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"Fetische sind Beschwörungsobjekte": Die Waage als Symbol der Ausgewogenheit.

Heftiger Ideenwettstreit statt Forderung nach Ausgewogenheit

Warum eine breite Diskussion notwendig ist, damit die offene Gesellschaft die besten Lösungen finden kann


Von Aurel Schmidt


Ausgewogenheit ist ein Fetischbegriff. Fetische sind Beschwörungsobjekte, mit denen böse Geister gebannt, vertrieben und vernichtet werden sollen. Wer den Begriff verwendet, will eine andere Meinung, die von der eigenen abweicht, heruntermachen.

Statt die Forderung nach Ausgewogenheit zu erheben, die sowieso an die Adresse der Anderen gerichtet ist, wäre es besser, über alle auftretende Fragen breit zu diskutieren. Leider gelingt das selten. Es ist einfacher, ungelegene Argumente durch Beteuerungen und Empörung zu ersetzen.

Meistens wird mit Ausgewogenheit ein Gleichgewicht zwischen links und rechts gemeint. Rechts ist, wo regiert wird, sagte der deutsche Kabarettist Mathias Richling, im übrigen ist das Links-Rechts-Schema ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert. Dazu muss gesagt werden, dass nichts entweder schwarz oder weiss ist, das meiste ist grau. Mehr denn je verlaufen die Grenzen quer durch sämtliche Parteien, Formationen und Institutionen und zwischen einem offenen, aufgeschlossenen, positiven und einem verengten, sich verweigernden Denken.

Etwas populär ausgedrückt, besagt die Thermodynamik, dass jede Form von Gleichgewicht ein Trugschluss ist. Alles bewegt sich, Gleichgewicht ist Stillstand, wie in der Mitte der Radachse, wo keine Bewegung vorkommt. Auch Ausgewogenheit ist Stagnation, Stillstand: ein toter Punkt.

"Jede profilierte Meinung ist unausgewogen
und steht zur Diskussion."




Dass alle Menschen gleicher Meinung wären, erwartet niemand. Also wird es immer verschiedene Auffassungen geben. Jede profilierte Meinung ist unausgewogen, und jede steht im Wettstreit mit allen anderen. Das wäre das beste, aber das ist keine Frage der Ausgewogenheit. Eine Einschränkung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner ist nicht erstrebenswert. Das Ziel besteht immer in einer Zunahme an Erkenntnis. Es kommt also darauf an, zukunftsweisende Ideen anzuregen, die im Prozess der Meinungsbildung laufend weiterentwickelt werden können – und nicht darauf, recht zu haben.

Ausgewogenheit ist mithin noch lange keine Tugend, und unausgewogen muss nicht zwingend soviel heissen wie falsch. Erst der Verlauf wird zeigen, was mehr taugt.

Anzunehmen, dass konservatives Denken rechts und progressives links anzutreffen sein, ist ein weiterer Fehlschluss. Die Linke steht heute den bürgerlichen Werten von 1848 (Service public, übergeordnete, das heisst heute globale Lösungsversuche) näher als deren Nachkommen, die am liebsten damit so schnell wie möglich aufräumen würden. Konservativ muss keine altbackene Einstellung sein, der Begriff wird jedoch heute mit neokonservativen Forderungen gleichgesetzt.
 
Auch diese Meinung steht wie jede zur Diskussion. Soll es eine Überwindung des Stillstands, also einen Fortschritt geben, gehören alle anstehenden Fragen, Meinungen und Ansichten, alle Probleme und Propositionen auf den Prüfstand. Aber zugegeben, das ist nicht immer einfach. Wir alle können uns nur schwer vorstellen, dass auch die anderen eine Meinung haben, von der sie genauso überzeugt sind wie wir von unserer eigenen.

Um etwas konkreter zu werden: SVP und SP machen Vorschläge. Sie kommen bei den einen besser, bei den anderen weniger gut an. Umso unerträglicher ist der schrille Tonfall der Scharfmacher am Mikrofon und am Stammtisch. Soviel, wie sie meinen, steht gar nicht auf dem Spiel. Manchmal nehmen sich die Meinungsführer zu wichtig, auch weil die Medien ihnen viel zu viel Aufmerksamkeit gewähren. Sie hören dann nur noch ihre eigene Meinung und werden davon ganz benebelt.

"Alle Themen unterliegen einer
permanenten diskursiven Evolution."




In Fragen der Immigration, des Föderalismus, der Beziehungen der Schweiz zur EU kann es divergierende Auffassungen geben. Auch über die Wölfe im Wallis, auch über Religionen, auch über einen neuen Kanton in der Nordwestschweiz. Themen dieser Art unterliegen einer permanenten diskursiven Evolution, ohne dass eine Seite das Monopol auf die richtige Meinung beanspruchen könnte. Die Schweiz geht nicht unter, wenn die anderen einmal recht bekommen.

Ein anderes Beispiel. Warum sollte nicht über den Bau einer zweiten Gotthard-Tunnelröhre eine engagierte Auseinandersetzung geführt werden, wie das einmal Alf Arnold von der Alpeninitiative und der freisinnige Tessiner Ständerat Dick Marty auf bemerkenswert hohem Niveau getan haben. Übrigens ist es kein Fall von Verrat, einen alten Standpunkt im neuen Licht zu prüfen und ihn, wenn nötig, aufzugeben, so wie es nichts mit Sturheit zu tun hat, eine Idee gegen den Opportunismus der Zeit zu verteidigen.

Für den EU-Beitritt sprechen ebenso viele Gründe wie gegen ihn. Wenn daher behauptet wird, dass Befürworter "keine richtigen Schweizer sind", dann ist das eine Überheblichkeit. Mit der genau gleichen Behauptungs-Dreistigkeit könnte man auch sagen, dass Gegner keine richtigen Schweizer sind. Das gleiche gilt für die Aussage, dass es nur zwei Parteien in der Schweiz gebe: "die SVP und die anderen". Wo kämen wir damit hin?

Wo kommen wir andererseits hin, wenn, wie geschehen, die Jusos Roger Köppel ("Weltwoche") wegen Rassismus vor Gericht stellen wollen, weil dieser den Islam unter anderem als "politreligiöse Eroberungsideologie" bezeichnet hatte. Ohne ein Freund von Köppel zu sein, muss man sagen, dass nicht jeder ein Rassist oder Fremdenhasser ist, der das multikulturelle Gesellschaftsmodell in Frage stellt und die Leitkultur verteidigt. Die Versuche, andere, das heisst meistens Ärger verursachende Meinungen zu behindern, sind hier wie dort anzutreffen. Und damit auch dies klar ist: Disputation ist nicht Diffamation.

"Zwischen links und rechts hat
sich die Zivilgesellschaft positioniert."




Zwischen linker und rechter Wagenburg steht der kritische, informierte Zeitgenosse – oder er geht, wie der Schriftsteller Herbert Meier einmal gesagt hat. Den Dingen auf den Grund zu gehen, ist unerlässlich, um einen klugen, tragfähigen Entscheid zu treffen. Der französische Soziologe Alain Touraine hat von "le retour de l'acteur" gesprochen, vom Auftreten des "Akteurs", des Handelnden, der sich gegen die "programmierte Gesellschaft" wendet. Ergänzend dazu könnte man sagen, dass zwischen links und rechts sich die Zivilgesellschaft positioniert hat.

Im globalen Zeitalter haben wir es mit neuen Problemen zu tun: Gesundheit, Genetik, Geschlecht, Umwelt, fairer Handel, Partizipation ("Wir sind das Volk"), Menschenrechte, Kommunikation, Wissenschaft. Zusammengefasst: Sinnstiftung. Die Bedeutung von ethischen Fragen hat feststellbar zugenommen, aber einen Proporz dafür gibt es nicht.

Die hier gemeinte Kreativgesellschaft hat an Stelle von Konfrontation und Opposition die Idee der Kooperation gesetzt, die Campus-Idee, das anregende Umfeld, den Wettbewerb. Sie ist auf alle Menschen, die ihren Beitrag leisten, angewiesen. Schwarm-Philosophie ist ein Begriff für diesen Paradigmenwechsel.

Die neuen Probleme müssen von fair, umfassend und vernünftig denkenden, intelligenten, selbst entscheidenden und verantwortungsbewusst handelnden Menschen gelöst werden. Von Menschen, die am gesellschaftlichen Projekt mitarbeiten und sich als Architekten und Organisatoren der Welt von morgen verstehen. Dass diese Handelnden stets auch ein Produkt der Situation sind, die sie selber mitgestaltet haben, ist ein Teil der Reflexion, die geleistet werden muss, und dass sie sich manchmal dort wiederfinden, wo früher "links" war, ist eine nicht ganz unangenehme Irritation.

"Konflikte und Dissens sind produktiver
als Konformismus."




Dies alles kann unter den gegebenen Voraussetzungen nicht heissen, keine Meinung zu haben. Das Gegenteil ist der Fall. Konflikte (aber nicht Konfrontationen) sind notwendig für die Homöopathie der offenen Gesellschaft. Dissens ist produktiver als Konformismus.

Wo aber kann die offene Austragung der Ideen und Forderungen stattfinden, in welchen Foren und auf welchen Plattformen? Der Wettstreit der Möglichkeiten droht empfindlich gestört zu werden, wenn politische Parteien und wirtschaftliche Verbände und Interessengruppen über Geldmittel verfügen, die ihnen erlauben, mit ihren Ansichten die Öffentlichkeit am Ende platt zu walzen.

Wenn ich an gewisse Abstimmungen in der Vergangenheit und an die Wahlen vom kommenden Herbst denke und an die Beträge, über welche die Parteien verfügen können, aber nicht alle in gleicher Weise, dann bin ich doch mit einem Mal nicht mehr sicher, ob es gelingen wird, die Herausforderungen in einem verhältnismässigen Rahmen zu meistern.

9. März 2011


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"Eine solche Schweiz hätte Ausstrahlungskraft"

Heftiger Ideenwettstreit ist gut – wenn sich wirklich Ideen gegenüberstehen! Wenn aber die einen Ideen für eine bessere Zukunft haben, die anderen statt dessen aber Träume von einer besseren Vergangenheit? Und beiden wiederum der Sinn für die lebendige Gegenwart des freien, initiativen Menschen abgeht, für den wiederum eine dritte Partei sich stark machen möchte – allerdings ideenfrei? Dann wäre nicht Ideenwettstreit gefragt, sondern vielmehr ein Lernen vom anderen auf denjenigen Lebensfeldern, die einem selber bisher entgangen sind. Die Politlandschaft der Schweiz stellt sich dann auch eher als Dreieck dar denn als Polarität von rechts und links.

 

Es gibt ja wirklich diese Parteien, im Wesentlichen zwei, die sich über Missstände Gedanken machen und Lösungen suchen. Ideen also. Auch der heftige Ideenwettstreit wird hier gepflegt, und so sind diese Parteien nicht zuletzt für Intellektuelle attraktiv: Bei den anderen Parteien bekommen sie ja eh kein Gedankenfutter! Leider geht diesen Parteien weitgehend der Sinn für das Potential des menschlichen Individuums ab. So möchten sie ihre Ideen am liebsten durch Staatsgewalt, durch Beglückung von oben, den Menschen aufzwingen. Potentiell kleine Despoten also, die allerdings in der Schweiz bisher keine grossen werden können, weil sie nicht mehrheitsfähig sind und darum vor allem als das Salz in der Suppe wirken. Salz ist dringend nötig, aber man kann sich davon nicht ernähren.

 

Eine andere Partei gibt es, die nicht an die Vernunft, sondern in erster Linie an die Träume der Menschen appelliert. Träume von einer früher besseren Schweiz, von einer friedlicheren, schöneren, von vergangenem Heldentum und von einer Zeit, als ferne Länder noch weit weg waren. Träume von einer Fortsetzung dieser Vergangenheit in die Zukunft. Und ist es nicht gut wenn die Menschen auch noch träumen können?

 

Allerdings sind Träume keine Wirklichkeit. Um sie lebenstauglich und zukunftsfähig zu machen, wäre intensives Nachdenken angesagt: In welcher Form könnten diese Träume in der heute ganz anderen Welt einen Platz haben? Ideen also, aber für die fühlt sich diese Partei nicht zuständig – im Gegenteil: Sie versbschiedet ihr Programm nach nur einer Stunde "Debatte"! Auch hier finden sich kleine Despoten, die aber vor allem gerne grosse wären. Diesem Ziel der reinen Machtausdehnung dienen denn auch alle tatsächlichen Aktionen dieser Partei und ihrer Protagonisten - von traumhaft keine Spur.

 

Die menschliche Freiheit und Initiative hat sich nur eine Partei wirklich auf die Fahnen geschrieben. Sie hat damit die Schweiz vor 150 Jahren stark geprägt und ihr verdanken wir viele unserer Institutionen. Leider hat sie sich wiederum von Träumen und Ideen weitgehend verabschiedet. Ein Mensch mit Ideen und zugleich Initiative ist ja bekanntlich ein Idealist, und ein solcher hat bei dieser Partei vor allem den Nimbus des Weltfremden – von den Träumern ganz zu schweigen! Realist ist hier nur wer ein einziges Ziel verfolgt: Die Vermehrung des eigenen Wohlstands. So ist also die Partei der Freiheit zur Partei der Raffgier degeneriert.

 

Auch in der Träumerpartei spielt Raffgier natürlich eine wichtige Rolle. Allerdings nicht als Idealismus-Ersatz, sondern als Mittel zum Zweck der Machtausdehnung. Beiden ist auch gemeinsam, dass Ideenwettstreit bei ihnen keine Rolle spielt, doch trotz oder gerade wegen diesen Gemeinsamkeiten sind sie eher Konkurrenten als Verbündete. Drum also Dreieck, und nicht Polarität. Muss ich irgendeine dieser Parteien noch mit Namen bezeichnen? Ich glaube kaum.

 

Meine Utopie wäre also viel mehr als eine Schweiz des heftigen Ideenwettstreits. Sie wäre eine Schweiz, wo Träume gepflegt werden, wo sie aber auch zu Ideen und Idealen weiter entwickelt werden (Stichwort Ideenwettstreit!). Und wo bei der Realisierung nie der Sinn dafür verloren geht, dass die einzige wirkliche Verwandlung immer nur aus der Initiative des freien Individuums kommt. Eine solche Schweiz hätte auch Ausstrahlungskraft in Europa und in die ganze Welt. Dann wäre es auch wirklich egal, ob wir der EU beitreten oder nicht. Klar, eine Utopie, aber es gibt auch reale Ansätze in diese Richtung: nicht bei Parteien, aber bei einzelnen Menschen.


Cornelis Bockemühl, Basel



"Auf zu neuen Denkformen"

Vielen Dank für Ihren interessanten Artikel. Ich kann Ihnen nur zustimmen. Zur weiteren Vertiefung dieser Gedanken kann ich allen das Buch "Anders denken lernen" von der Philosophin Natalie Knapp empfehlen. Der Paradigmenwechsel vom mechanischen Weltbild aus dem 17. Jahrhundert zum Weltbild der Quantenphysik aus dem 20. Jahrhundert löst bei den meisten Menschen eine tiefe Verunsicherung aus. Die SVP schafft es, aus dieser Verunsicherung mit verlogenen einfachen Pseudorezepten (Schüren des Fremdenhasses, um das Reptilienhirn der verängstigten Zeitgenossen anzusprechen) politisches Kapital zu schlagen.

 

Ich bin Anhänger des Glaubens, dass wir mit der Fähigkeit unseres Neokortexes zur Vernunft und zu neuen Denkformen, uns aus dem gegenwärtigen Schlamassel der Angst und der Schwarz-Weiss-Malerei weiterentwickeln können. Schon Erasmus von Notredame hatte die Vision von echter Verständigung und somit Frieden. Mit Fremdenhass, Steuererleichterungen für die Reichen, mit sogenannten Sachzwängen und alten Mythen lösen wir keine gegenwärtigen und zukünftige Probleme.


Lars Handschin, Basel


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"Die Niederlassung Füllinsdorf der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) wird (...) im Frühling 2018 als Selbstbedienungsbank wieder eröffnet."

Basellandschaftliche Kantonalbank
Medienmitteilung
vom 28. September 2017
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Wo bitte ist der Geld-Selbstbedienungsschalter?

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.