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"Ein bisschen die Leitkuh": SP-Kandidatin Regula Nebiker

Regula Nebiker will den Baselbieter Amtsschimmel verjagen

Die Mitgründerin der Jungen SVP Baselland will für die SP als erste Frau in die Regierung


Von Peter Knechtli


Die Historikerin Regula Nebiker will als erste Sozialdemokratin in die Baselbieter Regierung. Die linke Politikerin mit SVP-Wurzeln bekämpft unter dem Motto "Zwei von fünf" den bürgerlichen Viereranspruch. Sie tritt selbstbewusst auf, will das Baselbiet modernisieren und sagt dabei, was sie denkt.


Sie sitzt auf dem Bänklein auf der Giebenacher Höchi und schaut hinab, wo das Ergolztal in die breite Rheinebene mündet. Pulsierender Betrieb, Kräne, ein grosser Landwirtschaftsbetrieb, im Hintergrund die neuen Hochhäuser von Basel und das Dreiländereck – Symbole einer wirtschaftlich prosperierenden und sozial gesunden Region.

Dieser Ausblick fasziniert Regula Nebiker. Die 57-jährige Liestaler SP-Stadträtin will mit dem Hashtag #2von5 in die Baselbieter Regierung und die Zukunft des Kantons in den nächsten Jahren massgebend mitgestalten. Diese Frau wählt klare Worte und Botschaften, die sich von den Gemeinplätzen einiger ihrer Mitbewerbenden unterscheiden. Die Baselbieter Verwaltung ist strukturell veraltet, meint sie: "Hier herrscht noch immer Amtsschimmel."

Kritik am umständlichen Staat

Wenn die Baselbieterin Regula Nebiker spricht, fällt zweierlei auf: In ihre Sätze purzeln regelmässig Wörter in reinstem Berndeutsch – dann ihre etwas ausladenden Ausführungen, die auf ihre Bildungs-Biogafie und das Bedürfnis zur Differenzierung hindeuten. Die Sprache der Verdichtung beherrscht sie noch nicht. Sie ist nicht eine Politikerin der einfachen Antworten, aber eine der klaren Ansichten und schonungslosen Analysen. So scheint ihr das Staatsverständnis im Baselbiet "in den achtziger Jahren stehen geblieben". Für viele Leute, sagt Regula Nebiker, "ist der Staat der Sündenbock. Dieser Staat muss sich aber nicht wundern, wenn er von aussen auch so wahrgenommen wird".

Die Kandidatin hat grundlegendere Pläne als ihre Mitbewerbenden: Würde sie als erste SP-Frau des Baselbiets in die Regierung gewählt, möchte sie "die Verwaltung modernisieren", dem Staat eine Erneuerung verordnen, damit er im Vergleich zu andern Kantonen nicht mehr hinterher hinkt. So pflege das Baselbiet eine extrem teure und komplexe Informatik. "Aber die Bürgerinnen und Bürger merken davon nichts."

An schwergewichtigen Dossiers gearbeitet

Als konkretes Beispiel nennt Regula Nebiker das "lamentable Online-Angebot", das in krassem Widerspruch zur Wirtschafts-Offensive und ihrem Versuch stehe, Baselland als modernen Kanton zu positionieren. Ihr fehlen im Angebot zahlreiche virtuelle Schalter, wie zum Beispiel für Baugesuche, die online eingereicht werden können. Auch dauern ihr Baubewilligungs-Prozesse "viel zu lang"; oft würden Zuständigkeiten zwischen Kanton und Gemeinden hin und her geschoben. Die Rolle der kantonalen "Arealbaukommission" hält sie für "nicht nachvollziehbar", den mit weitgehender Kompetenz ausgestatteten Bildungsrat, der mit Landrat und Bildungskommission immer wieder in Konflikt gerate, hält sie in seiner jetzigen Form für "nicht mehr zeitgemäss".

Die Ämter, fordert sie, sollten gegenüber den Steuerzahlenden "mehr Bürgerfreundlichkeit und Dienstleistungs-Bereitschaft" zeigen. Heute fehle noch oft "die Antenne, sich mehr um Dialog und Anerkennung kümmern zu müssen". Nebiker weiss, wovon sie spricht: Als Chefin des Baselbieter Staatsarchivs hat sie den "Hort der Beweismittel" zu einem digitalen Informationslogistik- und Dienstleistungszentrum umgebaut, das landesweit zu den führenden gehört.

Die mit einem Holländer verheiratete Mutter zweier Töchter im Alter von 17 und 19 Jahren ist eine Linke moderner Prägung: Hier vermengen sich soziale Anliegen mit marktwirtschaftlichen Grundsätzen, eigener Gestaltungswille mit externen Impulsen ("Ich  bin sehr lernfähig und aufnahmebereit"). Unternehmerisches Denken in der neuen Verwaltungsführung habe sie von Grund auf gelernt. Selbstbewusst fügt sie an: "Ich habe mehr geführt als alle Nicht-Bisherigen." Als Vizedirektorin des Bundesarchivs hatte sie mit Schwergewichts-Dossiers wie den Namenlosen Vermögen oder den "Kindern der Landstrasse" zu tun.

Gründerin der Jungen SVB Baselland

Mit bürgerlichen Werten geimpft wurde Regula Nebiker auch auf dem familieneigenen 32 Hektar grossen Hof "Ebnet" in Diegten, wo sie zusammen mit fünf Schwestern in einem bäuerlichen Milieu aufwuchs. Stark war der Einfluss der Mutter, einer gebürtigen Bernerin, die immer für die "Förderung Benachteiligter" eintrat, aber immer auch "die Verantwortung fürs Ganze" einforderte.

Ihr Vater Hans-Rudolf war Unternehmer und SVP-Nationalrat Berner Prägung und vorübergehend auch als Bundesratskandidat im Gespräch. Dass er vom Kernkraft-Befürworter zum AKW-Gegner wurde, sei auf den Einfluss von ihr und einer ihrer Schwestern zurückzuführen, die regelmässig an Anti-Kaiseraugst-Demos teilnahmen, sagt Regula Nebiker. Ihr Vater wirkte denn auch als erfolgreicher Vermittler beim Besuch des besetzten Projektgeländes durch die nationalrätliche Kommission an jenem denkwürdigen Nachmittag des 4. Mai 1983.

Bevor Nebiker aber mit 30 Jahren in die SP eintrat ("schon vorher war mir klar, dass ich einmal Politik machen werde"), stand sie der SVP nahe: Zusammen mit Dieter Völlmin (heute Anwalt), Thomas Keller (Kiga-Chef) und Daniel Seiler (Gerichtspräsident) gründete sie Mitte der siebziger Jahre die "Junge SVP Baselland". Doch sie empfand die "Staatsfeindlichkeit in Gewerbekreisen, die so tun, als sei der Staat überflüssig, als doppelbödig". Dabei schwebt ihr keineswegs eine aufgeblähte Verwaltung vor: "Ich will keinen Verbots-Staat, sondern einen zurückhaltenden Staat, der ermöglicht statt bevormundet. Er muss Dienstleister seiner Bürger sein wollen und seine Steuergelder optimal einsetzen."

"Wirtschaftskammer führt Regierungsmehrheit"

Dass sie mit dem politischen Zustand des Baselbiets nicht zufrieden ist, führt die SP-Kandidatin auf die bürgerliche Regierungsmehrheit zurück, die "ganz stark durch die Wirtschaftskammer Baselland geführt wird und ihre Unabhängigkeit deshalb nicht glaubwürdig unter Beweis stellen kann". Wäre sie Mitglied der Regierung, so Nebiker, "würde ich ganz stark darauf pochen, dass das ganze Kollegium unabhängig ist". Für "gefährlich" hält sie den Anspruch der Bürgerlichen auf vier von fünf Regierungssitzen: "Die Blockade durch alte Denkmuster ginge weiter."

Anders als ihr SP-Mitkandidat Daniel Münger, der die "Berührungspunkte" mit der Wirtschaftskammer hervorhebt, thematisiert Regula Nebiker ihren Einfluss: "Die Wirtschaftskammer ist für die Schwächung des Kantons verantwortlich. Hier geht es um Struktur- und Machterhaltung auf Kosten von notwendigen Strukturveränderungen."

Demgegenüber ortet sie in den Gemeinden "fantastisches Personal". Als Beispiele nennt Regula Nebiker die Gemeindepräsidien Urs Hintermann (SP, Reinach) und Christine Mangold (FDP, Gelterkinden) oder ihren grünen Liestaler Stadtpräsidenten Lukas Ott. Stadträtin Nebiker spürte während der letzten Budgetdebatte gar eine "Sternstunde" als Folge zweier "sehr guter Kommissionsberichte", wie sie schon fast schwärmt. "Ich spüre eine Erneuerung von unten. Die Gemeinden zeigen mehr Verantwortung für den Zusammenhalt des Kantons." Die rot-grüne Stadtregierung, der sie als Verantwortliche des Departements "Betriebe" seit zwei Jahren angehört, gebe sich auch "extrem Mühe, die politische Mehrheit nicht auszunützen".

"Wir ducken uns da nicht weg"

Wer sich mit Regula Nebiker unterhält, spürt: Diese Frau hat Horizont, Erfahrung, Courage, Durchsetzungswillen. Über sich selbst sagt sie: "Ich bin ein bisschen die Leitkuh und nicht jene, die einfach nickt." Ob in ihrer Familie, im Berufsverband der Archivare, als ehemalige Einwohnerrats-Fraktionschefin oder in ihrer Partei: Regula Nebiker hat klare Rollenvorstellungen, ist dialogfähig und standhaft. Sie redet nicht um den Brei, sondern grenzt sich ab, beispielsweise von der FDP-Kandidatin Monica Gschwind: "Sie ist sehr stark buchhalterisch getrieben und tut so, als gehe es um eine Ersatzwahl für die Bildungsdirektion."

Teils kritisch äusserte sich die Sozialdemokratin in der "Basler Zeitung" über ihren Parteifreund und Bildungsdirektor Urs Wüthrich. Tags darauf vermutete die Zeitung, sie habe damit eine "Krise" in ihrer Partei heraufbeschworen. Regula Nebiker nahm kein Wort zurück – und gewann dadurch schlagartig Profil: "Da ducken wir uns jetzt nicht weg." Das BaZ-Interview, sagt sie, habe ihr "eher genützt" als geschadet. In den Begegnungen mit Bürgerinnen und Bürgern komme sie gut an. Einer der Gründe: "Ich bin nicht unsympathisch."

17. Januar 2015

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"Regula Nebiker ist ein Lichtblick"

Ein Lichtblick ist Regula Nebiker unter den RR-Kandidatinnen! Aus eigenem Erleben kann ich bestätigen, dass Peter Knechtli ein treffendes Portrait gezeichnet hat. Wir brauchen eine führungsstarke und -willige Frau im Regierungsrat, die die Verwaltung à fond kennt und bereit für die Umsetzung von Veränderungen ist. Dass auch die Gemeinden zu stärken sind, ist kein blosses Lippenbekenntnis, sondern Regula Nebiker weiss als Liestaler Stadträtin, wovon sie spricht.


Barbara Umiker Krüger, Arlesheim



"Ich gebe Regula Nebiker die Stimme"

"Diese Frau hat Horizont", ein entscheidender und treffender Satz im ausgezeichneten Portrait von Peter Knechtli über Regula Nebiker. Als parteiloser aber klar bürgerlich eingestellter Stimmberechtigter gebe ich ihr am 8. Februar meine Stimme. Was für mich auch noch zählt: Regula Nebiker verfügt über ein abgeschlossenes Hochschulstudium, einen akademischer Rucksack, egal ob Universität oder Fachhochschule, ist, m.E. heute Mindestanforderung für eine Regierungskandidatur!


Albert Augustin, Gelterkinden


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"Unser Sport trifft den Zahn der Zeit"

Franz Amann
Vice-Präsident
Rhein-Club Basel
im "Vogel Gryff"
vom 23. Mai 2019
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Gratulation zum Volltreffer der Kategorie Zeit-Zahn.

RückSpiegel


Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.