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"Vitaler strategischer Grundsatz": Baselbieter SVP-Steuermann Kämpfer

Nach Wahlschlappe: Baselbieter SVP muss über die Bücher

Der SP-Wahlsieg war auch eine Folge des Argwohns unter den bürgerlichen Parteien: Sie verstehen sich nicht mehr


Von Peter Knechtli


Für den Baselbieter SVP-Präsidenten Oskar Kämpfer wie für SVP-Nationalrat Thomas de Courten war es ein rabenschwarzer Sonntag. Sie und ihre Partei erlitten in den kantonalen Wahlen eine krachende Niederlage, wie sie es seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt haben.

Erstens schaffte es de Courten im bürgerlichen Kanton Baselland nicht, den zweiten SVP-Sitz in der Regierung gegen die Sozialdemokratin Kathrin Schweizer zu erobern, die vom Klima- und Frauenjahr profitierte. Zweitens musste sein Parteikollege, Gesundheitsdirektor Thomas Weber, mit dem letzten Rang der Gewählten Vorlieb nehmen. Und drittens verlor die SVP nicht nur einen Viertel ihrer Landrats-Sitze, sondern auch den Status der wählerstärksten Partei im Kantonsparlament.

Es ist einmal mehr offensichtlich, wie schlecht es den drei bürgerlichen Parteien gelingt, eine tragfähige Allianz zu bilden, wenn es darum geht, zuerst einmal die eigenen Partei-Interessen zu verfolgen. SVP, CVP und FDP ziehen, so sehr sie das öffentlich teilweise beschwören, längst nicht mehr am selben Strick.


"Der linientreue Rünenberger war dem
bürgerlichen Elektorat nicht wirklich genehm."



Die Kandidatur von Thomas de Courten hatte von allem Anfang an keine Chance. Das zeigte sich spätestens im Vorfeld des CVP-Nominationsparteitags, als sich führende Partei-Frauen in bisher nicht gekannter Deutlichkeit vom Rünenberger Kandidaten („Parteisoldat“) distanzierten.



De Courten war sodann während des gesamten Wahlkampfs weder durch Auftritte noch durch Aussagen wirklich "spürbar": Er ging – abgesehen von seinen wenigen Gross-Plakaten – auf Platz vier des bürgerlichen Tickets mit den drei Bisherigen regelrecht unter. Die Unterstützung seiner Parteibasis hatte er, aber nur flau jene der CVP und ungenügend auch jene der Freisinnigen.

 Der linientreue Rünenberger war dem bürgerlichen Elektorat nicht wirklich genehm. Hatten es seine bürgerlichen Kritiker insgeheim gar darauf abgesehen, ihm einen Schuss vor den Bug zu geben?

Im Verlaufe der von SVP-Präsident Oskar Kämpfer geführten Kampagne wuchs jedenfalls die offensichtlich gerechtfertigte Verzweiflung, die im Panik-Brief gegen die drohende "rot-grüne Welle" kulminierte. Der missratene Auftritt der sechs Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten, die – was ein renommierter Baselbieter Jurist OnlineReports gegenüber als Amtsmissbrauch einstufte – gegen Kathrin Schweizer wetterten ("nicht teamfähig"), hatte in der Bevölkerung kontraproduktive Wirkung: Es war der Zeitpunkt, als die Stimmung zugunsten der SP-Kandidatin kippte.



Da war auch das groteske Verständnis von Konkordanz, mit dem die SVP als wählerstärkste Partei eine Zweiervertretung in der Regierung begründete – aber gleichzeitig für eine Regierung unter Ausschluss der zweitstärksten Partei räsonierte.



Diese reichlich quere Logik verfing bei der Bevölkerung nicht. Anders als vor vier Jahren zeigte sie die Einsicht, dass die SP in ihrer heutigen Stärke in die Exekutive gehört. Sicherlich hat sie unter Spardirigent Anton Lauber die – notabene unter bürgerlicher Mehrheit ausser Lot gebrachten – Finanzen saniert. Aber kreativ in Fragen, die der Bevölkerung unter den Nägeln brennen, war die Regierung nicht. Mit ihrer Bildungspolitik hat Monica Gschwind, die sich ansonsten gut ins Direktions-Quintett integriert hat, vor allem unter den Lehrkräften wenig Bonus erzielt.


"Vielleicht stellt Kämpfer seinen
Parteivorsitz schon bald zur Verfügung."



Es ist aber offensichtlich, dass SVP und Freisinnige vom Klimastreik-Schock kalt erwischt wurden. Wer will, konnte längst spüren, dass die Gesellschaft in einem fundamentalen Bruch um Überlebensfragen steht, der uns noch mehr abverlangen wird als uns lieb ist. Aber konservative Parteien und Wirtschaftsverbände haben die Kurskorrektur in Richtung Nachhaltigkeit blindlings verpasst, wo doch jeder analytische und ökonomische Sachverstand gebietet, Nachhaltigkeit auch in Unternehmen als vitalen strategischen Grundsatz anzustreben. Doch was hören wir? Gebäudesanierung, Infrastruktur ausbauen.



Es geht aber um viel mehr und es reicht nicht, sich jetzt noch rasch ein grünes Mäntelchen überzuziehen, nachdem die ökologischen Visionäre von bürgerlichen Politikern jahrzehntelang nicht ernst genommen, wenn nicht belächelt worden sind.



Auch eine SVP kann ihre Grundwerte verteidigen und gleichzeitig Sensibilität für griffige Massnahmen gegen den Klimawandel entwickeln. Es wird möglicherweise der Zeitpunkt nicht mehr fern sein, in dem Oskar Kämpfer, dem grosse Erfolge gelangen, seinen Posten als Parteipräsident zur Verfügung stellen wird.



Die Grünen haben von der Klimastreik-Bewegung fraglos überdurchschnittlich profitiert – aber nicht nur deswegen. Sie haben, wie professionelle Beobachter attestieren, im Landrat in Fraktionsgemeinschaft mit der EVP solide Arbeit geleistet und damit die vor vier Jahren erlittene böse Schlappe weggeputzt.

Zusammen mit der noch etwas heimatlosen dreiköpfigen GLP, die ihr Wahlziel klar verfehlte, der SP und fallweise mit Teilen der CVP wird Rot-Grün in den nächsten vier Jahren stärkere grüne und soziale Akzente setzen können. Kathrin Schweizer wird dieses Kräfteverhältnis mit Erleichterung zur Kenntnis nehmen. Die Freisinnigen, die stagnieren und ihr Ziel von drei Sitzgewinnen verfehlten, werden unter diesen Vorzeichen einen Weg finden müssen, dass sie nicht aus falsch verstandener Solidarität zum Juniorpartner der SVP verkommt.

Der FDP muss attestiert werden, dass ihre Voraussetzungen für einen starken Wahlkampf durch eigenes Verschulden massiv gestört waren: Der jetzt als Landrat abgewählte Präsident Paul Hofer hatte das Vertrauen in seiner Parteileitung längst verloren, als er vier Monate vor den Wahlen Hals über Kopf das Handtuch warf. Deutlicher konnte die Zerrüttung nicht sein.


"Auf Kathrin Schweizer wartet die grosse Last,
ihr soziales Versprechen einzulösen."





Den Christdemokraten dagegen war das Aufatmen förmlich anzusehen. Ihre "Emanzipierung von der SVP" (so Noch-Präsidentin Brigitte Müller-Kaderli) war nicht ohne Risiko, doch die Rechnung ging auf. Die CVP erreichte zwar ihr Wachstumsziel von zwei Sitzen im Landrat nicht, aber sie blieb immerhin stabil und brachte gleichzeitig ihren um SVP-Support bemühten Finanzdirektor Anton Lauber gar als Stimmen-Sieger über die Runden.



Zu den Siegern zählen kann sich fraglos die SP, die ihren Regierungssitz souverän zurückeroberte. Der Gewinn eines Landrats-Mandats ist rechnerisch zwar bescheiden, aber ohne die 15'000 Animations-Telefongespräche wäre möglicherweise ein nicht unbedeutender Verlust entstanden. Die Intensität ihres "aktivsten Wahlkampfs ihrer Geschchte" (SP-Einschätzung) ist die Folge von vier Jahren Opposition und einer Parteiführung, die ihre Politik für die sozial Schwachen deutlich stärker wahrnehmbar machte als in den Jahrzehnten zuvor, in denen sie Regierungspartei war.



Ihre grosse Herausforderung wird es sein, die Rückerlangung der Regierungsfähigkeit nicht mit einer Einbusse an Profil zu erkaufen. Die Halbwertszeiten in der Politik sind kurz, wie die letzten vier Jahre und dieses Wochenende zeigten. Auf Kathrin Schweizer wartet die grosse Last, ihr soziales Versprechen wahrnehmbar zu machen. Sie wird darin auch auf den Support des grünen Strahlemannes Isaac Reber angewiesen sein. Denn in vier Jahren ist wieder Zahltag.

Schwieriger vorauszusagen sind die Auswirkungen der Pol-Verschiebungen auf die eidgenössischen Wahlen vom kommenden Herbst. Man hat die grüne Nationalrätin Maya Graf am Sonntag im Regierungsgebäude lachen sehen. Anlass, um ihre Nationalratssitze bangen zu müssen, ist für die wiederkandidierenden Mandatsträger indes nicht erkennbar.



Welche Themen schon in wenigen Monaten die politische Grosswetterlage bestimmen, ist ungewiss. Zudem sind die Ständeratswahlen Majorzwahlen, in denen die Persönlichkeit stärker gewichtet wird als die Parteizugehörigkeit. Die Karten werden dann neu gemischt und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

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31. März 2019

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"Sie lächelten brav und leicht säuerlich"

Eine Woche vor den Baselbieter Wahlen fanden jene in den Kantons- und Regierungsrat des Kantons Zürich statt. Baselland ist die Bestätigung, dass Zürich kein "Ausrutscher" war. Dazu kommen die Wahlen in Luzern. In "Blochers Stammlanden" hat die SVP gewaltige Verluste eingefahren. Die SVP und der Härrlibärger "Firmen-Inhaber" fanden zwar, das sei kein Grund, etwas an der Strategie zu ändern und die Klima-Diskussion sei sowieso nur der Hetze der linken Lehrer und der roten SRG zu verdanken.

Die "Rennleitung" wurde vom "Firmen-Inhaber" kurzerhand ausgewechselt und "Weltwoche"-Köppel als Ständerats-Kandidat bestätigt. Der bisherige Präsident und der abservierte Wahlkampfleiter lächelten dazu ganz brav und leicht säuerlich.

Dabei ist beim Fall Zürich wie bei de Courten allzu offensichtlich, dass die Wähler keine Extremisten in der Exekutive wollen. Der "Firmen-Inhaber" ist drauf und dran, seine Firma an die Wand zu fahren. Es ist allzu offensichtlich, dass es der SVP nicht gelingt, die eigene Wählerschaft zu mobilisieren, weil sich diese durch die mit verbaler Gewalt agierende Clique der "Abgehobenen" in der SVP ihrer Heimat beraubt sehen und schon gar nicht mehr an die Urne gehen.


Max Mantel, Killchberg ZH



"Kämpfer ist seiner Entlassung zuvorgekommen"

Der von Peter Knechtli angesagte Rücktritt von Oskar Kämpfer ist bereits erfolgt. Clever gehandelt, kann man sagen, ist der Mann doch seiner Entlassung vom "Firmenbesitzer der SVP" zuvorgekommen. Oskar Kämpfer wollte die zusätzliche Schmach, wie sie in Zürich erfolgt ist, vermeiden und hat selber die Konsequenzen gezogen. Die SVP ist eben doch keine "Volkspartei", sondern ein von der Firma Blocher und Co. gesteuertes Unternehmen.

Bei der bevorstehenden Abstimmung zum Rahmenabkommen mit der EU wird sich dies erneut erweisen. Selber profitiert die EMS-Chemie vom Freihandel, verbohrt, wie die Führung aber ist, ist sie gegen alles, was mit EU zu tun hat.  Ein kleiner Teil des Volkes hat noch nicht begriffen, wovon unser Wohlstand abhängig ist. Oskar Kämpfer hat jetzt aber Zeit, in Ruhe darüber nachzudenken.


Ruedi Eggimann, Ramlinsburg



"Es fehlt an Demut und Bescheidenheit"

"Die SVP muss über die Bücher", so der Lead-Titel des ausgezeichneten Kommentars von Peter Knechtli – wie wahr. Wie wäre es, wenn SVP-Chef Oskar Kämpfer zurücktreten würde, subito! Wenn ein Parteipräsident nach einer Wahl mit einer derartigen Blamage, de Courten nicht gewählt und minus sieben Sitze bei den Landratswahlen, konfrontiert wird, so wäre das wohl die angemessene Reaktion.

Und apropos de Courten, wenn man ihn gestern am Radio hörte, teilweise Ressentimentgeladen und schnoddrig seine Äusserungen, so verstärkt sich der Eindruck, ein solcher Mann gehört nicht in die Regierung, es mangelt ihm, offenbar wie Kämpfer, an Demut und Bescheidenheit, das sind Begriffe aus der Erziehung, die auch heute noch Gültigkeit haben.


Albert Augustin, Gelterkinden


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"Steinberg", "Steinberg"

Basler Zeitung
vom 7. November 2019
in einem Text über "Basel
und seine Baustellen"
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Dreimal wollte der Autor in einem Text "Steinenberg" schreiben – einmal erfolgreich, zweimal scheiterte er.

RückSpiegel


Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Die Verlängerung der BVB-Tramlinie 3 nach Saint-Louis kostete rund 84 statt 93,7 Millionen Franken und ist somit um fast zehn Millionen Franken günstiger als geplant.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal per 1. Januar 2020 einen Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent auszurichten.

Die Forscherin Michaela Kneissel nimmt anstelle des Ende Jahr ausscheidenden Ulrich Vischer Einsitz im Universitätsrat der Universität Basel.

Nach dem Rücktritt der neuen Basler Regierungsrätin Tanja Soland aus dem Grossen Rat rückt die ehemalige Juso-Präsidentin Jessica Brandenburger ab 1. Dezember ins Parlament nach.

Die ausserordentliche Mitgliederversammlung des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest vom 3. November 2019 wählte als Nachfolger von Dominik Beeler Simon Fankhauser in das Co-Präsidium.

Zu sieben Fällen von Sachbeschädigungen an Autos kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag, 2. November, in der Umgebung der Tramhaltestelle "Vogesenstrasse" in Reinach.

Der Gemeinderat von Riehen erwartet für die Planperiode 2020 bis 2023 jährliche Defizite von 1,3 bis 2,5 Millionen Franken.

Susanne Wäfler-Müller (42) wird ab dem 1. Mai 2020 die Führung der Kantonsbibliothek Baselland übernehmen und auf Gerhard Matter folgen, der im Frühjahr in den Ruhestand gehen wird.

Zu Beginn des Schuljahrs 2021/22 wird Informatik als obligatorisches Fach in allen Baselbieter Gymnasien eingeführt.

Die SP Baselland empfahl an ihrer Delegiertenversammlung vom 22. Oktober, im zweiten Ständerats-Wahlgang die grüne Maya Graf zu wählen.

Die Grünen Liestal und Umgebung haben Marie-Theres Beeler an der Mitgliederversammlung vom 22. Oktober für die Legislatur 2020-2024 für den Stadtrat nominiert.

Am 9. August 2019 hat Eva Meuli dem Landrat ihren Rücktritt als Präsidentin der Abteilung Sozialversicherungs-Recht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft per 31. März 2020 erklärt.

Am 14. Oktober, lediglich drei Wochen nach Ausschreibung der Publikumsöffnung der ADEV Ökowärme AG, waren alle 3000 neu ausgegebenen Namenaktien gezeichnet.

Die Universität Basel richtet am 1. Februar 2020 mit dem Biologen Carsten Gründemann eine Stiftungsprofessur für translationale Komplementärmedizin ein.

Wechsel in der Geschäftsführung der Suchthilfe Region Basel: Barbara Held übernimmt die Leitung per Januar 2020, nachdem Walter Meury – ein Pionier in der Suchtarbeit – Ende Jahr in den Ruhestand geht.

Der Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels, Riehens Gemeindepräsident Hansjörg Wilde und Gemeinderat Daniel Hettich haben die erneuerte Lörracherstrasse in Riehen feierlich eingeweiht.

Veronica Schaller
, frühere Basler Sanitätsdirektorin und zuletzt Kulturbeauftragte der Stadt Bern, wurde zur neuen Präsidentin von "Curaviva Basel-Stadt", dem Verband der Basler Alterspflegeheime, gewählt.

Designierte Verwaltungsratspräsidentin der Schweizerischen Rheinhäfen ist Martina Gmür, Petra Mösching wird Mitglied des Verwaltungsrats.

Der Verein Region Oberbaselbiet wählte den aus dem Fricktal stammenden Gerry Thönen, der die Oberbaselbieter Gemeinden bis zur Gründung des Regionalvereins betreute, zum Geschäftsführer.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 70-Jahr Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Israel organisiert die Schweizer Botschaft in Israel im September diverse Anlässe mit Bezug zu Basel.

Die Parteileitung des CVP-Wahlkreises Liestal hat einstimmig beschlossen, Elisabeth Augstburger für die Ständeratswahlen vom 20. Oktober zu unterstützen.

Schweizerische Rheinhäfen: Benedikt Weibel hat seinen Rücktritt als Verwaltungsrats-Präsident per 31. Dezember 2019 bekannt gegeben; Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, trat per 30. Juni zurück.