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"Kritische Durchsicht": Von Baumgartner unterzeichnete Vereinbarung, Fussnoten (links)

Wie ein Whistleblower Wessels auf die Fussnote-Spur half

Nicht das Bau- und Verkehrsdepartement, sondern ein BVB-Mitarbeiter liess eine einseitige Vertragsänderung durch die BVB-Direktion platzen


Von Peter Knechtli


Der Basler Bau- und Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels hat es einem BVB-Whistleblower zu verdanken, dass er nicht einen frisierten Leistungsvertrag mit den Basler Verkehrsbetrieben unterschrieb. Beinahe hätte eine Fussnote den Kanton über 340'000 Franken gekostet.


Die unabhängige staatliche Finanzkontrolle, die den Schlussbericht zur Führungs-Affäre der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) verfasste, stellte dem Basler Bau- und Verkehrsdepartement auf Seite 22 gute Noten aus: "Dank der kritischen Durchsicht" der Leistungsvereinbarung 2012 sei dem Departement ein "Zusatz" aufgefallen, der so nicht vereinbart war.

Der damalige Direktor Jürg Baumgartner hatte die Leistungsvereinbarung über Leistung und Preis mit Datum von 9. März 2012 schon unterschrieben. Darin stand in einer Fussnote: "Die Mehrkosten der Linien-Reorganisation 31/38, die 2011 verspätet angemeldet wurden, werden 2013 durch die BVB, ab 2013 durch den Kanton übernommen." Dieses Kleingedruckte hatte die BVB-Spitze noch in das Vertragswerk geschmuggelt, obschon "diesbezügliche Verhandlungen" (so die Finanzkontrolle) zu jenem Zeitpunkt mit dem Departement Wessels noch gar nicht stattgefunden hatten. Laut Juristen grenzt dieses Vorgehen an Betrugsversuch.

Teure Fussnote

Doch Wessels (Bild) unterschrieb nicht diese Vertrags-Version, sondern eine Fassung, die eine neue Fussnote enthielt: "Die Mehrkosten der Linien-Reorganisation 31/38, die 2011 verspätet angemeldet wurden, werden in der Offertverhandlung 2013 berücksichtigt." Mit dieser Änderung des Kleingedruckten sparte sich der Kanton einen Betrag von mindestens 340'000 Franken.

Das Lob der Finanzkontrolle dafür, dass die Schlaumeierei mit der "stillschweigend" verfassten Fussnote durch die BVB-Führung rechtzeitig dank "kritischer Durchsicht" bemerkt wurde, erhielt das Department Wessels nicht in vollem Umfang zu Recht. Denn das Departement war laut Informationen von OnlineReports nicht selbst auf die Fussnote mit Kostenfolgen gestossen, sondern durch einen Whistleblower aus der BVB-Administration, der vom manipulativen Vorgang Kenntnis hatte – oder möglicherweise selbst direkt daran beteiligt worden war.

Whistleblower: Erster Paradefall

Der Hinweis des Informanten ist "der erste Paradefall" (so eine vertraute Quelle) seit Inkrafttreten des Whistleblower-Paragrafen im Kanton Basel-Stadt, in dem ein Informant durch Offenlegung von Insider-Wissen problematische Vorgänge an eine neutrale staatliche Instanz weiterleitete.

Laut dem Personalgesetz sind Mitarbeitende "berechtigt, der kantonalen Ombudsstelle Missstände zu melden". Zulässig sind aber nur "Meldungen, die in guten Treuen erfolgen". Mitarbeitende der kantonalen Verwaltung können also nicht einfach angeschwärzt werden. Laut Gesetz verstossen zulässige (berechtigte) Meldungen nicht gegen die Pflicht zur Verschwiegenheit und sind keine Amtsgeheimnisverletzungen. Auch dürfen Staatsangestellte aufgrund von zulässigen Meldungen in ihrem Anstellungsverhältnis nicht benachteiligt werden.

Vermehrte Meldungen an die Ombudsstelle

Beatrice Inglin, die Leiterin der Basler Ombudsstelle, will sich zum BVB-Whistleblower in keiner Weise äussern. Nach Aussagen der OnlineReports-Quelle fühlen sich Whistleblowers bei der Ombudsstelle "gut aufgehoben". Dies habe auch zu einer "Zunahme der Meldungen" geführt. Beatrice Inglin relativiert, schon vor Inkrafttreten der gesetzlichen Grundlage und der Verordnung dazu am 1. Oktober letzten Jahres habe es zwei bis drei Fälle von Whistleblowing gegeben. "Aber wir haben dies nie an die grosse Glocke gehängt." Die Ombudsfrau betont aber, dass seit letztem Herbst eine Zunahme an Meldungen festzustellen sei. Staatsangestellte hätten – zu ihrem eigenen Schutz – "ganz bewusst das Inkrafttreten der Verordnung" abgewartet.

Im Falle der BVB – so sagte eine mit der Unternehmensführung eng vertraute Quelle zu OnlineReports – "hätte es gar nicht passieren dürfen, dass es einen Whistleblower brauchte". Der intime BVB-Kenner spart auch nicht mit Kritik an Bau- und Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels, der als Repräsentant des Eigners Basel-Stadt für die BVB zuständig ist. Als politisch Verantwortlicher hätte er "jederzeit auch wissen können", was die unabhängige staatliche Finanzkontrolle ermittelte – und nicht erst nach der "Revolution" des Verwaltungsrates gegen seinen Präsidenten. Auch die "Aufblähung des administrativen Wasserkopfes" in den BVB hätte ihm nicht entgehen dürfen.

Umstrittener Funktionsanspruch

Wessels, der dem BVB-Verwaltungsrat nicht angehört, hätte "so etwas wie eine Ombudsfunktion" wahrnehmen müssen und nebst den Kontakten mit Verwaltungsrat und Geschäftsleitung gelegentlich auch bei Arbeitern und kaufmännischem Personal die Stimmung ausloten sollen. Die Verselbständigung der Verkehrsbetriebe ändere nichts daran, dass der Kanton als Eigner "laufend ein Auge darauf haben muss, dass in den Leitungsgremien konstruktiv gearbeitet wird". Denn der Staat zahle an die BVB jährlich rund hundert Millionen Franken als Leistungsabgeltung, was wirtschaftlich eine Subvention darstelle.

Von der Forderung, auch als Regierungsrat ein Auge auf die Stimmung im Betrieb zu werfen, grenzte sich Wessels im Gespräch mit OnlineReports deutlich ab. "Das wäre verheerend, ich würde den Verwaltungsrat desavouieren." Die good governance verbiete eine Vermischung der Funktionen. Die Aufsicht über das Unternehmen BVB sei Sache des Verwaltungsrates.

Problematische Personalpolitik

Unbestritten ist, dass auch der Departementsvorsteher eine Mitverantwortung an der kritischen Entwicklung der BVB unter der Ägide von Martin Gudenrath trägt – insbesondere was die Personalpolitik betrifft. Gudenrath war von Wessels als neuer Verwaltungsrats-Präsident ins Spiel gebracht worden, ohne die Stelle auszuschreiben. Er habe ihn, so Wessels zu OnlineReports zuvor "geschäftlich gekannt aus seiner Zeit als Basler Wirtschaftsförderer. Gudenrath sei damals Präsident der Basler Spediteure, Mitglied der Verkehrskommission der Handelskammer und Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbands gewesen. "Als Typ" sei ihm Gudenrath "sympathisch" gewesen, privat habe er jedoch keinen Kontakt mit ihm gepflegt.

Gudenrath und sein Verwaltungsrat waren es, die Jürg Baumgartner als neuen Direktor einstellten. Pikant: Dem Verwaltungsrat gehörte auch schon Paul Blumenthal an, der nach Wessels Willen heute Gudenraths Nachfolger ist. Nicht nur im Baselbiet kritisieren Fachleute aus dem ÖV-Umfeld, dass Wessels nach dem Ausstieg der Basler aus der "Tango"-Beschaffung nicht mässigend in den eskalierenden Konflikt zwischen BVB und BLT eingegriffen habe.

Wessels kannte "Letter of Intent"

Insider, die sich nicht mit Namen bekennen wollen, sind auch der Auffassung, dass Regierungsrat Wessels auch vom berühmten "Letter of Intent" gewusst haben muss, den für die BVB Gudenrath und Blumenthal unterzeichneten, und der die zweifelhafte Übernahme der Autospesen und Wohnungsmiete von Direktor Baumgartner als Bestandteil des Arbeitsvertrags verbürgte.

Wessels bestätigte gegenüber OnlineReports, dass ihn Präsident Gudenrath informiert habe, dass Baumgartner angeboten worden sei, "dass die BVB die Spesen für gelegentlich notwendige Übernachtungen in Basel übernehme". Eine solche Regelung sei "grundsätzlich zulässig", sofern die Personalkommission ihr zustimme. Der Verwaltungsrat habe es aber "versäumt", die Zustimmung der Personalkommission einzuholen. Kritiker wenden ein: Zum Zeitpunkt der Anstellung Baumgartners habe "ein anderes Spesenreglement" gegolten. Nach diesem sei der inhalt des Letter of Intent "eindeutig unzulässig" gewesen.

Dennoch hielt Wessels noch an Gudenrath fest, bis er für ihn politisch untragbar wurde, nachdem sexuell anrüchige Fotos des Direktors an eine Mitarbeiterin ruchbar wurden.

Ausschuss fielen Missstände nicht auf

Wenig Realitätssinn bewies der politische BVB-Verantwortliche auch, als er in einer aufgeheizten Stimmung versuchte, den Untersuchungsreport der Finanzkontrolle unter Verschluss zu halten – unter Berufung auf gesetzliche Vorgaben, die so explizit gar nicht bestehen. Wessels liess das Verwaltungsrats-Mitglied Dominik Egli, einst einer seiner engsten Mitarbeiter an der Departementsspitze, durch Nichtwiederwahl über die Klinge springen, nachdem dieser am Aufstand des Verwaltungsrats gegen Gudenrath massgeblich mitgewirkt hatte.

Grund für Eglis Nicht-Wiederwahl: Dem Finance and Compliance-Ausschuss der BVB, den Egli präsidierte, seien – soweit Wessels weiss – die von der Finanzkontrolle entdeckten Missstände "nicht aufgefallen". Deshalb wäre Egli "angreifbar gewesen, wenn er im Verwaltungsrat verblieben wäre". Das sind klare Indizien dafür, dass Wessels mit Eglis Arbeit in der letzten Legislatur nicht mehr zufrieden war. Aber: Eglin war von der Regierung auf Antrag Wessels' in den Verwaltungsrat gewählt worden.

Als hätte die Geschäftsprüfungs-Kommission (GPK) des Grossen Rates geahnt, dass die Auslagerung öffentlich-rechtlicher Anstalten wie der BVB unklar geregelte Verantwortlichkeiten nach sich ziehen könnte – allein der BVB-Verwaltungsrat wird durch vier verschiedene Wahlgremien bestimmt –, wies sie schon in ihrem letztjährigen Jahresbericht vom 19. Juni 2013 auf mögliche Unwegbarkeiten hin: Die Ausgliederung öffentlicher Aufgaben ändere "nichts daran, dass der Staat für die korrekte Aufgaben-Erfüllung mitverantwortlich bleibt".

Kanton soll weiterhin Einfluss nehmen

GPK-Präsident Tobit Schäfer, wie Wessels SP-Mitglied, wollte sich zum Fall BVB nicht konkret äussern, da seine Kommission das Debakel um den Staatsbetrieb untersucht. Der Schlussbericht sei noch vor den Sommerferien zu erwarten. Sicher aber ist für ihn, dass für alle vier ausgelagerten Betriebe – BVB, Spitäler, Industrielle Werke Basel (IWB) und Basler Kantonalbank (BKB) – die Aufsichtspflicht gesetzlich konkretisiert und mit den Corporate Governance-Richtlinien in Übereinstimmung gebracht werden müssen.

Rolle und Einfluss der politischen Gremien sollen – so schrieb die GPK vor bald einem Jahr – "bei allen selbständigen öffentlich-rechtlichen Anstalten des Kantons einheitlich geregelt werden". Pikant: Regierung und Parlament sollen "trotz der Verselbständigung weiterhin Einfluss nehmen auf die Art und Weise", wie die Anstalten ihre Aufgaben wahrnehmen.

20. Mai 2014

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
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"Staatliche Kontrolle ausdrücklich unerwünscht"

Das kommt davon, wenn die Wirtschaft das Primat über die Polis hat: Staatliche Betriebe, die eigentlich der Allgemeinheit dienen (sollten), werden ausgelagert, damit sie gewinnorientiert wirtschaften können. Eine Mitsprache oder gar Kontrolle durch den Staat ist in diesem Modell ausdrücklich unerwünscht.

 

Das Bau- und Verkehrsdepartement müsste bei staatsnahen Betrieben von Amtes wegen im Aufsichtsgremium Einsitz haben. Und dann selbstredend ihre Kontrollfunktion auch wahrnehmen und sich nicht vornehm zurückhalten.


Gaby Burgermeister, Basel



"Ungenügende Leitungs-Funktion"

Der fundierte und gut recherchierte Artikel von Peter Knechtli zeigt klar die inkompetente und ungenügende Leitungs-Funktion des Basler Regierungsrates Hans-Peter Wessels. In der Privatwirtschaft hätte man einem solchen "Kadermann" schon längst die rote Karte gezeigt !! Monsieur Wessels könnte vielleicht wieder einmal nach Stockholm reisen und die dortigen Verwaltungsstrukturen studieren !!


Albert Augustin, Gelterkinden


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"Ich stehe hinter der Einscheidung des IOC"

Aargauer Zeitung
vom 24. März 2020
die Olympia-Siegerin
Nicola Spirig zitierend
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Leider hat der Texter die Quali nicht geschafft.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

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Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

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20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Basler Wymärt:
vom 23. bis 25. April fällt aus, Verschiebung auf 22. bis 24. Oktober

Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
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Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

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Schliessung bis 19. April

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samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
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Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

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Bis auf weiteres geschlossen

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Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

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BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland
, Stand 9. April, 14 Uhr: 711 bestätigte Fälle (+17 gegenüber Vortag); 21 verstorbene Personen (-); 485 Personen (+24) sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 9. April, 10 Uhr: 846 positive Fälle (+12 gegenüber Vortag); 33 Todesfälle (+2); 572 Personen sind genesen; 93 Personen (davon 74 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (-1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 8. April, 14 Uhr: 694 bestätigte Fälle (+4 gegenüber Vortag); 21 verstorbene Personen (+2); 461 Personen (+9) sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 8. April, 10 Uhr: 834 positive Fälle (+21 gegenüber Vortag); 31 Todesfälle (+3); 535 Personen sind genesen; 99 Personen (davon 83 aus BS) hospitalisiert, 14 Personen (+1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 7. April, 14 Uhr: 690 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-); 452 Personen sind genesen.

Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, aufgrund der aktuellen Coronakrise keine Verzugszinsen bei den Gemeindesteuern bis zum 31. Dezember 2020 zu erheben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 7. April, 9.30 Uhr: 813 positive Fälle (+10 gegenüber Vortag); 28 Todesfälle (+2); 508 Personen sind genesen (über 60 Prozent); 101 Personen (davon 83 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (unverändert) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 6. April, 14 Uhr: 682 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-); 412 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 6. April, 9.45 Uhr: 803 positive Fälle (+9 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (unverändert gegenüber Vortag); 481 Personen sind genesen (60 Prozent); 99 Personen (davon 78 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (-2) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 5. April, 14 Uhr: 670 bestätigte Fälle (+14 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-); 369 Personen sind genesen (erstmals über 50 Prozent aller Fälle).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 5. April, 10.15 Uhr: 794 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 460 Personen sind genesen (60 Prozent); 106 Personen (davon 84 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen (-1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 4. April, 14 Uhr: 656 bestätigte Fälle (+31 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (+5); 298 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 4. April, 10 Uhr: 771 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 24 Todesfälle (+3 gegenüber Vortag); 434 Personen sind genesen; 112 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2); 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1); 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1); Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.