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"Macht es uns nach": Liberale Gewerbeliste bei der Präsentation*

Listen-Streit: "CVP, FDP und SVP müssen die Verantwortung tragen"

Die isolierte "Liberale Gewerbeliste" tritt nur noch als "Gewerbeliste" zu den Wahlen an


Von Peter Knechtli


Die "Liberale Gewerbeliste" tritt nach aussen nur noch als "Gewerbeliste" in Erscheinung. An einer Medienkonferenz heute Nachmittag machte sie für einen allfälligen Misserfolg bei den Wahlen die drei Parteien CVP, FDP und SVP verantwortlich - lehnte Aussagen zum Streit in der bürgerlichen Allianz aber ab.


Seit heute Montagmorgen ist klar: Die von den Basler Liberalen initiierte "Liberale Gewerbeliste" tritt allein zu den Nationalratswahlen an. Dies, nachdem die übrigen drei bürgerlichen Allianzparteien eine Aufnahme in die grosse Listenverbindung abgelehnt hatten.

Damit ist der Plan der Liberalen LDP gescheitert, ihre Gewerbeliste zunächst an sich und darüber hinaus an das bisherige Wahlbündnis zu binden. Wie aus den heute Montagnachmittag an der Medienkonferenz abgegebenen Unterlagen zeigt, hat die "Gewerbeliste" das offizielle Attribut "liberal" gestrichen und tritt nun offenbar noch als "Gewerbeliste" in Erscheinung.

Auf ihr kandidieren die liberalen Parteimitglieder Lucie Trevisan, Christoph Hablützel, Philip Karger und Fred Senn sowie FDP-Mitglied Josef "Seppi" Schüpfer. Trevisan ist Vizepräsidentin, Schüpfer Vorstandsmitglied des Basler Gewerbeverbands.

"Folgen darüber hinaus"

Die frühere Grossrätin Lucie Trevisan als Sprecherin der Fünferliste sprach schon in der Vergangenheit ("Wir verfolgten zwei Ziele") und übte, wie heute Morgen schon die LDP, deutliche Kritik an den drei übrigen Bündnisparteien. Weitere Stimmen aus dem Gewerbe-Umfeld seien bei diesen Parteien "nicht erwünscht": "Diese Tatsache wird in der Bevölkerung nicht verstanden." Es gebe "keinen sachlichen Grund", die Gewerbeliste nicht in die Wahlallianz aufzunehmen.

Man frage sich, "wie ernst es die Spitzen von CVP, FDP und SVP mit dem Gewinn des dritten Nationalratssitzes meinen". Mit der Isolation der "Gewerbeliste" hätten die drei Parteien für ihren Entscheid "und für dessen Folgen am 21. Oktober und darüber hinaus zu übernehmen".

Auf die OnlineReports-Frage hin erklärte Trevisan, der amtierende FDP-Nationalrat Urs Schweizer sowie FDP-Gewerbedirektor Peter Malama und LDP-Handelskammer-Direktor Andreas Burckhardt würden in der "Gewerbeliste"-Werbung aber namentlich als "hervorragende Interessenvertreter des Gewerbes" beworben. Ansonsten erweckte die "Gewerbeliste" den Eindruck, trotz des Streits einen offensiven Wahlkampf mit eigenen Plakaten und Flyern führen zu wollen.

Kritik am "Gesetzesdschungel"

Trevisan rief die Gewerbetreibenden auf, aktiv in die Politik einzusteigen, um so den Einfluss des Gewerbes im Parlament zu stärken: "Macht es uns nach." Sie kritisierte den Gesetzesdschungel und den wachsenden administativen Aufwand für die Betriebe. Der Buchhändler Philip Karger möchte sich auch in Bern gegen zunehmenden Rassismus zur Wehr setzen und dazu beitragen, dass alle Schulabgänger eine Lehre antreten können.

Der Kaminfegermeister und Gewerbeschullehrer Fred Senn möchte die Umwelt zu seinem Schwerpunkt machen. In der Isolation und Renovation von Liegenschaften sieht er vielversprechende Ansätzes eines "Investitionsschubes". Gastrounternehmer Josef Schüpfer lobte das auf 16 Prozent angesetzte Flat-Tax-Modell in Tschechien und kritisierte das "Monstrum Mehrwertsteuer": Nötig sei ein Einheitssatz, von dem lediglich der Breitensport und die Kultur auszunehmen seien. Christoph Hablützel hatte sich für die Medienkonferenz entschuldigt.

Wie zu vernehmen war, wollen sich die fünf "Gewerbeliste"-Kandidierenden individuell auch in den jeweiligen Branchenverbänden bewerben.

v.l.n.r.: Fred Senn, Philip Karger, Lucie Trevisan, Josef Schüpfer

10. September 2007

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"Die LDP trägt die alleinige Verantwortung"

Die Herren Heuberger und Furrer kritisieren das Verhalten der CVP, FDP und SVP bezüglich des Einbindens der "Gewerbeliste" der LDP in die Listenverbindung und werfen den drei Parteien Trauerspiel, eigene Parteiinteressen usw. vor. Ich vertrete die Meinung, dass die drei Parteien immer klar kommuniziert haben, dass eine Aufnahme in nicht Frage komme. Das wusste die Präsidentin der LDP von Anfang an. Es ist deshalb nicht mehr als logisch, dass diese Haltung konsequent durchgezogen wurde. Hätten die drei Parteien der LDP klein gegeben, wäre sofort der Vorwurf einer inkonsequenten und Wischi-Waschi-Politik laut geworden. Ich bin überzeugt, dass der politisch interessierte Wähler die konsequente Haltung der drei Parteien CVP, FDP und SVP goutieren wird. Klar ist, und da müssen die Aussagen der Damen Iselin und Trevisan insofern korrigiert werden, dass für das jetzige Debakel in der bürgerlichen Listenverbindung und des in die Ferne gerückten dritten Nationalratssitzes alleine die LDP verantwortlich ist. Dabei schliesse mich vollumfänglich der unten aufgeführten Aussage des LDP-Mitgliedes Donald Stückelberger an und danke ihm für die klaren Worte.


Stephan Gassmann, Basel



"Ein Basler Trauerspiel"

Unter dem Slogan "Bürgerliche Zusammenarbeit" (BüZa) habe ich mir und wohl die meisten Bürger etwas anderes vorgestellt. Eine Kooperation sollte doch zum Wohle der Einwohner stattfinden. Bei diesem Basler Trauerspiel ist es aber so, dass die eigenen Parteiinteressen Vorrang haben und dies auf Kosten der Allgemeinheit. Es ist leicht anzunehmen, dass etliche Wähler ein solches Gebaren sicher nicht goutieren werden.


Bruno Heuberger, Oberwil



"Bürgerliche hätten über ihren Schatten springen müssen"

Schade, dass FDP, CVP und SVP nicht die Sache in

den Vordergrund stellen und stur an der einstmals

getroffenen Koalitions-Vereinbarung fest halten.

 

Sicher ist der Alleingang der LDP in Sachen "Gewerbeliste" nicht vereinbarungskonform. Von den Bürgerlichen hätte ich aber erwartet, dass sie über ihren Schatten springen und ihre verletzten Eitelkeiten hinten an stellen.

 

Primäres Ziel hätte doch sein müssen, der SP einen

Nationalratssitz abzujagen. Welche der vier Parteien

diesen dritten Sitz schliesslich erhalten hätte, wäre von sekundärer Bedeutung gewesen. Dass dieses Szenario nun nicht eintreffen wird, haben in der Tat FDP, CVP und SVP zu verantworten. Die in Bern übervertretene SP wirds freuen.


Abdul R. Furrer, Basel



"Sind Ihnen unsere Anliegen zu unwichtig?"

Liebe Frau Trevisan, bei der Lancierung Ihrer Gewerbeliste haben wir Sie, mit einem Kommentar in OnlineReports, herzlich eingeladen, bei uns aktiv mitzumachen. Da Sie möglicherweise sehr beschäftigt sind, wiederholten wir letzte Woche unsere Einladung nochmals. Leider hörten wir bis heute nichts von der "Gewerbeliste".

 

Der Förderverein neustarter.net wurde vor einem Jahr aus dem Bedürfnis und der Notwendigkeit heraus gegründet, dass für Mikrounternehmen in den ersten fünf Jahren der Startphase wenig bis gar nichts unternommen wird. Für Neustarter bedeutet der Schritt in die Selbständigkeit, oft persönliche Risiken bis zum Ruin. Von der Wirtschaftsförderung, den Verbänden und der öffentlichen Hand ist wenig zu erwarten, ausser Hemmnissen und Auflagen. Dies trifft vor allem mutigen Menschen, die sich aus der Situation der Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe befreien wollen.

 

In unserem Patronatskomitee setzen sich Politikerinnen und Politiker von Links bis Rechts für die Anliegen von Kleinstunternehmen ein. Darum unsere Frage: Sind Ihnen unsere Anliegen zu wenig "gewerbefreundlich" oder gar unwichtig, dass wir von der Gewerbeliste keine Antwort bekommen?


Daniel Kobell, Vizepräsident neustarter.net, Basel



"Das Chaos ist perfekt"

"Dank" des Alleingangs der LDP wird die bürgerliche Allianz entscheidend geschwächt. Die LDP hat gegen die Abmachungen mit den übrigen bürgerlichen Parteien verstossen und gegen deren Willen eine "Gewerbeliste" initiiert, was die FDP, CVP und SVP aus verständlichen Gründen nicht hinnehmen wollen. Dies mit dem Resultat, dass die "Gewerbeliste" alleine zu den Nationalratswahlen antritt und ihre Stimmen der bürgerlichen Allianz verloren gehen. Dies hat allein die LDP zu verantworten. In der Politik ist vieles möglich, jedoch gilt auch hier der Grundsatz, dass man Partner nicht über den Tisch ziehen soll. Die Retourkutsche kommt sofort, wie der Fall zeigt. Nun steht die LDP so ziemlich im Regen und hat erst noch ein Glaubwürdigkeitsproblem.


Donald Stückelberger, Basel


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RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.

Die über Funk gesteuerten Sirenen in Basel-Stadt und Baselland haben die Bewährungsprobe bestanden: Das System funktionierte während des Probealarms vom 5. Februar ordnungsgemäss.

Der BVB-Verwaltungsrat hat am 3. Februar den 48-jährigen Bauingenieur und Leiter "Infrastruktur" Ramon Oppikofer zum Vize-Direktor gewählt.

Der 19-jährige FCB-Spieler Noah Okafor wechselt per sofort vom FC Basel 1893 zum FC Red Bull Salzburg in die österreichische Fussball-Bundesliga.

Melanie Nussbaumer, Tochter des Baselbieter SP-Nationalrats Eric Nussbaumer, wird als Nachfolgerin von Kerstin Wenk neue Vizepräsidentin der SP Basel-Stadt.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, das Gesetz "über den unverzüglichen Bau der H2 zwischen Pratteln und Liestal" formell aufzuheben, da es "seinen Zweck erfüllt" habe.

Kilian Winkler wird als Nachfolger von Marco Natoli neuer Präsident der JCVP Basel-Stadt.

Wegen des Baus eines neuen Kreisverkehrs im Schweizer Sektor der Basler Flughafenstrasse wurde eine temporäre Verkehrsumleitung auf der rechten Strassenseite auf der Höhe von dem Parkplatz S4 eingerichtet worden.

Die Gemeinde Riehen spendet 10'000 Franken zugunsten eines Nothilfe-Projekts des Roten Kreuzes für Geflüchtete in Bosnien-Herzegowina.

Ein überparteiliches Komitee hat am 15. Januar bei der Basler Staatskanzlei die Unterschriften für die Initiative "für erschwingliche Parkgebühren" eingereicht.

Urs Bucher wird am 1. August 2020 die Leitung der Volksschulen Basel-Stadt übernehmen und damit die Nachfolge von Dieter Baur antreten, der zum Ende des Schuljahres in Pension geht.

Die 53-jährige Juristin Blanche Gilli ist seit Anfang 2020 neue Präsidentin des Vereins gemeinsame Opferhilfe beider Basel.

Der FC Basel leiht seinen 21-jährigen Innenverteidiger Yves Kaiser bis zum Ende der Saison 2019/2020 an den FC Schaffhausen aus der Challenge League aus.

Knut Schmidtke, Marc Schärer und Lucius Tamm werden per 1. April 2020 die Leitung des in Frick domizilierten Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL von Urs Niggli übernehmen.

Die Baselbieter Grünen reichten am 12. Dezember ihre mit rund 1700 Unterschriften versehene Klimaschutz-Initiative ein, die das Ziel des Pariser Abkommens gesetzlich verankern will.

Die Basler SP-Bürgergemeinderätin Canan Özden tritt auf Anfang 2020 die Nachfolge der zurücktretenden Gabriella Matefi (SP) als Basler Bürgerrätin (Exekutive der Bürgergemeinde) an.

Das Theater Basel konnte im Jahr 2018/2019 die Anzahl der Besuchenden zum vierten Mal in Folge auf 183'705 Personen (+1,6 Prozent) erhöhen, während jedoch die Besucher-Einnahmen um 1,7 Prozent sanken.

Die neue grüne Baselbieter Landrätin Laura Grazioli übernimmt von der frisch gewählten Nationalrätin Florence Brenzikofer das freiwerdende Präsidium der Finanzkommission.

Paola Gallo, die ehemalige Geschäftsleiterin von "Surprise", übernimmt per 1. Oktober 2019 die Geschäftsführung der Job Factory Basel AG und der Stiftung Job Training.

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