© Fotomontage by OnlineReports.ch
"Niemand scherte sich mehr darum": Internationale Kampagne für das Verbot der Atomwaffen

2010 stellt sich Basel der nuklearen Apokalypse

Regierungspräsident Guy Morin will den Bund um eine breite Unterstützung des Abrüstungskongresses angehen


Von Ruedi Suter


Ein Atomschlag ist jederzeit möglich. 2010 wird Basel zum Sammelpunkt gegen die atomare Bedrohung und nukleare Aufrüstung. Mediziner aus allen Ländern wollen am 19. Weltkongress der "Internationalen Ärztinnen und Ärzte gegen den Atomkrieg" die Aufmerksamkeit auf die wachsende Gefahr eines A-Schlagabtausches und die Notwendigkeit eines sofortigen Verbots aller Atomwaffen lenken.


Das ist alles andere als billige Panikmache: Auf der Welt kann es jederzeit zu einem atomaren Schlagabtausch mit unvorstellbaren Folgen für die Menschheit kommen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass dies aus zynischem Kalkül oder wegen eines verhängnisvollen Fehlers plötzlich auch passiert, wird laufend grösser.

Das wissen insbesondere jene Leute, die sich ständig mit nuklearer Rüstung, Weltpolitik und Psychologie beschäftigen: Friedensforschende, Geheimdienste, Strategen oder die rund 200'000 Mitglieder der Organisation Internationale Ärztinnen und Ärzte gegen den Atomkrieg (PSR / IPPNW). Sie erhielt 1985 den Friedensnobelpreis, sie kämpft heute – bekümmerter denn je – immer noch für das Verbot aller Atomwaffen. Die Zeit drängt, versuchen sich doch mehr und mehr neue Staaten, aber auch terroristische Gruppen nukleare Massenvernichtungswaffen zu beschaffen.

Weltkongress mit Experten im August 2010

Dagegen soll jetzt die atomwaffenfreie Schweiz in einem weiteren Anlauf alle Hebel in Bewegung setzen. Der neuste Anstoss kommt aus der Region Basel, die sich in den letzten Dekaden mit ihrer atomkritischen Haltung und der Förderung alternativer Energien ein wegweisendes Profil erarbeitet hat. Auf Initiative von Andreas Nidegger (Bild), Professor für Radiologie, Präsident des Organisationskomitees und Vorstandsmitglied der 700 Mitglieder starken Schweizer Sektion der Ärzteschaft gegen Atom, wird der 19. IPPNW-Weltkongress in Basel stattfinden.

Vom 25. bis 30. August 2010 sollen sich im Dreiländereck mehrere hundert Ärztinnen und Ärzte zusammen mit geladenen Experten aus Wissenschaft, Politik, Militär, Wirtschaft, Kultur und weiteren Bereichen informieren, Ideen entwickeln und neue Aktionspläne entwerfen, um die atomaren Gefahren  einzudämmen und schliesslich ganz zu beseitigen.

Uni-Rektor Loprieno: Engagement notwendig

Dass es dafür schlicht keine Alternative gibt, zeigte sich am Mittwochabend im Basler Zentrum für Lehre und Forschung, wo Nidecker zusammen mit dem Basler Onkologen und IPPNW-Schweiz-Präsidenten Claudio Knüsli über die Vorbereitungen und Ziele des Kongresses orientierten. Professor Antonio Loprieno, der Rektor der Basler Universität, lobte das ethisch hochstehende Anliegen und erklärte sich den Organisatoren gegenüber "dankbar, dass Sie an unsere Universität als Ort für dieses Weltereignis gedacht haben".

Das Ziel einer atomwaffenfreien Welt sei nicht nur eine "Herausforderung für die Wissenschaft" als Mutter aller Atomwaffen, mahnte Loprieno. Es fordere auch das ethische Bewusstsein jedes einzelnen Menschen heraus: "Wir müssen uns als Bürger engagieren!"

Regierungspräsident Morin will "Bern" aufbieten

Eindringliche Worte auch vom Basler Regierungspräsidenten Guy Morin: Die Finanzkrise zeige, wie schnell und schmerzlich sich in einer globalisierten, oft völlig irrationalen Welt alles verändern könne. Damit und mit unvorhersehbaren Auswirkungen sei auch nach einem atomaren Schlagabtausch zu rechnen. Morin, ebenfalls ein Mediziner, kennt die Materie: Er war in den achtziger Jahren der erste Sekretär der Schweizer Sektion und Mitkämpfer des damaligen Gründungspräsidenten Martin Vosseler.

"Ich bin sehr froh, dass Sie diesen Kongress organisieren", sagte der Regierungspräsident und versprach die bestmögliche Unterstützung durch die Basler Regierung. Der Kanton sei ja nicht vergebens Mitglied der "Bürgermeister für den Frieden", die den Kongress begleiten könnten und sich als "Mayors for Peace" für die weltweite Abschaffung aller Atomwaffen einsetzen. Überdies sei die Abrüstungsthematik eine Bundesaufgabe, weshalb er sich bei Bundesrätin Micheline Calmy-Rey und anderen Stellen in Bern für ein entsprechendes Engagement einsetzen werde.

Jahrelang verdrängte Atomkriegsgefahr

Seit dem Ende des Kalten Krieges, so gestand Guy Morin aber auch, habe er die Gefahr von Atomkriegen verdrängt, um sich mehr anderen, dringender scheinenden Problemen wie dem Umweltschutz zu widmen. Jetzt aber müsse er erkennen, dass die Welt bei der ebenso gefährlichen atomaren Bedrohung leider wieder ungefähr dort stehe, wo sie schon Mitte der achtziger Jahre gestanden habe. Diese Erkenntnis vermittelte Professor Harald Müller, Leiter der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, in seinem Vortrag über die nukleare Bedrohung und die Chancen, sie zu neutralisieren.

Sein erstes Fazit: Das bis heute andauernde Gefühl vieler Menschen, nach dem Fall der Berliner Bauer und dem Ende des Ost-West-Konflikts sei auch die nukleare Gefahr verschwunden, ist so falsch wie fatal. In Tat und Wahrheit sei die Bedrohungslage heute komplexer und unübersichtlicher. Überdies sei der politische Druck der achtziger Jahre zugunsten der Abrüstung "vollständig" weggefallen: "Niemand scherte sich mehr darum." Hingegen, so Müller weiter, hätten die Atomwaffenbefürworter wieder Oberhand gewonnen. Und die Gefahr eines A-Kriegs sei in den letzten acht Jahren "dank einer unfähigen US-Regierung" noch gewachsen.

Indien und Pakistan: Poker mit der A-Bombe

An gefährlichen Auseinandersetzungen, die im Extremfall zu einer nuklearen Konfrontation führen können, fehlt es heute nicht. Spannungen zwischen den USA und Russland, zwischen den USA und China, zwischen China und Russland und China und Indien dürften nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Mit Sorge sieht Müller den Machtübergängen in den nächsten Jahrzehnten entgegen, die in der Geschichte immer wieder in Kriegen endeten. Was, wenn das schnell wachsende China mit der raschen Modernisierung seiner Streitkräfte die USA und Russland zu überflügeln beginnt?

Das grösste Risiko eines plötzlichen Atomkriegs hängt für Harald Müller zurzeit fraglos über Indien und Pakistan. Um ein Haar seien die beiden Mächte 1991, 1999 und 2001 mit Atomwaffen aufeinander losgegangen. "Dieser Konflikt kann jederzeit eskalieren", ist der Friedensforscher heute überzeugt. Beunruhigend für die Zukunft präsentiert sich für ihn auch die Lage im Nahen und Mittleren Osten. Die Atommacht Israel sehe sich mit den Vernichtungsdrohungen eines sich "nuklear bewaffnenden, extremistischen Irans" konfrontiert. Auch hier könne längerfristig ein Atom-Krieg nicht ausgeschlossen werden.

Fanatiker, Durchgeknallte und Terroristen

Bleibt schliesslich die zunehmende Weiterverbreitung oder Weitergabe atomarer Massenvernichtungswaffen (Proliferation). Dank dieser könnten sich auch Fanatiker, Durchgeknallte und Terroristen eindecken. Müller (Bild): "Ein terroristischer Akt mit einem nuklearen Explosivkörper in Spannungsgebieten enthält das Risiko, Kriege zwischen den dortigen Mächten auszulösen." Gegen 50 Staaten seien heute technisch in der Lage, ein Kernwaffenprogramm aufzulegen. Allerdings könne die Geschichte der nuklearen Proliferation als "Erfolgsgeschichte" bezeichnet werden, würden doch von einst 37 Staaten nur noch deren 10 militärisch nuklearen Aktivitäten nachgehen.

Tatsache sei aber auch, so der Konfliktforscher weiter, dass der einst erfolgreiche Atomsperrvertrag (oder Nichtverbreitungsvertrag NVV) wegen der neuen Abrüstungsverweigerung der Atommächte in einer Krise stecke. Werde diese nicht entschärft, könnten 2030 zwischen 20 und 30 Staaten mit eigenen A-Waffen-Arsenalen die Welt noch unsicherer machen. Solche und weitere Aspekte unterstreichen, so die Überzeugung der Atomwaffengegner, die Dringlichkeit einer entschlossenen nuklearen Abrüstung auf allen Ebenen.

Entschlossene Sicherheitspolitik notwendig

Was aber sind die konkreten Voraussetzungen? Eine Frage, welche die anwesende Ärzteschaft im Zusammenhang mit dem kommenden Kongress besonders interessierte. Harald Müller nannte verschiedene Ansätze. So müssten beispielsweise die Beziehungen unter den Grossmächten gefestigt und die regionalen Konflikte stabilisiert werden: "Die Krise kann nur durch eine entschlossene Rückkehr der führenden Akteure zu einer kooperativen Sicherheitspolitik überwunden werden."

Vorab in den militärisch immer noch tonangebenden USA ortet Müller Zeichen der Besinnung. So etwa die Strategie "Vision und Schritte" der "Gang of Four" mit Henry Kissinger, George Shultz, William Perry und Sam Nunn. Die vier Polit-Realos riefen 2007 eindringlich zu einer atomwaffenfreien Welt auf. Das seien "keine Spinner". Ihre von "Altersweisheit" durchdrungene Strategie schätze er als gelungene Kombination aus visionären und praktikablen Vorschlägen ein, wertete der Konfliktforscher.

Neue Obama-Regierung weckt Hoffnungen


Hoffnungen gebe aber auch die frisch gewählte Obama-Regierung mit ihren besonnenen Persönlichkeiten wie etwa Ellen Tauscher, die neue Direktorin der Abrüstungsabteilung: "Die Crew besteht aus bewährten klassischen Rüstungskontrollern mit beträchtlicher Erfahrung in erfolgreichem Verhandeln. Ihr Endziel ist die nukleare Abrüstung." Dagegen verhalte sich die NATO erschreckend "konservativ" und "abgehoben".

Insgesamt gibt sich Friedensforscher Harald Müller "gedämpft optimistisch". Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Wahrscheinlichkeit eines neuen Abkommens bei den Verhandlungen über die Reduzierung von Nuklearwaffen (START) "hoch" sei. Auch beim Vertrag über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBT) seien neue Anstrengungen "voraussagbar".

Alle Bürgerinnen und Bürger sind gefordert

Auf die ebenfalls wichtige Rolle der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) – sie ringt gerade um einen Nachfolger ihres bisherigen Generaldirektors Mohammed al-Baradai – ging Müller aus Zeitgründen nicht ein. Hingegen liess er keine Zweifel offen, wer zur Vermeidung einer atomaren Apokalypse besonders gefordert ist: Die Bürger und Bürgerinnen der Zivilgesellschaften. Müller: "Ihre Anstrengungen sind nötig."

Das werden sich selbst die meisten Mitglieder der Ärztinnen und Ärzte gegen den Atomkrieg ins Pflichtenheft schreiben müssen: Von den 700 Schweizer Mitgliedern waren nicht einmal 40 an der öffentlichen Veranstaltung zugegen. Und mit einer Ausnahme fehlten auch die Medien: Ein Atomkrieg scheint immer noch so unglaublich wie es die Weltwirtschaftskrise vor wenigen Monaten noch war. Ein weiterer, fataler Trugschluss.

27. März 2009

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Vor einem halben Jahr haben Amtsträger aus Basel und dem Elsass die neue Tramstrecke eröffnet. Nun muss bereits wieder gefickt werden."

BaZ online
vom 23. Juli 2018
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Bei Ferrosexuellen üblich.

Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
RückSpiegel


Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.