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"Zu wenig transparent": Baselbieter Kantonsingenieur Ruedi Hofer*

Umfahrung Sissach: Baselbieter "Bock" kostet den Kanton 16 Millionen

Bundesgericht lehnt Beschwerde des Kantons gegen den Bund wegen Subventionsverweigerung ab


Von Peter Knechtli


Die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion hat beim Bau des Sissacher Umfahrungstunnels einen teuren Bock geschossen: Das Bundesgericht wies in diesen Tagen eine Beschwerde des Kantons gegen das Bundesamt für Strassen ab mit der Folge, dass Baselland aus Bern 16 Millionen Franken Subventionen verliert.


Die leidige Geschichte des Sissacher Umfahrungstunnels ("Chienbergtunnel") ist um ein Kapitel reicher. Diesmal geht es um einen Subventions-Streit, den die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion gegen den Bund verlor, wie Thomas Rohrbach, Mediensprecher des Bundesamtes für Strassenbau (Astra), Informationen von OnlineReports bestätigte.

Millionen-Panne wegen alten Zahlen

Umstritten war bis zum Bundesgerichtsentscheid, ob sich der Subventionsgeber Bund an der Teuerung in den sieben Jahren zwischen 1989 und 1996 beteiligen muss oder nicht. Das Bundesgericht entschied jetzt, dass das Baselbiet die Teuerungskosten für diese Zeitspanne selbst übernehmen müsse. Damit verteuert sich der Tunnel für das Baselbiet um weitere 16 Millionen Franken.

Das Unheil begann nach der Zustimmung des Volkes zum Generellen Projekt im Juni 1988 bei der Berechnung der Baukosten im Jahre 1989, als das Umfahrungsprojekt ins Hauptstrassennetz aufgenommen wurde und damit die Subventionsberechtigung des Bundes erhielt. Als der Kanton das Projekt 1996 den Bundesbehörden zur Subventionierung einreichte, wurden offenbar die Gesamtkosten in Höhe von 172 Millionen Franken aus dem Jahr 1989 verwendet, was das Bundesamt als geltende Basis Stand 1996 betrachtete. Als die abgerechneten Kosten für das Projekt aber stiegen und stiegen, beteiligte sich der Bund zwar an der Teuerung ab 1996, nicht aber, wie es die Bau- und Umweltschutzdirektion verlangte, an der seit 1989 aufgelaufenen Teuerung. Die Rede ist von einem namhaften Betrag von 16 Millionen Franken.

Auf sinkende Kosten spekuliert?

Eine Einigung mit dem Bundesamt Astra kam nicht zustande, so dass die Bau- und Umweltschutzdirektion von Regierungsrätin Elsbeth Schneider beschloss, den Fall "wegen Verstosses von Treu und Glauben" vor Bundesgericht anhängig zu machen. Dort blitzte der Kanton mit seiner Beschwerde nun ab. Fazit: Die Teuerung im umstrittenen Zeitraum muss Baselland nun aufgrund der falschen Datenbasis selber zahlen.

Kantonsingenieur Ruedi Hofer, damals noch nicht in dieser Funktion, zeigte sich gegenüber OnlineReports vom Bundesgerichtsurteil überrascht. Das Astra habe in seiner Berechnungspraxis einen "Paradigmawechsel" vorgenommen: Bis anhin seien im Rahmen der Schlussabrechnungen immer die effektiven Kostenanteile ausbezahlt worden - im Falle des "Chienbergtunnels" sind 62 Prozent vereinbart. "So einfach war die Welt bis 2003", schildert Hofer. Dann sei ein Wechsel insofern erfolgt, dass nur noch zuvor vereinbarte Subventionsanteile ausbezahlt werden. Und "en passant" habe das Astra der Bau- und Umweltschutzdirektion mitgeteilt, dass die Indexteuerung zwischen 1989 und 1996 in einer Grössenordnung von gegen 20 Prozent nicht ausbezahlt werde. Dabei sei noch kein Fall bekannt, in dem das Astra nicht die vollen Kosten subventioniert habe.

Wiedererwägungsgesuch denkbar

Die Direktion warte nun die Begründung des Bundesgerichts ab. Je nach Inhalt - etwa wenn der Direktion ein Formfehler unterlaufen sei - werde das Tiefbauamt ein Wiedererwägungsgesuch an das Bundesamt richten. Der Betrag von 16 Millionen Franken sei das Maximum dessen, was dem Baselbiet an Bundesgeldern entgehen könnte, fügte Hofer an. Laut seinen Informationen wurde der am Montag aus Lausanne zur Kenntnis genommene Bundesgerichtsentscheid bereits letzten Dienstag in der Regierung verhandelt; dabei sei auch eine entsprechende Landratsvorlage verabschiedet worden. Auf die OnlineReports-Frage, ob sich das Tiefbauamt etwas vorzuwerfen habe, sagte Hofer: "Wir müssen uns vorwerfen, dass das Astra unser Beitragsgesuch anders interpretiert hat. Anscheinend waren wir zu wenig transparent." Es habe indes "keine Anzeichen gegeben, dass wir die Kosten aus politischen Gründen bewusst tief hielten".

Wer für die verpassten Subventionen konkret verantwortlich ist, bleibt im Moment offen. Kenner des Falls sprechen davon, dass das Tiefbauamt einen "Bock" geschossen habe, indem es bei Eingabe des Projekts zur Subvention die sieben Jahre Teuerung "nicht wahrhaben wollte". Möglich sei, dass "blauäugig" auf fallende Preise spekuliert worden sei: "Offenbar wurden die Teuerung und die wirtschaftliche Lage unterschätzt."

Kommissionspräsident weiss von nichts

Der Bau- und Umweltschutzdirektion schien bisher wenig daran gelegen, die Millionen-Panne aktiv zu kommunizieren. Als OnlineReports heute Freitagmorgen mit dem SVP-Landrat Peter Holinger, Präsident der Bau- und Planungskommission, sprach, zeigte er sich glaubwürdig ahnungslos: "Von diesen Subventionen und von einer Beschwerde am Bundesgericht weiss ich nichts."

Nicht erreichbar war heute Freitagnachmittag der Baselbieter Finanzdirektor Adrian Ballmer, der sich dazu hätte äussern können, was welche Auswirkungen das Bundesgerichtsurteil auf die Baselbieter Staatsfinanzen und welche Freude er am Gerichtsurteil habe. Doch auf seiner Direktion wurde OnlineReports vielsagend weiter verwiesen: "Da müssen Sie sich an die Bau- und Umweltschutzdirektion wenden."

* Bei einer Begehung im "Chienbergtunnel"

28. April 2006

Weiterführende Links:


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"Hier stellt sich inzwischen die Frage der Haftung"

Nachdem bei jeder Gelegenheit, die auch nur sehr entfernt nach einer "Ausgabe" aussieht, baselstädtische Finanzpolitik als "rotgrünes Chaos" und dergleichen mehr bezeichnet wird, auf OnlineReports häufig und gerne von Bewohnern des Kantons Basel-Landschaft, will ich bei einer der nicht seltenen Gelegenheiten doch einmal auf eine typische "bürgerliche" Finanzierungsangelegenheit hinweisen.

 

Steuergelder in mehrdutzendfacher Millionenhöhe werden von all den ansonsten im ideologischen Gerede so sparsamen Bürgerlichen seit Jahr und Tag in dieses unmögliche Strassenbauprojekt hineingebuttert, als sei es Hauptaufgabe des Staates, fortgesetzt fehlerhafte Entscheide von Ingenieuren, einer überforderten Baudirektorin und einer bürgerlicher Landratsmehrheit (die auf das Kürzel BüZa ja auch noch stolz ist!) unbesehen bis an ihr trauriges Ende mit zu finanzieren. Nach dem Debakel um die Finanzierung des Kantonsspitals nun auch noch falsche Verwaltungsmassnahmen. Es wird doch wohl niemand ernsthaft annehmen, dass das Bundesgericht in einer so heiklen Frage leichtfertig Urteile spricht!

 

Wer hat dieses Finanzierungsdebakel zu verantworten? Wie wird es denn schliesslich verantwortet ? Ich denke, in Sachen Chienbergtunnel stellt sich inzwischen schlicht die Frage nach der Haftung. Muss der Staat, müssen die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler haften, wenn Politiker und hochbezahlte Chefbeamte bei einem von ihnen zu verantwortenden Projekt fortlaufend gravierende Fehler machen, die bei ehrlicher und seriöser Projektvorbereitung eben nicht passiert wären?


Alois-Karl Hürlimann, Berlin


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"Werden nun alle SAC-Hütten geschossen?"

Basler Zeitung
Schlagzeile
vom 18. März 2020
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Es hat zuviele Böcke.

RückSpiegel


Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

3. Trinationaler Bahn-Kongress:
vom 1. April abgesagt

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

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Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

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Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

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