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"Schere läuft auseinander": Polizei auf dem Spielfeld des St. Jakob-Parks*

FCB-Sicherheit kostet den Staat (und die Polizei) Millionen

FC Basel beteiligt sich zu nur gerade 16 Prozent an den Kosten der teils massiven Polizeieinsätze


Von Peter Knechtli


Der Sicherheitsaufwand bei Heimspielen des FC Basel kostet die Basler Steuerzahler Millionen. Doch der FCB steuert nur 16 Prozent an diese Kosten bei. Jetzt will Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass für eine höhere Beteiligung der privaten Veranstalter kämpfen.


Um die Sicherheit an Fussball-Heimspielen des FC Basel möglichst zu gewährleisten, muss der Staat tief in die Tasche greifen: Nach einem Bericht der "Basellandschaftlichen Zeitung" belief sich der staatliche Aufwand für Heimspiele in der Saison 2007/2008 auf 3,9 Millionen Franken. Vom FCB erhalte der Kanton 640'000 Franken oder einen Anteil von 16,4 Prozent rückvergütet. 3,26 Millionen Franken bleiben somit an den Basler Steuerzahlenden hängen.

Starke Belastung des Polizei-Budgets

Bezogen auf das Kalenderjahr 2008 zahlte der FC Basel 1,032 Millionen Franken oder 1.20 Franken pro Besucher an den Kanton. Davon entfallen 261'000 Franken an die fünf Nordwestschweizer Konkordats-Polizeikorps, die an vier Hochrisikospielen zum Einsatz kamen. Weitere 100'000 Franken oder rund 4'000 Franken pro Match gehen für den Bahn-Shuttle an das Bau- und Verkehrsdepartement, 77'000 Franken an die Sanität und 51'000 Franken an die Mehrwertsteuerverwaltung in Bern. Dem Konto der Basler Kantonspolizei werden noch ganze 543'000 Franken gutgeschrieben – dies bei Vollkosten von 3,4 Millionen Franken. Daraus ergibt sich,

• dass ungedeckte 2,85 Millionen Franken den Haushalt des Sicherheitsdepartements belastet werden, und

• dass sich der FC Basel nur gerade zu 16 Prozent an den Vollkosten beteiligt.

Die Aussage dürfte nicht falsch sein, dass auch die Entschädigung für die Einsätze der fünf Konkordats-Polizeien nicht kostendeckend sind: Der FCB zahlt nach Angaben von Sicherheitsdepartements-Sprecher Klaus Mannhart für Einsätze an Hochrisikospielen 300 Franken pro Mann und Tag beim ersten Spiel des Jahres und 600 Franken für jedes weitere Spiel.

Gass: "Deckungsgrad ungenügend"

Nicht erst seit ein Bundesgerichtsurteil vom März der öffentlichen Hand ermöglicht, die Sicherheits-Kosten an Sportveranstaltungen zu 60 bis 80 Prozent an die Veranstalter zu übetragen, ist die Diskussion über die Beteiligung des nicht gerade mit bescheidenen Mitteln ausgestatteten FC Basel neu lanciert. Wie Sicherheitsdirektor Hanspter Gass gegenüber OnlineReports erklärte, habe er schon vor Monaten den Auftrag gegeben, die Kostenstruktur intern gründlich zu analysieren.

"Der Deckungsgrad ist ungenügend, die Schere läuft immer weiter auseinander", sagte Gass über die für ihn unbefriedigende Tatsache, dass sich der FCB nur gerade zu einem Sechstel an den Kosten der staatlichen Sicherheitskräfte beteiligt. Mit seiner Zahlen-Analyse will er darum "noch vor den Sommerferien in der Regierung eine Diskussion um Transparenz und Kostenwahrheit auslösen". Gass ist sich darüber im Klaren, dass die Kostenbeteiligung "eine politische Frage" sei, die auch Fragen des Stadtmarketings betreffe und durch das Regierungs-Kollegium entschieden werden müsse. Welchen Kostenanteil er für den FC Basel als fair betrachtet, will Gass zuhanden der Öffentlichkeit "noch zurückhalten" und erst die Debatte in der Regierung abwarten. Aber sicher ist: Er will mehr Geld vom FCB.

Spannende Diskussion erwartet

Seine Haltung ist verständlich: Die polizeilichen Fussballeinsätze belasten in der internen Verteilung nicht irgend eine Kasse des Präsidialdepartements, sondern das Budget der Kantonspolizei. Die Mittel, die dem Departement bei den zahlreichen St. Jakob-Einsätzen verloren gehen, fehlen "für die Verbesserung der Sicherheit in der Stadt", wie sich Gass ausdrückt. Tatsächlich sieht sich die politische Polizeiführung aus dem rechten Lager um die SVP immer wieder der Forderung ausgesetzt, "mehr Präsenz" in der Basler Innenstadt zu zeigen.

Gass will aber auch seine "guten Kontakte" zur FCB-Führung und zur Stadion-Betreiberin Basel United nutzen, um eine generelle Senkung der Sicherheitskosten allenfalls auch durch baulich-organisatorische Massnahmen – wie etwa getrennte Sektoren und Anmarschwege – zu besprechen.

Die Diskussion jedenfalls verspricht spannend zu werden. Denn der FCB zeigt wenig Lust an einer höheren Kostenbeteiligung. Sprecher Josef Zindel berief sich gegenüber der BZ auf den Umstand, dass der FC Basel schon heute mit Abstand am meisten an die Sicherheitskosten aller Super League-Vereine zahle. Interessant wird auch sein zu verfolgen, wie einerseits die rechten Parteien auf das Argument der schwächeren Präsenz in der Innenstadt reagieren, und was die linken Gruppierungen zum Einsatz von Steuer-Millionen zugunsten der Sicherheit eines faktischen Privat-Veranstalters sagen. Dass sich Parlamentarier diesbezüglich – FCB-Fans sind auch Wähler –  vielleicht auch nicht ganz uneigennützig sportfreundlich zeigen, dürfte im Kontrast stehen zu Exekutiv-Politikern, die über das Geld nicht nur entscheiden können, sondern denen es dann tatsächlich auch fehlt.

* Anlässlich des Meisterspiels des FC Basel gegen den FC Zürich vom 13. Mai 2007.

17. April 2009

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"Die gewaltbereiten Rüppel sind die Brut unserer Gesellschaft"

Gewiss ist es störend, dass Polizeieinsätze für ausser Kontrolle geratene Chaoten solch ein beängstigendes Ausmass annehmen. Gewiss ist es störend, dass dies den Steuerzahler immer mehr Geld kostet – aber erlauben Sie mir, einige kritische Anmerkungen anzufügen:

 

Heute ist es bei der Regierung in Mode gekommen für fast alle (!) Leistungen, die früher mit den Steuern abgegolten waren, neue Sonderabgaben zu erheben oder Extrarechnungen zu stellen.

 

In unserem Beispiel sind die Schlägertrupps nun ja wirklich keine FCB-Mitglieder oder FCB-Spieler – im Gegenteil: Diese gewaltbereiten Rüppel und Schläger sind Teil unserer Gesellschaft, sind quasi unsere Brut, die sich pervertiert an Grossanlässen in Szene setzt. Warum sollen dann nicht auch wir als Gesellschaft für unsere missratenen Früchtchen zahlen, da wir ja offensichtlich nicht verhindern können, dass diese Brut ihr Unwesen an Sportanlässen treibt?

 

Warum überhaupt soll der Steuerzahler nicht zu 100 Prozent für die Sicherheit seiner Bevölkerung aufkommen – eigentlich zahle ich ja Steuern unteranderem für meine Sicherheit, egal, ob an der Messe oder im Theater, dem Flugplatz oder vor dem Joggeli – der Sportverein der hier spielt, kann für seine Zuschauer, die solche Anlässe böswillig ausnutzen, eigentlich nichts.

 

Szenenwechsel: Der Staat zahlt Millionen für "sein" Stadttheater – alle Fussballfans zahlen da auch mit, ohne sich darüber aufzuregen, dass viele von ihnen keinen Zugang zu diesem Freizeitvergnügen finden. Warum also nicht auch umgekehrt wenigstens die Sicherheitskosten für die andere Art Vergnügen übernehmen?

 

Und apropos Theater: Wenn Hanspeter Gass während seiner Zeit im Theater etwas cleverer gewesen wäre, und einen so hohen Selbstfinanzierungsgrad wie die Zürcher an ihrer Oper hingekriegt hätte, müsste er jetzt nicht zittern, wie er die Sicherheitskosten an Sportveranstaltungen zahlen kann. Dann könnte er sogar mit den gesparten Theater-Subventions-Millionen locker auch die Polizeieinsätze für Grosskonzerte bezahlen - denn seine überhöhten Gebühren verhindern neuerdings auch hier, dass wir grosse Stars im Joggeli geniessen dürfen.

 

Schade, dass ob solcher Rappenspaltereien, Kultur, Sport und Unterhaltung austrocknen und Basel immer mehr zum kleinlichen Provinznest verkommt!


Christoph Zacher, Aesch



"Für den Veranstalter soll das Verursacherprinzip gelten"

Die Bestrebungen von Regierungsrat Gass sind vorbehaltlos zu unterstützen. Es kann doch nicht sein, dass die Steuerzahler der Stadt Basel die Polizeieinsätze bezahlen, weil ein paar unerzogene Rüpel die Fussballspiele des FCB dazu benützen, die Sau herauszulassen.

 

Entweder packt man diese Schläger und bringt sie mit entsprechenden Strafen nach dem Verursacherprinzip zur Vernunft, oder der FCB als Veranstalter kommt vollumfänglich für den Polizeieinsatz auf.

 

Eine andere Lösung wäre, dass Veranstalter von Anlässen, die zu Randalen verkommen, private Ordungsdienste aufbieten und deren Kosten vollumfänglich tragen.

 

Ich sehe es nicht als Aufgabe der Kantonspolizei an, Schlägereien bei Fussballspielen auf Kosten der Steuerzahler zu schlichten. Auch hier darf an das Verursacherprinzip erinnert werden.


Bruno Honold, Basel



"Steuergeld für unsportliche Matchbesucher ist skandalös"

Sicher ist eine grosse Mehrheit der Steuerzahler damit einverstanden, dass der Sport mit Steuergroschen gefördert werden soll. Was aber beim Fussball insbesondere dem FCB der Fall skandalös ist, dass dieses Geld nutzlos zur Eindämmung der unsportlichen Matchbesucher eingesetzt wird. Gerade bei diesem Sport fliessen bekanntlich Unsummen durch Uebertragungsrechte von Fernsehanstalten, welche in die Taschen der Sportverbände verschwinden. Aber die Unkosten werden nach wie vor an die Steuerzahler überwälzt. In diesem Kontext kann ich also die Initiative von HP Gass nur unterstützen.


Jakob Weber, Riehen


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RückSpiegel


Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

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Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

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Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.