oder auf die Akquisition einer andern Chemiegesellschaft, "die vom Preis her vertretbar ist und eine gute Rendite erzielt". Dass der wachstumsfreudige Marchionne in einem Interview die unterbewertete Clariant als seinen "Wunschpartner" geoutet habe, sei "inhaltlich so nicht wahr", schränkte Gerber ein. Vielleicht könnte Ciba gefallen.

Keine Tête-à-tête mit Lonza

Hier deponiert aber Armin Meyer ein Mehrfach-Dementi: Mit Ebner verkehre er zwar per Vorname, wie in der englisch sprechenden ABB-Spitze üblich. Aber er kenne ihn bloss "von einigen Verwaltungsratssitzungen, nicht jedoch von privaten Anlässen". Meyer: "Ich glaube, Martin Ebner war sehr überrascht, dass ich zur Ciba gehe. Präsident Percy Barnevik hat ihn kurz vor der öffentlichen Ankündigung darüber informiert." Marchionne habe er "noch nie gesehen". Ohnehin seien "Verfilzungen und Vernetzungen das Schlechteste, was es in einem Verwaltungsrat geben kann". Zwischen Ciba und ABB bestünden "praktisch keine Geschäftsbeziehungen".

Auf die Frage von OnlineReports, ob die Ciba SC nach heutigem Muster in sechs Monaten noch existiere, meint Meyer: "Ich hoffe sehr (lacht). Doch, es gibt sie noch in dieser Form." Und doppelt nach: "Es steht weder auf meiner Traktandenliste noch auf jener des Verwaltungsrates, über grössere Mergers und Akquisitionen nachzudenken." Über ein "kleines Lädeli" werde immer wieder diskutiert. Auch an einem Deal mit Lonza, so der Profi in Sachen Antrieb, "ist nichts dran - nicht dass ich wüsste!"

Nach eigenem Bekunden flunkert Armin Meyer nicht: "Ich werde nie etwas sagen, was nicht wahr ist." So gilt im Geschäft der Schweizer Spezialchemie vorläufig unveränderte Gebietshohheit - bis zur Ankündigung des Gegenteils.

12. November 2000


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