© Fotos by Peter Knechtli, OnlineReports.ch
"Packender Vortrag": Kontrahenten Herzog, Jans

High Noon in der Basler SP: Beat Jans fordert Eva Herzog heraus

Ständerats-Nomination: Der kantonalen Finanzdirektorin erwächst mit dem Bundespolitiker eine sehr ernsthafte Konkurrenz


Von Peter Knechtli


Seit Jahren galt die Basler SP-Finanzdirektorin Eva Herzog als selbstverständliche Nachfolgerin ihrer Parteikollegin und Ständerätin Anita Fetz. Doch nun meldet sich mit dem parlamentarischen Schwergewicht Nationalrat Beat Jans eine ernsthafte innerparteiliche Konkurrenz im Kampf um den frei werdenden Ständeratssitz an.


Die Basler SP hat ein Problem, um das sie andere Parteien beneiden: Für so gut wie jedes zu ersetzende Mandat stehen sofort mindest zwei valable Papabili bereit. Verlegenheit macht sich kaum breit, vielmehr Überschuss. "Fast eine Dekadenz-Erscheinung", beschrieb ein ehemals führender Offizieller die dicke Personaldecke seiner Partei gegenüber OnlineReports.

Dies äussert sich kaum so deutlich wie vor den Ständeratswahlen, die zwar noch in weiter Ferne liegen, aber ihre Schatten längst voraus werfen. Nach 16 Ständerats-Jahren und insgesamt einem Vierteljahrhundert Bundesbern-Erfahrung wird sich die Sozialdemokratin Anita Fetz zum Legislatur-Ende aus der Bundespolitik verabschieden. Die heute 61-jährige Historikerin hatte 2004 die Nachfolge ihres Parteikollegen Gian-Reto Plattner angetreten.

Ständerat: Seit 1967 Basler SP-Domäne

Seit über einem halben Jahrhundert, als der Freisinnige Eugen Dietschi 1967 zurücktrat, ist das Basler Ständerats-Mandat eine reine SP-Domäne. Bürgerliche Angriffe blieben stets, wenn auch in einem Fall hauchdünn, erfolglos. Die Prognose ist nicht verwegen, dass der Basler Ständeratssitz auch im Herbst 2019 mit hoher Wahrscheinlichkeit wiederum an die SP geht.

Seit mehreren Jahren zirkuliert in Basel nur ein Name, wenn es um die Fetz-Nachfolge geht: Die 56-jährige Historikerin Eva Herzog, die seit 2005 mit andauerndem Erfolg das Finanzdepartement führt und sich als Expertin der schwarzen Zahlen profilierte.

Misslungener Bundesrats-Anlauf

Bürgerliche Kreise hielten die Historikerin anfänglich nicht für fähig zur Führung der Basler Staatskasse. Doch sie wurden eines Besseren belehrt: Herzog behielt durch alle Steuern-Stürme die Übersicht, sanierte die Pensionskasse, erhöhte die Kinderzulagen und lieferte während zwölf Jahren in Folge eine positive Staatsrechnng ab.

Im August 2010 hielt sich die gebürtige Prattlerin für reif, sich als Nachfolgerin von Bundesrat Moritz Leuenberger ins Spiel zu bringen. Die Wahl schaffte die heute 58-jährige Simonetta Sommaruga. Dennoch denkt die zähe Kassenwartin nicht daran, sich nach ihrer Regierungsarbeit aufs Altenteil zu setzen. Ihr nächstes Ziel: Ständerat.

Kein Selbstläufer mehr

Doch plötzlich ist die wie unumstössliche "Kandidatur Herzog" kein Selbstläufer mehr. Ihr erwächst aus der eigenen Partei ernsthafte Konkurrenz: Auch Nationalrat Beat Jans zeigt Interesse an diesem "faszinierenden spannenden Amt". Der 53-jährige Umweltnaturwissenschafter und Vizepräsident der SP Schweiz rückte 2010 für Ruedi Rechsteiner in die Grosse Kammer nach und hat sich dort innerhalb der SP-Fraktion zu einem mediengewandten Schwergewicht entwickelt und solide verankert.

Das zeigt sich auch daran, dass er mit der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) und der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) den zwei wichtigsten nationalrätlichen Kommissionen angehört.

An vordester FRont gegen USR III

Der zweifache mit einer Amerikanerin verheiratete Familienvater nimmt für sich in Anspruch, entscheidend zum Erfolg der Energiestrategie und zur Bekämpfung der Unternehmenssteuerreform III beigetragen zu haben. Ebenso habe er "erfolgreich das Referendum gegen das Raumplanungsgesetz bekämpft" und "in der Agrarpolitik Spuren hinterlassen".

Jans sieht sich "politisch in der Mitte der Partei" und "etwas grüner als der Durchschnitt der Baslerinnen und Basler". Parteifeunde attestieren ihm ein "unglaubliches Standing" in Bern. Er könne in seinen Auftritten, die er "sorgfältig schriftlich vorbereitet" und dann frei vorträgt, "sprachliche Bilder zeichnen und Geschichten erzählen", die selbst politische Gegner beeindrucken. Der inzwischen zurückgetretene Thurgauer FDP-Nationalrat Hermann Hess vertraute dem "Tages-Anzeiger" an, auch die SP habe gute Leute: "Nationalrat Beat Jans zum Beispiel schätze ich."

Zwei aussergewöhnliche Köpfe

Es ist ausser Frage, dass sowohl mit Herzog wie Jans zwei hoch profilierte Köpfe um den einen Sitz in der Kleinen Kammer ringen, die bezüglich Dossierkenntnissen und Erfahrung auf der Höhe sind und in ihrem politischen Aufstieg schnell wachsenden Einfluss wahrnehmbar machten.

In ihren aktuellen Rollen werden aber beide politisch unterschiedlich wahrgenommen: Jans der konsequent linke Volksvertreter, der Wählerpolitik macht – Herzog, die als mittlerweile anerkannte, wenn nicht selbst von Bürgerlichen bewunderte Geldvermehrerin auch liberale Forderungen erfüllt und im Rahmen der "Steuervorlage 17" etwa den Gewinnsteuersatz für Unternehmen von 22 auf 13 Prozent üppig senken will.

Brutschin als Motor hinter Herzog

Herzog, von ihrem im liberalen Lager ebenfalls wohlgelittenen Parteikollegen und Wirtschaftsminister Christoph Brutschin "als Motor" unterstützt, kann sich darauf berufen, durchaus auch bürgerliche Stimmen auf sich zu vereinigen und damit so etwas wie eine Ständerätin für alle Basler zu sein. Gerade diese Rolle passt Linken nicht, die vielmehr die progressiven Kräfte in der Kleinen Kammer stärken möchten und der Meinung sind, es habe "ohnehin schon zu viele alt-Regierungsräte im Ständerat".

Eva Herzog profitiert zudem vom Frauen-Bonus, wie mehrere Gespräche von OnlineReports mit massgeblichen Basler Sozialdemokratinnen zeigen: "Eva hat einen guten Job gemacht für Basel", meinte eine Supporterin, während eine andere glaubt: "Die SP-Frauen haben Nachholbedarf." Eine weitere Stimme verweist darauf, dass neben Anita Fetz auch die Aargauer SP-Ständerätin Pascale Bruderer demissioniert und sich damit die "Männerlastigkeit im Ständerat" verstärke.

SP-Frauen, die hinter Herzog stehen, sehen in Jans eher den neuen Präsidenten der SP Schweiz oder den künftigen Basler Regierungsrat – beides für Jans derzeit jedoch keine Option. Für ihn steht auch nicht das Geschlecht im Vordergrund, sondern die politische Haltung: "Ich bin politisch sehr ähnlich wie Anita Fetz und vertrete fast immer dieselbe Position wie sie. Ich würde perfekt in ihre Fussstapfen passen."

Anita Fetz und die Frauen-Frage

Da drängt sich die Frage auf, wie sich die amtierende Ständerätin Anita Fetz zu ihrer Nachfolge stellt. Dass sie und Herzog sich "Gift geben könnten", so ein in Basel verbreitetes geflügeltes Wort, dementiert Fetz: Sie bezeichnet ihr Verhältnis zu Eva Herzog als "normal", auch wenn sie verschiedentlich "andere Positionen" vertrete.

In die pareiinternen Ausmarchung will sie sich ganz bewusst nicht einschalten, aber "die nominierte Person werde ich unterstützen". Fetz vertritt jedoch einen klaren Standpunkt, der vielleicht doch eine personelle Präferenz verrät: Die Frauen-Frage der Basler SP werde "nicht in der Ständeratswahl" die entscheidende Bedeutung haben: "Viel wichtiger ist, dass der Frauen-Nachwuchs auf der Nationalratsliste eine gute Ausgangslage hat."

Denn Silvia Schenker tritt zu Ende der Legislatur zurück. Wenn gleichzeitig Jans bei einer Doppelkandidatur die Wahl in den Ständerat glückt, hätten junge SP-Frauen wie Sarah Wyss, Toya Krummenacher, Lisa Mathys oder Alexandra Dill auf der Nationalrats-Liste intakte Wahlchancen.

Jans hat die Kämpfer-DNA seiner Basis

Der alles entscheidende High Noon findet aber nicht im Beisein des Basler Stimmvolks statt, sondern an der SP-Delegiertenversammlung vom Februar nächsten Jahres, wenn es um die Nomination geht. Allein die 200 Delegierten werden über Jans oder Herzog entscheiden.

Selbst wenn die Meinungen teilweise schon gemacht sein werden, könnte die Qualität der Auftritte die entscheidende Bedeutung haben. Da sind die beiden Kontrahenten unterschiedlich: Herzog kann auch Charme hervorzaubern, aber nicht mitreissen. Sie überzeugt duch Kompetenz und wird auch unter ihren Genossinnen punkten können.

Jubel im Mieterverband

Dennoch hat Jans die besseren Karten: Er hat die kämpferische DNA seiner Basis. Als ehemals erfolgreicher Kantonalpräsident, der die Migranten kultivierte und aktivierte, vermag er sein Parteivolk emotional anzusprechen und mitzureissen.

Gleich in zwei Fällen gehörte Jans in kürzerer Zeit durch ein persönliches Engagement zu den Abstimmungssiegern: Gegen die Unternehmenssteuerreform III und für die vier kantonalen Wohnungs-Initiativen. Dies zur offensichtlichen Begeisterung des "Mieterinnen- und Mieterverbands Basel", der im Communiqué zur Jahresversammlung "packenden, lebendigen und engagierten Vortrag von fast zwanzig Minuten Dauer" von Jans bejubelte. Jans ist denn auch überzeugt, dass er einen Ständerats-Wahlkampf gegen eine bürgerlichen Gegenkandidatur gewinnen könnte.

Herzogs gefürchtete Art

Eva Herzog, laut "Basler Zeitung" parteiintern auch als "Eiskönigin" bezeichnet, dagegen wirkt intellektuell, distanziert und kühl. In den Medien tritt sie kaum in Erscheinung. Gefürchtet ist die Art, wie sie selbst Regierungskollegen "zusammenfaltete" (wie OnlineReports aus erster Hand erfuhr) oder sich im Beisein von Zuhörern deutlich vernehmbar wenig vorteilhaft über einen Votanten äussert.

Trotz ihrer klaren Schlüsselstellung in der Regierung tritt sie in den Medien – von der Präsentation von Budget und Rechnung abgesehen – ungenügend häufig auf. Das hat vielleicht auch seine Gründe: Autoritär gibt sie Journalisten den Tarif durch, wenn ihr etwas nicht passt. "Ich überlege mir zweimal, ihr an einer Pressekonferenz eine Frage zu stellen, weil das Risiko beteht, von ihr gesenkelt zu werden", gestand ein erfahrener Basler Lokaljournalist.

Der Ausgang ist noch offen

Auch Jans kann scharfzüngig und zuweilen schnittig sein, aber nicht in der Dimension seiner Kontrahentin. Das zeigte in einem Video-Streitgespräch der "Tageswoche" zur Unternehmenssteuer-Reform III, wo die beiden Einblick in ihre Befindlichkeit boten und Eva Herzog sich jeweils wie entgeistert von ihrem parteiinternen Widersacher abwandte. Sie schien geahnt zu haben, dass sie zu den Abstimmungs-Verlierern gehören wird.

Damit ist Eva Herzog bei den Delegierten aber nicht unten durch. Mindestens so gut ist die Ausgangslage für Beat Jans. Sein Vater, der bei den IWB Leitungen flickte, war "einer, der gut schweissen konnte". An der Nominationsversammlung wird sich zeigen, ob der Sohn des Metallbauschlossers seine Partei immer noch so gut hinter sich zusammen zu schweissen vermag wie vor anderthalb Jahrzehnten als SP-Kantonalpräsident.

21. Juni 2018

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Jans sollte freiwillig auf eine Kandidatur verzichten"

Wenn Basel-Stadt und die Basler SP wieder einmal im Bundesrat vertreten sein will, dann muss die Basler SP, Frau Eva Herzog nominieren! Nach vier Jahren im Ständerat hat Frau Herzog, als erfolgreiche Regierungsrätin, gute Chancen für die Nachfolge von Frau Sommaruga. Im Interesse aller Baselerinnen und Basler sollte Herr Jans freiwillig auf eine Kandidatur verzichten.


Hans Peter Bruppacher, Basel



"18 Männer in 155 Jahren"

Fast 16 Jahre lang vertritt nun eine Frau den Kanton Basel-Stadt im Ständerat. Da ist es wirklich Zeit, dass endlich wieder einmal ein Mann ins "Stöckli" einrückt. Dabei wird leicht vergessen, dass vorher während 155 Jahren 18 Männer das Amt besetzten. Die Frage ist also: Sind zwei Frauen hintereinander wirklich schon zuviel?


Roland Stark, Basel



"Frauenfrage für die SP zentral"

Selbstverständlich ist die Frauenfrage für die SP zentral und zwar inhaltlich wie auch personell und zwar sowohl im National- wie auch im Ständerat. Gerade im Ständerat braucht es auch viele gute Politikerinnen. Am 14. Juni 2018 haben die SP, die Juso und vor allem die SP Frauen mit Ständerätin Géraldine Savary ein Frauenmanifest ans Bundeshaus genagelt und auf dem Bundesplatz an den Frauenstreiktag vom 14. Juni 1991 erinnert (https://www.sp-ps.ch/de/publikationen/medienmitteilungen/sp-und-juso-nageln-das-frauenmanifest-ans-bundeshaus-und-fordern) . Und der damalige Slogan lautete: "Machen Sie Platz, Monsieur, nehmen Sie Platz, Madame", und der gilt weiterhin.


Susanne Leutenegger Oberholzer, Augst BL


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Frisch pubertiert

Luxusproblem "Motz-Kultur"
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Regula Rytz ist somit der*die einzige Bundesratskandidat*in, welche sich klar hinter die Forderungen der Klimastreik-Bewegung stellt."

Dominik Waser
Zürcher Klimaaktivist
in einem Communiqué
vom 6. Dezember 2019
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Es *weih*nach*tet s*e*h*r*.

RückSpiegel


Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Das Theater Basel konnte im Jahr 2018/2019 die Anzahl der Besuchenden zum vierten Mal in Folge auf 183'705 Personen (+1,6 Prozent) erhöhen, während jedoch die Besucher-Einnahmen um 1,7 Prozent sanken.

Die neue grüne Baselbieter Landrätin Laura Grazioli übernimmt von der frisch gewählten Nationalrätin Florence Brenzikofer das freiwerdende Präsidium der Finanzkommission.

Paola Gallo, die ehemalige Geschäftsleiterin von "Surprise", übernimmt per 1. Oktober 2019 die Geschäftsführung der Job Factory Basel AG und der Stiftung Job Training.

Der 19-jährige Geografie- und Geschichtsstudent Nino Russano wird als Nachfolger von Nicolas Eichenberger neuer Präsident der Juso Basel-Stadt.

Der Basler Bürgerrat hat eine spürbare Senkung der Einbürgerungsgebühren beschlossen, von der sowohl ausländische als auch Schweizer Bewerbende profitieren.

Die Verlängerung der BVB-Tramlinie 3 nach Saint-Louis kostete rund 84 statt 93,7 Millionen Franken und ist somit um fast zehn Millionen Franken günstiger als geplant.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal per 1. Januar 2020 einen Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent auszurichten.

Die Forscherin Michaela Kneissel nimmt anstelle des Ende Jahr ausscheidenden Ulrich Vischer Einsitz im Universitätsrat der Universität Basel.

Nach dem Rücktritt der neuen Basler Regierungsrätin Tanja Soland aus dem Grossen Rat rückt die ehemalige Juso-Präsidentin Jessica Brandenburger ab 1. Dezember ins Parlament nach.

Die ausserordentliche Mitgliederversammlung des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest vom 3. November 2019 wählte als Nachfolger von Dominik Beeler Simon Fankhauser in das Co-Präsidium.

Zu sieben Fällen von Sachbeschädigungen an Autos kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag, 2. November, in der Umgebung der Tramhaltestelle "Vogesenstrasse" in Reinach.

Der Gemeinderat von Riehen erwartet für die Planperiode 2020 bis 2023 jährliche Defizite von 1,3 bis 2,5 Millionen Franken.

Susanne Wäfler-Müller (42) wird ab dem 1. Mai 2020 die Führung der Kantonsbibliothek Baselland übernehmen und auf Gerhard Matter folgen, der im Frühjahr in den Ruhestand gehen wird.

Zu Beginn des Schuljahrs 2021/22 wird Informatik als obligatorisches Fach in allen Baselbieter Gymnasien eingeführt.