Eric Weber: "Ich will zuschlagen und Geschichte machen"

Original-Dokument eines Basler Rechtspopulisten


Konzept zur Rettung der Schweizer Demokraten unter dem Motto: Alle zusammen – oder dann halt keiner: die Lage ist mehr als ernst !!!!!!!!! Gemeinsame Vorstandssitzung Ende Jahr !


(Obenstehender Lead wie der folgende Text wurden OnlineReports von Eric Weber zugestellt am 21. August 2003. Der Text ist authentisch und redaktionell nicht redigiert. Hervorhebungen durch die Redaktion.)

Von ERIC WEBER

Die Vorgeschichte: Die Nationale Aktion gegen die Überfremdung von Volk und Heimat (NA) ist erstmals 1968 mit Grossrat Rudolf Weber in ein Schweizer Kantonsparlament eingezogen. Eric Weber wurde 1984 und 1988 in den Basler Grossen Rat gewählt, 1984 auf der Liste der NA, 1988 auf der Liste der Volks-Aktion gegen zuviele Ausländer und Asylanten in unserer Heimat (VA).

Seit 1968 bis heute wurden in Basel über 30 verschiedene NA-Grossräte gewählt. Davon sind noch zur Amtszeit rund 25 ausgetreten, wegen Krach in der Partei. Das ist für eine Parlamentsfraktion in Europa absoluter Minus-Spitzenrekord!! Es ist traurig, aber wahr. Und so kann es nicht mehr weiter gehen, denn sonst landen wir alle bald im Mülleimer der Geschichte.

Wegen Eric Webers erfolgreicher Wiederwahl, 1988, wurde 1990 bis 1992 (durch Beratung im Parlament und dann durch Volks-Abstimmung) die 5 Prozentklausel eingeführt, um ihn aus dem Parlament zu verbannen, denn Eric Weber machte mit seiner Liste rund 4 Prozent in Grossbasel-West. Zwischenzeitlich hat sich die Nationale Aktion (NA), die heutigen Schweizer Demokraten, an die 5 Prozent-Marge genähert. Und bei den letzten Grossrats-Wahlen im Jahr 2000 den Einzug in den Grossen Rat mit rund 5,1 Prozent nur ganz ganz knapp geschafft.

Erst kürzlich haben erneut zwei SD-Grossräte die Partei verlassen. Und so kann es nicht mehr weiter gehen. Denn sonst bedeuten die nächsten Wahlen, die Grossrats-Wahlen 2004, das Ende der Partei. Nach 36 Jahren oder nach 9 Legislaturperioden. Man stelle sich nur das Gelächter und die Schadenfreude der Links-Medien vor. Wenn die SD aus dem Basler Parlament fällt (nachdem der Nationalratssitz in Bern wohl jetzt auch verloren geht), dann zerfällt die Partei in der ganzen Schweiz. Denn in Basel fing alles an (mit Weber) – und in Basel soll es dann auch das Ende sein (wieder mit Weber?). Aber so weit soll es nicht kommen. Dafür steht der Name Weber!

Aus all diesen Gründen habe ich ein Kozept zur Rettung der Partei ausgearbeitet. Ich bitte, dieses mit mir zu besprechen und gemeinsam weiter zu entwickeln. Nur zusammen sind wir stark.

Ich bitte zu berücksichtigen, dass ich das folgende Konzept aus meiner 40jährigen politischen Erfahrung heraus schreibe. Mit 6 Jahren war ich jüngster Aktivist bei Dr. James Schwarzenbach und habe kontrolliert, dass keine Polizei kam, als wir Wahlplakakte klebten. Mit 20 Jahren wurde ich zum jüngsten Kantonsrat in der Schweizer Geschichte. Später war ich als Parlaments-Berater in Lettland tätig, für einen deutschen Innenminister und für einen Europa-Abgeordneten. Bei Haider und Le Pen wurde ich x-fach empfangen und habe mir ihr Konzept für eine erfolgreiche Politik erklären lassen.

Ich kann es mir nicht mehr länger ansehen, wie unsere Partei, die Nationale Aktion, durch Agenten, Verrückte und durch eingeschleuste Spitzel zerstört werden soll. Denn dies sind die Leute, die uns fertig machen. Die sich in die Partei eingeschlichen haben und die wollen, dass wir uns krachen.

Ich bin gegen jeden Krach. Wir brauchen jede Kraft. Und ich sage immer: Wenn wir zusammen stehen, dann gibt es Arbeit und Parlamentssitze für jeden. Keiner soll zu kurz kommen.

Wenn man aber uns Steine in den Weg legen will, dann sollen diese das nur tun. Die, die nicht für eine Zusammenarbeit sind, müssen dann aber nach den verlorenen Wahlen das Schiff räumen. Diese dürfen und können bei einem Neuaufbau nicht mehr zur Verfügung stehen. Man merke sich die Namen.

Aber, ich hoffe ja so sehr, dass es so weit nicht kommen soll. Selbstverständlich stehe ich zu einem Neuaufbau bereit. Aber ich sage ganz klar: Die, die heute eine Zusammenarbeit ablehnen, die haben dann nichts mehr bei uns zu suchen. Denn dies sind die Staatsschutz-Agenten, die Bösen. Man muss ganz klar unterscheiden zwischen den Bösen und den Lieben. Leider ist es so, dass die Bösen den einfachen Parteimitglieder immer nur Geschichten erzählen, und das einfache Mitglied fällt rein. Das ist ein Kernproblem unserer Partei.

Konzept

Für alle bringt es nur Vorteile. Gemeinsamer Auftritt. Kein Gegeneinander. Starke Grossrats-Fraktion.

Daher gilt folgender Ablaufplan:

• Ich möchte bitte an einer Vorstands-Sitzung teilnehmen. Und über alles sprechen, unter dem Motto „Wir brauchen uns.“ Dies sollte im Herbst 2003 statt finden.

• Pressemitteilung nach der NR-Wahl (gemeinsamer Weg, Einsichten, dass es so am besten ist, etc.)

• Spektrum der Parteien (Eric Weber schreibt auch)

• Wahlkampf ab Januar 2004, Montag bis Freitag kann ich zur Verfügung stehen. Ich erhalte vom Europa-Parlament eine Freistellung, Le Pen will eine Einigung aller Rechten in Europa. Und ich soll Basel endlich „erlösen“. Flugblatt-Aktion bei jedem FC Basel-Match (30 000 Leser bei jedem Spiel), Flugblatt-Aktion vor Migros und Konsum, wie ich es früher machte – ich habe so viele Ideen, die ich an die Partei „liefern“ werde. Bei Zusammenarbeit.

• Wahlziel: Grossrats-Fraktion mit 6 bis 10 Sitzen, rund 8 bis 10 Prozent der Stimmen. Sollte der Wahlkampf durch mich erfolgreich geführt werden und wir erreichen unser gemeinsames Wahlziel, dann würde ich sehr gerne den Parteisekretär machen, halbtags bezahlt, 2004 bis 2008, Festvertrag auf vier Jahre. Finanziert wird meine Arbeit durch die Sitzungsgelder und Spenden. Die Partei braucht endlich, wie auch die anderen Gruppen, einen richtigen Partei-Apparat. Sonst geht es nicht.

mein Ziel: Grossrat zu sein. Ich will nicht Fraktions-Präsident sein, ich will nicht Parteipräsident sein (ausser man trägt mir diese Tätigkeiten auch noch zu). Ich will Wahlkampf-Manager sein, Parteisekretär und Grossrat, als einfaches Parteimitglied. Ich kann auch ohne Partei-Mitgliedschaft mitmachen, stört mich alles nicht. Ich nehme also niemanden etwas weg.

ich sage ausdrücklich, ich akzeptiere Borner als Präsident, will aber in der Familie mit dabei sein. Und ich werde die 200 VA-Mitglieder in die Partei überführen, als Vereinigung.


Falls wir uns nicht einigen, gilt für mich folgender Fahrplan:

• Liste der VA in allen Wahlkreisen, volle Listen, versteht sich

• Wahlkampf ab Januar 2004

Ich probiere, die 5 Prozent zu erreichen, durch Skandale, Flugblätter und Überraschungen.
• -Und es wäre doch ärgerlich, wenn die SD 4,7 Prozent, ich 2,9 Prozent mache. Die Zahlen sind realitisch. Ich gebe zu bedenken, ich hatte bei früheren NR-Wahlen 3,9 und 4,5 Prozent der Stimmen !! Das war 1987 und 1991.

Sicherlich wäre die Lage anders, wenn SD nicht bei 5,1 Prozent wäre. Wir sind abhängig voneinander. Ich bin sehr stark im kämpfen und ich will die Wahlen 2004 gewinnen, mit Euch. Ich habe ein klares Ziel vor Augen.

Eines ist klar: Wir müssen was tun. Aktiver sein. Sonst gehen wir unter. Wir müssen reagieren, auf den türkischen Mörder, auf die Asyldemo im Rathaus. Eingaben im Parlament. Flugblatt- und Stand-Aktionen. Nicht nur in Wahlkampfzeiten. Ihr wollt die Wahrheit wissen: die SD ist in Basel viel, viel zu faul!

Ich habe als Journalist und als Mitarbeiter bei Spitzenpolitiker (Europa-Parlament, Siegerist, Schill, Le Pen) viel gelernt. Ich kann das jetzt hervorragend für Basel einsetzen.

• Von diesem Weg lass ich mich nicht mehr abbringen. Unklarheiten müssen beseitigt werden. Ich zieh das durch!

• Ich werde zuständig für den Wahlkampf, die Pressearbeit, für unsere Parteizeitung in Basel.

Auf jeden Fall bitte ich um persönliche Aussprache, damit jeder ganz direkt, sagen kann, was er denkt. Damit keiner sagen kann, das wusste ich nicht. Z.B. wenn keiner mehr von uns Grossrat ist.

Mit Herrn Borner habe ich seit dem Jahr 2000 umfangreichen Schriftverkehr, auch mit weiteren SD-Grossräten und Spitzenkader der Basler und Schweizer Partei. Es kann nicht sein, dass dieser das sagt, der andere dann wieder was anderes.

Daher müssen wir nun, endlich, alle einmal an einen Tisch. Denkt an die runden Tische in der DDR, in Polen. Wir müssen uns jetzt auch alles sagen, alle zusammen.

Ich lebe mit und von der Politik. Seit ich 6 Jahre bin. Damals verteilte ich Flugblätter für Dr. Schwarzenbach und stand Schmiere, als andere Gross-Plakate aufhängten, z.B. im Birsfelder Hardwald. Das waren Erlebnisse, die ich noch heute weis. Ich bitte, all dies zu berücksichtigen.

Selbstverständlich stehe ich auch für einen Neuaufbau der Partei zur Verfügung, ab Ende 2004, sollten wir uns jetzt nicht einigen und daher alle rausfallen.

Nur: Wenn wir jetzt aus dem GR rausfallen, dann schaffen wir wohl 2008 den Sprung nicht mehr rein. Das ist Fakt.

Es darf unter uns keine Tricksereien geben. Für alle ist Platz und Arbeit vorhanden.

So sehe ich die Listenaufteilung:

Liste Kleinbasel: 3 mal Borner und Patrick, der Rest 2 mal
Liste Grossbasel-Ost: 3 mal Furrer, 3 mal Thien, der Rest 2 mal

Liste Grossbasel-West: 3 mal Weber, der Rest 2 mal

• die Zeit eilt, es ist bald Ende Jahr. In vier Monaten ist Weihnachten schon vorbei. Es ist klar, dass wir bei NR und SR nicht viel holen werden.

• GR ist anders. Die Sache ist leicht. Ich habe Ideen. Auf jeden Fall müssen wir der SVP den Rang ablaufen. Zanolaris Ziel ist ja, dass wir aus dem GR verschwinden, so sagte sie es mir im Jahre 2001, als wir uns über eine Stunde zum Gespräch trafen.

Wir konzentrieren uns auf die Ausländer- und Asylpolitik. Wir müssen dieses Thema ausnehmen. SP-Hubacher sagte mal: Ohne die Ausländer würde es die NA nicht geben.

• Es darf auch nicht mehr sein, dass mir ein Mitglied sagt: Wir haben keine Leute, die was machen.

Ich stehe da und ich mache den Einsatz. Es kann auch nicht sein, dass man keine Frau auf die Liste nimmt. Es ist traurig, dass die SD keine Frau für die NR-Liste gefunden hat. Ich hätte gleich mehrere präsentieren können! Ich verstehe nicht, dass Eure Such-Aktion ohne Erfolg blieb. Ich bat ja Hilfe an.

Ich werde mich für die GR-Wahl 2004 abreagieren. Es ist in meiner politischen Laufbahn der wichtigste und entscheidenste Wahlkampf. Ich will keine Fraktion vernichten. D.h. die DSP ja. Ich habe belastendes Material über diese Partei, was wir auskosten. Meine Rache kommt, denn die DSP hat ja wegen mir 1988 die 5 Prozentklausel vorgeschlagen. Zynismus der Geschichte: die DSP hat nur noch 6 Prozent und wird wohl an ihrem eigenen Gesetz aufgehängt. Da lache ich nur.

• Es darf nicht sein, dass die Linken über uns lachen, sollten wir rausfallen. Ich sehe keine Probleme, wir schaffen zusammen den Wiedereinzug, leicht, ganz leicht. Ich stelle ja meine Arbeitskraft bis zur Wahl kostenfrei zur Verfügung. Welche Partei hat diesen Vorteil, in Basel.

• Wir müssen klären: Soll ich den Westen übernehmen, ab Januar. Patrick und Borner Kleinbasel.

• Gut, ich kann auch Kleinbasel helfen. Nur, wie ich schon an Herrn Borner sagte, kann es sein, dass ich im Westen die SD retten muss, falls SD im Kleinbasel unter 5 Prozent rutscht.

• Daher müssen wir uns absprechen, wer was wo macht. Sinnvoll wäre, wenn ich z.B. ab Januar 2004 Grossbasel-West beackern kann.

• Ich wäre überglücklich und am Ziel meiner Ziele, wenn mir unser Präsident Borner und Patrick nach der GR-Wahl sagen (die SD hat in Kleinbasel nur 4,9 Prozent und ich habe im Westen 5,3 Prozent):

„Eric, danke, dass Du uns gerettet hast. Willst Du Fraktions-Präsident werden?“

Ich würde sagen: „Euer Dank ehrt mich und ich bin so froh, dass Ihr Ende 2003 doch Einsicht gezeigt habt. Ich sagte immer, ich will keine Führungsfunktion. Ich mache gerne Vize-Fraktionschef. Ich muss jetzt zahlreiche Interpellationen schreiben. Und ich bin ja Parteisekretär, das reicht mir, dieser Halbtages-Job, bis Ende 2008“.

• Wir müssen ganz klar bekannte Köpfe (Borner, Patrick, Furrer, Weber) nach vorne bringen, diese noch mehr bekannt machen. Es sind für mich die Spitzenkandidaten. Diese sollen auch Spektrum der Parteien schreiben.

• Wir müssen ehrlich sein, denn Lügen und Falschheiten werden abgestraft. 1971 sollte Rudolf Weber NA-Spitzenkandidat für die NR-Wahl sein, in Basel. Nach dem die Parteiveranstaltung schon geschlossen wurde, hat sie Jaeger wieder eröffnet und sich zum Spitzenkandidaten selbst gemacht. Er wurde prompt auch gewählt, aber es nutzte ihm nicht viel. Später ist er mit seinem Auto eine Schlucht in Graubünden runter gefallen – und er war auf der Stelle tot. Ich glaube an eine Gerechtigkeit und daher bitte ich auch hier, an dieser Stelle, nochmals um Nachsicht.

• die Medien in Basel, wie BaZ, Baslerstab, würden mich fördern, wie ich schon zu hören bekam, aber nur, wenn ich gegen die SD kämpfen würde. Man sagte mir, „nur wenn Du mit eigenen Listen Borner und Co. vernichtest, dann helfen wir Dir, bringen Geschichten über Dich.“ Bis zur Wahl würden sie mich fördern, danach eiskalt fallen lassen. Ich habe diese Links-Gesellen schon seit Kindheit durchschaut.

• Ich werde 20 000 Franken in den Wahlkampf stecken, erhalte das Geld durch Hausverkauf. Geld wird investiert in Zeitungs-Anzeigen und Flugblätter.

Ich will zuschlagen und Geschichte machen. Entweder alle im GR oder keiner mehr. Eines ist gewiss, egal wie auch immer, ich mache Geschichte und gehe in diese ein. Entweder mit uns allen zusammen, oder dann jeder mit eigener Liste. Und alles ist aus.

Ich danke Euch auch für Eure Hilfe, Ratschläge und Ideen, wir müssen uns helfen.

In diesen Zeilen habe ich nur einen kleinen Teil mitgeteilt. Mein Wahlkampf-Konzept, wie wir Stimmen holen, folgt dann nach einer klaren Aussprache und Pressemitteilung.

Ich bitte nochmals um Gemeinsamkeit, Kompromisse und eine gemeinsame Vorstands-Sitzung.

Es muss jetzt sein, im Jahr 2004 wäre es wohl für alle, leider, zu spät.

Folgend noch ein paar Gedanken, die mich beschäftigen:

• Herr Borner meinte einmal zu mir, ich wolle doch nicht der Totengräber der Partei sein. – Bestimmt nicht, ich will das nicht sein, aber wenn Ihr mich dazu zwingt, dann ist Herr Borner oder wer auch immer, selber schuld und daher auch der Totengräber der Partei.

• Denn ich habe schon x-fach gesagt, dass es alleine nicht mehr geht. Wir müssen endlich was zusammen machen. Jeder von uns, kann nur profitieren. Sicherlich, wenn Ihr bei 10 Prozent der Stimmen wärt, dann wäre das was anderes. Die Situation ist aber jetzt einmalig und es muss sich was tun.

• Ich kann es auch nicht mehr hinnehmen, dass man mit mir im Gespräch freundlich ist (Borner), in den Medien mir dann aber in den Rücken fällt (erneut Borner). Oder ich rede mit Mitgliedern, diese finden alles toll, aber es wird dann nicht so gemacht.

• Grossrat Hammel traf sich oft mit mir, er sprach von Druck, den man auf ihn ausübt, dass er sich nicht mit mir treffen darf, dass er ein Verbot von Herrn Borner hat. All dies, das kann natürlich nicht sein. Ich habe für Grossrat Hammel Parlaments-Anfragen geschrieben, die im Parlament kamen. Herr Borner glaubt mir nicht, dass das meine Texte sind. Es sind aber meine Texte. Ich schreibe ja auch für den „Schweizer Demokrat“, u.a. mein Bericht mit Fotos über die DV in Basel, Sommer 2001.

• weitere SD-Spitzenleute aus Basel berichten mir heute, dass sie sich nicht mit mir austauschen dürfen, sie hätten ein sinnloses Verbot. Auch das kann nicht mehr sein.

Wenn wir jetzt nicht endlich handeln, dann ist es AUS. Für alle, dann gibt es keine SD-Grossräte mehr in Basel. Dann muss ganz klar benannt werden, wer denn der Totengräber von uns ist.

Denn eines ist ja klar, nach all den Jahren des Kampfes, mit der Zusammenarbeit mit europäischen Spitzenpolitikern, man kann es mir doch nicht verbieten, zu kandidieren.

• Und es kann auch nicht mehr sein, dass mir SD-Spitzenleute klagen, ja, wir haben keine Leute, wir finden keine Frau. Auf der anderen Seite aber, wird Mitgliedern verboten, sich aktiv an der Partei-Arbeit zu beteiligen. Daher muss ganz klar gefragt werden: Welche Staatsschutz-Agenten sind hier am Werke? Wollt Ihr diese weiter, dann bitte.

• Es ist doch so, dass die SVP Basel mehrere NA-Grossräte hat, Lung, Rueger, Bouverat, Spielmann – alles falsche Agenten einer uns fremden Partei. Und es ist doch so, dass die SVP auch ihre Agenten bei uns in der SD hat.

Daher nochmals: Wer jetzt bei uns in der SD ausgrenzen will, der muss uns, das SD-Schiff, verlassen.

Der darf nach der verlorenen Wahl nicht mehr mitmachen.

• Es muss auch ganz klar gesagt werden, wir müssen doch auf die Links-Presse-Fuzis keine Rücksicht nehmen. Wenn mir Frau Lustenberger sagt, ja, die Presse, die würde blöd schreiben, wenn ich wieder mitmache.

Soll die Presse doch blöd schreiben. Die hat uns ja noch nie geholfen, in den letzten 40 Jahren! Nie, im Gegenteil, die schadet uns ja immer. Denkt doch nur einmal, wie die BAZ unsere Meldungen nie publiziert und wenn sie was schreiben, dann nur frech. Denkt an Urs Hobi, unseren Freund.

• unser geschätzter Dr. Hegg gibt mir Recht, er will auch eine Einigung, er ist ein Mann von Erfahrung und schreibt ja auch für meinen Arbeitgeber Berichte, seit vielen Jahren. Bitte hört auf Leute wie Dr. Hegg. Er ist eine Spitzenkraft. Er ist super, seine Artikel sind die Hochform des Journalismus!

• Es darf kein falsches Spiel mehr betrieben werden, ich weiss über die Tätigkeit und Arbeit der heutigen SD-Fraktion durch Grossräte und heute noch aktive Führungs-Mitglieder. Der Krach muss sofort aufhören.

Ich weiss von GR Hammel, dass er kein Kontakt zu mir haben darf, nun auch noch von anderen Mitgliedern. Hammel ist aus Protest, auch wegen diesem Beschluss, zurück getreten. Man stelle sich das einmal vor.

Was ist das für ein Beschluss? Was soll das? Entweder alle, die politisch das gleiche wollen, oder es schafft kleiner.

Ich lass mich auf keinen Fall davon abbringen. Ich sage auch ganz klar, dass ich für den jetzigen NR- und SR-Wahlkampf nichts mache, ich will mal testen, wieviel Stimmen ich mache. Mir reichen auch 0,5 Prozent. Diese 0,5 Prozent würden auch reichen, um ein Wahlerfolg von 6 Grossräten zu haben, oder zu verlieren, zu erreichen. Anders gesagt: um die 6 SD-Grossräte verschwinden zu lasen.

Ich bin dann aber nicht schuld, wenn Borner, Patrick und Furrer nicht mehr Grossrat sind. Ich möchte bitte auch Grossrat sein, mehr Wünsche habe ich nicht.

• Zusammenarbeit, Zweckbündnis, mit der SD. Für die, die mich nicht so wollen. Es ist nur ein Zweckbündnis, mehr nicht. Zusammen haben wir Power, alleine, nichts – leider.

Ich hoffe, wir einigen uns, jetzt, alle. Wenn es keine Einigung gibt, dann ziehe ich meine Maschinerie mit meinem Team zusammen durch, das von Tag zu Tag grösser wird. Auch Frauen sind dabei, im Gegensatz zur SD.

Ich werde dann alles dafür tun, dass es für mich zu einem Wahlsieg kommen wird, und dieser ist ganz leicht geschafft, seht doch nur, wie mir viele Journalisten ihre Hilfe schon angeboten haben. Aber diese brauchen wir doch nicht. So ein Medienhetzer sagte doch prompt: „Mensch Weber, wenn Du die SD im Basler Grossen Rat vernichtest, dann ist dies doch wie ein politischer Orgasmus für Dich. Ich werde Dich dabei unterstützen, und wir zeigen auf, welche Politiker in Basel schwul sind.“

Ich will mit solchen Schmutzfinken nichts zu tun haben, da ich ein Kämpfer für die Sache bin. Nur eben, wir haben das Problem mit den Agenten.

Folgend noch ein paar Sätze, wie es in Deutschland ist und hoffentlich nicht auch bald in Basel:

• Wie es aussieht, werden sich auch in Bremen die „Rechten“ nunmehr gegenseitig im Weg stehen.

• Eigentlich müsste jeder in dieser vorgesehenen Runde kapieren, dass allein nie ein Erfolg erreicht werden kann und man bestenfalls mit 1,0 Prozent an der Parteienfinanzierung teilhaben kann (Dr. Kappel)

• In einem Interview mit dem Stern drohte Möllemann mit einer neuen Partei, die, wie jeder wissen müsse, „das Ende der FDP wäre“.

• Er (Möllemann) könnte der FDP-Führung aber noch einmal eine Niederlage zufügen – und allein das scheint es zu sein, was ihn seit Monaten antreibt. (Weber kann das auch in Basel, mit ganz wenigen Mitteln)
• -Focus: Es reiche ja, wenn Möllemann aus Rache den Lieberalen die winzige Marge abzwacke, die ihnen derzeit den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde sichert, unken Präsidiumsmitglieder.

In Basel ist diese Marge bei 0,2 bis 0,9 Prozent. SD hat 4,9 Prozent, Weber z.B. 0,8 Prozent. Zusammen wären es 5,9 Prozent und 6 Grossräte. 6 Grossräte, die in vier Jahren 1 Million Schweizer Franken Sitzungsgelder erhalten.

Wenn jeder Grossrat die hälfte davon abgibt, hat man 500 000 Franken, für vier Jahre, für die Partei-Geschäftsstelle und den Parteisekretär Eric Weber.

Basel, 26. August 2003, Grossrat Eric Weber, Präsident der Volks-Aktion gegen zuviele Ausländer und Asylanten in unserer Heimat (VA), Präsident der Organisation „Die Schweiz den Schweizern“, National- und Ständerats-Kandidat 2003, freier Mitarbeiter vom Schweizer Fernsehen DRS (ich bekam von dort ein grösseres Honorar ! – für eine Studie)

25. März 2004

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RückSpiegel


Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.