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"Persönlicher Wahlkampf": Grüner Regierungs-Kandidat Reber

Baselbieter Grüne wollen mit Isaac Reber in die Regierung

Klare Nomination des 48-jährigen Sissacher Landrates / Grüne wollen traditionelles "Machtkartell" im Alleingang brechen


Von Peter Knechtli


Die Baselbieter Grünen wollen mit Isaac Reber in die Regierung: Sie nominierten ihn gestern Donnerstagabend mit einer deutlichen Stimmenmehrheit zum Kandidaten, der das traditionelle "Machtkartell" knacken soll.


Der bald 49-jährige ETH-Raumplaner Isaac Reber ist einer der erfahrensten und bekanntesten Politiker der Grünen im Baselbiet. Seit 2001 sitzt der stellvertretende Geschäftsführer des Vereins "Energie-Zukunft Schweiz" im Landrat als Vizepräsident der Grünen-Fraktion. Von 1996 bis 2001 amtierte er im Gemeinderat seines Wohnorts Sissach. Bei den Regierungsratswahlen im Jahr 2007 war schon einmal angetreten. Zur Wahl reichte es nicht, aber er erreichte mit rund 21'000 Stimmen ein beachtliches Ergebnis, das offensichtlich auch Sympathien im bürgerlichen Lager dokumentiert. Es handle sich um "das bisher beste von den Grünen Baselland erreichte Resultat bei kantonalen Exekutivwahlen", vermerkt die Partei.

Gestern Donnerstagabend nun nominierten ihn die Baselbieter Grünen in Pratteln erneut zum Regierungsratskandidaten für die Wahlen vom kommenden 27. März 2011. Karl-Heinz Zeller, der Gemeindepräsident von Arlesheim, hatte an der Versammlung seinen Verzicht auf eine Nomination bekannt gegeben. Damit war der Weg frei für die Ausmarchung um das das Duo Isaac Reber und Esther Maag, die frühere Landratspräsidentin. Das Ergebnis war von überraschender Deutlichkeit: Reber schwang mit 30 Stimmen klar obenauf, auf Maag entfielen 15 Stimmen.

Keine Koalition mit der SP

Interessant an Rebers Kandidatur: Die Grünen treten mit Reber ausdrücklich "als Einerkandidatur alleine und somit unabhängig zu den Regierungsratswahlen an". Das erklärte Ziel: "Das Baselbieter Machtkartell soll aufgebrochen werden. Die Zeit ist auch im Baselbiet reif für den ersten grünen Regierungsrat und damit eine innovative Baselbieter Exekutivpolitik."

Der grüne Alleingang in den Regierungsratswahlen – also ohne Rücksicht auf die Interessenlage der Sozialdemokraten – dokumentiert ein verstärktes Selbstbewusstsein. Die Zeit scheint gekommen zu sein, in der sich die Grünen nicht mehr mit der Rolle der Wahlhelfer der SP begnügen, sondern nun selbst einen Teil der Baselbieter Regierungsmacht werden wollen.

13. August 2010

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"Ich werde Isaac Reber unterstützten"

Als Basel-Städter kann ich leider Isaac Reber (noch) nicht wählen. Ich werde ihn aber unterstützen, da er sich stark für eine bessere Zusammenarbeit in der Nordwestschweiz einsetzt, Grenzen überwindet und "Harmos" befürwortet.


Peter P. Bauer, Basel


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Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

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Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

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Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

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