© Foto by OnlineReports.ch
"Hag-Denken verschwunden": Gegenvorschlags-Befürworter Schneider, Ballmer, Müller

"Der Gegenvorschlag bringt für Jahrzehnte Ruhe"

Basler Familiengarten-Abstimmung: Befürworter des Gegenvorschlags sprechen von einem "historischen Kompromiss"


Von Peter Knechtli


Nur wenn der Gegenvorschlag um die Zukunft der Basler Familiengärten angenommen werde, könne ein jahrelanger Streit im Stadtkanton verhindert werden. Diese Position vertraten heute Freitag der Zentralverband der Basler Familiengartenvereine, die Grünen sowie der WWF an einer Medienkonferenz.


Schauplatz war das Areal des Familiengartenvereins "Milchsuppe", das mit 458 Parzellen grösste Familiengartengebiet auf baselstädtischem Boden, draussen im Westen der Stadt an der Landesgrenze. Hier beim vom Lotteriefonds finanzierten Kinderspielplatz befindet sich auch ein öffentlich zugängliches Beizlein mit freundlicher Bedienung durch Frau Hunziker, die eben gerade davon erzählt, wie sich am Biotop drei Erpel sonnten. Hier findet aber auch einmal jährlich ein Sommernachtsfest statt, Rehab-Patienten machen hier ihre ersten Ausflüge, Flüchtlingsfrauen teilen sich Gärten auf Parzellen, die das Hilfswerk HEKS gepachtet hat.

Nachdenken über öffentliche Attraktionen

"Das Hag-Denken ist eigentlich verschwunden", sagte der Allschwiler Christian Schneider, Präsident des Zentralverbandes der Basler Familiengartenvereine. Dieser Verband war es, der mit seiner Initiative zur vollständigen Erhaltung der Basler Familiengärten die Diskussion um Zonen-Pläne der Regierung losgetreten hatte, Teile dieser grünen Oasen dem Wohnungsbau zu opfern.

Schneider widersprach damit den "2-mal Nein"-Befürwortern, die den Familiengärtnern "Gärtli-Denken" am Maschendrahtzaun und Egoismus vorgeworfen hatten (siehe weiterführenden Link unten). Auf den bewirtschafteten Grünflächen müsse "als Zukunftsmodell" auch über die Einrichtung von Minigolf, Biotopen oder andern öffentlich zugänglichen Attraktionen nachgedacht werden.

Familiengartenvereine mehrheitlich für Gegenvorschlag

Die Vorgeschichte rund um die Familiengarten-Abstimmung ist weit verzweigt und teilweise von persönlichen Querelen geprägt. Dies insbesondere, nachdem das Initiativkomitee nach einem weit gehenden Entgegenkommen durch Baudirektor Hans-Peter Wessels nicht bereit war, sein Begehren zurückzuziehen.

Tatsache ist, dass heute 32 von 38 Basler Familiengartenvereinen hinter dem Gegenvorschlag des Parlaments stehen. Danach müssen in Basel-Stadt mindestens 82 Hektar Familiengärten und mindestens 80 Prozent der Parzellen erhalten werden. Dies entspricht – zugunsten eines Baus von Wohnungen für 3'500 Menschen – der Aufhebung von 300 von insgesamt 2'100 Parzellen in den nächsten Jahren. Die Regierung wollte ursprünglich 800 Parzellen aufheben.

"Grundlage für langfristigen Frieden"

Dem Gegenvorschlag "Ja zum Kompromiss – Nein zu Radikallösungen" haben sich auch der WWF, die Grünen Basel-Stadt und "Pro Natura" angeschlossen. Die grüne Grossrätin Mirjam Ballmer positionierte den Gegenvorschlag als einen "sehr guten Ausgleich von Stadtentwicklung und grünem Freiraum". Die Gartenareale müssten sich aber durch Aufwertung vermehrt "in den Dienst der Gesellschaft stellen". Insbesondere aber bedeute der Gegenvorschlag auch eine "Grundlage für einen langfristigen Frieden", die dem Baudepartement bei der Umsetzung die "nötige Flexibilität" gebe.

Die grüne Nationalratskandidatin verdeutlichte, was sie mit Flexibilität meinte: Stadtentwicklung nicht auf Kosten der Familiengarten-Gemeinschaften, sondern auch durch innere Verdichtung, die allein Platz für weitere 15'000 Menschen schaffe.

Den "letzten Regenwurm verteidigen"

In die gleiche Kerbe hieb der durch einen einstimmigen Vorstandsbeschluss mandatierte WWF-Geschäftsführer Jost Müller. Der Gegenvorschlag sei ein "gesellschaftlich akzeptierter historischer Kompromiss", der "für die nächsten Jahrzehnt Ruhe" in die Familiengarten-Debatte bringe. Würden sowohl Initiative wie Gegenvorschlag abgelehnt, seine eine "fruchtlose Blockierung" die Folge, was Familiengarten-Präsident Schneider umgehend bestätigte: Im Falle von Umzonungen der Garten-Gebiete würde "sofort das Referendum ergriffen", was einen "jahrelangen Kampf" zur Folge hätte. Dann wurde Schneider richtig kämpferisch: "Wir würden den letzten Regenwurm verteidigen in dieser Stadt."

Am Beispiel des "Milchsuppe"-Areals zeigte Schneider auf, dass mit dem Gegenvorschlag mittelfristig rund 50 Gärten aufgehoben werden müssten, was vertretbar sei ("wir sind keine Verhinderer"). Auch an der Grenzacherstrasse und auf dem "Dreispitz" müssten rund 250 Gärten aufgehoben werden. Wer aber zweimal Nein stimme, "liefert die Areale den Spekulanten aus" – auch die "Milchsuppe"-Gärten, ein "Paradebeispiel für einen funktionierenden Mikrokosmos".

Familiengärten "sind keine Bauland-Reserven"

WWF-Geschäftsführer Müller hielt fest, dass "Familiengärten keine Baulandreserven sind". Ebenso bedauerte er, dass ausgerechnet die SP, "deren Wähler ja auch unter den Familiengärtnern zu finden sind", die "2-mal Nein"-Parole ausgegeben habe. Laut Mirjam Ballmer wollen sich jetzt aber auch SP-Mitglieder wie Nationalrätin Silvia Schenker und weitere für den Gegenvorschlag einsetzen. Jost Müller wies auch scharf den Vorwurf des "Gärtli-Denkens" zurück, indem er ausführte, dass der Kanton anstelle der "Milchsuppe"-Gärten ausgerechnet Einfamilienhäuser "mit Gärtli" bauen wolle.

"Halbkantönligeist" warf er dem "2-mal Nein"-Komitee vor, das sich darüber mockiere, dass Baselbieter auf Basler Böden pflanzten. Es sei "völlig normal", dass Familiengärten in der Praxis über Kantons-, ja sogar über Landesgrenzen hinweg bewirtschaftet würden.

8. April 2011

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Wie sollte mann dann stimmen"

Betrachten wir die Sache nüchtern aus der Sicht derjenigen, die Familiengärten umnutzen wollen.

 

• Wird die Familiengarten-Initiative angenommen, bleiben ALLE Areale am GLEICHEN Ort für viele Jahre unangetastet.

• Werden Initiative und Gegenvorschlag abgelehnt, wie es von der "Baufraktion" gefordert wird, besteht der Status quo einfach weiter. Damit wird nämlich kein Volksauftrag zur Umsetzung der Bauvorhaben gemäss Zonenplanentwurf erteilt. Die Familiengärtner haben angekündet, dann um "jeden Regenwurm zu kämpfen". Bis überhaupt etwas überbaut wird, kann das viele Jahre und einige juristische und allenfalls Abstimmungsschlachten dauern.

• Wird aber – die dritte Variante – der Gegenvorschlag angenommen, dem 32 der 38 Gartenvereine zugestimmt haben, und der 80 Prozent der Gartenflächen sichert, kann geordnet, in Eintracht und gemäss bereits abgesprochener Zeitplanung Gartenfläche zu Bauland transformiert und Wohnraum für 3'500 Personen geschaffen werden.

 

Wenn man also für die Umnutzung von Gärten ist, wie sollte man dann stimmen?


Jost Müller, Basel



"Eher ein 'historischer' Fehler"

Wenn Herr Müller vom WWF von einem "historischen“ Kompromiss" spricht, dann gebraucht er dieselben Worte wie der Vertreter der Radikallösung, Herr Ueberwasser. Das ist entlarvend. So sehr sich die Worte der Herren Müller und Überwasser gleichen, so sehr gleichen sich Gegenvorschlag und Initiative in ihren negativen Auswirkungen für Basel. Während der Ausdruck "historischer" Kompromiss falsch ist – ein Kompromiss zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass beide Seiten einverstanden sind, was hier eindeutig nicht der Fall ist – können der Gegenvorschlag und die Initiative getrost als "historischer" Fehler bezeichnet werden.

 

Als Mitglied der grossrätlichen Bau- und Raumplanungskommission habe ich hautnah erlebt, dass dies überhaupt kein Kompromiss ist, sondern dass die Regierung und die Kommission versucht haben, auf die Anliegen der Initianten einzugehen und diese überhaupt kein Entgegenkommen gezeigt haben. Wenn die SP deshalb zwei Mal Nein sagt zum Gegenvorschlag und zur Initiative, dann zeugt dies von einer vorausschauenden Politik zugunsten einer lebenswerten Stadt und nicht von einer radikalen Klientelpolitik wie sie "Basta", Grüne und SVP betreiben.


Esther Weber, Grossrätin SP, Basel



"Kann Frau Ballmer besser rechnen?"

Basel braucht neuen Wohnraum, das ist doch unbestritten. Also hat die rot-grüne Regierung in ihrem Zonenplanentwurf aufgezeigt, wie dieser Wohnraum geschaffen werden kann: durch verdichtetes Bauen einerseits und durch die Schaffung neuer Wohnzonen. Mich wundert es nun schon, wieso Frau Ballmer so viel besser rechnen und planen kann, dass Sie plump behauptet, alleine durch verdichtetes Bauen seien zusätzliche Wohnungen für 15'000 Menschen möglich. Spätestens wenn sie Kinder kriegt, wird sie sich dann schon fragen, wo sie noch günstigen Wohnraum finden soll. Vielleicht läuft sie dann an verlassenen aber denkmalgeschützten Schrebergärten vorbei und fragt sich, wieso sie dazumal den Experten ihrer rot-grünen Regierung nicht geglaubt hat.


Urs Hasler, Basel


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Rentenmassaker auf Kosten der Staatsangestellten"

Juso Baselland
Betreff einer Medienmitteilung
vom 31. Mai 2018
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Kriegsberichterstattung von der Baselbieter Polit-Front.

Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
RückSpiegel


Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.