© Fotos by OnlineReports.ch
"Die haben die Basis geeint": Gewählter Thomas Weber, Ehefrau Edith

SVP mit Thomas Weber wieder in der Baselbieter Regierung

Der Buusner Landrat schlägt Eric Nussbaumer im zweiten Wahlgang überraschend deutlich


Von Peter Knechtli


Die SVP ist zurück in der Baselbieter Regierung: Der Buusner SVP-Landrat Thomas Weber wird Nachfolger des zurücktretenden FDP-Regierungsrates Adrian Ballmer. Er schlug den Frenkendörfer SP-Nationalrat Eric Nussbaumer im zweiten Wahlgang überraschend deutlich.


Nach Auszählung aller 86 Baselbieter Gemeinden steht fest: Der SVP-Kandidat Thomas Weber (SVP) holte mit 36'797 Stimmen 4'500 Stimmen mehr als sein SP-Gegenkandidat Eric Nussbaumer, der auf 32'176 Stimmen kam. Die Wahlbeteiligung liegt bei vergleichsweise überraschend hohen 38,6 Prozent – gleich hoch wie im ersten Wahlgang am 3. März. Damals lag Nussbaumer rund 330 Stimmen vor Weber.

Alle Bezirke an Weber

Während Nussbaumer im ersten Wahlgang noch die Bezirke Arlesheim und Liestal für sich entscheiden konnte, gewann sein Gegenkandidat Weber im zweiten Durchgang in allen fünf Bezirken. Im Laufental fiel Nussbaumer im Vergleich zum ersten Wahlgang richtiggehend durch. Insgesamt stagnierte Nussbaumer im Vergleich zum ersten Wahlgang, während Weber offensichtlich massiv zulegen konnte.

Mit der Wahl Webers rückt mit Markus Meier (SVP, Ormalingen) ein zweiter Kadermann der Wirschaftskammer in den Landrat nach. Meier bekleidet im Dachverband der Baselbieter KMU die Funktion des Vizedirektors.

Auffällig am Wahlergebnis: Wurden im ersten Wahlergebnis noch über 4'000 leere Wahlzettel in die Urne geworfen, waren es dieses Wochenende nur noch knapp 700. Dies lässt darauf schliessen, es sich bei den 4'000 Leerstimmen um Mitte-Wähler handelte, die keinen SVP-Kandidaten wählen mochten, aber im zweiten Wahlgang angesichts der neuen Ausgangslage nun doch "Weber" auf den Zettel schrieben. Gleichzeitig scheint auch ein beträchtlicher Teil der Wählenden, die im ersten Wahlgang für den grünliberalen Gerhard Schafroth votierten, nun für Weber eintraten.

Nussbaumer wird nicht mehr antreten

Die Enttäuschung war dem geschlagenen Kandidaten Nussbaumer (Bild rechts) ins Gesicht geschrieben, als er zusammen mit Parteipräsident Martin Rüegg (Bild links) das Wahlforum im Liestaler Regierungsgebäude betrat. "Ja, ich bin enttäuscht", sagte er zu OnlineReports. Und er fügte auf eine spätere Frage an, dass er – Stand Wahlsonntag-Nachmittag – zu künftigen Regierungs-Wahlgängen nicht mehr antreten werde: "Für mich ist das Thema 'Regierungsrat' abgeschlossen. Das Volk hatte zweimal die Möglichkeit, mich zu wählen.  Ich habe wahrscheinlich nicht mehr Potenzial."

Nach Nussbaumers Beobachtung legte Thomas Weber in den letzten Wochen "stark zu". Die Wirtschaftskammer habe einen "Lager-Wahlkampf kombiniert mit Falschaussagen des Hauseigentümerverbands" geführt. Gemeint war unter anderem ein Mailing, in dem es hiess, Nussbaumer wolle den Eigenmietwert stark erhöhen und die Hausbesitzer zur Kasse bitten.

Buser-Lob für FDP- und CVP-Präsidentinnen

FDP-Landrat Christoph Buser, Direktor der Wirtschaftskammer Baselland, ging "sehr zuversichtlich in den heutigen Tag". Skeptisch sei er vor dem ersten Wahlgang gewesen, weil Kandidat Weber im Vergleich zu Nussbaumer "zu wenig bekannt war". Dass Weber nun 4'500 Stimmen Vorsprung hinzugewinnen konnte, habe damit zu tun, dass "die Glaubwürdigkeit der bürgerlichen Wahlallianz deutlich gewonnen" habe. "Viele hatten genug vom bürgerlichen Gezänke. Viele waren nicht zufrieden mit der Art und Weise der bürgerlichen Politik." Die Parteipräsidentinnen von FDP und CVP – Christine Frey und Sabrina Mohn – hätten "ihre Basis wahnsinnig geeint". Buser: "Es gab keine Nebengeräusche." Buser weiter: "Dass SVP-Präsident Oskar Kämpfer so klar Stellung für die CVP-Kandidatur Lauber bezog, hat viele CVP-ler überzeugt, Weber zu wählen."

Buser warf Nussbaumer vor, er habe "ein bevormundendes Element in seiner Politik", räumte aber auch ein, dass der Steuererhöhungs-Vorwurf "etwas auf den Bauch der Hauseigentümer gezielt" habe.

"Es war wie zu Gysins Zeiten"

SP-Präsident Martin Rüegg, der bis zum Schluss mit einem Kopf an Kopf-Rennen gerechnet hatte, zeigte sich schwer enttäuscht. "Wir haben unser Potential im ersten Wahlgang ausgeschöpft. Offenbar ist die Schmerzgrenze im Kanton noch nicht erreicht, um unser Angebot anzunehmen." Die grüne Parteipräsidentin Florence Brenzikofer "glaubte bis am Schluss, dass es Eric Nussbaumer schaffen wird". Sie habe auch an die Sensation einer links-grünen Regierungs-Mehrheit geglaubt". Statt dessen sei es zu einem "Sieg der Wirtschaftskammer" gekommen. "Es ist immer noch wie zu Gysins Zeiten", sagte Brenzikofer bedauernd, die unterschiedlich hohen Wahlkampfmittel ansprechend.

Der Wahlkampf geht gleich weiter

Schon steht dem Baselbiet am 9. Juni durch den Tod von CVP-Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektor Peter Zwick eine weitere Regierungs-Ersatzwahl bevor. Noch heute Sonntagnachmittag um 15 Uhr, kaum waren die Schlussresultate offiziell bekannt, präsentierten die vier bürgerlichen Parteien CVP, FDP, SVP und BDP mit dem Allschwiler CVP-Gemeindepräsidenten Anton Lauber den Kandidaten für die Zwick-Nachfolge. Schon morgen Montag werden die Lauber-Plakate (Slogan: "Dynamik in die Regierung") ausgehängt.

SVP-Präsident Kämpfer freute sich, mit Thomas Weber "einen ersten Schritt für eine erfolgreiche bürgerliche Politik in der künftigen Regierung" getan zu haben. Mit Lauber verfüge die neue bürgerliche Wahlallianz über einen "lösungsorientierten Exekutiv-Politiker vom Feinsten", lobte der SVP-Chef den Christdemokraten.

Lauber, der zum rechten Flügel der CVP zählt, stellte sich als "pragmatischen Politiker" vor und betonte die Notwendigkeit einer gesunden Wirtschaft am Forschungsstandort Basel. Im Baselbiet müsse der Forschungshaushalt in Ordnung gebracht und "Ausgaben-Disziplin" praktiziert werden. Er habe als Fluglärmgegner auch eine ökologische Seite, sagte Lauber weiter, aber sowohl der öffentliche wie der individuelle Verkehr müsse gefördert und die "Dorfkerne vom Durchgangsverkehr entlastet" werden. Auf den Vorhalt, er sei Befürworter der Südumfahrung, konterte Lauber, dieses Strassenbauprojekt sei "aus dem Richtplan gestrichen und somit kaum noch ein Thema. Hingegen bekannte sich Lauber klar als "Skeptiker" einer Fusion der beiden Basel.

Eine Gegenkandidatur zeichnet sich ab

Wie heute Sonntag klar wurde, wird Lauber nicht eine Art "stille Wahl" bevorstehen. SP, Grüne, Grünliberale und die EVP wollen allenfalls schon morgen Montag einen Gegenkandidaten zu Lauber präsentieren. Es soll sich um einen mit dem grünen Landrat Klaus Kirchmayr in Verbindung stehenden Unternehmer handeln.

Der Wahlkommentar

21. April 2013

Weiterführende Links:


Buus feiert




Das Oberbaselbieter Dorf Buus, Thomas Webers Wohngemeinde, feierte heute Abend in der Mehrzweckhalle seinen derzeit bekanntesten Bewohner mit Musik und verschiedenen Ansprachen. Unter der Anleitung von SVP-Präsident Oskar Kämpfer beschworen die Spitzen der bürgerlichen Allianz-Parteien (Bild: FDP-Präsidentin Christine Frey), nun den gewonnenen Schwung auszunützen und in der nächsten Regierungs-Ersatzwahl vom 9. Juni auch gemeinsam dem Allschwiler CVP-Kandidaten und Fusions-Skeptiker Anton Lauber zur Wahl zu verhelfen. Hauptziel sei es, die bürgerliche Regierungsmehrheit zu verteidigen.

Zur Feier des Tages trugen auch hingebungsvolle Befürwortende einer Wiedervereinigung mit Basel-Stadt den rot-weissen Kleber "Baselland bleibt selbständig" auf der linken Brust. Man und frau bürgerlicherseits war sich an diesem Jubeltag ohnehin in allem einig.



 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Frequenzen kennen nur eine Richtung"

Der Fricktaler Kommentator Armin Studer verbringt offenbar zu viele Zeit neben seinen Funkgeräten, deren Frequenzen scheinbar nur eine Richtung kennen, nämlich klar Rechts.


Bruno Heuberger, Basel



"Warum strahlt die freisinnige Parteipräsidentin?"

Als “arroganter” Baselstädter und überheblicher Appenzeller wage ich natürlich kaum, die Wahlen ennet der Hülftenschanze zu kommentieren. Ich verstehe die Interpretationen der Parteipräsidenten und der Journalisten einfach nicht: Vor den Wahlen am 20./21. April 2013 sassen im Regierungsrat 2 Freisinnige, 1 Grüner, 1 CVP-Mitglied und 1 SP-ler. Nach den Wahlen fehlt ein Freisinniger, dafür entdecke ich ein weichgespültes SVP-Mitglied. Unter dem Strich resultiert der Verlust eines freisinnigen Regierungsratssitzes. Wo ist der Fehler in meiner Rechnung? Warum strahlt die freisinnige Parteipräsidentin trotzdem?


Roland Stark, Basel



"Sehr geehrter Herr Studer ..."

Sehr geehrter Herr Studer. Auf dem OnlineReports-Portal lesen Sie in aller Regel fundierte und ausgewogene Artikel mit hohem Informationsgehalt. Ihr Kurzkommentar steht dem diametral entgegen. Wäre es zu viel verlangt, wenn Sie der geneigten Leserschaft verkündeten, wen Sie mit "die Leute" genau meinen und ein paar präzisierende Worte über "den Weg der Linken" hinzufügten? Im Idealfall entstünde so aus Ihren Gedanken ein vertiefender oder zumindest ergänzender Beitrag, dem andere etwas entnehmen könnten.


Peter Berlepsch, Basel



"Leute wachen langsam auf"

Offenbar beginnen die Leute langsam aufzuwachen und merken, wohin der Weg der Linken schlussendlich führen wird.


Armin Studer, Frick


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 6. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.