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"Etwas präsentieren": Neuer Basler Erziehungsdirektor Cramer

Cramer kündigt Tauwetter im Streit um Baselbieter Uni-Beteiligung an

Lösung soll laut neuem Basler Erziehungsdirektor noch vor den Sommerferien präsentiert werden


Von Peter Knechtli


In die während langer Zeit festgefahrene Blockierung der künftigen Beteiligung des Baselbiets an der Basler Universität kommt Bewegung: Der neue Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer (LDP) kündigt in seiner 100 Tage-Bilanz eine Lösung noch vor den Sommerferien an.


Conradin Cramers Inszenierung zur Bilanz seiner hunderttägigen Tätigkeit als Nachfolger seines Partei- und Amtskollegen Christoph Eymann schuf die grösste Klarheit im Arrangement der Hierarchie: Er in Lehrer-Pose beim lockeren Dozieren vor der Wandtafel, die zahlreichen Journalisten auf der Schulbank beim Zuhören, Lernen und Fragenstellen. Eingeladen hatte das smarte Polit-Talent ins Primarschulhaus an der Kleinhüninger Dorfstrasse, das so beschaulich in der Hafenlandschaft liegt.

Eine Frage brannte unter den Nägeln

Diese 100 Tage-Bilanzen, die sich seit einiger Zeit eingebürgert haben, sind sicher gute Gelegenheiten zur selbstorganisierten Medienpräsenz, vielleicht aber auch ein bisschen Zeichen der amtlichen Selbstüberschätzung. Denn im Ernst: Was kann eine Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann, was ein Conradin Cramer nach drei Amts-Monaten realistischerweise mehr an Neuigkeit anbieten als das Erlebnis des Kennenlernens und des Einarbeitens, vielleicht noch Skizzen der ersten Eindrücke und Handlungsimpulse.

Das war auch bei Conradin Cramer heute Donnerstagmorgen so, als er hinstand, den Spickzettel in der Hand, und einen ersten Tour d'horizon über seine Erfahrungen als neuer höchster Chef der Basler Bildungspolitik vermittelte. Doch eine zentrale Frage brannte den Journalisten-Schülern dann doch sehr unter den Nägeln: Wie entwickeln sich die während langem blockierten Verhandlungen über die Uni-Finanzierung mit dem klammen Nachbarkanton Baselland im Hinblick auf die bedrohlich rasch nahende Leistungsperiode 2018/2021?

Universität: "Eine Lösung zeichnet sich ab"

Da hatte Cramer – man kann schon fragen: wen wundert's – immerhin Substanzielles zu berichten, auch wenn er vorsichtig genug war, die Katze nicht aus dem Sack zu lassen. Die beiden Regierungen seien "intensiv am Arbeiten", es herrsche – das ist neu – ein "gutes Einvernehmen" zwischen ihm und der freisinnigen Baselbieter Bildungsdirektorin Monica Gschwind und noch vor den Sommerferien würden die beiden Regierungen "etwas präsentieren" können.

Da nützte kein noch so streberhaftes Nachfragen, beispielsweise, ob Basel-Stadt werde Opfer bringen müssen. Immerhin machte Cramer so etwas wie klimatisches Tauwetter zwischen den beiden Exekutiven spürbar, die lange wie bewegungslos ineinander verzahnt schienen. Zwar gebe es derzeit "noch nichts Pfannenfertiges" und "noch keine Beschlüsse", aber auch "keine Blockade" mehr und er sei "so weit zuversichtlich", tastete sich der Regierungs-Novize ans Konkretisieren heran, bis er den höchsten News-Wert offenlegte: "Es zeichnet sich eine Lösung ab."

Plädoyer für motivierte Schulkräfte

Weiter wollte Cramer nicht gehen. Immerhin das. Und das ist schon ganz viel für hundert Tage. Daneben schilderte der höchste Basler Schulmeister, wie er ein "gut funktionierendes, effizientes Departement" vorgefunden habe, und wie er Lehrern während einer sechsstündigen Telefon-Hotline den Puls fühlte, um die Ergebnisse dann "ins System einzuspeisen". Bereitschaft zum Zuhören, heisst das.

Er hat sich in die Lehrmittel eingearbeitet und ist zu folgendem Fazit gelangt: "Lehrmittel sind selbstverständlich wichtig. Aber ganz entscheidend, damit eine Klasse funktioniert, ist eine gute, motivierte Lehrkraft, die es schafft, die Klasse für den Stoff zu begeistern." Er besuchte Mechatroniker, Heizungsinstallateure und Köchinnen und gelangte zuhanden der Eltern zur Auffassung, es sei falsch, den Gang ins Gymnasium als den einzigen "Königsweg" für eine glückliche berufliche Zukunft zu betrachten.

Berufs-Weltmeisterschaften 2021 in Basel?

Zu Cramers zentralen Anliegen gehört es, das Schulwesen von administrativer Last zu befreien und schlanke Strukturen zu fördern. So will er Publikationen zusammenlegen und Leistungs-Checks an Schulen ebenso vereinfachen wie die Fremdbetreuung von Kindern. Auch will er die imageträchtigen Berufs-Weltmeisterschaften 2021, um die sich auch Schanghai bewirbt, nach Basel holen.

Und noch etwas will er: Die Türe zu seinem Büro immer offen lassen. Damit will er Offenheit und Zugänglichkeit signalisieren – aber auch eine weitere Vereinfachung ermöglichen: den Weg zum Kaffee-Automaten.

18. Mai 2017

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"Nun haben wir also auch einen"

Finanz- und Kirchendirektion Baselland
am 21. September 2018
über ihren ersten Newsletter
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Es newslettert und pressekonferenzelt – da müssen Wahlen vor der Tür stehen.

Frisch pubertiert

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RückSpiegel



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Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

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entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

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bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

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Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmen Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.

Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.

• Die Basler Kantonalbank eröffnet am 27. August direkt vis-à-vis des Badischen Bahnhofs ihre neue Filiale Rosental, was schon am 25. August gefeiert wird.

• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.