© Fotos by Christof Wamister, OnlineReports.ch
"Stoff für das Bundesgericht": Potenzieller Buvette-Standort, Kleiner Münsterplatz

Was nur wenige wissen: Beim Münsterhügel redet der Bund mit

Basel im Inventar der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung: Kanton kann nicht tun, was er will


Von Christof Wamister


Der Kanton Basel-Stadt ist jetzt im Inventar der schützenswerten Ortsbilder (ISOS) erfasst und bewertet. Das ist nicht nur eine akademische Übung, die Planer und Promotoren irritiert: Projekte wie eine Buvette auf dem Münsterplatz kann man danach getrost zu den Akten legen.


"Stadtentwicklung" lautet in Basel die Devise. Der Zeitgeist weht in Richtung Ausbau und spezielle Bauvorschriften. Da steht eine Publikation mit dem Titel "Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder ... Kanton Basel-Stadt" etwas verloren in der städtebaulichen und politischen Landschaft – aber vielleicht nur scheinbar.

Der Titel deutet an, dass es um eine nationale Sicht der Dinge geht. Die Basler wissen natürlich schon lange, dass ihr Stadtbild ein nationales und internationales Ansehen hat. Braucht es da noch die Anerkennung des Bundesrates, die übrigens schon 2005 erfolgte?

Bund will räumliche Zusammenhänge erfassen

Die Sache ist etwas komplizierter. Der Auftrag, ein Inventar der schützenswerten Ortsbilder (ISOS) zu erstellen, geht auf das Natur- und Heimatschutzgesetz (NHG) zurück. Denn wenn die Behörden nicht wissen, was zu schützen ist, macht ein solches Gesetz keinen Sinn. Seit Mitte der siebziger Jahre arbeitet ein Team unter der Aufsicht des Bundesamtes für Kultur an einem solchen Inventar aller Ortsbilder der Schweiz, das kurz vor dem Abschluss steht, in einem zweiten Durchgang aber weitergeführt und überarbeitet werden soll.

Die erste Projektleiterin dieses Inventars, die Architektin Sibylle Heusser, erarbeitete für die Erstellung eine Methode, von der sie in einem früheren Gespräch sagte: "Am Anfang haben uns die Denkmalpfleger damit fast rausgeworfen." Denn es geht dabei nicht um die kunsthistorische Analyse von Einzelobjekten, sondern um das räumliche Erfassen von Zusammenhängen.

In den erst kürzlich erschienenen Richtlinien des Bundes zu seinen Inventaren heisst es denn auch: "Das ISOS beurteilt die Ortsbilder in ihrer Gesamtheit bzw. nicht aufgrund der Qualität von einzelnen Bauten, sondern nach dem Verhältnis der Bauten untereinander sowie der Qualität der Räume zwischen den Häusern – Plätze und Strassen, Gärten und Parkanlagen – und dem Verhältnis der Bebauung zur Nah- und Fernumgebung."

Münsterhügel höchste Erhaltungs-Priorität

Wie muss man sich das für Basel vorstellen und was sind die Befunde? Der Inventar-Autor des Bandes, der Kunsthistoriker Hans Jörg Rieger, gliederte die Stadtfläche gemäss den ISOS-Vorgaben in Gebiete, Baugruppen, Umgebungszonen und ähnliches. Riehen, Bettingen und St. Chrischona werden in separaten Kapiteln dargestellt.

Das Kerngebiet der Basler Altstadt, der Münsterhügel "Auf Burg" erhält die symbolische Zahl 1 und wird der höchsten Kategorie A ("Erhalten der Substanz") zugeteilt. Zur Ansicht vom Rhein her heisst es: "Der Münsterhügel zwischen der Wettsteinbrücke und der Mittleren Brücke ist das Paradestück der Basler Rhein-Silhouette. Hier gibt es weder einen Uferweg noch eine Uferbebauung." Das Inventar nimmt somit nicht Stellung zum mit einer Volksinitiative wieder lancierten Projekt eines Rheinuferwegs. Aber es verweist auf die historischen Gegebenheiten.

Höchstnoten und Kritik an Plätzen für Basel

Zur Lage am Fluss zitiert Rieger den Nobelpreisträger und Kölner Heinrich Böll: "Ausser Basel ist es keiner Stadt gelungen, mit beiden Hälften so am Rhein zu liegen, wie eine Stadt an der Seine, am Tiber, an der Themse liegen kann." Basel "ist die einzige wirkliche Flussstadt der Schweiz", heisst es in der abschliessenden Bewertung, in welcher der Stadt in allen drei Kategorien Lage, Raum und Architekturgeschichte Höchstnoten verliehen werden.

An kritischen Bemerkungen fehlt es aber auch nicht. Trotz den grossartigen Platzräumen in der Altstadt sei Basel "keine Stadt der Plätze". Im 19. und 20. Jahrhundert seien nur Quartierplätze und bessere Verkehrsverteiler entstanden. Die einzige wirkliche "Platzschöpfung" des 20. Jahrhunderts, der Messeplatz, sei mittlerweile zugebaut und damit zerstört worden. Das liest man im Basler Baudepartement vielleicht nicht so gerne. Gelobt werden dafür die grossartigen Parkanlagen. Basels grösster Park, der ehemalige Friedhof auf dem Kannenfeld, wird als eine der schönsten Parkanlagen der Schweiz eingestuft.

Strassenzüge "geradezu massakriert"

Zu den Spezialitäten des Inventars gehört das Aufzeigen von Störfaktoren: Bausünden, die eine Situation empfindlich beeinträchtigen. Die meisten gehen in Basel auf den Zonenplan von 1939 zurück, der durch Aufzonung den Bau von fünf- und sechsgeschossigen Wohnhäusern ermöglichte, was sich aber erst in der Zeit der Hochkonjunktur auswirkte. "Die feingliedrigen Strassenzüge der vornehmen Quartiere Am Ring und St. Alban wurden geradezu massakriert."

Auch das Gundeldinger-Quartier wurde durch unproportonierte Neubauten mit vorspringenden Balkonen (Bild oben links), in den Boden eingelassenen Geschossen und grobem Fassadenmaterial schwer beeinträchtigt. "Heute ist das Strassenbild Basels in den Quartieren des 19. Jahrhunderts uneinheitlicher als in jeder anderen Schweizer Stadt." Es waren Planungsfehler, die allerdings unter dem Druck des Wirtschaftsbooms und der Bevölkerungszunahme entstanden.

Die moderne Architektur, die in Basel einen beispiellosen Aufschwung erlebt hat, wird gemäss den ISOS-Kriterien mitberücksichtigt. Das lässt sich an einem Beispiel zeigen: Als störend wird der achtgeschossige Wohnblock am Eingang zum Schwarz-Park an der Redingstrasse (Bild) erwähnt: nicht wegen seiner modernen Formensprache, sondern wegen seiner Lage direkt neben dem historischen Gärtnerhaus. Autor Rieger konnte indes nicht im Detail wissen, dass dieser vermurkste Standort die Folge eines komplizierten politischen Kompromisses ist, nachdem eine Volksinitiative zur Freihaltung des Schwarz-Parks angenommen worden war. Stadtbildfragen sind eben auch politische Fragen.

Richtplan nimmt auf Inventar Rücksicht

Die Bestandesaufnahme wolle "keine Käseglocke über die Stadt stülpen", betont Hans Jörg Rieger. Gemäss den rechtlichen Vorgaben könnte es das auch nicht. Bundesinventare verpflichten direkt nur den Bund. Er darf Objekte von nationaler Bedeutung zum Beispiel beim Bau von Nationalstrassen oder Eisenbahnlinien nur tangieren, wenn die nationalen Interessen höher gewichtet werden. Laut einem Bundesgerichtsurteil von 2009 müssen die Kantone und Gemeinden das ISOS ebenfalls berücksichtigen und sind angewiesen, die Bundesinventare in ihre Richtpläne zu integrieren.

Das Bundesamt für Kultur hat dazu kürzlich Empfehlungen erlassen. Basel-Stadt hat dem zuvor schon Rechnung getragen. Das Inventar wurde zwar nicht in die kantonale Gesetzgebung aufgenommen, aber im überarbeiteten kantonalen Richtplan heisst es: "Den Schutzanliegen des ISOS ist aber auch bei der Erfüllung kantonaler Aufgaben, die das Ortsbild betreffen, Rechnung zu tragen", zum Beispiel im Zonenplan und bei Bebauungsplänen.

Werkzeug bei Einsprachen

"Die Behörde tut sich bis jetzt schwer mit dem ISOS", meint Robert Schiess, Präsident des Heimatschutzes Basel. Für Einsprachen konsultiert der Verein jetzt regelmässig das ISOS. Zum ersten Mal war dies der Fall im Juni dieses Jahres, als es um die Pläne für das Life-Sciences-Zentrum beim "Schällemätteli" ging.

Der Heimatschutz ist der Auffassung, dass die Gebäude der Institute für Organische und Anorganische Chemie sowie das Anatomische Institut erhaltenwert sind, und er verweist dabei auf das Bundesinventar, das die beiden chemischen Institute in der höchsten Kategorie A ("Erhalten") einstuft. Die gesamte Baugruppe mit ihrem "heterogenen Bestand an grossvolumigen Bauten" wird allerdings nur mit C beurteilt. Mit Blick auf das ISOS wird nun der Bebauungsplan zweigeteilt: in einen Teil mit dem leeren "Schällemätteli" und den Teil mit den Altbauten. Das war von Thomas Lutz von der Denkmalpflege zu erfahren.  

Ein zweites Beispiel: Der Bahnhof St. Johann wird ebenfalls mit A beurteilt, was kein Problem darstellt, denn er wurde vor kurzem renoviert und neu genutzt. Probleme könnte es aber für die SBB als Bundesbetrieb geben, wenn sie den langen Güterschuppen (Bild) mit seiner schönen Holzkonstruktion abbrechen möchten. Sie müssten dafür ein überwiegendes nationales Interesse geltend machen.

Die Basler Denkmalpflege, die ihr eigenes Inventar bis 2014 fertigstellen will, betont den Unterschied zum ISOS. Dieses ist trotz der Hervorhebung von Einzelbauten kein Denkmalpflegeinventar. Mit den Schutz- und Schonzonen des Basler Denkmalschutzgesetzes von 1978 wurde unabhängig davon ein ähnliches Modell umgesetzt. Für die Basler Denkmalpfleger ist das Bundes-Projekt somit eher eine ergänzende Quelle, für die Planungsbehörden dagegen eine zusätzliche Randbedingung, der Rechnung zu tragen ist.

Hürden für den Rheinuferweg

Dass der Bund nun den Ortsbildschutz in Basel diktiert, ist nicht zu befürchten. Nur selten greift er direkt in ein Projekt ein, das ein Ortsbild oder eine Landschaft von nationaler Bedeutung gefährden könnte. Bekanntester Fall aus jüngster Zeit ist der Neubau eines Restaurants (Stararchitekt Peter Zumthor) auf der in drei Bundesinventaren eingetragenen Insel Ufenau (SZ), der nach einem Gutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission und einem Urteil des Bundesgerichts nicht realisiert werden konnte.

Ein ähnliches Szenario wäre denkbar, wenn in Basel die Idee eines Restaurant-Pavillons ("Buvette") auf der Pfalz oder auf dem Kleinen Münsterplatz wieder aufgegriffen würde. Auch der Grossbasler Rheinuferweg dürfte – nach einer eventuellen Annahme der Initiative – noch die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege und das Bundesgericht beschäftigen.

Info
"ISOS. Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz. Ortsbilder von nationaler Bedeutung." Kanton Basel-Stadt, 2012, 370 Seiten, 16 Pläne, 790 Fotos, 76.80 Franken.

2. Januar 2013

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die Niederlassung Füllinsdorf der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) wird (...) im Frühling 2018 als Selbstbedienungsbank wieder eröffnet."

Basellandschaftliche Kantonalbank
Medienmitteilung
vom 28. September 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Wo bitte ist der Geld-Selbstbedienungsschalter?

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.