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"Ruhe und Ordnung": Basler Kulturverwaltende Kuhn, Ackermann

Elisabeth Ackermann legt nach elf Monaten Basler Museums-Strategie vor

Die markanteste Neuigkeit ist das auf vier Jahre angelegte Globalbudget: Mehr Planungs-Freiheit für Direktoren


Von Peter Knechtli


Die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann hat heute Mittwochmorgen die lange erwartete Museums-Strategie vorgestellt. Das Konzept bietet den fünf kantonalen Museen neu ein vierjähriges Globalbudget, schränkt die Leistungen an private Museen ein und setzt ansonsten auf Bewährtes.


Der Grosse Rat hatte dem Präsidialdepartement gehörig Druck aufgesetzt. Im Sommer beschloss die Bildungs- und Kulturkommission in der jüngeren Geschichte des Parlaments ohne Gegenstimme Einmaliges: Solange das Departement keine Museums-Strategie vorlege, werde sie "bis auf Weiteres keine regierungsrätlichen Vorlagen zu den Museen" mehr verabschieden. Der damalige Regierungspräsident Guy Morin und sein Kulturchef Philippe Bischof hatten diese Strategie, man muss es in dieser Deutlichkeit sagen: verlauert.

Heute Mittwochmorgen nun legte die für staatliche Kulturpolitik zuständige neue Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann (Bild rechts, beim Eintritt in die Medienkonferenz) elf Monate nach ihrem Amtsantritt zusammen mit Sonja Kuhn (Bild links), der künftigen Ko-Leiterin der Abteilung Kultur, das Strategie-Papier mit sichtlicher Erleichterung vor.

Pragmatisch, nicht der grosse Wurf

Von einem grossen Wurf kann beim 27-seitigen Papier nicht gesprochen werden. Insbesondere die Vision hätte mutiger, konkreter und ausführlicher formuliert werden können. Aber es dürfte eine pragmatische Richtungsdeutung sein, die in der gegenwärtig verfuhrwerkten Basler Museums-Landschaft zu Ruhe und Stabilität führen könnte.

Das Schwergewicht liegt auf den fünf staatlichen Museen – Kunstmuseum, Historisches Museum, Naturhistorisches Museum, Museum der Kulturen und das Antikenmuseum. Sie erhalten neu ein auf vier Jahre ausgelegtes Globalbudget, was ihnen innerhalb der Leistungsvereinbarung "grösstmögliche Freiheit und gleichzeitig Planungssicherheit" bieten soll, wie sich Ackermann ausdrückte.

Sie verglich die Strategie mit der Funktion eines "Bau- und Zonenplans", innerhalb dem es den Institutionen auch möglich sein soll, die teilweise grossen Sammlungen zu pflegen und bewahren. Aber: "Leistungsauftrag und Globalbudget müssen zusammenpassen." Damit die Passgenauigkeit stimmt, sollen mit den staatlichen Museumsdirektoren jährlich dreimal "Gespräche" mit der Abteilung Kultur angesetzt werden.

Mehr Mittel für staatliche Museen

Es dürfte die Museumsleiter freuen, dass sie künftig, zur Bewahrung von Ruhe und Ordnung in ihren Betrieben sozusagen, mit mehr Mitteln rechnen dürfen. Ackermann wollte sich aber auf keine Zahlen festlegen. Diese lasse sich erst aufgrund der für jede einzelne Institution vorgesehenen Betriebs-Analysen in den nächsten drei Jahren konkretisieren. Jedenfalls soll es künftig möglich werden, für spezielle Projekte Rückstellungen zu bilden. Das bisherige Bonus/Malus-System entfällt.

Weniger günstig sind die Aussichten für die im Kanton ansässigen privaten Museen (Fondation Beyeler, Basler Papiermühle, Haus für elektronische Künste, Sportmuseum, Augusta Raurica, Jüdisches Museum, Schweizerische Architekturmuseum). Sie werden künftig nur noch in den Bereichen Bildende Kunst und Medienkunst, Architektur sowie historisch wichtige Themenfelder unterstützt. Ausserdem ist dieser Support an verschiedene formale Bedingungen geknüpft wie Bedeutung und Entwicklung einer Sammlung, Qualität und Forschung sowie Innovationsgehalt und Wirkung bei Publikum und Fachwelt.

Sportmuseum wird ab 2019 leer ausgehen

Für das Jahr 2018 erhalten das Sportmuseum Schweiz 150'000 Franken Staatsgelder und das Schweizerische Architekturmuseum 80'000 Franken, weil diese beiden Institutionen künftig keine Bundesbeiträge mehr bekommen. Ab 2019 fällt das Sportmuseum ganz aus der Liste der kantonalen Beitragsempfänger. Das Architekturmuseum hat Chancen, sich die ausbleibenden Bundesbeiträge ganz oder teilweise kantonal kompensieren zu lassen.

Wie Elisabeth Ackermann ausführte, soll die neue Strategie die internationale Strahlkraft der Basler Museen ihrer Bedeutung mit teilweisem Weltruf entsprechend verstärken. Fest steht, dass die Institutionen nicht ausgelagert werden, und dass das Naturhistorische Museum zusammen mit dem Staatsarchiv in einen Neubau im St. Johann-Quartier ziehen soll. Nächsten Sommer soll das Bauprojekt dem Grossen Rat vorgelegt werden.

Berri-Bau: Zukunft weiterhin offen

Noch nicht entschieden ist, wer den berühmten Berri-Bau an der Augustinergasse nach seiner Sanierung beziehen soll. Im Vordergrund stehen das Antikenmuseum oder das Historische Museum. Auf eine Frage von OnlineReports sagte Ackermann, sie habe über die Strategie mit den Museums-Direktoren "Gespräche" geführt. Ihre Meinungen seien "grösstenteils" in das Konzept eingeflossen.

Erwartungsgemäss stösst das Strategie-Papier unter den politischen Parteien auf ein unterschiedliches Echo. Für die SP gibt das Konzept "mehr her als befürchtet". Die SP werde sich dafür einsetzen, dass staatliche Museen "innovativ und bürgernah arbeiten". Sie müssten "Angebote für alle Teile der Gesellschaft anbieten". Ebenso sollen Gratiseintritte möglich sein. Die Grünen, denen die Regierungspräsidentin angehört, begrüssen, dass "durch die Präzisierung der Zuständigkeiten der Aufsicht und die klare Kompetenzregelung zwischen Bildungs- und Kulturkommission und der Finanzkommission die Abläufe transparenter werden".

SVP fordert höhere Eigenfinanzierung

"Unbefriedigend und systematisch falsch" ist für die SVP dagegen, "dass die Museums-Strategie vor dem Vorliegen einer umfassenden Betriebsanalyse der einzelnen Museen vorgestellt wird". Diese Betriebsanalysen zu den einzelnen Häusern sollten aus Sicht der SVP die Grundlage für die Entwicklung einer Museumsstrategie sein. Ebenso sei der tiefe Eigenfinanzierungsgrad der Museen – insbesondere jener des Historischen Museums (11 Prozent) und des Museums der Kulturen (7 Prozent) – "dringend" zu verbessern.

Die Liberalen LDP fordern eine umgehende Teil- oder Totalrevision des Museumsgesetzes. Es stamme aus dem Jahre 1999 und sei "letztes Überbleibsel des damals abgelehnten 'New Public Managements'". Ausserdem verlangen die Liberalen eine Stärkung der Museumskommissionen über das blosse Vorschlagsrecht bei der Wahl der Direktionen hinaus. Die LDP hätte ausserdem erwartet, dass die Strategie auch auf die Frage der Unterstützung durch Basel-Landschaft eingeht. Basel-Stadt zahlt jährlich 100'000 Franken an das Römermuseum Augusta Raurica, das Baselbiet hingegen zahle nichts an die staatlichen Basler Museen.

Auch bürgerlicher Applaus

Für die FDP ist klar, dass nach Umsetzung der Museumsstrategie die Gesamtkosten für den Kanton "nicht höher sein dürfen als heute". Seien bei einzelnen Institutionen Budgeterhöhungen erforderlich, "so ist dies an anderer Stelle entsprechend zu kompensieren".

Warmen Applaus spendet die Basler CVP. Aber: "Nach wie vor ungeklärt ist, wie bildungspolitische Aufträge wie zum Beispiel Führungen von Schulklassen abgegolten werden." Hier verlange die Christdemokraten weiterhin, dass diese Aufwände durch das Erziehungsdepartement entschädigt werden, womit ein eindeutiges Auftragsverhätnis mit entsprechenden Kompetenzen entstünde.

Die BDP gratuliert Elisabeth Ackermann sogar: Sie habe geschafft, "was ihr Vorgänger leider nicht geschafft hat".

20. Dezember 2017

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"Baselbieter sollten sich zurückhalten"

Schön wär's in der Tat, wenn sich für einmal die Baselbieter mit ihren Kommentaren an innerstädtischen Angelegenheiten zurückhalten könnten.


Peter Bächle, Basel



"Schön wär's!"

Was tut oder ist sie? Ist sie erleuchtet oder erleichtert? Oder oder tut sie uns erleuchten oder gar erleichtern? Schön wäre es!


Christoph Senn, Arlesheim


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Dominik Straumann
Angaben auf der Website
gesehen am 14. August 2018
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Endete die Gemeinderats-Wahl 2016 für Dominik Straumann nicht etwas unerfreulich?

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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.