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"Relativ kleine Baufelder": Stadtrand-Promoter Albrecht, Medien

Kampf um 3'400 Wohnungen in Stadtnähe hat begonnen

Komitee "Pro Stadtrandentwicklung" setzt sich für neue Wohngebiete im Westen und Süden der Stadt Basel ein


Von Peter Knechtli


Ein überparteiliches Komitee will dem neuen Basler Zonenplan, wie er vom Grossen Rat verabschiedet wurde, in der Volksabstimmung zum Durchbruch verhelfen. Gegen zwei Teilzonenpläne war aus grünen und rechten Kreisen das Referendum ergriffen worden.


Der Kampf um die Abstimmung vom 28. September dürfte in Basel die politische Debatte nach den Sommerferien beträchtlich in Schwung bringen. Es geht dabei um die sogenannte "Stadtrand-Entwicklung" als Bestandteile des neuen Basler Zonenplans.

Hochhäuser und CMS-Siedlung im Grünen

Am Rhein im Osten der Stadt – nördlich der Kraftwerk-Insel zwischen Allmendstrasse und Hörnli-Allee – soll eine Zone für zwölf Hochhäuser mit Wohnungen 2'000 Personen inmitten eines "Landschafts-Parks" entstehen. Dabei sollen die bestehenden Siedlungen "Landauer", "Drei Linden" und "Rheinacker" sowie das Schulzentrum und das Landgut Bäumlihof in diesen Park integriert werden.

Im Süden der Stadt, auf dem Bruderholz, geht es um zwei neue Baufelder an der Giornicostrasse und an der Predigerhofstrasse. An der Predigerhofstrasse sind Einfamilienhäuser geplant. An der Giornicostrasse möchte die Christoph Merian Stiftung (CMS) als Landeigentümerin und Bauherrin auf einem Teil des "Spitzackers" ein breit abgestütztes Träger- und Baumodell "mit hohen sozialen und ökologischen Zielen" entwickeln: Neben neuen Wohnformen und einer umweltbewussten Bauweise sollen gegenüber des Betagtenzentrums "Wasserturm" auch moderne Alterswohnungen für gesamthaft 1'400 Personen entstehen.

Ungewöhnliche Allianzen

Beobachter werten den Ausgang der Abstimmungen als offen und schwierig einschätzbar, weil sich in dieser Frage sonst ungewohnte Koalitionen gegenüber stehen. Das Referendum gegen die Entwicklungspläne unterstützten unter anderem die Grünen, "Basta", der WWF, Pro Natura im Schulterschluss mit der SVP – dafür reiht sich die SP für einmal in Phalanx der traditionellen bürgerlichen Parteien LDP, FDP und CVP ein, begleitet von Grünliberalen, Gewerbeverband und Handelskammer sowie den Immobilientreuhändern und den Wohnbau-Genossenschaften.

Dass die Wohnbau-Genossenschaften den beiden Entwicklungs-Projekten zustimmen, dürfte auch damit zu tun haben, dass gemeinnützige Wohnbauträger mit einem Anteil von 25 Prozent beim Hochhaus-Projekt am Rhein "eine wichtige Rolle spielen" sollen, wie das Komitee verspricht.

"Ein sinnvolles und ausgewogenes Ganzes"

Der Liberale Andreas Albrecht, früherer Präsident der grossrätlichen Bau- und Raumplanungskommission, zeigt sich als Co-Präsident des Komitees "Pro Stadtrand-Entwicklung" zuversichtlich, den Abstimmungskampf gewinnen zu können. Es müsse eigentlich "allen einleuchten", dass Wohnungen in unmittelbarer Stadtnähe sinnvoll seien. Er wundert sich vielmehr darüber, dass die Grünen das Referendum mitergriffen haben, obschon ihr Regierungspräsident Guy Morin für ein Ja eintritt und dieses Anliegen ausserdem in ihrem Parteiprogramm stehe. In Fragen der Stadtentwicklung sei die Interessens-Übereinstimmung von Grünen und SVP "keine seltene Konstellation". Befürworter-Kreise machen unter den Gegnern eine "Veränderungs-Scheuheit" aus: Nur nichts ändern an der Stadt.

Die Stadtrand-Entwicklungen, so Albrecht zu OnlineReports, seien Bestandteil einer grossen Planung, die relativ viele Grünflächen mit einem Bauverbot belegt habe und somit weit in die Zukunft schütze, und insgesamt ein "sinnvolles und ausgewogenes Ganzes" mit "sehr wenig Fussabdruck" darstellten. Mit den beiden jetzt zur Diskussion stehenden Projekten sollen bloss "relativ kleine Baufelder" zur Überbauung freigegeben werden. Im Bereich der Hochhauszone blieben ein grosser Teil der Schrebergärten ("Ob es nun 90 oder 60 Prozent sind") und die Sportanlagen zu hundert Prozent erhalten.

Weniger Überbauungsdruck in der Agglo

Albrecht lobt die SP: Diese Partei erkenne die "ökologischen Vorteile", die neue Stadtwohnungen mit sich bringen. Dadurch werde der Pendlerverkehr reduziert und der Überbauungsdruck in den Agglomerations-Gemeinden vermindert: "Diese Wohnungen würden sonst auf der Landschaft gebaut." Das Argument der Gegner, die Verdichtungen müssten im bebauten Teil der Stadt erfolgen, lässt Albrecht so nicht gelten, so sehr er dies begrüsst. Es brauche neue Wohnungen in unmittelbarer Stadtnähe auch auf noch nicht überbautem Gebiet. Denn Untersuchungen zeigten, dass die Region Basel auch in den nächsten zwanzig bis dreissig Jahren "weiterhin florieren wird".

Die sozialdemokratische Grossrätin Kerstin Wenk (Bild), mit Albrecht zusammen Ko-Präsidentin des Ja-Komitees, ist überzeugt, dass die SP die Ja-Parole zu den beiden Vorlagen auch dann gefasst hätte, wenn der für das Zonenplan-Dossier zuständige Regierungsrat Hans-Peter Wessels nicht ihrer Partei angehörte. Die beiden Wohnbau-Projekte seien "Teil unseres Wahlversprechens" unter dem Slogan "wohne, lääbe, schaffe".

"Gegner führen eine Kreis-Diskussion"

Kerstin Wenk kann auch die gegnerischen Vorbehalte und Argumente ("eine Kreis-Diskussion") nicht nachvollziehen: Wer Wohnungen in der Stadt anbieten wolle, müsse im moderaten Mass auch Flächen ausserhalb des bebauten Raums dafür einsetzen. "Es gibt eine sehr moderne und ökologische Art, Einfamilienhäuser ebenso wie Hochhäuser zu bauen", sagte sie. Die Fassaden von Hochhäusern würden dereinst aus Solarpanels bestehen. Die zeitgemässe Architektur beziehe auch die sozialen Bedürfnisse der Bewohner und ihre Durchmischung viel stärker als früher in die Gestaltung mit ein.

Beide Projektflächen erachtet die VPOD-Sekretärin als "unproblematisch"; zudem stünden sie nicht unter Naturschutz. Einzig an der Predigerhofstrasse verlören einige wenige Häuser die bisher unverbaute Aussicht. Das Gelände am Rhein werde – anders als heute – "für die Allgemeinheit zugänglich". Allerdings sei eine städtische Wohnbaupolitik nicht zum Nulltarif zu haben: "Wir kommen nicht um Kompromisse herum." Die Herausforderung bestehe darin, an "möglichst gescheiten Orten" zu bauen.

12. August 2014


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"Warum stellt eigentlich niemand die Frage?"

Einzonen, bauen, mehr Wohnungen, mehr Wachstum.....

warum stellt eigentlich niemand die Frage nach dem CUI BONO? WARUM, WIE, WOZU, FÜR WEN, UM WELCHEN PREIS etc. wachsen?


Beatrice Alder, Basel



"Wo sind die 'älteren Wohnliegenschaften'?"

Lieber Bruno Honold, wenn Du meinst, es hätte einfach irgendwo "....ältere Wohnliegenschaften ...", die man renovieren könnte und dann stünden diese zur Verfügung: Lass es mich und die Öffentlichkeit wissen. Ich kann Dir aber versichern, dass diese derzeit nicht existent sind, oder sogleich vom Markt aufgesogen werden. Ich würde Dir gerne mal (wie grad vorhin in meinem Büro) mal die Leute vorstellen, die verzweifelt eine Wohnung suchen, sei es auch nur für 1 oder 2 Monate, die in der Hierarchie der Suchenden im unteren Drittel stehen. Die finden einfach nix.

 

Alle Leute, die eine Wohnung haben, können sich diese Situation nicht wirklich vorstellen, und die Lösung kann nur heissen, dass man zusätzliche Wohneinheiten baut. Dass viele in dieser Debatte sich zu Wort melden, welche Einfamilienhäuser bewohnen (denen ich dies absolut gönne), aber keine hochgeschossigen Wohnhäuser möchten, halte ich nicht für überzeugend. Wir haben nun mal beschränkt Bauparzellen zur Verfügung im Stadtkanton und müssen damit sinnvoll und zweckmässig umgehen, damit es für die Bedürfnisse der Wohnungssuchenden reicht.


Karl Linder, Basel



"Planer wollen ihre Visionen realisieren"

Es ist typisch für die vereinigten Planer auf dem Münsterplatz und in der Baubranche. Am besten jede erreichbare Grünfläche mit Hochhäusern, bzw. 75 m hohen Wohntürmen zubetonieren. Damit kann man den Stimmbürgern vorgaukeln, es entstehe neuer Wohnraum. In Tat und Wahrheit wollen die modernen Planer ihre Visionen realisieren und die Baubranche freut sich über neue Aufträge.

 

Schauen wir doch einmal die Resultate dieser Visionäre an. Voltaplatz? Wohnt da jemand? Erlenmatt? Wohnt dort jemand, der bleiben möchte und nicht schon ans zügeln denkt?

 

Es gibt in unserer schönen Stadt genügend Objekte (z.B. leerstehende Büroflächen wenn der Roche-Turm bezogen wird), ältere Wohnliegenschaften die sanft saniert und damit ausgebaut werden können. Sanieren statt abreissen!

 

Auf Wohntürme entlang der Grenzacherstrasse können wir mit gutem Gewissen verzichten. Darum NEIN zu dieser Stadtrandentwicklung.


Bruno Honold, Basel



"Heisst unser Baudirektor wieder Wullschleger?"

Ist es wirklich anzustreben, an der Grenze im Osten Platz zu schaffen für Hochhäuser höher als die Münstertürme? Wie wird der Verkehr geregelt sein? Bereits heute ist die Grenzacherstrasse überlastet! Welche Alternativen (auch ausserkantonal) wurden geprüft? Generell dient eine Hochhauswand nicht der Verschönerung unseres Stadtbildes. Am gleichen Tag machte eine Hotelkette ihre Pläne für ein Billighotel beim Barfüsserplatz publik! Hotel statt Wohnraum! Grossartige, weitsichtige Planung für unsere Bevölkerung. Was sollen diese Baupläne nur um des Profits willen? Heisst unser Baudirektor wieder Wullschleger? Müssen wir uns wirklich gegen jeden Unsinn explizit aussprechen wie bei der damals geplanten Überbauung des Landhofareals?


Peter Bächle, Basel



"Was die Gegner unterschlagen"

Zum wiederholten Mal behaupten die Gegner der Stadtrand-Entwicklungen, hier in Person von Herrn Müller Vernier, dass alleine durch innere Verdichtung ganz einfach Wohnraum für 10'000-13'000 zusätzliche Einwohner geschaffen werden könnte. Dabei unterschlagen sie bewusst, dass eine solche Verdichtung nur mit einer vorhergehenden massiven Abbruchwelle (will das der Mieterverband und die BASTA?) zu erreichen wäre, deshalb nicht zeitnah zu realisieren wäre (was die Wohnraumknappheit im kommenden Jahrzehnt noch verstärken dürfte) und zudem Verdichtungsprojekte in der Vergangenheit gerade von den heutigen Gegnern der Stadtrand-Entwicklungen massiv bekämpft wurden.


Elias Schäfer, Grossrat FDP, Basel



"Basel kann ohne Verbauung von Grünflächen wachsen"

Basel kann wachsen ohne Zersiedlungsplanung mit Verbauung von Grünflächen. Im Siedlungsgebiet besteht gemäss Regierung Potential für 10‘000 bis 13‘000 Bewohner. Das reicht für viele Jahre. Wachstum gegen innen kann ohne Verdrängung, ohne Lebensqualitäts- oder Grün­raumverlust, ohne Aufzonungen in bauhistorisch bedeutenden oder dicht besiedelten Quartieren erfolgen. Es hat genügend Raum für eine qualitätsvolle Stadtentwicklung.


Jost Müller Vernier, Geschäftsführer WWF beider Basel, Basel


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"Das Ermächtigungsgesetz der Nazis ist natürlich das bekannteste. Aber es gib tja auch noch andere."

BZ Basel
vom 11. Oktober 2017
die zurücktretende Basler
Juso-Präsidentin Mirjam Kohler
zitierend
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Tja!

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.