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"Hochmut kommt vor dem Fall": Langjähriges SVP-Mitglied Erich Straumann

"Dieses Kesseltreiben ist völlig daneben"

Der frühere Baselbieter SVP-Regierungsrat Erich Straumann kritisiert seine Partei wegen ihres Wirbels um Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf


Von Peter Knechtli


Der frühere Baselbieter Regierungsrat und Ständeratskandidat Erich Straumann (62) übt harte Kritik am Rücktritts-Wirbel seiner Partei um Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. Im Interview mit OnlineReports zeigt der ehemalige Volkswirtschaftsdirektor Sympathie für die Grünliberalen.


OnlineReports: Herr Straumann, Sie sind seit über vierzig Jahren Mitglied der BGB/SVP. Was halten Sie von den derzeitigen Vorgängen um Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf?

Erich Straumann: Dieses Kesseltreiben ist völlig daneben. Wir haben jetzt eine gute Bundesrätin. Sie sollte im Amt bleiben. Denn es ist zu befürchten, dass nach einer Demission auch der Rücktritt von Bundesrat Samuel Schmid gefordert würde.

OnlineReports: Die SVP aber findet es legitim, ihr Mitglied Widmer-Schlumpf aus dem Bundesrat zu drängen, weil sie die Politikerin nicht mehr auf ihrer Parteilinie erkennt.

Straumann: Nein, das ist nicht in Ordnung. Sie wurde demokratisch gewählt von der Vereinigten Bundesversammlung. Dieser Entscheid ist zu respektieren. Ich fühle mich sowohl von Eveline Widmer-Schlumpf wie von Samuel Schmid vertreten.

OnlineReports: Die SP hatte auch beträchtliche Mühe, wenn bürgerliche Mehrheiten nicht die offiziellen Kandidatinnen und Kandidaten in den Bundesrat wählten.



"Eveline Widmer-Schlumpf hat
selbstverständlich meine Unterstützung."




Straumann: Es herrschte im Nachgang aber nicht dasselbe Kesseltreiben wie jetzt bei der SVP gegen Widmer-Schlumpf. Die SP musste Stich als gewählten Kandidaten zähneknirschend annehmen, er wurde auch nicht aus der Fraktion ausgeschlossen. Später hat die SP Stichs Politik sogar unterstützt. Eveline Widmer-Schlumpf hat selbstverständlich meine Unterstützung. Ich hatte von ihr immer einen guten Eindruck. Ich fand, sie mache konsequente SVP-Politik. Ich bin froh, dass sie das Amt angenommen hat. Deswegen ist ist sie überhaupt keine Verräterin. Sie hat sogar noch den Sitz der SVP gerettet.

OnlineReports: In welche Richtung entwickelt sich die SVP nach Ihrer Wahrnehmung?

Straumann: In eine Richtung, die zu denken gibt. Man darf nicht sagen, es hätten alle Platz und dann gleichzeitig zu fordern, aus der Partei auszutreten, wenn einem die Parteilinie nicht passt. Das ist schon fast eine etwas diktatorische Linie.

OnlineReports: Ist die schweizerische SVP noch die Partei, in der Sie sich repräsentiert und wohl fühlen?

Straumann: Nicht mehr ganz. Dieser dauernde Wirbel wäre gar nicht nötig. Die sollen endlich wieder einmal tragbare Politik machen. Man muss eben auch auf die politischen Gegner zugehen und eine Lösung finden können.



"Das ist schon fast eine etwas diktatorische Linie."




OnlineReports: Wo würden Sie sich ansiedeln?

Straumann: Ich stehe und stand ganz klar zum liberalen Flügel der Partei. Ich habe aber auch Sympathien für die Anliegen der Grünliberalen.

OnlineReports: Der moderate "Berner Flügel" der Partei scheint aber immer mehr an Einfluss zu verlieren.

Straumann: Das ist so. Man sieht jetzt im Kanton Bern und im Bündnerland gut: Jene, die noch weiter kommen wollen, schwenken auf den harten Züricher Kurs ein. Bis jetzt hatte die SVP damit Erfolg und konnte sogar noch zulegen.

OnlineReports: Der Erfolg der SVP zeigt doch, dass sie Themen aufgreift, die andere Parteien vernachlässigt haben.

Straumann: Das stimmt. Es ist aber schade, wenn sie mit internen Flügelkämpfen sich selbst schadet. Wenn das liberale Gedankengut in der SVP nicht mehr Platz hat, dann kann ich die Entwicklung nicht abschätzen.

OnlineReports: Wie stark wird die SVP Ihrer Meinung nach noch wachsen?

Straumann: Nach meiner Meinung wird sie nicht mehr stark wachsen. Sie dürfte ihren Höhepunkt bald einmal erreicht haben. Ich gebe der SVP zu bedenken, dass Hochmut meist vor dem Fall kommt. Den kompletten Machtanspruch wird die SVP nie erhalten, weil es auch andere bürgerliche Kräfte gibt, die gute Arbeit leisten - wie die FDP, die CVP oder die Grünliberalen.

"Ich habe aber auch
Sympathien für die Anliegen der Grünliberalen."




OnlineReports: Wie frei sind SVP-Mitglieder heute noch, ihre Meinung sagen zu können, ohne abgestraft zu werden?

Straumann: Man kann in dieser Partei denken, was man will, aber man darf nicht alles sagen, was man denkt. An einer schweizerischen Delegiertenversammlung traut sich doch niemand, offen zu reden, wenn er riskieren muss, ausgepfiffen zu werden.

OnlineReports: Der Baselbieter Nationalrat und Fraktionspräsident Caspar Baader war ein enger Vertrauter und Weggefährte Christoph Blochers. Es ist um den Gelterkinder inzwischen etwas still geworden. Hat er noch Chancen, Bundesrat zu werden?

Straumann: Eher nicht. Er sagte auch immer, er wolle es gar nicht werden.

7. April 2008


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"Eigenhändige Befragung von 700 Mitgliedern"

Sehr geehrter Herr Heuberger, mit Ihrem Expertenwissen kann ich natürlich nicht mithalten. Mit Ihrem Eifer schon gar nicht. Ich will bloss noch mitteilen, dass meine Schilderung sich auf eine eigenhändige Befragung von rund 700 Mitgliedern von SVP-Ortsparteien aus 16 Kantonen abstützt. Ob diese Basismitglieder das Gewicht Ihrer "massgeblichen Exponenten" aufzuwiegen vermögen, will ich gerne Ihrem weisen Urteil überlassen.


Heinz Moll, Prag



"Die verantwortungsbewussten SVP-Mitglieder gibt es noch!"

Sehr geehrter Herr Moll, es muss festgestellt werden, dass scheinbar Sie nicht auf dem neuesten Stand sind, was sich derzeit in den SVP-Kantonalparteien abspielt. Und dies ist bestimmt authentischer als die scheinheiligen Äusserungen von wenigen nationalen "Parteistrategen" in irgendwelchen TV-Sendungen oder anderes publikumswirksames Geschrei auf nationaler Ebene.

 

Auf meinen Leserbrief hin weiter unten habe ich bis heute von massgeblichen Exponenten, darunter auch Kantonalpräsidenten, von vier verschiedenen Kantonalparteien positive Rückmeldungen resp. Zustimmung zu meiner Einschätzung dieses Widmer-Schlumpf-Theaters erhalten, darunter auch von solchen, die letzthin Wahlsieger wurden! Und das sagt doch einiges aus, wenn sich diese Leute die Mühe nehmen, einiges ins rechte Licht zu rücken. Es gibt sie noch, die verantwortungsbewussten SVP-Mitglieder in den Kantonen.

 

Übrigens: Diese Mails stehen zur Verfügung, dies wurde auf Anfrage ausdrücklich bestätigt, diese Leute stehen zu ihren Worten.


Bruno Heuberger, Oberwil



"Der Druck kommt von unten"

Lieber Alois, Dein Informationsstand in der Causa Widmer ist lamentabel. Es ist mitnichten Christoph Blocher, der Frau Widmer partout aus der SVP hinauswerfen will. Ihm ist diese Frage eher zweitrangig. Das hat er öffentlich mehrfach gesagt - auch in dieser kurrligen TV-Sendung aus dem Schaffhausischen. Der Druck kommt eindeutig von unten, von der Parteibasis. Dort kocht es förmlich. Die Parteimitgliedschaft, und zwar in ihrer erdrückenden Mehrheit, ist ausserordentlich zornig über den "Königsmord". Damit erfüllt sich präzise die Prognose von Fraktionspräsident Caspar Baader. Er hatte unmittelbar nach dem Coup vom 12. Dezember gesagt, dass die SVP-Mitglieder Frau Widmer jetzt als Verräterin empfinden werden - so und nicht anders lautete seine Formulierung. Dieser feine Unterschied ist selbst dem präzisen Beobachter Peter Knechtli leider entgangen.


Heinz Moll, Prag



"Die Parteieintritte sprechen eine deutliche Sprache"

Angenommen, es wäre zum Beispiel Micheline Calmy-Rey gegen den Willen der SP aus dem Bundesrat abgewählt und etwa durch Ralph Lewin ersetzt worden. Gegen wen ginge das Geheul der Meute los? Richtig: Auch wieder gegen die SVP, der man stets schaden will, aber nicht kann. Die Erfolge der SVP in den vergangenen 15 Jahren sind ihrer klaren und konsequenten politischen Haltung in Sachfragen zu verdanken. Die Inhalte sind öffentlich und im Detail nachzulesen u.a. in der Wahlplattform "Mein Zuhause – unsere Schweiz".

 

Mehrere Tausend Parteieintritte seit Dezember 2007 und klare Wahlsiege in den Kantonen St. Gallen, Schwyz, Thurgau, Uri und Glarus sprechen für sich.

 

SVP: Weiter so - Tue recht und scheue niemand!


Thomas Weber, Buus



"Die Sprache der SVP-Gewaltigen spielt mit dem Feuer"

Natürlich interessieren sich die SVP-Gewaltigen dieser Tage nicht darum, was einem mit einem Blick von aussen in die "politische" Schweiz auffällt. Aber für den Rest sei eine solche Sicht notiert. Es ist nicht die eine oder einzig mögliche Sicht, um vorauszuschicken, dass es in politisch-ideologischen Dingen keine "Objektivität" gibt, sondern bloss durch Beobachtung, durch Vergleiche, durch Nachdenken zu Stande gekommene Annahmen.

 

Blocher wurde abgewählt. Da Blocher keineswegs der "bedeutende" Politiker war und ist, als der er sich gerne darstellen liess und lässt, ist klar, dass die SVP zürcherischer Prägung jetzt Wirbel um diese Abwahl machen muss, denn in absehbarer Zeit ist dann Blochers Rolle als "Opfer" der bösen Linken und der noch böseren CVP ausgespielt.

 

Was man zur Zeit in den Online-Seiten schweizerischer Tageszeitungen über diesen Wirbel liest, erschreckt nicht, weil der Wirbel stattfindet, sondern, wie er inszeniert wird. Die Sprache der SVP-Gewaltigen spielt mit dem Feuer. Sie hetzt. Sie hetzt gegen eine demokratisch gewählte Bundesrätin. Hetze ist nicht dasselbe wie "Kritik". Blocher, das nur nebenbei bemerkt, zeigt sein egomanisches Gesicht, weil er diese Hetze seit seiner Abwahl mitinszeniert. Dass er damit diese Abwahl geradezu als notwendig mitdarstellt, sei nur ganz am Rande bemerkt.

 

Hetze bekommt aber einem Land, das auf tolerantes Umgehen verschiedener Kulturen, verschiedener Herkünfte, zahlreicher Sprachengruppen usw., existentiell angewiesen ist, für die Primitiven und die Ungebildeten, für die Prolls und diejenigen, welche sich nicht zu bewegen verstehen, wo Bewegung notwendig ist, Leitfadencharakter. Mit Hilfe von Hetze werden Probleme in bestimmte Ecken manövriert und als lösbar hingestellt, die eben nicht ohne weiteres lösbar, sondern vielleicht nur als vorübergehend erträglich gestaltete Zustände ausgehandelt und in Realität umgesetzt werden können. Politik in unseren Zeitläufen, die durch zahlreiche Übergänge und komplexe ökonomische, ökologische und demographische Verhältnisse gekennzeichnet ist, kann nicht mit Schwarzmeissmanier betrieben werden. Überall, wo solche Schwarzweisspolitik als Machtpolitik betrieben wird, kann man den Zerfall gesellschaftlicher Strukturen besonders gut erkennen: Italien, in Bushs USA, bei Herrn Mugabe usw.

 

Blocher war nicht fähig, vernünftige Politik zu gestalten. Er war angetreten, seine Ideologie in Zustände umzusetzen. Zustände, die dem Staat Schweiz innert kürzester Zeit wichtige Existenzgrundlagen entzogen hätten (die ständigen Drohungen etwa gegenüber der EU, die in ihren Strukturen natürlich nicht ideal, aber noch in jedem kleinsten Furz demokratischer zu handeln in der Lage ist als die SVP zürcherischer Prägung seit nunmehr bald 25 Jahren, seien hier stellvertretend genannt).

 

Man sollte die SVP-Hetze ganz klar ins Abseits stellen. Dort können sich Brunner und Co. dann erfolgreich kleinreden. Man müsste anderseits endlich auch bei den sogenannt bürgerlichen Parteien jede Zusammenarbeit mit solch hetzenden Kreisen einstellen. Die SVP wird nie "Mehrheit". Also sind die anderen die Mehrheit. Diese doch sehr eindeutige Mehrheit sollte gestalten und zusammenarbeiten. Im Interesse der Schweizerinnen, der Schweizer.


Alois-Karl Hürlimann, Berlin



"Die jetzige Bereinigung war längstens fällig"

Das ganze Desaster ausgelöst, hat doch die Selbstherrlichkeit der Exponenten SP und CVP, welche sich im Dokfilm über ihre Schmierenkomödie brüsteten und aus lauter Naivität oder aus Berechnung, Bundrätin Widmer-Schlumpf als Verräterin entlarvt haben.

 

Zum Kommentar von Herr Heuberger kann ich nur sagen: Jenseits von jeglicher Realität. Anstatt sich über die SVP-Exponenten in unanständigem Stil zu äussern, helfen Sie der SP und der CVP aus ihrem Formtief, damit diese nicht noch mehr Verluste in den Parlamenten einfahren.

 

Zum ganzen Thema möchte ich einfach noch mitteilen, dass es nicht primär darum geht, ob Frau Widmer-Schlumpf nun Bundesrätin bleibt oder nicht. Sicher bleibt sie keine Bundesrätin der SVP. Es ist ihr aber unbenommen, dies mit einem Austritt aus der Partei selber zu regeln und die Bündner SVP vor einem Ausschlussverfahren zu bewahren. Ich bin überzeugt, sie findet eine neue politische Heimat, die ihr programmatisch und auch sonst besser zusagt. In diese Situation hat sie sich durch den Pakt mit der SP und CVP selber gebracht. Die jetzt stattfindende Bereinigung war längstens fällig.


Angelika Zanolari, Basel



"Geniessen wir diesen hautnahen Anschauungsunterricht"

Was wir in diesen Tagen als billige Schmierenkomödie der SVP live erleben, ist eigentlich der Anfang vom Ende einer glaubwürdigen und demokratisch gesinnten Schweizer "Volkspartei". Inszeniert durch die Hauptdarsteller Blocher, Mörgeli, Baader und deren Strohmann Brunner. Geniessen wir es. Nicht öfters werden wir hautnah einen solchen Anschauungsunterricht bekommen, wie interne Partei-Probleme bestimmt nicht gelöst werden sollten. Der Schaden für die Partei wird gross sein, die ersten Parteiaustritte aus den Kantonen wurden schon gemeldet.

 

Dabei hat das ganze Theater um Widmer-Schlumpf nur ein Ziel, nämlich vom eigenen Versagen der SVP-Parteileitung abzulenken. Verantwortlich für die Abwahl von Blocher ist nicht Widmer-Schlumpf, sondern die SVP-Strategen: In ihrer Selbstüberschätzung haben sie nicht bemerkt, dass es im Parlament keine Mitte-Rechts-Mehrheit gibt. Teile der FDP und CVP wollten sich nämlich nicht länger von der SVP vorführen lassen. Blocher hat keine Gelegenheit ausgelassen, sich und seine politischen Gegner unmöglich zu machen, er hat seine Abwahl geradezu provoziert. Wenn jemand der SVP geschadet hat, dann sind es Blocher und dessen "Parteistrategen". Und das i-Tüpfelchen hat der Bruder von Blocher, seines Zeichens Pfarrer, kurz vor der Wahl mit seinen unchristlichen Hasstiraden am Fernsehen geliefert, was grosse Teile der Schweiz sehr schockierte.

 

Fazit: Das Ganze ist bestimmt nicht ein Widmer-Schlumpf-Problem, sondern die Folgen einer SVP-Fehleinschätzung der damaligen politischen Situation. Fehler zuzugeben tun sich die SVP-Strategen scheinbar sehr schwer. Da kommt ein Blitzableiter wie Frau Widmer-Schlumpf gerade recht. Scheinbar merken das aber immer mehr Parteimitglieder. Für die SVP wäre es jetzt dringend nötig, dass einsichtige und glaubwürdige Exponenten sich der Sache so schnell als möglich annehmen. Sonst wird der Scherbenhaufen immer grösser. Dass nun auch "Euse Erich" das gemerkt hat, spricht für ihn. Gratulation.


Bruno Heuberger, Oberwil



"Die SVP spielt ein Scheingefecht"

Was die Mehrheit der Menschen in unseren Gemeinden, Städten, Kantonen beschäftigt und bewegt, ist nicht das traurige Geplänkel einer machtgierigen, interessengesteuerten Polit-Garde, (ob rechts oder links). Menschen, die politisch und gesellschaftlich aktiv an der Gestaltung der Zukunft unserer doch gut organisierten Gemeinschaft teilnehmen wollen, sind schon längst müde und enttäuscht über unwürdiges, machtpolitisches Kalkül, Profitgier und Besserwisserei und Krämerseelenpolitik.

 

Liebe PolitikerInnen, fragt doch mal unsere stimm- und wahlberechtigten Frauen und Männer zwischen 18 und 30 Jahren, wie sie in diesem Land aktiv mitgestalten und Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen wollen. Fragt doch mal das Volk, die Stummen, Abwesenden, Scheininvaliden, Gewaltbereiten, Arbeitslosen, Alten, Dementen, Suchtis und Staatsfeinde. Da ist vieles morsch und faul.

 

Die SVP spielt ein Scheingefecht, die anderen Parteien und Attackierten machen eingeschüchtert mit. Die Medien haben Material, füllen Seiten und verdienen Geld, (siehe "Weltwoche"). Wer löst die Probleme unseres Landes, wer denkt in die Zukunft von ein paar Millionen Menschen. Wo bleiben Ethik, Moral, Anstand und Zukunftsperspektive?

 

Karl Kraus hat einmal gesagt: Man könnte vermuten, dass der menschliche Kopf eine Trommel sei, die nur darum klingt, weil sie leer ist.


Walter Buess, Ormalingen



"Bravo und vielen Dank"

Bravo und vielen Dank Herr Straumann, für Ihre offenen Worte! Ich hoffe, dass Ihr Beispiel "Schule" macht und sich endlich auch andere SVP-ler hinter dem Ofen hervor wagen, um ihre Meinung zu dieser neuen "Diktatur" zu sagen.


Walter Schumacher, Zunzgen



"Nun ist Aufbruch angesagt"

Von der CVP und FDP im Ständeratswahlkampf im Stich gelassen und heute werden sie hochgejubelt?! Ich kann Erich nicht verstehen! Die SVP gewinnt Wähler mit ihrem Stil und wird ewig angegriffen, es sei nicht der richtige Weg. Diejenigen Parteien, welche den Schmusekurs fahren, verlieren kontinuierlich. Somit kann nur das der falsche Weg sein. Es mag sein, dass in ein paar Jahren die SVP wieder ruhiger werden kann, doch ist nun Aufbruch angesagt. Viele Leute getrauen sich endlich Themen anzusprechen die lange Zeit tabu waren. Es wird sich noch viel verändern und das zum Guten dank der SVP.


Josua M. Studer, Präsident SVP Allschwil, Allschwil


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"Erläbed Sie bi eus die 'drey scheenscht Dääg'"

Hotel Basel
Betreffzeile einer Werbe-Mail
vom 20. Februar 2020
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Baseldeutsch für Hotelbasler.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.

Die über Funk gesteuerten Sirenen in Basel-Stadt und Baselland haben die Bewährungsprobe bestanden: Das System funktionierte während des Probealarms vom 5. Februar ordnungsgemäss.

Der BVB-Verwaltungsrat hat am 3. Februar den 48-jährigen Bauingenieur und Leiter "Infrastruktur" Ramon Oppikofer zum Vize-Direktor gewählt.

Der 19-jährige FCB-Spieler Noah Okafor wechselt per sofort vom FC Basel 1893 zum FC Red Bull Salzburg in die österreichische Fussball-Bundesliga.

Melanie Nussbaumer, Tochter des Baselbieter SP-Nationalrats Eric Nussbaumer, wird als Nachfolgerin von Kerstin Wenk neue Vizepräsidentin der SP Basel-Stadt.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, das Gesetz "über den unverzüglichen Bau der H2 zwischen Pratteln und Liestal" formell aufzuheben, da es "seinen Zweck erfüllt" habe.

Kilian Winkler wird als Nachfolger von Marco Natoli neuer Präsident der JCVP Basel-Stadt.

Wegen des Baus eines neuen Kreisverkehrs im Schweizer Sektor der Basler Flughafenstrasse wurde eine temporäre Verkehrsumleitung auf der rechten Strassenseite auf der Höhe von dem Parkplatz S4 eingerichtet worden.

Die Gemeinde Riehen spendet 10'000 Franken zugunsten eines Nothilfe-Projekts des Roten Kreuzes für Geflüchtete in Bosnien-Herzegowina.

Ein überparteiliches Komitee hat am 15. Januar bei der Basler Staatskanzlei die Unterschriften für die Initiative "für erschwingliche Parkgebühren" eingereicht.

Urs Bucher wird am 1. August 2020 die Leitung der Volksschulen Basel-Stadt übernehmen und damit die Nachfolge von Dieter Baur antreten, der zum Ende des Schuljahres in Pension geht.

Die 53-jährige Juristin Blanche Gilli ist seit Anfang 2020 neue Präsidentin des Vereins gemeinsame Opferhilfe beider Basel.

Der FC Basel leiht seinen 21-jährigen Innenverteidiger Yves Kaiser bis zum Ende der Saison 2019/2020 an den FC Schaffhausen aus der Challenge League aus.

Knut Schmidtke, Marc Schärer und Lucius Tamm werden per 1. April 2020 die Leitung des in Frick domizilierten Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL von Urs Niggli übernehmen.

Die Baselbieter Grünen reichten am 12. Dezember ihre mit rund 1700 Unterschriften versehene Klimaschutz-Initiative ein, die das Ziel des Pariser Abkommens gesetzlich verankern will.

Die Basler SP-Bürgergemeinderätin Canan Özden tritt auf Anfang 2020 die Nachfolge der zurücktretenden Gabriella Matefi (SP) als Basler Bürgerrätin (Exekutive der Bürgergemeinde) an.

Das Theater Basel konnte im Jahr 2018/2019 die Anzahl der Besuchenden zum vierten Mal in Folge auf 183'705 Personen (+1,6 Prozent) erhöhen, während jedoch die Besucher-Einnahmen um 1,7 Prozent sanken.

Die neue grüne Baselbieter Landrätin Laura Grazioli übernimmt von der frisch gewählten Nationalrätin Florence Brenzikofer das freiwerdende Präsidium der Finanzkommission.

Paola Gallo, die ehemalige Geschäftsleiterin von "Surprise", übernimmt per 1. Oktober 2019 die Geschäftsführung der Job Factory Basel AG und der Stiftung Job Training.

Der 19-jährige Geografie- und Geschichtsstudent Nino Russano wird als Nachfolger von Nicolas Eichenberger neuer Präsident der Juso Basel-Stadt.

Der Basler Bürgerrat hat eine spürbare Senkung der Einbürgerungsgebühren beschlossen, von der sowohl ausländische als auch Schweizer Bewerbende profitieren.