© Fotos by Peter Knechtli, OnlineReports.ch
"Rebellion ist nicht mein Naturell": Liberaler Basler Ständerätskandidat Andreas Albrecht

"Ich hätte es als Bürgerlicher einfacher, im Ständerat Netzwerke zu bauen"

Andreas Albrecht - ein klassischer Liberaler aus dem Basler Daig - fordert die amtierende SP-Ständerätin Anita Fetz heraus


Von Peter Knechtli


Er soll bewerkstelligen, was vor ihm der damalige Finanzdirektor und liberale Parteikollege Ueli Vischer nicht schaffte - gegen den SP-Kandidaten Gian-Reto Plattner fehlten ihm 1991 ganze 34 Stimmen -, was 1995 Thomas Staehelin misslang, vier Jahre später dem SVP-Mann Peter Adam und 2002 einer breiten Koalition der bürgerlichen Parteien FDP, LDP, CVP und SVP missglückte: Der liberale Basler Grossrat Andreas Albrecht soll für das bürgerliche Lager den einzigen Basler Ständeratssitz nach Jahrzehnten wieder zurück erobern.

Für ein ausführliches Gespräch treffen wir uns im Café des Kunstmuseums. Es war Andreas Albrecht, der auf Wunsch von OnlineReports diesen Ort ausgewählt hat. Nein, sagt er Umschweife, er sei kein Kunstkenner und auch kein eifriger Besucher des Kunstmuseums. Er habe diesen Ort ausgewählt, weil er bei Sonne und Regen ohne Einschränkungen genossen werden könne. Typisch für den 38-Jährigen: Er suchte die Ideallösung für unterschiedliche Ausgangslagen.


"Auch ein anderer Standpunkt
kann seine Berechtigung haben."




"Ich schmiede beruflich wie politisch gern Kompromisse", sagt Andreas Albrecht unter dem Sonnenschirm bei einer Cola und verweist auf seine Tätigkeit in der renommierten Kanzlei Vischer, für die in Basel und Zürich 80 Rechtsgelehrte tätig sind. Ob er nun als auf KMU und Privatpersonen spezialisierter Wirtschaftsanwalt die Nachfolge in Unternehmen mit Güterausscheidungen lösen muss oder ob er als Präsident der grossrätlichen Bau- und Raumplanungskommission divergierende Positionen zusammenführen muss - er macht es im Bestreben, "auch Lösungen zustande zu bringen". Denn: "Auch ein anderer Standpunkt kann seine Berechtigung haben." Andere Standpunkte hört sich Andreas Albrecht aufmersam an oder führte sie bei der regelmässigen Lektüre der SP-Gazette "links.ch" zu Gemüte. Seine Voten sind substanziell, sein Debattier-Stil ist von Anstand und Respekt geprägt.

Die Selbsteinschätzung, ein offenes Ohr für andere Meinungen zu haben, bestätigen auch Parlaments-Kollegen, die das Heu nicht auf seiner politischen Bühne haben. Er sei "konsensfähig", "anständig", "im direkten Umgang sehr fair und höflich", sagt der frühere SP-Kantonalpräsident und Nationalratskandidat Beat Jans. Er sei "vielleicht nicht sehr innovativ und volksnah" und habe "den Hang zu akademischen Lösungen". Der "Bündnis"-Grossrat und VPOD-Präsident Urs Müller attestiert ihm, er habe "manchmal den Mut zu seiner bürgerlichen Haltung zu stehen". Albrecht sei "verlässlich und nicht abgehoben", sagt der -Gewerkschaftsobere. Allerdings, so Müller weiter, falle es dem bürgerlichen Politiker "sehr schwer, nachzuvollziehen, was die kleine Frau und den kleinen Mann beschäftigt". Der "Liberale im guten Sinn des Wortes" lebe "in einer andern Welt": Er sei "ein klarer Vertreter aus dem Basler Daig".

Ja, das sei so, er sei ein Spross des Basler Grossbürgertums, sagt der Liberale mit dem gewinnenden Lachen, das er im Nu aufsetzen kann. Seine Mutter Jacqueline, eine geborene Iselin, residiert noch heute in einer edlen Liegenschaft an der noblen Rittergasse direkt über dem Rhein, wo Andreas Albrecht als Schüler und Klassenchef am Humanistischen Gymnasium ("da kam ich relativ leicht durch") einen Teil seiner Jugend verbrachte. Sein Vater ist heute noch praktizierender Anwalt und Verwaltungsrat des Versicherungskonzerns "Baloise".

Nein, eine rebellische Phase habe er in seiner Jugend "eigentlich nicht" durchlebt, antwortet der Geburts-Achtundsechziger spontan. Warum nicht? "Gute Frage!" Er überlegt einen kurzen Augenblick und dann legt er die ebenso druckreife wie plausible Antwort hin. "Die Rebellion entspricht nicht meinem Naturell. Ich gehe sehr stark auf Andere zu." Ausserdem "ging es mir und - wenn ich ehrlich bin - auch meinem schulischen Umfeld gut. In unserer Familie herrschten klare Regeln." Er habe seinen Vater "auch einmal anschreien dürfen", ohne dass er gleich vor die Tür gestellt worden sei. Er spricht aber von "geordneten Bahnen", auf denen er gelernt habe, wie er "zum Erfolg und zum Ziel kommen" könne: "Ich bin ein sehr systematischer Mensch."


"Die Gurkensalat-Aktivisten machen
heute eine staatsorientierte Politik."



Zum Gespräch ist Andreas Albrecht mit dem Velo gekommen - nicht um sein Selbstverständnis zu demonstrieren, sondern "weil ich mich in der Stadt fast ausschliesslich mit dem Fahrrad bewege". Nichts ausser sein politisches Kredo lässt an Andreas Albrecht äusserlich den Grossbürger aus wohlhabendem Hause vermuten: Er fährt VW Golf und wohnt zusammen mit seiner Ehefrau, einer ausgebildeten Kindergärtnerin, in einer Mietwohnung im Gundeldinger Quartier. Und er beansprucht auch, durch seine Gemahlin, die Wurzeln in Sri Lanka hat und aus einer einfachen Familie stammt, eine "Bereicherung und Aufweitung des Blicks", aber auch eine "neue gesellschaftliche und kulturelle Dimension erfahren" zu haben.

Politik, vor allem liberale, war seit jeher ein Thema am Familientisch eines Hauses, in dem der Stammbaum bis zurück in 16. Jahrhundert hängt. Ausserdem avancierte sein Grossvater mütterlicherseits politisch bis zum Grossratspräsidenten. Daheim in der Juristen-Familie wurden die bürgerlichen "Basler Nachrichten", die "Neue Zürcher Zeitung" und die damalige "Weltwoche" gelesen, die "Tagesschau" verfolgt und politische Debatten mit rechtlichem Schwerpunkt ("sie interessierten mich schon immer") geführt.  Die Basler AJZ-Unruhen und den Aufstand rund um die Alte Stadtgärtnerei hat er "miterlebt", nahm daran, im Gegensatz zu einigen Freunden, jedoch nicht aktiv teil. Aber "das kritische Hinterfragen des Staates ist mir geblieben". Er sieht sich hier in einer -erstaunlichen Gegenposition zu damaligen Links- und Besetzer-Aktivisten, die "aus dem Staat Gurkensalat" machen wollten, heute aber eine "sehr staatsorientierte Politik" betreiben oder gar Schlüsselstellen der staatlichen Macht okkupieren.

Schon als Teenager arbeitete Albrecht in einem liberalen "Kommissiönchen" mit. Massgeblich zu seinem politischen Engagement beigetragen hat sein beruflicher Weiterbildungs-Aufenthalt zwischen 1997 und 1998 in New York, als er in der "New York Times" wegen der nachrichtenlosen Vermögen "jeden Tag las, was die Schweiz für ein Verbrecherstaat sei". In sein Jugendalter zurück geht auch das kirchliche Engagement des Protestanten, der erst eine Jugendgruppe leitete, dann dem Kirchenvorstand der Münstergemeinde angehörte, einige Jahre als Kassier amtierte und heute als reformierter Synodaler im Kirchenparlament tätig ist.

Die Kirche ist für Andreas Albrecht ("ich glaube an Gott") eine "wichtige Institution", weil sie "wichtige Werte verwaltet und repräsentiert" und Menschen eine "Heimat bietet, die das Evangelium hören und sich mit ihm auseinandersetzen wollen". Wichtig ist dem Kirchenpolitiker in der "Multikulti-Gesellschaft" aber auch der interreligiöse Dialog. Mit dem Kopftuch in der Öffentlichkeit hat er keinerlei Mühe. Es gehöre zur persönlichen Freiheit und zur Glaubensfreiheit. Bei Lehrpersonen in Staatsschulen dagegen sei "grosse Zurückhaltung angemessen". Unser Staat habe eine abendländische Tradition, die mit einem verhüllten Gesicht nicht repräsentiert werden könne.

Ähnlich differenziert ist seine Haltung zum Minarett: Gegen einen Turm als Zeichen des islamischen Glaubens sei grundsätzlich nichts einzuwenden, wenn die Trägerschaft der Gemeinde klar und stabil strukturiert und demokratisch organisiert sei und das geltende Recht akzeptiere. Ein Minarett müsse sich aber ins Stadtbild einfügen und von der Dimension her seiner Bedeutung entsprechen. Auch müsse es "Ausdruck eines Versammlungsortes sein, keinesfalls aber eines Machtanspruchs".


"In der Umwelt- und Energiepolitik
bin ich eher ökoliberal."



In der Umwelt- und Energiepolitik positioniert sich Andreas Albrecht "eher ökoliberal". So ist er gegen eine Streichung des Atomschutzartikels aus der Kantonsverfassung und findet es "richtig", die Stromlücke ohne den Bau neuer Atomkraftwerke, dafür mit der Förderung Alternativ- und Spartechnologien zu überwinden. Allerdings müsse "ehrlicherweise" die Option offen gehalten werden, ein altes Atomkraftwerk zu ersetzen.

Klar bürgerlich dagegen ist seine Position in der Finanz- und Steuerpolitik: "Da wehre ich mich gegen jede Form der Umverteilung und halte den Steuerwettbewerb unter den Kantonen für richtig." Dagegen ist er mit dem Bundesgerichtsentscheid zur Obwaldner Steuerprivilegierung einverstanden, weil sie gegen das Gleichbehandlungsgebot verstösst. Es sei "in Ordnung, Steuern nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu erheben". Entschieden wehrt er sich gegen Behauptungen seiner linken Gegenkandidatin Anita Fetz, er sehe auch in der Bildung noch Sparpotenzial. Als Universitätskanton und Standort internationaler Pharmakonzerne dürfe an der Bildung und Forschung nicht gespart werden: "Bildung ist der wichtigste Rohstoff der Schweiz."

Andreas Albrecht sitzt auch nach zwei Stunden noch hellwach am Tisch. Er hört sehr aufmerksam zu, lässt dabei auch die Gesichtszüge sprechen, nutzt Arme und Hände, um seine Argumente zu unterstreichen und lacht auch mal krachend drauf los, um, richtig Musterschüler, unvermittelt in den Zustand ernster Aufnahmebereitschaft und Analyse zu wechseln. Hier wird der aktive Fasnächtler spürbar, der im ehrwürdigen Comité sitzt und als Tambour in einem Schissdräggzygli mitmarschiert.

Aber hat er in den Niederungen des Polit-Alltags Chancen, das Wunder zu schaffen und den Sitz zu erobern? "Es wird relativ eng", ist "Andi" (wie ihn seine Freunde nennen) ebenso überzeugt wie davon, dass "Basel-Stadt kein Interesse hat, in Bern ausschliesslich rot-grün wahrgenommen zu werden". Seiner Gegnerin Anita Fetz attestiert der liberale Strahlemann zwar eine "hohe Medienpräsenz - allerdings oft mit Themen, die nicht baselstädtische Fundamentalinteressen betreffen". Über die Sozialdemokratin als Person will er sich nicht äussern, glaubt aber, dass "ich es als Bürgerlicher einfacher hätte, im Ständerat Netzwerke zu knüpfen". Dies fände er wichtig in seiner Absicht, "ländlichen Teilen der Schweiz plausibel zu machen, dass starke Zentren auch ihnen nützen", und die Koordination der Hochschulen und der Spitzenmedizin auf eidgenössischer Ebene voranzutreiben.

Sollte der Kandidat mit dem perfekten Lachen eines Gewinners in der Wahl dennoch unterliegen, geht für Andreas Albrecht keine Welt unter, wie er betont. "Ich habe keine persönliche politische Karriereplanung." So war es für ihn eine "Stilfrage", nicht auch gleichzeitig für den Nationalrat zu kandidieren. Ebenso schliesst er kategorisch aus, dass er bei einer Nichtwahl in den Ständerat kommendes Jahr für den Basler Regierungsrat kandidieren wird. Albrecht spricht es offen aus, wie sehr er seine Profession liebt: "Ich habe viel Freude an meinem Beruf. Ihn vollständig aufzugeben, würde mir schwer fallen. Es ist nicht so, dass ich auf den Regierungsratssitz dränge." Wohl auch, so unser Eindruck, weil er als Wirtschaftsanwalt deutlich mehr verdient.

Wenn Andreas Albrechts Perspektive weit in die Ferne schweift, in der er nicht mehr als Anwalt praktizieren wird, "werde ich EDV-Berater": Computer und Datenbanken für berufliche Anwendungen zu programmieren, ist längst seine Erholungs-Leidenschaft. Oft unternimmt er mit seiner Frau auch einen kleinen oder grössen Ausflug, zu Fuss oder per Rad. Als Verpflegung ist sind dann jeweils Bratwurst und Käse dabei. Zu Hause in seinem noblen Heim hat er bei Hahnenwasser und Tee standesgemäss gelernt, bescheiden zu leben: "In einer sparsamen Familie trinkt man kein Glütterliwasser."

15. Juni 2007


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"Bin ich unanständig?"

Bin ich wohl, als Bürger von Eptingen und Mineralwasser-Trinker, unanständig...? Und wie heisst es so oft bei Politkern: Sie predigen (Hahnen)-Wasser und trinken selber gerne guten Wein!


Kurt C. Thommen, Tenniken



"Andreas Albrecht überzeugt"

Ja – das ist es, was für Basel wichtig ist: Ein Ständerat, der es versteht, dem "ländlich dominierten" Rat die für das ganze Land wichtigen Positionen unseres Stadtkantons verständlich zu machen. Der auf eine sympathische Weise - aber mit Nachdruck – Einsichten erzeugt.
 
Die von Andreas Albrecht betonten Schwerpunkte und Meinungen sind überzeugend, weil sie auf einer sachlichen, vernunftorientierten Grundlage stehen und nicht von träumerischen Ideologien geprägt sind. Nichts gegen Anita Fetz, die früher mal ihre Partei im Nationalrat bestens vertreten hatte; aber den Kanton Basel-Stadt wird Andreas Albrecht im Ständerat sicher besser repräsentieren, und die Interessen unseres Kantons in der Eidgenossenschaft auch weitaus erfolgreicher vertreten können.


Peter Waldner, Basel


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"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
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vom 6. Oktober 2017
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Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
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Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.