"Schweiz muss Medien-Hoheit verteidigen"

Matthias Hagemann über seine Zukunft als Verwaltungsratspräsident des Medienkonzerns "Basler Zeitung"


Von Peter Knechtli


Seit zwei Monaten steht Mathis Hagemann (34) an der Spitze der "Basler Zeitung" - seit der Uebernahme der Zürcher Curti Medien das drittegrösste Verlagshaus der Schweiz mit einem Jahresumsatz von 530 Millionen Franken. Der junge Nachfolger seines Vaters Hans-Rudolf Hagemann will die "Hintergrundrolle" seiner Familie im Unternehmen fortsetzen, aber dennoch seinen "eigenen Stil" entwickeln.


OnlineReports: Herr Hagemann, haben Sie den Laden schon im Griff?

Matthias Hagemann: Das ist eigentlich die Aufgabe unseres operativen Chefs Peter Sigrist. Er hat den Laden im Griff und ich schaue, das ich meinen Job im Griff habe.

OnlineReports: Welches war der erste wichtige Entscheid, den Sie als Verwaltungsratspräsident gefällt haben?

Hagemann: Wichtig war für mich die Antrittsrede vor dem Kader, die ich gerade heute Nachmittag* hielt, in der ich versuchte, die Grundsätze zur Entwicklung unserer Gruppe zu vermitteln.

OnlineReports: Welche Vision vermittelten Sie?

Hagemann: Ach, Vision, das ist wieder so ein abgegriffenes Wort. Ich vermittelte Ideen, nichts Revolutionäres.

OnlineReports: Aber welches war Ihre zentrale Botschaft?

Hagemann: Dass wir ein unabhängiges, modernes Medienhaus sein und bleiben wollen.

OnlineReports: Vor genau 20 Jahren erschien in Basel die erste Ausgabe der "Basler Zeitung", einer Verschmelzung von "National-Zeitung" und "Basler Nachrichten". Wie haben Sie die erste grosse Zeitungsfusion in der Schweiz mitbekommen?

Hagemann: Eigentlich nur am Rande. Ich war 14jähriger Gymnasiast und als Spätzünder politisch nicht interessiert. Die Fusion tangierte mich nicht. Mein Vater hat mir auch den Druck nicht vermittelt, der damals auf ihm lastete. Dass der in meiner Familie gross gewordene und national renommierte Titel "National-Zeitung" verschwand, hinterlässt bei mir keine sentimentalen Gefühle. Für mich und mein politisches Bewusstsein war die "Basler Zeitung" prägend.

OnlineReports: Was bedeutet Ihnen Ihr Vater, Hans-Rudolf Hagemann, der die stürmische Wachstumsphase des Unternehmens begleitet hat?

Hagemann: Sehr viel. Da ich jetzt denselben Beruf ausübe wie er, ist er in gewissem Sinn auch mein Vorbild.

OnlineReports: Ihr Vater ist neuerdings Präsident der faktischen BaZ-Tochtergesellschaft Curti Medien Holding AG. Als BaZ-Präsident stehen Sie hierarchisch über ihm. Würden Sie ihm widersprechen?

Hagemann: Sicher. Nur kann ich mich nicht erinnern, dass mein Vater und ich in den letzten zwanzig Jahren grundlegend Krach gehabt hätten. Wir können miteinander reden. Ich bin überzeugt, dass ich mit ihm alles auf dem Weg des Dialogs lösen kann. Im übrigen ist vereinbart, dass ich in zwei Jahren auch in Zürich seine Nachfolge antreten werde.

OnlineReports: Haben Sie nicht Bedenken, dass Ihnen der Vater, der als Mitglied weiterhin im BaZ-Verwaltungsrat sitzt, dreinredet oder Haltungen erwartet, die Sie nicht erfüllen können oder wollen?

Hagemann: Das hätte ich mir überlegen müssen, bevor ich diesen Job annahm. Ich habe da keine Probleme. Mein Vater hat mir gegenüber nie Erwartungshaltungen gezeigt.

OnlineReports: Werden Sie seine zurückhaltende Politik fortsetzen oder werden Sie vermehrt auch an der Front aktiv Einfluss nehmen?

Hagemann: Ich werde die Linie meines Vaters übernehmen. Die Rolle unserer Familie war immer eine Hintergrundrolle und das wird so bleiben. Das soll nicht heissen, dass ich im Rahmen dieser Rolle nicht meinen eigenen Stil entwickeln werde.

OnlineReports: Welches ist Ihr Stil?

Hagemann: Ich bin so hundsnormal, dass es gar nichts Besonders über mich zu sagen gibt. Ich versuche, möglichst nahe am Geschäft zu sein und nicht abzuheben.

OnlineReports: In welchen Fällen werden Sie direkt in publizistische Entscheide eingreifen?

Hagemann: Das ist eine sehr hypothetische Frage. Ich würde mich hüten, den Chefredaktoren in die Inhalte dreinzureden.

OnlineReports: Wie stehen Sie zur Zentrums-Figur im BaZ-Konzern, Generaldirektor Peter Sigrist, der wie eine Spinne mitten im Organigramm der Gruppe sitzt und spartenübergreifend Einfluss nimmt?

Hagemann: Wir sind daran, ein sehr gutes Verhältnis zu etablieren. Wir sehen uns regelmässig und besprechen die aktuellen Fragen.

OnlineReports: Wie muss man sich das Autoritätsverhältnis vorstellen: Hier der junge Präsident Mathias Hagemann, dort der erfahrene Durchsetzungsstratege Sigrist, der eine ganze Generation älter ist als Sie.

Hagemann: Das Meister-Lehrlings-Verhältnis, das Sie ansprechen, das gibt es bis zu einem gewissen Grad. Weniger im verlegerischen Bereich, aber es ist nicht zu bestreiten, dass Herr Sigrist über die Medienlandschaft mehr weiss als ich. Auf der andern Seite haben wir eine sehr klare Aufgabenteilung, die nicht zu Problemen führt. Ich vertrete die Mehrheit des Kapitals und versuche natürlich, von seinem Wissen und seiner Erfahrung möglichst viel zu profitieren.

OnlineReports: Wie weit sind Sie von Sigrist abhängig?

Hagemann: Klar, wenn Herr Sigrist morgen unter's Tram kommt, habe ich ein Problem. Da hätte ich sogar ein grosses Problem.

OnlineReports: Wie lange wird der 61jährige Delegierte noch operativer Chef bleiben?

Hagemann: Er ist für die nächsten Jahre unter Vertrag und ich hoffe, dass sich unsere Beziehung so entwickelt, wie wir es vertraglich geplant haben.

OnlineReports: Sigrists grosser Coup war die schrittweise Uebernahme der Zürcher Curti Medien Holding, mit der Ihr Basler Unternehmen schlagartig zur Nummer drei im Schweizer Verlagsgeschäft aufstieg. Sind Sie immer noch glücklich mit der Akquisition?

Hagemann: Ja, sehr. Vor fünf Jahren konnte nicht vorausgesehen werden, dass sich diese Expansion mit der Curti Medien abspielt. Aber dass wir über die Nordwestschweiz hinaus expandieren müssen, das war klar.

OnlineReports: Hat die Expansion auch mit der Sicherung Ihres Familienunternehems zu tun?

Hagemann: Ich stelle mir vor, dass ich den Präsidiums-Job bis zu meiner Pension machen werde. Und dazu ist eine Vergrösserung unserer Gruppe zwingend notwendig.

OnlineReports: Wirklich rentabel ist nur der "Beobachter". Der "Sport" schreibt seit Jahren mehrere Millionen Franken Verluste, auch "Weltwoche" und "Bilanz" bringen kein Geld. Sind Sie nicht im falschen Moment eingestiegen?

Hagemann: Wenn sich so eine Chance wie die Uebernahme der Curti Medien anbietet, dann ist auch ein Risiko dabei. Hätten diese Betriebe floriert, dann hätte man uns nicht gebraucht. Wir sind im Moment aber daran, die sich stellenden Probleme zu lösen. Ich glaube immer noch daran, dass alle von Ihnen erwähnten Titel gute Erfolgsaussichten haben.

OnlineReports: Wird der "Sport" nächstens verkauft?

Hagemann: Nein, es gibt keine solchen Pläne.

OnlineReports: Aber Sie können doch nicht noch jahrelang Millionen in diesen Titel einschiessen. Was lief krumm?

Hagemann: Der Grundfehler lag darin, dass bei der Neulancierung im Jahr 1992 nicht deutlich gemacht wurde, dass es sich wirklich um eine Neulancierung als Sport-Wochenzeitung handelt. Hier wurden Kommunikationsfehler gemacht, die sicher viel Geld gekostet haben.

OnlineReports: Haben Sie immer noch Hoffnung?

Hagemann: Ich gehe nicht davon aus, dass wir noch zehn Jahre grosse Verluste tragen. In ein paar Jahren sollte der "Sport" den Break-even erreichen. Wir haben den Mut und die finanziellen Möglichkeiten, diesen Titel in eine Region zu führen, in der er uns Freude macht.

OnlineReports: Steht zur Diskussion, den 50-Prozent-Anteil an der "Bilanz" abzustossen?

Hagemann: Das ist auch nicht vorgesehen. Wir haben in Zürich keinerlei Verkaufspläne.

OnlineReports: Wo wollen Sie angesichts der massiven Konkurrenz durch den "K-Tip" den "Beobachter" positionieren?

Hagemann: In der heutigen wirtschaftlichen Zeit wird die Funktion des "Beobachters" als Ratgeber-Magazin Nummer eins immer wichtiger. Darum sehe ich auch für dieses Produkt sehr gute Chancen.

OnlineReports: Wären Sie am "K-Tip" nicht interessiert?

Hagemann: Wir sind mit unseren Titeln im Moment zufrieden.

OnlineReports: Wir wissen aus zuverlässiger Quelle, dass es schon einmal eine Kauf-Offerte an den "K-Tip" gegeben hat.
 
Hagemann: Das wäre mir neu.

OnlineReports: Die BaZ hat im Dezember ihren Anteil an Curti Medien auf 74 Prozent erhöht und im Rahmen einer Kapitalerhöhung 6,4 Millionen Franken zugeschossen. Drohte dem Unternehmen Illiquidität?

Hagemann: Nein, es wurde und wird investiert - in Liegenschaften, Umzüge und Titel.

OnlineReports: Die "Bilanz" schätzt das Vermögen Ihre Vaters auf 100 bis 200 Millionen Franken. Stimmt die Zahl?

Hagemann: Keine Ahnung (lacht). Ehrlich gesagt, es interessiert mich nicht. Wir haben ja nicht im Sinn, unsere Anteile zu verkaufen und uns nach Barbados abzusetzen. Entscheidend ist, ob wir die Mehrheit an der Gruppe halten oder nicht.

OnlineReports: Ist mit Curti Medien die Expansions- und Akquisitionsphase Ihres Unternehmens abgeschlossen oder ist Peter Sigrist weiter auf Schatzsuche?

Hagemann: Im Augenblick sind wir mit der Stabilisierung und der Konsolidierung unseres Unternehmens beschäftigt. Es gibt keine spektakulären Neu-Akquisitionen.

OnlineReports: In welchen Medienbereichen sehen Sie die grossen neuen Tätigkeitsfelder Ihres Unternehmens?

Hagemann: Da sind die regionalen und nationalen Titel, das mit einem Umsatz von 250 Millionen Franken wichtige Druckgeschäft und die Informatik, die wir auch zu einem wichtigen Umsatzträger entwickeln möchten.

OnlineReports: Ihr Delegierter Sigrist hat gegenüber Neuen Bildschirm-Medien immer wieder Reserven angemeldet.

Hagemann: Durchaus zu Recht, wie mir scheint. Euphorie in dieser Beziehung ist nicht der richtige Ratgeber. Da kann man viel Geld verlieren. Sicher kommen Neue Medien in irgendeiner Form. Doch die Bedürfnisse der privaten Nutzer sind noch sehr schwierig abzuschätzen.

OnlineReports: Weshalb beteiligt sich die BaZ nicht beim "Regio-Online"-Projekt in der Region Basel?

Hagemann: Wir haben uns im Internet-Bereich für eine Zusammenarbeit mit dem Joint venture "PressWeb" entschieden. "Regio Online" ist für uns gegenwärtig kein Thema.

OnlineReports: Im traditionell fürstentümlich organisierten Pressewesen verschwimmen die Grenzen. Sind Sie offen für enge Kooperationen mit andern Partnern?

Hagemann: Es ist mein höchstes Ziel, dass unser Unternehmen auf lange Sicht selbständig bleiben wird. Projektbezogen wird es aber Kooperationen mit Schweizer Verlagen geben, wo solche vernünftig sind. Wichtig ist zuallererst, dass die Gesamtheit der Schweizer Verlage in der Lage ist, die medienpolitische Hoheit über das Land zu verteidigen. Zu einem Ausverkauf, wie er in Nachbarländern stattfand, darf es nicht kommen.

* Das Gespräch fand am 29. Januar statt.

31. Januar 1997

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Die Rakete landete im Vorzimmer von Roche

Die Rakete landete im Vorzimmer von Roche


Schweizer Manager mit fiktivem Tamil-Tiger-Attentat bedroht

Schweizer Manager mit fiktivem Tamil-Tiger-Attentat bedroht


Querdenker haben es schwer im System von Daniel Vasella

Querdenker haben es schwer im System von Daniel Vasella


GreenPiece treibt aus Zierhanf-Töpfen

GreenPiece treibt aus Zierhanf-Töpfen


Katerstimmung: Lonza friert Löhne ein

Katerstimmung: Lonza friert Löhne ein


Stückholzfeuerung eingestellt: Entlassungen bei Tiba

Stückholzfeuerung eingestellt: Entlassungen bei Tiba


Reaktionen

Kunden sauer über Post-Konto-Gebühr

Kunden sauer über Post-Konto-Gebühr


Baumeister proben Basis-Demokratie

Baumeister proben Basis-Demokratie


Bon appétit will mit E-Commerce an die Weltspitze

Bon appétit will mit E-Commerce an die Weltspitze


Die Druckmaschinen am Portal zum Cyberspace

Die Druckmaschinen am Portal zum Cyberspace


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Werden nun alle SAC-Hütten geschossen?"

Basler Zeitung
Schlagzeile
vom 18. März 2020
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Es hat zuviele Böcke.

RückSpiegel


Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Pro Natura Basel: Generversammliung vom 30. März

Bruno Manser Fonds:
Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

3. Trinationaler Bahn-Kongress:
vom 1. April abgesagt

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

Birsfelden: Gemeindeversammlung vom 30. März

In einem Satz


Vom 1. April bis 31. Juli gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.