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"Grossartiges geleistet": Abtretende Zweite Landschreiberin Mäder

Eklat in der Landeskanzlei: Jetzt geht auch Andrea Mäder

Die Zweite Landschreiberin kündigte auf Jahresende: Baselbieter Landeskanzlei droht Führungslosikeit


Von Peter Knechtli


Dicke Post für die Baselbieter Regierung: Nachdem der Erste Landschreiber Alex Achermann gekündigt hat, geht jetzt auch Andrea Mäder, die Zweite Landschreiberin. Der Landeskanzlei drohen Führungs-Vakuum und Knowhow-Verlust.


Seit erst knapp zwei Jahren ist die junge Politologin Andrea Mäder (33) in ihrem neuen Amt als Zweite Landschreiberin und damit stellvertretende Chefin der Baselbieter Landeskanzlei, die für alles wesentliche Organisatorische für Regierung und Landrat zuständig ist. Doch rundum glücklich ist sie in dieser Stelle offensichtlich nicht geworden: Wie Online Reports aus zuverlässiger Quelle erfuhr, hat sie soeben die Kündigung auf Jahresende eingereicht.

Nach zwei Jahren genug

Alex Achermann, der Erste Landschreiber, der seinerseits auf Ende kommenden März gekündigt hat, bestätigte die Informationen von OnlineReports. Die Kündigung traf gestern Donnerstag in Liestal ein. Über die Gründe des Abgangs nach so kurzer Zeit konnte Andrea Mäder nicht befragt werden, sie ist ferienabwesend. Achermann nannte gegenüber OnlineReports "private Gründe".

Dass seine Stellvertreterin, die zuvor im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) arbeitete, den Arbeitsplatz im Regierungsgebäude in Liestal verlassen will, wusste Achermann nicht vorgängig. "Aber ich ahnte es", sagte er, seine Bedauern über Mäders Weggang äussernd. In ihren zwei Jahren habe sie Mäder "Grossartiges geleistet" – von ihrem Engagement zugunsten der Wirtschafts-Offensive bis zur Organisation von kantonalen Gastauftritt wie dem Comptoir Suisse.

Chemie suboptimal – Führungs-Vakuum

Seit einiger Zeit machten in der Baselbieter Polit-Szene Hinweise die Runde, dass die Chemie zwischen Achermann und Mäder nicht optimal stimme. Achermann wollte dies gegenüber OnlineReports nicht kommentieren. Er sagte etwas sibyllinisch: "Wir hatten in den letzten Monaten eine gute Art, den gemeinsamen Weg zu gehen." Für den Posten als seine Nachfolgerin habe sich Andrea Mäder seines Wissens nicht beworben.

Der Verlust des Spitzen-Duos reisst eine massive Lücke in die Leitung der Landeskanzlei. Regierungspräsident Urs Wüthrich sagte heute Freitagabend gegenüber OnlineReports, es bahne sich "ein happiger Neubeginn" an. Er sei aber nach ersten Gesprächen mit den Teamleitern "beeidnruckt und zuversichtlich, dass sie das packen". Mit Andrea Mäder sollen aut Wüthrich noch Gespräche über eine gewisse Weiterarbeit über ihre Kündigungsfrist hinaus geführt werden.

"Temporär-Landschreiber"

Die Regierung will an ihrer Sitzung vom 15. Oktober die Garantie der Kontinuität schon mit "konkreten Namen" sicherstellen. So soll temporär eine externe Kraft engagiert werden. Gleichzeitig sollen bestimmte Aufgaben priorisiert und andere zurückgestellt werden, wie Wüthrich ausführte. Die Wahl der Nachfolge Mäders ist Sache der Regierung.

Sache des Landrates hingegen ist die Wahl des Ersten Landschreibers. Derzeit ist die Findungskommission unter dem Vorsitz von Landrat Roman Klauser an der Arbeit. Laut Achermann soll sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin Ende November gewählt werden.

27. September 2013

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"Die Sprecherin der Swiss Indoors antwortete nicht auf die Anfrage dieser Zeitung."

BZ Basel
vom 27. November 2017
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Auf unsere Medienanfrage zu einem Gerichtsfall hat die Sprecherin auch nicht geantwortet. Die Swiss Indoors-Schweigerin.

"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Promeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

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Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

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barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
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Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.